Manchmal können überaus erfolgreiche Veranstaltungen - wie unsere letztjährige Alpentour - ganz schön unbequem sein. Nämlich dann, wenn die nächste ansteht und sich zwangsläufig an dem Vorgänger messen lassen muss. Eine Steigerung konnte sich bis dato kaum einer vorstellen, zumal sich die Teilnehmerzahl mehr als verdoppelt hat (bis zu 20 Personen auf 18 Transalps), was nicht unbedingt mit mehr Qualität einher gehen muss. Aber manchmal wird auch das Unvorstellbare wahr...
Sonntag, 28.7.
Der Sammelpunkt für dieses Jahr war ein Zeltplatz nördlich von Lindau. Die Teilnehmer kamen wie immer aus allen Regionen Deutschlands und der Schweiz. Die weiteste Anfahrt hatte - wieder mal - Thomas aus Berlin. Ältester Teilnehmer war - wieder mal - Bodo (Jahrgang 1941) aus Ravensburg, jüngste Teilnehmerin - erstmals - Sabrina (Jahrgang 1983) aus Dorsten. Das Wetter meinte es überaus gut mit uns. Bei Temperaturen um die 30° kamen wir beim Zeltaufbau sogar ganz schön ins Schwitzen. Umso länger konnten wir die laue Sommernacht beim Abendessen in der Kneipe genießen. Schließlich kannten sich viele noch nicht. Und obwohl wir für die Alpentour fast keine Werbung gemacht haben, waren drei ganz Neue dabei, die integriert werden mussten. Aber wie immer stellte das kein Problem dar.
Montag, 29.7.
Pünktlich um 5.45 weckte uns der Frühzug von Friedrichshafen, neben dessen Gleisen wir unser Lager aufgeschlagen hatten... Das hatte zur Folge, dass wir relativ schnell mit allem fertig waren. Trotz der großen Personenzahl konnten wir im Kreis frühstücken, ohne dass die Kommunikation darunter litt. Wir schmierten die frischen Brötchen auf den Topcases und ließen Butter, Marmelade und Wurst herum gehen - ganz so wie man sich das als Motorradromantiker vorstellt.

Um 10 Uhr gings dann los. Allerdings war erst mal nichts mit Kurven und Bergen. Die erste Prüfung stellte die österreichische Grenzstadt Bregenz dar, die wir komplett durchqueren mussten. Und da war heute ganz schön was los - und das bei nahezu 30°. Über eine Stunde verging, bis wir auf die Schweizer Autobahn kamen, auf der wir das dicht besiedelte Rheintal durch-queren konnten. Um die Mittagszeit war es dann endlich soweit: Wir standen an der Mautstelle zur Silvretta-Hochalpenstraße. Über die 10€ waren wir zwar alle ungehalten, freuten uns aber dennoch, dass es endlich los ging. Und es ging los: Schöne, angenehme „2.- und 3.-Gang-Kurven“ - genau das Richtige für unsere Transalps. Eine kurze Mittagspause machten wir auf knapp 2000m auf der Bieler Höhe an einem Stausee mit schönem Gletscherpanorama. Es ging weiter über die Silvrettastraße nach Landeck, das uns mit 34° im Schatten erwartete.
Es war besser, die Helmvisiere im Stadtverkehr zuzulassen, denn beim Öffnen blies einem der warme Wind unangenehm ins Gesicht. Den Reschenpass ließen wie buchstäblich „links liegen“, da wir ihn letztes Jahr schon befahren hatten, und machten einen Schlenker durchs Engadin. Und wie sich’s für so einen Hitzetag gehört, kamen wir vor dem Ofenpass in ein Wärmegewitter. Dieses war allerdings relativ harmlos und nicht so heftig wie letztes Jahr (siehe Alpentour 2001). So um 18.00 Uhr kamen wir dann in Prad am Stilfser Joch im Zeltplatz an, wo wir bei ange-nehmen Temperaturen unsere Zelte aufschlugen. Abends ging es in eine nahe gelegene Pizzeria.
Dienstag, 30.7.
Heute sollte der erste „Großkampftag“ sein. Drei Pässe über 2500 m wollten wir uns - ohne Gepäck - vornehmen. Doch zunächst wurde die Stimmung massiv gebremst, denn genau zu unserem geplanten Start um 9.00 fiel der Startschuss für ein Fahrrad-Bergrennen mit 600 (!) Teilnehmern aufs Stilfser Joch. Nein, nicht gestern und nicht morgen - es musste heute sein, wenn wir da rauf wollten! Glücklicherweise werden in Italien die Straßen für solche Veranstaltungen nicht abgesperrt - in Deutschland absolut undenkbar -, so dass eine geringe Chance bestand, an den Fahrradfahrern vorbei zu kommen, bevor die ersten Kehren erreicht waren. Aber so richtig daran glauben tat zu diesem Zeitpunkt keiner von uns. Entsprechend war die Stimmung.
Es sollte wieder mal besser laufen als gedacht. Bei absolut „italienischer“ Fahrweise erreichten unsere Schnellsten tatsächlich die ersten Kehren vor den Radfahrern, und hatten ab da sogar eine leere Straße vor sich, da die Fahrradpulks die ganzen Autos zurück hielten. Allerdings muss man sagen, sind die berühmten 48 Spitzkehren auf der Ostseite des Stilfser Jochs kein fahrerischer Genuss, da die rechten zu eng für den 2. Gang sind. Dafür ist das Landschaftspanorama über-wältigend. Oben angekommen und gesammelt machte sich eine Gruppe von immerhin 11 Fahrern auf den Weg zum Thöni-Hotel auf über 3000 m Höhe.
Erwähnenswert ist diese Aktion deshalb, weil es sich
1. bei dem Zubringerweg um eine Schotterpiste handelte,
2. Steigungsmaxima von 37% zu nehmen waren,
3. wir alle mit Straßenreifen fuhren und
4. nur die wenigsten Schottererfahrung hatten.
Trotzdem kamen alle heil und stolz oben an. Es sah halt wieder mal schlimmer aus, als es tatsächlich war. Am Hotel Thöni wurde noch fleißig Schi gefahren, und eine nette Schifahrerin machte unser Beweis-Gruppenfoto. Auch runter zu den anderen kamen wir alle heil wieder. Die Westseite des Stilfser Jochs ist zwar nicht so bekannt, machte aber wesentlich mehr Spaß, da die Kurven weiter sind, und die Landschafts-eindrücke nicht weniger imposant. Kaum unten in Bormio angekommen gings zum nächsten Pass, dem Gavia. Hier entzückte vor allem die (Nord-)Auffahrt mit ihren angenehmen Kurvenradien. Man bekam so einen richtigen Rhythmus rein. Auf der Südseite ging es dafür sehr eng zu, mit stark ausgesetzten Stellen, die manchem Flachländer ein mulmiges Gefühl im Magen verursachten.
Im Tal in Edolo - im „richtigen“ Italien - angekommen saßen wir auf dem zentralen Platz in ein Straßenkaffee und machten ausgiebig Pause bei Hörnchen und Cappuccino. Danach fuhren wir über den relativ unbekannten und unspektakulären Fopa-Pass (2000 m) ins Adda-Tal Richtung Bormio. Wesentlich spektaku-lärer gestaltete sich dann die Westauffahrt zum Stilfser Joch. Kurz vor der Passhöhe zweigten wir ab zum Umbrail, den mit 2508 m höchsten Schweizer Alpenpass. Spaßfaktor: Mittel. Unseren letzten Abend am Stilfser Joch ließen wir wieder in der Pizzeria ausklingen. Eine kurze Episode soll hier noch erwähnt werden. Heute kamen wir sehr knapp an Gewittern vorbei, die recht zäh in den Bergen hingen. Zwei Unverdrossene waren allerdings so begeistert vom Stilfser Joch, dass sie abends um 18 Uhr noch mal zur Besteigung aufbrachen - obwohl der Pass voll in Regenwolken hing. Als sie dann ziemlich aufgeweicht aber glücklich zurück kamen, erzählten sie voller Begeisterung von nassen aber vollkommen leeren Straßen. Das ist Enthusiasmus!
Mittwoch, 31.7.

