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Dotzauer-Blog

Blog von Andreas Dotzauer Beratung | Training | Coaching mit Informationen und Diskussionen zu ausgewählten Themen aus dem Bereich Personalmanagement, Führung und Change Management. Die Inhalte werden in Abständen aktualisiert. Ich freue mich über Ihr Interesse und auf Ihre Kommentare. Diese müssen zum Schutz vor Spam freigegeben werden. Ich werde automatisch über Ihren Beitrag informiert.

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Die neuesten Einträge aus dem RSS-Feed von Dotzauer-Blog:
Coaching: Definition, Nutzen, Einführung im Unternehmen
18.04.2012 16:00
Coaching spielt auch im Rahmen der betrieblichen Personalentwicklung eine zunehmend wichtige Rolle. Erfahren Sie im Folgenden aus Expertensicht mehr über grundlegende Aspekte. Was ist Coaching?Coaching ist eine Art Beratungsleistung. Der Coach steuert das Vorgehen und leistet „Hilfe zur Selbsthilfe“. Dabei nimmt er dem Coachee weder Aufgaben oder Entscheidungen ab noch gibt er Lösungen vor. Vielmehr handelt der Coach als Reflexionshelfer und als Feedback- bzw. Impulsgeber. Die Beziehung zwischen Coachee und Coach ist geprägt von Freiwilligkeit, Vertraulichkeit und Individualität. Die Zusammenarbeit wird von vornherein als zeitlich befristet angesehen.Der Coach kann aus dem gleichen Unternehmen stammen. Jedoch erleichtert der Einsatz eines externen Coachs u.a. die Wahrung von Vertraulichkeit und Neutralität. Letztere ist beim Mentoring so nicht gegeben: Hier werden in der Regel [..]
Wie ein Mentor die Karriere fördern kann | Mentoring, Personalentwicklung
21.03.2012 12:30
Mentoring spielt im Rahmen der betrieblichen Personalentwicklung eher eine untergeordnete Rolle. Dabei kann ein Mentor seinen „Schützling“ (Mentee) in vielfältiger Weise wertvolle Unterstützung bieten: Durch die Weitergabe von Wissen bzw. Erfahrungen bei der Übernahme neuer Aufgaben, durch die Reflexion von Verhalten und Einstellung, durch die Vermittlung von Kontakten etc.Mentoring fördert somit die fachliche und persönliche Entwicklung, den Karriereverlauf und die Netzwerkbildung. Der konkrete Nutzen für Mentees ist sogar empirisch belegt: Mentoring reduziert Stress und Konflikte, führt zu höherer Arbeitsmotivation, stärkt die Bindung an das Unternehmen und fördert die raschere Entwicklung von Karrieremöglichkeiten bzw. Einkommen. Aber auch der berufserfahrene Mentor profitiert von der motivierenden Rolle als Vorbild oder als vertrauensvoller Berater, Coach und [..]
Wertschätzend führen, Krankenstand senken, Motivation steigern
12.03.2012 18:00
Die DAK hat im Februar 2012 ihren aktuellen Gesundheitsreport vorgestellt. Zentrale Ergebnisse (auf Basis der Daten von über 2 Mio. DAK-Mitgliedern): Der Krankenstand ist in 2011 wieder gestiegen und liegt im 15-Jahresvergleich auf Höchstniveau.Mehr als die Hälfte aller Krankheitstage verursachen Muskel-Skelett-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen und Verletzungen, direkt gefolgt von psychischen Erkrankungen. Letztere zählen nicht nur zu den häufigsten, sondern auch zu den kostenintensivsten Erkrankungen. Da sich der Krankenstand weitgehend unabhängig vom Konjunkturverlauf entwickelt, nehmen vielmehr Faktoren auf betrieblicher Ebene Einfluss. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) scheint nicht überall vorhanden bzw. ausreichend zu greifen. Betriebsgröße (in kleineren Betrieben ist die Krankheitsquote niedriger) bzw. Unternehmenskultur spielen ebenfalls eine Rolle. Es existiert [..]
Studie: Schlechter Führungsstil, geringe Mitarbeitermotivation – und kein Ausweg?
