Die
Story solcher
Liebesgeschichten um einen älteren
Liebhaber und ein junges Mädchen, in welches er sich
verliebt, an sich ist nicht neu: Intelligenter Mann
verliebt sich in ein um viele Jahre jüngeres
Mädchen. In der Literatur und im Film enden solche Verbindungen immer im Desaster ('Der blaue Engel', '
Lolita'). Auch bei Kahn ist das Ende bald vorauszusehen, dennoch verliert sich sein zynisches Spiel um eine unlebbare
Liebe, Besitzanspruch und sexuelle Hörigkeit nicht an Spannung. Der von seiner Ehefrau getrennt lebende Philosoph Martin, der gerne über
Lust und Kant referiert und von Sublimierung schwafelt, beginnt eine Affäre mit der jungen Cécilia. Erst erniedrigt der Mann des Geistes das unbedarfte
Mädchen, um sein schwaches Ego aufzurichten, dann verfällt er dem schamlosen Charme der fleischgewordenen
Levitra kaufen Sünde, die sich auf den ersten Blick nur als pummeliges Etwas ohne Ausstrahlung offenbart. Als sie sich ganz selbstverständlich einen zweiten, jüngeren
Liebhaber zulegt, liegen bei ihm die Nerven blank, er verliert jegliche Souveränität und den Rest von Selbstachtung. Was bleibt, ist ein Häufchen Elend, das am Ende dennoch die Kraft zum Weiterleben findet. Geschickt nutzt der Franzose den Zusammenprall verschiedener Lebenswelten als Metapher für die Kluft zwischen den Geschlechtern.
Sex hat hier nichts mit
Liebe zu tun, gerade im
Akt der Vereinigung sind die Protagonisten erbärmlich einsam, zwischen Geist und Gefühl besteht keine Beziehung. 'Meine Heldin' ist ein kalter, ernüchternder
Erotikfilm über die Unmöglichkeit der
Liebe mit viel nackter Haut und provozierenden
Sex-Szenen, die aber seltsam unerotisch wirken.
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