Auf dem Programm stand die Verlegung unserer Zelte an den Comer See. Dies war ein durchaus anspruchs-volles Unterfangen, da wir nun mit dem Stilfser Joch zusammen mit vollem Gepäck fünf „2000-er“ dicht hintereinander zu befahren hatten - also die reinste Achterbahn. Über die relativ imposanten Pässe Foscagno und Eira kamen wir nach Livigno, wo wir eine Pause einlegten. Forcola, Bernina und Maloja konnten wir leider nicht mehr so recht genießen, da wir nun in ein mittelprächtiges Regen-gebiet rein kamen. Beim Aufstieg zum Forcola konnten wir dafür die beeindruckende Stimmung mit den gewaltigen dunklen Wolken in der Hochgebirgslandschaft genießen. Der Abstieg des Maloja gestaltete sich nicht so angenehm, da die teilweise sehr engen Kehren bei Nässe gefahren werden mussten.
Das Gute war, dass der Regen bei unserer Ankunft am Comer See gerade mal aufgehört hatte, so dass wir die Zelte im Trockenen aufbauen konnten. Dann geschah etwas Sonder-bares, was uns spätestens hier erkennen ließ, dass unsere Tour die Qualität vom Vorjahr tatsächlich über-troffen hat. Gesetzte Damen und Herren zwischen 30 und 50 stürzten sich ins Wasser und planschten ausgelassen herum wie die Teenager. Und sie hörten auch nicht auf, als der Regen wieder einsetzte - ein fast unwirkliches Bild vor der grandiosen Bergkulisse mit den mächtigen Regenwolken. Deutlicher konnte man die Stimmung wirklich nicht darstellen. Nichtsdestotrotz - der Hunger trieb uns nun in die nächste Pizzeria, wo wir den Abend verbrachten.
Donnerstag, 1.8.
Von einem „Großkampftag“ wie am Dienstag sollte heute nicht die Rede sein. Es standen lediglich zwei 2000-er zu bezwingen an. Wir waren dabei auch „nur“ 13 Teilnehmer. Der Rest machte sich einen faulen Tag auf dem Zeltplatz. Beim Start schien die Sonne, und die Temperaturen waren angenehm. Das erste Ziel war der Splügen-Pass, der sich gleich mal als ganz schön knackig darstellte. Zumindest auf der Südseite waren viele der Kehren nicht nur eng, sondern regelrecht „fies“ und dazu noch in unbeleuchteten Tunnels. Gott sei Dank kam kein Gegenverkehr, als sich der ein oder andere nach der Kehre auf der Gegenfahrbahn wieder fand. Belohnt wurden wir dafür kurz vor dem Pass mit einer grandiosen Hochgebirgskulisse bei einem Stausee mit mächtigen, dunklen Wolken.

Der Abstieg gestaltete sich wesentlich einfacher. Im Hinterrheintal angekommen ging es sogleich zum zweiten Pass hoch, dem Bernardino. Die Wolken hatten sich mittlerweile so verdunkelt, dass wir jeden Moment die große Dusche erwarteten und uns vorsichtshalber in die Regenklamotten quetschten. Der Regen blieb allerdings aus. Dafür waren die Wolken auf der Passstraße so dicht, dass wir kaum unsere Vorder- und Hintermänner sehen konnten. Eigentlich schade, da die Südseite des Bernardino sich als erste Sahne erwies. Die Kehren waren ähnlich schön zu fahren wie die Nordseite des Gavia. Nur gut, dass wir 2/3 des Abstiegs wieder unter Sonnenschein zurück legen durften.
Die Strecke bis Lugano fuhren wir Autobahn, da das Tal sehr dicht besiedelt und kurventechnisch uninteressant ist. Die Großstadt Lugano durchquerten wir überraschend schnell. Der Grund dafür war der Nationalfeiertag in der Schweiz. Wieder im Euroland Italien am Ostende des Luganer Sees angekommen machten wir unsere obligatorische Cappuccino-Pause in einem Straßencafé an der Strandpromenade - so richtig italienisch halt wieder.
Heute waren wir um 16.00 wieder am Zeltplatz. Die Gelegenheit war also ideal für ein erfrischendes Bad im See. Die Zeit reichte dafür gerade, denn kaum aus dem Wasser raus, ging ein starkes Gewitter los, das heftigste auf unserer Tour. Einige Zelte bekamen innen etwas Wasser ab. Aber im Grunde waren wir schon ganz gut ausgerüstet. Wir mussten nun bis ca. 19.00 in der Zeltplatzkneipe ausharren, bevor wir wieder zum Abendessen aufbrechen konnten. Doch dafür dauerte der Abend umso länger.
Freitag, 2.8.
Kaum zu glauben, aber heute sollte es wieder über die Alpen zurück gehen. Je schöner der Urlaub, umso schneller geht er vorbei - das muss wohl so sein. Heute war der Tag, an dem wir unser Frühstück nicht selber machten, sondern richtig italienisch in einem Straßencafe einnehmen wollten. Nach Abbau und Packen fuhren wir Porlezza am Luganer See an und frühstückten nun stilecht an der Strandpromenade. Den Weg nach Norden fuhren wir durchs Tessin auf der Gotthardautobahn. Kurz vor dem Tunnel verließen wir die Bahn und befuhren den Nufenen-Pass mit über 2400 m. Die Kurven waren angenehm, aber nicht sehr zahlreich, die Hochgebirgseindrücke dafür wieder sehr imposant. Ein letztes Highlight unserer Tour war der Furka-Pass, der sich fast nahtlos anschloss.