18.02.2012 14:40
Nach der aktuellen Studie der Unternehmensberatung Development Dimensions International (DDI) ist das Führungsverhalten vieler Führungskräfte aus Mitarbeitersicht deutlich verbesserungsfähig. Es fehlt demnach vor allem an Empathie, Führungsqualität bzw. effektivem Führungsverhalten.Folge ist, dass Mitarbeiter sogar Gespräche mit ihrer Führungskraft meiden, weil sie sich nicht ausreichend wertgeschätzt fühlen. Dabei wäre die Mehrheit der befragten Mitarbeiter bei einem entsprechenden Führungsstil bereit, sich deutlich mehr zu engagieren. Bemerkenswert ist auch, dass rund die Hälfte der befragten Mitarbeiter überzeugt ist, besser als ihre momentane Führungskraft führen zu können. Jedoch fehlt die Bereitschaft, diese Führungsverantwortung tatsächlich zu übernehmen. Bemängelt wird, dass Führungskräfte kaum auf ihre Mitarbeiter eingehen, einzelne Mitarbeiter aus dem [..]
Mit Teamgesprächen die Zusammenarbeit optimieren
08.02.2012 09:10
Als Führungskraft führen Sie wahrscheinlich mit jedem Ihrer Mitarbeiter zumindest jährlich ein formelles Gespräch. Darin geben Sie Feedback über die gezeigte Leistung, besprechen aktuelle und künftige Aufgaben, nehmen eine Einschätzung über das Potenzial vor und vereinbaren verbindliche Entwicklungsziele. Hinzu kommen regelmäßige Teambesprechungen und natürlich die zahllosen täglichen informellen Kontakte und Gespräche. Meist fehlt ein wichtiger Baustein, nämlich das "Teamgespräch". Es fördert die Motivation, stärkt den Zusammenhalt, klärt schwelende Konflikte und reduziert die Gefahr künftiger Konflikte.Im Teamgespräch wird nicht über Fachliches, sondern – mit Blick z.B. auf das letzte halbe Jahr – über das Miteinander gesprochen. Leitfragen sind zum Beispiel: Zurückblickend: Was lief gut, was schlecht?Wie schätzen Sie derzeit die Stimmung im Team ein?Was [..]
Aktuelle Handlungsfelder im Personalmanagement
30.01.2012 09:00
Das Schlagwort „demografischer Wandel“ kursiert nicht nur in Medien oder Diskussionen. Der Wandel beeinflusst stark die Unternehmens- und Personalpolitik. Er führt nämlich zu einem Fach- bzw. Nachwuchskräfte-Engpass, einer älter werdenden Belegschaft, einer anderen Betrachtung der Thematik Work-Life-Balance, einer Veränderung der Werte-Situation (im Sinne von Denk- und Handlungsmustern verschiedener Generationen) – und zu einer längeren Lebensarbeitszeit.Was bedeutet das für das Personalmanagement? Insbesondere den Themen Arbeitgeber-Attraktivität, Recruiting und Talent Management kommt eine (zunehmend) hohe Bedeutung zu. Das ist an sich nichts Neues. Spannend ist eine zentrale These der Studie „HR-Report 2011“ des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE). Sie lautet, dass gerade „weiche Themen“ eine große Bedeutung haben – auch im Wettbewerb um [..]
Die eigene Führungskraft als „Online-Freund“?
27.01.2012 09:54
Eine Freundschaftsanfrage der eigenen Chefin oder des eigenen Chefs in einem sozialen Netzwerk würde mehrheitlich auf Ablehnung stoßen. Dies ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. 56% der deutschsprachigen Internet-Nutzer würden die Anfrage ablehnen. Nur 19% würden die Anfrage sicher, weitere 19% lediglich wahrscheinlich annehmen. Und Frauen verhalten sich bei der Ablehnung tendenziell rigoroser als Männer, ebenso jüngere und ältere Altersklassen. Was sagt uns das? Ich würde nicht unterstellen, dass die Führungskraft auch im realen Arbeitsumfeld „abgelehnt“ werden würde, sofern es die Möglichkeit dafür gäbe (z.B. im Rahmen einer Mitarbeiterbefragung oder eines 360 Grad-Feedbacks). Oft ist die Thematik Internet-Nutzung im beruflichen Kontext bereits an sich problematisch. Grund dafür ist die meist [..]