Das Besondere hier ist der berühmte Rhone-Gletscher, der mal fast an eine der Kehren heran reichte. Heute muss man allerdings dazu schon ein Stück gehen, wobei die Schweizer auch noch Eintritt dafür verlangen. Nichtsdestotrotz ist er auch in 200 m Entfernung immer noch beeindruckend genug, und die Aussicht ins Rhonetal ist fantastisch. Unsere Mittagspause verbrachten wir in Andermatt. Nach einem weiteren kurzen Autobahnstück talabwärts befuhren wir den letzten Pass unserer Alpentour, den Klausen mit ca. 2000 m. Ein letztes Mal konnten wir die hochalpinen Eindrücke und die vielen Schräglagen genießen, bevor es im Tal auf die Autobahn nach Chur und Bregenz ging.
Allerdings hätte der Tag beinahe ein fatales Ende genommen. Bei Tempo 120 riss bei Heiner das Ventil im VORDERrad (!). D.h. die Luft war sofort raus. Die Fuhre kam massiv ins Trudeln und schlingerte über alle drei Fahrstreifen hin und her - eine Situation, die in 99% der Fälle zum Sturz führt. Doch scheinbar hatte Heiner einen guten Schutzengel. Er kam ungestürzt auf dem Seitenstreifen an! Während er sich von dem Schreck erholte, machten die anderen sich über seine Maschine her. Wir hatten Schläuche, Pumpe und Montierhebel auf einzelne Teilnehmer verteilt. Im Nu war das Motorrad wieder voll fahrbereit, und Heiner machte nicht den Fehler sich vom Schreck noch längere Zeit erholen zu wollen. Das Beste ist immer sofort wieder weiter zu fahren.
Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde ging es in Rekordzeit durch Bregenz durch, und im letzten Tageslicht konnten die verbliebenen 11 Teilnehmer - die anderen hatten sich schon nach und nach getrennt - ihre Zelte bei Lindau aufbauen. Zum letzten Mal aßen wir gemeinsam zu Abend. Die Stimmung war schon ziemlich wehmütig. Irgendwie hatte sich so eine richtig nette Familie gebildet.
Samstag, 3.8.
Der letzte Morgen war angebrochen. Das Wetter war schön und nicht zu heiß. Ein letztes Mal bildeten wir unsere Frühstücksrunde und warfen uns gegenseitig die Lebensmittel zu. Danach trennten sich die einzelnen Teilnehmer endgültig in alle Himmelsrichtungen.
Tja, wie soll man so eine Veranstaltung nun abschließend kommentieren? Vielleicht so: Eine solche kameradschaftliche, fast familiäre Stimmung gab in den 10 Jahren unserer Geschichte nicht. Jeder hat sich positiv eingebracht. Es gab nicht mal den Hauch einer Diskrepanz. Das Team hat sich trotz seiner Größe perfekt eingespielt, obwohl sich viele dort zum ersten Mal begegnet sind. Die tollen Fahr- und Landschaftseindrücke taten ein Übriges. Das ist doch unmöglich zu überbieten - oder? Aber das dachten wir letztes Jahr auch schon...
Organisation: Georg Spindler
Fotos: Thomas Wiemann, Mike Tschumper, Tobias Nirschl, Volker Oppermann, Steven Neubert
Karfreitag, 18.4.
Na ja - zugegeben, in den Ankündigungen und Einladungen für unsere Veranstaltungen ist immer etwas Werbung mit dabei. Nur so können wir es rechtfertigen, der nördlichen Eifel ein gemäßigt warmes Klima nachzusagen. Umso - positiv - überraschter waren dann doch alle, als uns an diesem Tag in der Region ein herrliches Frühlingswetter mit vielfach über 20° erwartete. Also die besten Voraussetzungen für ein schönes Ostertreffen.

Nur so war es wohl zu erklären, dass trotz der etwas abgelege-nen Lage weit abseits unserer Stammtische doch noch 27 Transalp-Fahrer/-innen im Laufe des Nachmittags in unserem Hotel in Schleiden eintrafen. Wie fast schon gewohnt waren wieder Teilnehmer aus den drei deutsch-sprachigen Ländern vertreten. Die weiteste Anfahrt hatten dieses Mal Sabine und Thomas aus Braunau in Österreich. Die Anerkennung als ältester Teilnehmer sahnte Bodo vom Bodensee nun schon auf der vierten hintereinander folgenden Veranstaltung in Serie (!) ab (Jahrgang 1941). Der Anteil der Neuzugänge war so hoch, wie in keinem der Treffen im letzten Jahr - das schöne Wetter halt... Auffallend war zudem die Zusammensetzung der Maschinen. Es war keine einzige mehr mit Trommelbremse da, dafür 11 mit dem 650-er Motor, also fast die Hälfte. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis die 600-er eine Minderheit darstellen.
Der Abend verlief in der gewohnten Geselligkeit in der Hotelbar.
Karsamstag, 19.4.
Als die ersten morgens um 7 vor dem Frühstück schnell zur Tankstelle um die Ecke - mit Jeans und Pullover - fuhren, traf es sie wie ein Schock: Über Nacht war ein Temperatursturz von über 20° eingetreten. Die Motorräder waren mit einer Reifschicht überzogen, und die Fahrt zur Zapfsäule wurde zum Härtetest. Nach dem Traumwetter des Vortags hatte mit einem derartigen Wetter-umschwung eigentlich niemand mehr gerechnet. Na wenigstens war es trocken - aber dunkle Wolken zogen auf... Sicher würde es bis zum Start der Rundfahrt um 10 deutlich wärmer sein. Diese Hoffnung sollte enttäuscht werden. Als wir losfuhren hatte es gerade mal 4°.
Gut eingepackt setzten sich die 27 Teilnehmer in Bewegung. Und nach wenigen Ki-lometern konnten wir schon die ver-sprochenen "alpinen" Sträßchen genießen. In der Tat besteht die Eifel nicht nur aus der bekannten Hochfläche. In die vielen Tälern dazwischen führen jede Menge kurvige und "kurvigste" Straßen, die sehr viel Spaß bereiten. Logisch, dass wir möglichst viele dieser Täler mitnahmen. Ein weiterer Vorteil der Eifel ist die sehr geringe Besiedlungsdichte. Nach Schleiden trafen wir auf keine Ampel mehr. Einzig die Kälte trübte etwas das Fahrvergnügen. Wir mussten halt doch immer wieder über die Hochfläche, um ins nächste Tal zu kommen. Und da blies der berüchtigte eiskalte Wind. Hin und wieder waren sogar ein paar Schneeflocken dabei. Aber es blieb weitgehend trocken. Der erste kulturelle Programmpunkt war noch am Vormittag das zweitgrösste voll bewegliche Radioteleskop der Welt in Effelsberg. Auch für Nicht-Astronomen war dieses Gerät aufgrund seiner Daten einfach faszinierend: 3200 Tonnen schwer, 7850 qm Fläche und 100 Meter Durchmesser - was für Empfang ist da möglich... Man kam sich unmittelbar davor wirklich winzig vor.
Der nächste Programm-punkt war das Mittagessen auf einem der höchsten Punkte der Eifel - prima! Der Wind blies hier besonders heftig und eisig, und die Temperatur lag nun bei 2°. Was waren wir froh, als wir im Warmen einkehren konnten. Das Gruppenfoto unmittelbar danach spiegelte die Wetter-verhältnisse sehr gut wieder... Weiter ging es über die Hochfläche nach Belgien, wo der kulturelle Programmpunkt für den Nachmittag anstand: Ein Modelleisenbahnmuseum. Wiederum konnten auch die Laien mächtig beeindruckt werden. So eine gigantische Anlage hatte wohl kaum einer vorher gesehen. Vor allem die Liebe im Detail verblüffte. Weder die fahrenden Lastwagen auf den Straßen noch die Tonuntermalung eines Verkehrsunfalls durften fehlen. Obwohl wir danach gut aufgewärmt unserer letzten Etappe am Rursee bei Aachen entgegen fuhren, machte sich bei einigen Teilnehmern Kälte bedingte Unlust breit. Das änderte sich auch nicht, als wir die ersten Kilometer des Kurvenparadieses befahren hatten. Kurz vor dem Rursee spaltete sich ein Drittel ab und fuhr ins Hotel zurück. Immerhin über die Hälfte fuhr noch mehr als eine Stunde über traumhafte Kurvenstrecken in der Kälte herum und kam erst um 18.30 - z.T. durchgefroren, aber glücklich - in der Unterkunft an.
Nach dem gemeinsamen Abendessen ging es wieder in die Hotelbar, wo heute nach langer Zeit mal wieder (seit dem Dreiländertreffen 2001) das Tanzbein geschwungen wurde. Ob die Tanzwut wohl mit dem Wetter zusammen hängt? Beim letzten Mal hatten wir unter Tags nasskaltes Schneewetter. Fast schon showreif waren die Einlagen der jeweiligen Tanzkönige des schwäbischen und westfälischen Stammtischs, die sich richtig gegenseitig hochschaukelten. Auf jeden Fall ein super Ausklang.
Ostersonntag, 20.4.
Der erste Blick aller Teilnehmer ging erst mal zum Fenster. Allerdings sah man buchstäblich nichts, denn erste herrschte dichter Nebel. Das Thermometer war auf 0° gefallen. Na ja, es ging ja nur noch heim, und zunächst war ja wieder ein ausgiebiges Frühstück in der geselligen Runde angesagt. Nach und nach löste sich die schöne Veranstaltung wieder auf, und die einzelnen Personen und Grüppchen fuhren wieder in alle Himmelsrichtungen davon. Als interessante Randbemerkung soll erwähnt sein, dass noch im Laufe des Tages ein Wetterumschwung einsetzte und die Temperaturen wieder auf deutlich über 20° stiegen! Auch der Nebel hatte sich bald verzogen und wich strahlendem Sonnenschein. Das Wetter war so wie am Freitag, als wenn nichts gewesen wäre. So etwas hatten wir auch noch nicht: Ein Kälteeinbruch, der auf kaum 24 Stunden begrenzt war. Aber so konnten alle noch schöne Touren auf dem Nachhauseweg fahren.
Organisation: Andreas Künstler
Fotos: Uwe Flammer, Bodo Lubensky
Karfreitag, 9.4.
Es war ein a….kalter Karfreitag-Morgen mit Temperaturen in einigen Regionen von unter 0° C. Na wenigstens war es zumeist trocken. Trotz diesen widrigen Umständen und des wirklich üblen Wetters die Tage davor waren immerhin 23 Transalpfahrer/-innen zu unserem diesjährigen Ostertreffen nach Wipperfürth ins Bergische Land gekommen. Positiv beeindruckt war gleich mal eine Reihe der Teilnehmer des letztjährigen Herbsttreffens von unserem Hotel. Man kümmerte sich richtig um uns. Die Bedienungen waren freundlich und voll auf Zack. Und den ersten Ankömmlingen wurden kostenlose Unterstellplätze für ihre Maschinen angeboten. So haben wir uns das immer vorgestellt (vgl. Herbsttreffen 2003 Schlussbemerkung).
Zum Kaffeeempfang reichte es diesmal allen Teilnehmern. Und der Abend wurde in unserer gewohnten Geselligkeit bei wirklich gutem Essen begangen.
Karsamstag, 10.4.

Nachdem das Wetter am Vorabend noch ganz gut ausgesehen hatte, war nun nichts mehr davon zu sehen - im wahrsten Sinne des Wortes. Es herrschte dichtester Nebel bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Das bedeutete auch: Die Motorräder waren von einer dicken Reifschicht überzogen.
Erinnerungen an das letztjährige Ostertreffen kamen auf. Es kam jedoch mal wieder halb so wild, denn der Nebel lichtete sich bis zum Start der gemeinsamen Rundfahrt. Sogar die Sonne kam durch - allerdings bei Temperaturen wenig über 0°. Aber wir waren ja gut eingepackt.

Die Fahrt durch das Bergische Land machte viel Spaß. Kurven ohne Ende und schmale Sträßchen abseits aller Verkehrsströme. Dazu in einer lieblichen Hügel- landschaft. Die trocke- nen Straßen steigerten das Kurvenerlebnis zu- sätzlich, so dass viele erstmals in diesem Jahr wieder richtige Schräg- lagen üben konnten.

Neben den Schräglagen konnten aber auch wieder erste Schotter- bzw. Schlamm- erlebnisse genossen werden - natürlich legal. Die erste Pause machten wir auf einem Berg bei Marienheide, wo wir uns mal die Mühe machten die verschiedenen Maschinen genauer zu inspizieren. Interessant sind die High-Tech-Tendenzen. Mittlerweile sind schon vier Transalps mit GPS bzw. Navigations- systemen ausgestattet, zwei mit CB-Funk und eine mit Hifi-Anlage (natürlich mit richtigen Boxen) und Zusatzscheinwerfern/ -brems- leuchten. Die Transalp als High-Tech-Teil - wer hätte so was noch vor wenigen Jahren gedacht?

Nachdem wir in einem größeren Bogen Meinerzhagen östlich umfahren hatten, machten wir einen Schlenker nach Westen und trafen bis zur Mittagspause um 13.00 Uhr in der Burg Berg bei Solingen ein. Hierbei handelt es sich um eine der grössten Burganlagen Deutschlands. Irgendwie klappte dieses Mal das Timing mit dem Wetter optimal. Denn kaum waren wir in der Burg angekommen, fing es an zu regnen. Entsprechend lang ließen wir uns Zeit mit dem echt Bergischen Mittagsbuffet in mittelalterlichen Gewölben.