Bewerbung per Internet auf dem Vormarsch – Erfahrungen und Tipps
25.01.2012 10:35
Nach einer aktuellen repräsentativen Umfrage durch den Hightech-Verband BITKOM bevorzugt mit 41% erstmals knapp die Mehrheit der befragten Personalverantwortlichen Bewerbungen per Internet. 40% der Unternehmen wünschen lieber Bewerbungsmappen. 17% der Befragten hatten keine Präferenz.Das Ergebnis ist somit knapp. Bewerber sollten sich daher auf beide Varianten einstellen. Doch was heißt „Bewerbung per Internet“ überhaupt? Üblich sind 2 Verfahren: Die Zusendung der Bewerbung per Mail-Anhang und die Eingabe der Daten in Erfassungsmasken auf der jeweiligen Firmen-Homepage. Überwiegend in Großunternehmen erfolgt auch der weitere Bearbeitungsprozess digital. Ich besitze auch im Recruiting von Fach- und Führungskräften langjährige Erfahrung. Kurz ein paar Anmerkungen zu Bewerbungsgrundlagen, Gestaltungsfragen und Technik. Wichtig ist zunächst die Einhaltung von Grundstandards. [..]
Mittelstand: Mitarbeiter binden anstelle finden
23.01.2012 09:59
Der deutsche Mittelstand setzt auf Mitarbeiterbindung, um dem Mangel an Fach- und Führungskräften und den daraus resultierenden Einbußen (jährlich rund 33 Mrd. Euro) entgegenzuwirken. Laut einer aktuellen Studie von Ernst & Young wird in den Personalabteilungen dem Thema Mitarbeiterbindung eine eindeutig höhere Priorität eingeräumt als dem Thema Recruiting.Wie versuchen demnach Mittelständler, die Fluktuation zu vermeiden? Kürzungen im Bereich Talent Management werden vermieden, die Budgets für Bindung, Entwicklung und Recruiting sollen in 29% der Unternehmen sogar erhöht werden. Zudem sind Gehaltserhöhungen geplant. Veränderte Personalmarketing- bzw. Rekrutierungsmaßnahmen oder „neue“ Zielgruppen (Frauen, Migranten, Ältere) stehen dagegen kaum im Fokus. Kooperationen mit anderen Unternehmen oder Partnern (z.B. Hochschulen) nutzen allenfalls größere [..]
„Ü30“ und keine Aussicht mehr auf eine Führungskarriere?
08.01.2012 11:01
Eine aktuelle Analyse des sozialen Netzwerkes Xing belegt, dass mit zunehmendem Alter eine Führungsverantwortung seltener wird.So führte fast die Hälfte aller Führungskräfte spätestens im Alter von 30 Jahren ihr eigenes Team. Die Wahrscheinlichkeit einer Führungsverantwortung nimmt dann rapide ab: Mit 40 Jahren liegt sie bei rund 12 Prozent, im Alter von 50 Jahren nur noch bei rund 1 Prozent.Dieser Trend gilt branchenübergreifend (mit Ausnahme der Werbebranche: Hier kann man früher Führungskraft werden, dafür verringert sich die Aussicht auf eine Führungsposition mit zunehmenden Alter auch rascher). Die Auswertung von 4 Millionen deutschen Mitglieder-Profilen ist vielleicht nicht repräsentativ, belegt aber deutlich einen entsprechenden Trend. Eine persönliche Erfahrung: Ich habe als Personalleiter eine weibliche Führungskraft für den Vertrieb eingestellt, die über 50 [..]
Zunehmender Krankenstand und die Betroffenen: Mitarbeiter und Führungskräfte
07.01.2012 11:12
Arbeitnehmer werden gemäß der aktuellen Krankenstand-Statistik des BKK Bundesverbandes häufiger und zunehmend wegen psychischer Erkrankungen krankgeschrieben.Eine besonders verhängnisvolle Situation entsteht, wenn belastende äußere Faktoren (Arbeitsbelastung, Konflikte, mangelndes Feedback, etc.) mit bestimmten persönlichen Strukturen (Perfektionismus, Ängste, etc.) zusammentreffen. Auf Dauer kann dies bis zum Burnout führen.Zu Recht richtet sich der Fokus auf die erkrankten Mitarbeiter. Was aber ist mit deren Führungskräften? Auch sie sind Mitarbeiter des Unternehmens. Und bestimmt würde eine große Anzahl noch stärker präventiv eingreifen. Fühlen Sie sich als Führungskraft jedoch dafür ausreichend vorbereitet? An wen können Sie sich vertrauensvoll wenden bzw. was würde Sie unterstützen?Mit folgendem Link gelangen Sie zur Information des BKK Bundesverbandes.