Beim Start war dann der Regen vorbei. Nur die Straßen waren halt nass, so dass die Kurverlebnisse naturgemäß eingeschränkt waren. Erst in der letzten halben Stunde unserer Rundfahrt fing es wieder zu regnen an. Das Timing war also so gut wie perfekt. Im Hotel erwartete uns der zweite kulturelle Höhepunkt des Tages nach dem Burgbesuch: Ein Dia-Vortrag über eine Tour mit zwei Transalps von Los Angeles nach Miami im November letzten Jahres. Neben den imposanten Fotos konnte man hierbei auch Einiges lernen: Dass es auch in Los Angeles richtig regnen kann, es auch Kurvenparadiese in den Rockies gibt, es in der Wüste von Santa Fe schneien kann (mit Beweisfotos), und man es auch noch Ende November im Süden Floridas am besten in den Moto-Cross-Panzern aushält. Der Diavortrag ging nahtlos ins Abendessen und danach ins Fröhliche Beisammensein über. Allzu spät wurde es dieses Mal nicht, denn am nächsten Tag mussten viele noch weit reisen.
Ostersonntag, 11.4.
Heute lag mal kein Nebel - schon mal ganz gute Voraussetzungen für die zum Teil sehr weiten Heimreisen. Allerdings war es immer noch recht kalt. Die Temperaturen lagen wieder kaum über 0°. Es sollte aber nicht mehr regnen. Nach den gewohnt herzlichen Abschiedszeremonien fuhren die Teilnehmer wieder in alle Himmelsrichtungen davon. Damit ist ein weiteres schönes Ostertreffen zu Ende gegangen. Aber das nächste Treffen steht bevor - im Juni im Südschwarzwald. Da sollte es ja wirklich wärmer werden.
Fotos: Uwe Flammer, Mike Tschumper
Organisation: Kathrin und Sascha Freitag
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Freitag, 28.1.
Die Geschichte beginnt fast so wie viele andere auf dieser Homepage:
Es war ein kühler Freitag Nachmittag, als sechs Transalpfahrer aus verschiedenen Regionen Deutschlands und der Schweiz nach und nach in einem Hotel im Bayerischen Wald zusammen trafen. Aber bereits hier enden die Gemeinsamkeiten mit anderen Veranstaltungen. Denn die Mittagstemperatur betrug -4°. Bis der letzte kurz vor 18.00 Uhr eintraf, war das Thermometer unter -10° gefallen. Wenigstens war es trocken...
Es handelte sich nämlich um eine Veranstaltung der besonderen Art - der gemeinsamen Teilnahme am Elefantentreffen, dem grössten Wintermotorradtreffen der Welt. Die ganze Sache war von uns eigentlich nie geplant und auch in keinem Jahresprogramm vermerkt. Ebenso hatten wir hierfür auf jegliche Werbung verzichtet. Es dachte schließlich keiner, dass da wirklich was zustande kommt. Erst auf dem Herbsttreffen kristallisierte sich das Vorhaben langsam heraus - aber immer halt unter ein paar wenigen „Abenteurern“, die sich gegenseitig durch Mund-zu-Mund-Propaganda zusammen fanden. Und so kam die stattliche Zahl von immerhin 6 Teilnehmern zustande.
Bereits am Nachmittag war ein Vorauskommando in den Talkessel gefahren und hatte zwei der Zelte aufgebaut, eine Feuerstelle (1 m Schneehöhe) ausgehoben und einen Teil des Holzes und des Strohs organisiert. Unser Platz war damit eindeutig „reserviert“. Wir konnten uns also beruhigt im Hotel zu Bett legen. Ab morgen früh sollten wir aus dem Dauerfrost nicht mehr rauskommen.
Samstag, 29.1.
Es war ein wunder- schöner Samstag Morgen. Es herrschten -17°. Also genau die richtigen Temperatu- ren für das legendäre Treffen. Die kurze Anfahrt hatte etwas Unwirkliches. Unsere Gruppe durchfuhr herrliche, schneebe- deckte Gebirgsland- schaften. Die Straßen waren trocken und sorgten so für ein wirklich unvergess- liches Erlebnis. Bald standen wir vor dem Eingangsbereich und checkten uns ein. Die Sonne schien, und die unglaublichen Eindrü- cke mit den Tausen- den von Zelten und Motorrädern im Tief- schnee knallten richtig rein.

Aber zuerst hieß es anpacken. Das Gepäck von drei Teilnehmern sowie zwei Transalps mussten hinunter getragen werden (die Wege waren total vereist). Also schon mal keine Zeit zu frieren. Und dann brauchten wir für die lange Zeit im Freien jede Menge Holz, das dann auch noch zersägt werden musste.
Um 11.00 war es dann soweit: Wir konnten unseren ersten selbstgekochten Kaffee am Lagerfeuer genießen. Die Organisatoren Karsten und Mike hatten ganze Arbeit geleistet. Es fehlte an nichts: Kaffee, verschiedene Tees, Milch, Zucker, Geschirr, Besteck, Campingstühle, Grillrost. Und nach dem Kaffee trinken ging es fast nahtlos zur Goulaschsuppe über. Bei Mittagstempe-raturen in der Sonne knapp unter dem Gefrierpunkt fingen die ersten schon wieder an ein Mittagsschläfchen am Feuer zu begehen - so gemütlich ging es zu.
Am Nachmittag starteten wir alle zu unserem Erkundungsgang durch den Talkessel. Was es da alles an kuriosen Motorrädern und Menschen gab, kann man nirgendwo sonst auf der Welt sehen. Es dauerte eine ganze Weile, bis wir alles durch hatten.

Urige Motorräder….

Ganz lustig war auch noch die Geschichte mit den Tagesgästen. Am Nachmittag fielen sie in Scharen ein. Nicht nur zahlreiche Familien aus der Umgebung, sondern auch der Kegelverein und die Landfrauen waren gekommen um die „Spinnerten zu schaun“. Und die Dorfjugend ging heute Abend nicht in die Disco, sondern hierher. Die Motorradfahrer nahmen es gelassen. Ganz homorvolle stellten Schilder mit der Aufschrift „Bitte nicht füttern“ vor ihr Lager….

Der Talkessel von unserem Lager aus

Der Talkessel von der anderen Seite
Zurück an unserem Lagerfeuer ging die Schlemmerei weiter. Im Laufe des Abends wanderten noch etliche Saitenwürste (natürlich mit Brot und Senf), Steaks, Kaffees, Tees, Glühweine, Schoko- laden, Kekse, Gebäck u.v.a.m. in unsere Mägen. Lediglich der Alkoholkonsum hielt sich in Grenzen. Es war trotz der zweistelligen Minus-grade urgemütlich um unser schönes Feuer. Zu fortgeschrittener Stunde stimmten wir noch eine ganze Reihe deutscher Rock- und Schlagertexte ein. Der Einzug in die Zelte fiel nicht ganz leicht - mussten wir doch von unserem schönen Feuer weg. Aber kurz nach 12 waren alle feste eingemummelt. Unsere Nachbarn - ein portugiesischer Club (!) - begleiteten uns noch mit ihren Volksweisen in den Schlaf. Ansonsten war es erstaunlich ruhig. Ein letztes Mal konnten wir noch die unwirkliche Szenerie mit den ca. 100 Lagerfeuern im Talkessel genießen.
Sonntag, 30.1.2005
„Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur eine falsche Ausrüstung“. Nie hat sich der Satz wohl so bewährt, wie an diesem Wochenende. Die meisten hatten tatsächlich gut geschlafen - bei -12°. Kaum aufgestanden brannte schon wieder unser Feuerchen. Aber so richtig mit Ausspannen war nicht. Wir hatten eine Menge zusammen zu räumen und hochzutragen - inkl. der zwei Transalps. Man konnte so gut wie keinen Meter ohne fremde Hilfe zurück legen, so eisig war es. Es war dann auch schon fast Mittag, als wir fortkamen. Nach ca. 20 km durch den schneebedeckten Bayerischen Wald kehrten wir zum kombinierten Frühstück-Mittagessen ein. Wir ließen es uns noch mal richtig gut gehen, bevor wir uns trennten. Es hatte zumindest in Niederbayern sonniges Winterwetter mit Mittagstemperaturen knapp unter 0°. Die kurioseste Veranstaltung in unserer Geschichte ging damit zu Ende. Ob es dazu wohl noch eine Wiederholung gibt…?
Organisation: Karsten Booß, Mike Tschumper
Fotos: Ingo Tiegs, Mike Tschumper, Steven Neubert
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Wie war das noch mal letztes Jahr? Bis kurz vor unserem Ostertreffen hatte der Winter Deutschland fest im Griff? Das sollte uns jetzt nicht mehr passieren! Der 1. Mai lag sehr geschickt, und so verlegten wir unser erstes Treffen kurzerhand mitten in den Frühling hinein, in der Hoffnung auf entsprechende Temperaturen. Aber es sollte zunächst ganz anders kommen…
Samstag, 29.4.
Bei Regen und Tempe- raturen deutlich unter 10° kamen im Laufe des Nachmittags unsere Teilnehmer im Hotel in Balderschwang auf ca. 1000 m Meereshöhe an. Die Stimmung war zwar gut. Aber als der Regen immer mehr in Schnee überging, wurde es manchen schon mulmig. Die letzte Gruppe kam um 18.00 im dichtesten Schneetreiben an und berichtete von Schnee- matsch auf dem Ried- bergpass. Und das Schneetreiben wurde immer dichter…
Also erst mal keine allzu guten Voraussetzungen für ein Frühlingstreffen, zumal der Wetterbericht fürs gesamte Wochenende schlechtes Wetter voraus gesagt hatte. Aber darüber wollten wir uns vorerst keine Gedanken machen, sondern begingen unser Abendessen mit Fröhlichem Beisammensein am offenen Kamin. Ein ansässiger Entertainer sorgte mit seine Ziehharmonika, ländlicher Musik und Witzen für Unterhaltung. Das Transalpfreunde-Adventure-Team berichtete von seinen Vorbereitungen für die anstehende Marokko-Tour (Start in einer Woche). Zumindest der Abend war gerettet…
Sonntag, 30.4.
Der erste Blick aus dem Fenster ließ sich gut an: Blauer Himmel und keine Wolke am Himmel. Nach dem gestrigen Tag und den Prognosen trauten wir unseren Augen kaum. Ein erster Dämpfer erfolgte beim Rausgehen: Es war bitterkalt. Die Bordthermometer zeigten zwischen -7° und -9° an. Nach dem Schnee- treiben sahen die Transalps auch entsprechend aus.
Aber die Sonne nahm immer mehr Raum im Tal ein, so dass ein schöner Tag zu erwarten war. Und in der Tat waren die Temperaturen schon deutlich über dem Gefrierpunkt, als sich die gesamte Teilnehmerschaft nach dem Früh- stück auf dem Weg zur großen Voralpenrundfahrt machte.
Die Sonne schien satt, und alle Straßen waren trocken, so dass wir die Land- schaftseindrücke voll genießen konnten. Es ging kurz nach Öster- reich rein und dann über einen Schlenker auf die Deutsche Alpen- straße nach Osten.

Das erste Highlight war das Oberjoch bei Sonthofen. Hier handelte es sich um traumhafte 3.-Gang-Kurven. D.h., man konnte nur mit Gasgriff ohne bremsen und schalten alle Kurven zwischen 40 und 60 km/h z.T. auf der letzten Rille nehmen. Und das Beste: Aufgrund des üblen Wetters der Vortage und der schlechten Prognosen hatten wir die Straße fast für uns allein. Normalerweise wälzt sich an so einem Wochenende die Blech- karavane über den Pass, so dass ein Genuss kaum möglich gewesen wäre. Die leeren Straßen setzten sich den ganzen Tag über fort, so dass wir die Schönheiten der Region optimal erfahren konnten. Wir genossen die Bergwelt, ohne uns aufs Kolonnen springen konzentrieren zu müssen.
Weiter ging es durchs Tannheimer Tal. Gegen Mittag kehrten wir in einem Restaurant in Weißenbach/ Österreich ein. Die Temperaturen in der Sonne waren mittlerweile so hoch, dass wir ohne Probleme im Freien essen konnten. Die ersten Teilnehmer saßen bereits im T-Shirt da. Danach ging es weiter durchs schon richtig alpine Namlos-Tal. Man wähnte sich fast schon auf der Alpentour: Viele und angenehme Kurven, Bergwelt und natürlich die Sonne. Wir machten dann noch eine Kaffeepause am Plansee bei Reutte, bevor wir uns auf die Rückfahrt begaben. Es ging dann wieder übers Tannheimer Tal und das Oberjoch zurück. Die ersten Ansässigen hatten das mit dem schönen Wetter mittlerweile erkannt und nutzten wie wir die relativ leeren Straßen. Der Haupt-Touristenstrom blieb aber immer noch aus, so dass wir weiterhin den Kurvenerleb- nissen frönen konnten. Die Rückfahrt ging nun über den Riedbergpass - mit 1420 m Deutschlands höchster. Hier beeindruckten weniger die Kurvenerlebnisse als die beachtlichen Steigungen (und Gefälle) - und natürlich oben die großen Schneemengen. Bei den letzten Sonnenstrahlen kamen wir wieder im Hotel an.
Der Abend fand nun ohne Alleinunterhalter statt, was niemand richtig bedauerte. Dafür konnten wir uns das Video unserer Rundfahrt, das Bodo während der Fahrt aufgenommen hatte, im Fernseher anschauen. Kurzum: Ein perfekter Tag ging zu Ende.
Montag, 1.5. (Maifeiertag)
Das Wetter war heute genauso sonnig wie gestern. Nur die Temperaturen waren nun über dem Gefrierpunkt. Schöner kann man ein Frühlingstreffen nicht beenden. Nach der mehr oder weniger schweren Trennung machten sich die Teilnehmer wieder auf die Heimreise - nunmehr mit sonnigen Kilometern vor sich.
Organisation: Hartmut Raddatz
Fotos: Georg Spindler
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So genau weiß eigentlich keiner mehr, wie die Idee sich auf dem Elefanten- treffen 2005 heraus kristallisierte. War es die Kälte nach dem Motto „..nächstes Mal fahren wir aber in wärmere Gefilde..“, oder war es die damals frische Erkenntnis, dass es noch mehr Transalpfahrer mit Abenteurerblut gibt..? Egal - ab da wurde über dieses Vorhaben gespro- chen, wenngleich auch hier wieder mal keiner so recht daran glaubte, dass es jemals zustande kommt. Aber siehe da - 15 Monate später wurde das grösste Unterfangen, das die Transalpfreunde jemals geplant haben, Wirklichkeit. Und nahezu dieselbe Besetzung wie auf dem Elefantentreffen machte sich auf dem Weg, dieses Mal in die Hitze Afrikas…

Tag 0 - Samstag, 6.5.
Die sechs Teilnehmer sammelten sich im Hilton Hotel in Basel. Das ließ sich allerdings nur deshalb finanziell verkraften, weil einer davon der Nacht-Manager des Hotels war und für uns unglaublich gute Konditionen realisieren konnte. Der Start ins Abenteuer erfolgt also mit viel Stil…

Tag 1 - Sonntag, 7.5.
Nach einem wahrhaft reichhaltigen Frühstück gings bei sonnigem Wetter über Landstraßen durch den wunderschönen Schweizer und Französischen Jura. Leider begann es ab der Mittagszeit zu regnen. Aus diesem Grund, und auch weil wir nicht so recht vorankamen, fuhren wir ab Lons-le-Saunier auf die Autobahn bis Montbéliard, wo wir in einem „Formel-1-Hotel“ äußerst kostengünstig übernachteten.