Gezieltes Talent Management ist in Unternehmen oft Mangelware
06.01.2012 11:17
Nach einer aktuellen Studie des führenden Personaldienstleisters Robert Half existieren in rund jedem zweiten Unternehmen im deutschsprachigen Raum keine Programme, um Kandidaten mit Führungspotenzial zu identifizieren. Sofern es eine gezielte Förderung interner Nachwuchskräfte gibt, werden potenzielle Führungskräfte in deutschen Unternehmen hauptsächlich nach ihren Fachkenntnissen ausgewählt. Danach folgen die Auswahlkriterien Loyalität und Engagement, Kommunikationsfähigkeit und innovative Denkweise. In Zeiten des demografischen Wandels überraschen mich insbesondere zwei Aspekte. Zum einen unterlassen es somit viele Unternehmen, vorhandenes Potenzial auszuschöpfen. Dadurch wird – vom Kostenaspekt einmal abgesehen – die Chance auf mehr Mitarbeiterbindung bzw. Motivation verschenkt. Zum anderen wird bei der Potenzialsichtung anscheinend (zu) stark Wert auf fachliches [..]
Private Internet-Nutzung am Arbeitsplatz kostet Milliarden
05.01.2012 11:20
Laut aktueller Handelsblatt-Mitteilung belegt eine repräsentative Umfrage, dass jeder vierte deutsche Arbeitnehmer während der Arbeitszeit bei Facebook aktiv ist.Im Durchschnitt werden dort rund 2,5 Stunden pro Woche verbracht. Im Jahr entsteht dadurch ein geschätzter Arbeitszeit-Verlust im Wert von rund 27 Mrd. Euro. Wie regelt Ihr Unternehmen das private Surfen am Arbeitsplatz? Wofür benutzen Sie das Internet bevorzugt? Und was ist so reizvoll daran (Sie könnten sich ja auch mit Ihren Arbeitskollegen "in Echtzeit" z.B. in der Kantine austauschen)?Mit folgendem Link gelangen Sie zur Handelsblatt-Mitteilung.
„Kunde 3.0“ und Auswirkungen auf das Personalmanagement
04.01.2012 11:24
Wir merken es an uns selbst – unser Kaufverhalten verändert sich. Wir klicken uns im Internet durch Preisvergleich-Portale, kaufen vermehrt online, geben dort Bewertungen ab und nutzen zunehmend Social Media-Angebote (Xing, Google+, Twitter, etc.).Dieser Typ „Kunde 3.0“ nutzt also aktiv (mobile) Technik inklusive Social Media. Unternehmen haben diesen Trend längst aufgegriffen und gestalten gezielt ihre Präsenz im Internet: Sie veranstalten Mitmach-Aktionen (um z.B. Produkte zu designen), betreiben einen Unternehmensblog oder leisten online-gestützt Beratung und Vertrieb (und das oft 24 Stunden über das ganze Jahr). Welche Auswirkungen hat dies auf andere Unternehmensbereiche, insbesondere auf das Personalmanagement? Dieser wichtige Bereich ist manchmal noch eher konservativ geprägt. Gut wäre, wenn sich die Personaler ihrer Rolle und Gestaltungsmöglichkeiten im Unternehmen [..]
Wie muss eine Führungskraft ihre Mitarbeiter motivieren?
03.01.2012 11:26
Am Rande einer Seminar-Veranstaltung entbrannte kürzlich eine Diskussion, die mich im Nachgang noch weiter beschäftigt hat. Eine Teilnehmerin vertrat die Auffassung, dass eine zentrale Aufgabe einer Führungskraft sei, ihre Mitarbeiter zu motivieren. Schließlich sollten diese engagiert im Team mitziehen.Meiner Meinung nach verdient das Thema eine differenziertere Betrachtung. Natürlich ist es förderlich, wenn eine Führungskraft mit ihrer positiven Einstellung eine entsprechende Ausstrahlung bzw. Wirkung auf ihr Team erzielt. Ich frage mich jedoch, ob eine motivierende Führungskraft – z.B. mit einem fast aufgesetzt wirkenden „ist doch nicht so schlimm – wir helfen da alle zusammen…“ – gerade bei herausfordernden Themen (z.B. länger andauernde intensive Projektmitarbeit) nicht eher Demotivation bei den Mitarbeitern bewirkt. Die dahinter stehende Grundannahme, dass [..]
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