Tag 2 - Montag, 8.5.
Zum Start regnete es in Strömen. Auf den Landstraßen durchs Zentralmassiv hörte es zwar zwischenzeitlich auf. Ab Montpéllier erwischte es uns aber noch mal richtig. Kurz danach kamen wir im Fährhafen von Sète an, wo wir erfuhren, dass die Fähre vier Stunden verspätet ankommen soll. Wir schlugen so lange im Städtchen und am Hafen die Zeit tot. Zum in die Straßencafés sitzen war es sogar fast zu kalt. Irgendwann nach 22 Uhr konnten wir dann einchecken und starten.

Tag 3 - Dienstag, 9.5.
Die See war ruhig und das Wetter angenehm, wenngleich man sich nur an wenigen windstillen Plätzchen auf dem Achterdeck sonnen konnte. Ein Problem stellte mit der Zeit das Nichtstun dar. Man bedenke: 6 gestandene Mannsbilder auf dem Weg ins grösste Abenteuer ihres Lebens, den Testosteronspiegel am oberen Anschlag… Und dann dieses Rumgehänge auf dem Schiff.
Tag 4
- Mittwoch, 10.5.
Aufgrund diverser tech- nischer Probleme sollte sich unsere Ankunft noch mal um 14 (!) Stunden hinaus zögern. Aber irgendwie kamen wir dann doch in Tanger, Marokkos „eu- ropäischster“ Stadt an. Nach dem Zeltaufbau schauten wir uns kurz den Basar an, wo wir auch erstmals die Ma- rokkanische Küche kennen lernen konnten. Der allgemeine Rummel bis tief in die Nacht hinein hatte schon was Faszinierendes.
Tag 5
- Donnerstag, 11.5.
Endlich ging die Marokko-Tour richtig los. Für afrikanische Verhältnisse waren die (Haupt-)Straßen recht gut. Die Fahrweisen der Einheimischen waren verglichen z.B. mit den italienischen regelrecht human. Die Landschaft mutete südeuropäisch an und von der Wüste noch keine Spur. Kurz nach Tetouan nahmen wir eine Abkürzung durchs Rif-Gebirge. Hier bekamen wir schon einen Vorgeschmack auf die faszinierenden Landschaften. Das einspurige Asphaltsträßchen zog sich über diverse Gebirgskämme, bevor es in eine einfache Schotterpiste überging. In Fes angekommen gingen wir nach dem Zeltaufbau noch richtig gut essen. Der Tag war perfekt!
Tag 6
- Freitag, 12.5.
Der Weg in das Atlasgebirge war ge- prägt von Hochebenen mit endlosen Geraden - fast wie in den USA. Die Nordseite war noch relativ grün. Nach dem ersten Pass wurde es aber wüstenartiger. Das Tagesziel war heute schon am frühen Nachmittag erreicht. Die Zelte standen rechtzeitig, bevor uns der einzige Regen während unse- res Afrika-Aufenthaltes ereilte. Das Abendessen nahmen wir wieder in einer dieser typischen Straßengaststätten neben unseren Maschinen ein.
Tag 7 - Samstag, 13.5.
Heute ließen wir die Zelte stehen und starteten ohne Gepäck auf die erste Schottertour in den Atlas. Kaum hatten wir die Piste gefunden, stellte sich ein mächtiges Spaßgefühl ein. Die TKC80-Reifen bewährten sich sehr gut. Irgendwann ging es zum Cirque du Jaffar ab, einem Pass von knapp 2000 Metern, der mit traumhaften Land- schaftseindrücken aufwartete - aber auch mit einer in weiten Teilen verschütteten Piste. Es ging ca. 2 km an der Wand entlang. Die Trasse war zum Abgrund hin geneigt. Überall lagen Geröll und Felsen, die umfahren oder durchwühlt werden mussten. Kurzum: Uns wurde eine dieser berüchtigten Trial-Passagen beschert, wie sie auch unter erfahrenen Enduristen gefürchtet sind. Gott sei Dank blieb es nur bei den Materialschäden. Der weitere Verlauf der 70 km langen Piste , für die wir knapp 5 Stunden brauchten, war wieder sehr schön zu fahren mit einigen spektakulären Flussdurchfahrten.
Tag 8 - Sonntag, 14.5.
Es ging nun über die letzten Reste des Atlas in die Wüste. Die Land- schaftseindrücke waren jedoch nicht minder faszinierend. Die Tem- peraturen überschritten um die Mit- tagszeit die 35°-Marke. Gegen Spätnachmittag erreichten wir Merzouga am berühmten Erg Chebbi, der größten Dünenwüste Marokkos. Das Dorf ist regelrecht eingekeilt von mehreren über 100 m hohen Dünen. Hier gönnten wir uns auch erstmals eine Übernachtung in einer Herberge, die sogar einen gefüllten Swimming-Pool hatte. Abends versuchten wir uns noch etwas im Sandfahren, was zwar Spaß machte, uns Sandanfängern aber nur bedingt gelang. Aufgrund der Hitze übernachteten wir auf dem Dach der Herberge unter freiem Himmel.
Tag 9 - Montag, 15.5.
Durch Wüstenland- schaften ging es über eine Ebene am Südrand des Atlas nach Tinerhir. Der Zeltplatz dort gefiel nicht nur durch den gefüllten Swimming-Pool, sondern durch unsere Unterbringung in einem Obstgarten. Schattiger konnten wir es bei den hohen Tempera- turen kaum erwischen.
Abends fuhren wir in die Stadt und schauten uns ausgiebig auf dem Basar um. Hier ging es schon wesentlich „orientali- scher“ zu als im europäisch angehauch- ten Tanger.

Tag 10 - Dienstag, 16.5.
Der zweite „Schottertag“ war angesagt. Wir brachen wieder ohne Gepäck auf und wurden gleich mal von der berühmten Todra-Schlucht „erschla- gen“. Die Straße führte durch einen schmalen Spalt mit über 100 m hohen Felswänden. Danach ging es auf 40 km Piste über einen 2600 m hohen Pass. Die Landschaft hier war wüstenartiger und nicht so vielfältig. Dafür strengte die Passage auch richtig an. Auf über 10 km waren wir mit losem, grobem Schotter konfrontiert. Belohnt wurden wir nach dem Ende der Schotterpassage mit den unglaublichen Landschaftseindrücken der Dades-Schlucht. Neben dem Stilfser Joch Afrikas fuhren wir an Canyons entlang, die auch in den USA hätten sein können.
Tag 11 - Mittwoch, 17.5.
Es ging weiter nach Westen Richtung Agadir. Die Landschaft wurde vielfältiger. Nach Ouarzazate fuhren wir auf eine Hochebene, wo die Temperaturen endlich mal unter 30° fielen. Hier war es wieder feuchter. Es gab Landwirtschaft und natürlich weiterhin diese endlose Weiten mit Eindrücken wie aus einem Film aus 1001 Nacht. Am Abend entschieden wir uns auf dem Zeltplatz wieder unter freiem Himmel zu schlafen - direkt am (vollen) Swimming-Pool. Wir waren die einzigen Zeltgäste und durften sogar die Motorräder direkt an den Pool stellen.
Tag 12
- Donnerstag, 18.5.
Heute machten wir unseren letzten Südschlenker - durch den Anti-Atlas. Es war auf der Strecke sehr gebirgig und erstmals richtig einsam, wie wir es nicht mal in der Wüste erlebt haben. Allerdings machte uns die Hitze mit Temperaturen nahe 40° vor allem in den Tälern zu schaffen. Am späten Nachmittag, nur noch 10 km vor dem Atlantik bei Tiznit ereilte uns ein seltsames Phänomen. Am Meer hatte sich eine Kaltfront verhangen, was zu einem Temperatursturz um nahezu 20° führte. Wetter und Landschaft wirkten fast schon nordeuropäisch.
Tag 13 - Freitag, 19.5.
Bevor wir zur letzten Etappe nach Agadir starteten, begaben wir uns 10 km nördlich an eine Stelle am Meer mit spektakulären Felsbögen. Das Schöne daran: Der Strand war so flach, dass bei Ebbe ein ca. 30 m breiter Streifen so fest war, dass man mühelos mit dem Motorrad drauf fahren konnte. Es machte tierisch Spaß. Um die Mittagszeit kamen wir dann in Agadir an und konnten mal so richtig Badeurlaub machen. Es tat saugut im Atlantik zu plantschen und abends auf einer Seepromenade zu essen und zu spazieren, die jeder südeuropäischen locker zur Ehre gereicht hätte.
Tag 14 - Samstag, 20.5.
Lag Agadir noch im Einfluss dieser seltsamen „Kaltfront“ mit 25°, sollte sich dies im Landes- inneren schnell ändern. Kurz vor dem Südrand des Atlas staute sich die Luft auf 42° auf. Nur gut, dass wir hier schnell durch fuhren um den Tizi-n-Test mit seinen 2094 m zu befahren. Die Passstraße stellt eine der grössten Leistungen der marokka- nischen Straßenbaukunst dar. Entsprechend einzig- artig waren hier wieder die Landschaftseindrücke. Abends kamen wir auf dem Zeltplatz bei Marrakesch an.
Tag 15 - Sonntag, 21.5.
Heute war unser letzter Schottertag. Südlich von Marrakesch um den Toubkal, dem höchsten Berg Marokkos, befuhren wir insgesamt 80 km Schot- terpisten. Auch hier wieder super Aussichten und dieses Mal eine Piste, die richtig Spaß machte. Am späten Nachmittag nahmen wir den Shuttle-Service des Zeltplatzes in Anspruch um in die berühmte Innenstadt von Marrakesch zu kommen. War einfach besser wegen den Klamotten. Was wir dann erlebten, übertraf alles, was wir uns jemals vom Orient vorgestellt hatten: Basar in Extremform, Schausteller mit Schlangen und anderem Getier, ein ganzer Platz voller Freiluftküchen usw.. Kurzum ein ewiger Jahrmarkt, der täglich bis in die frühen Morgenstunden ging.

Tag 16 - Montag, 22.5.
Unser Programm im engeren Sinn war beendet. Jetzt ging es nur noch heimwärts nach Norden. Aber Stress wollten wir keinen auf- kommen lassen. Daher machten wir einen Schlenker in die Ausläufer des Rif-Gebirges und dann Rich- tung Meer - war einfach schöner zu fahren als der direkte Weg nach Casablanca. Abends kamen wir nördlich von Rabat wieder an den Atlantik mit der immer noch vorherrschenden Kaltfront. Es war hier so frisch, dass wir erstmals drinnen essen mussten.
Tag 17 - Dienstag, 23.5.
Für weitere Schlenker hatte heute keiner mehr Sinn. Wir fuhren gleich auf die neue Autobahn, die fast bis vor Tanger ging. Um die Mittagszeit kamen wir dort an, aßen noch mal ordentlich und begaben uns zur Fähre. Groß war der Schreck, als wir erfuhren, dass sie aufgrund technischer Probleme nicht fuhr. Es gab nur 2 Alternativen: 2 Tage war- ten oder auf dem Landweg heim. Da die meisten am Montag wieder arbeiten und auch hier wieder einen halben Tag Verspätung einplanen mussten, begaben wir uns auf die beschwerliche Heimreise durch Spanien. Um 22.00 Ortszeit in Tarifa angekommen fuhren wir noch so lange wir konnten auf der Autobahn bis kurz nach Malaga. Dort quartierten wir uns in ein Hotel ein.
Tag 18 - Mittwoch, 24.5.
Heute lagen 750 km Autobahn vor uns, die wir auch schafften, so dass wir bis kurz vor Barcelona kamen. Leider mussten wir an der wirklich schönen spanischen Landschaft vorbei rasen. Das Highlight war wohl Benidorm, die Stadt mit den meisten Wolkenkratzern Europas - fast schon unwirklich, wie die Silhouette vor uns auf- tauchte. Wir übernachteten zum letzten Mal im Freien auf dem Parkplatz einer Autobahnraststätte - günstiger gings wirklich nicht.

Tag 19 - Donnerstag, 25.5.
Die zweite 750-er Etappe lag vor uns. Wir streiften die Pyrenäen und fuhren weiter durch Südfrankreich und durchs Rhonetal bis kurz nach Lyon auf der Autobahn. auch diese Etappe schafften wir ohne technische Probleme - übrigens bei lieblichem Sommerwetter mit über 30°. Die letzte Übernachtung verbrachten wir in einem Hotel an der Autobahn. Zum Zeltaufbau hatte keiner mehr Bock.
Tag 20 - Freitag, 26.5.
Nach dem Gewaltritt der vergangenen Tage hatten wir uns nun für die letzte Etappe eine Erholung verdient. Es ging wesentlich gemütlicher auf Landstraßen über Besançon und durchs idyllische Doubs-Tal Richtung Dreiländereck. Um 15 Uhr kamen wir in Weil am Rhein an, wo wir bei angenehmen 25° ein letztes Mal im Straßencafé zusammen saßen, bevor sich die einzelnen Teilnehmer in alle Winde zerstreuten.
Damit endete das grösste und abenteuerlichste Unterfangen, das die Transalpfreunde jemals veranstaltet haben. Und es war ein voller Erfolg. Ob das noch zu toppen ist? Wir werden sehen…
Organisation: Ingo Tiegs
Fotos: Ingo Tiegs, Georg Spindler, Thomas Wiemann, Karsten Booß, Mike Tschumper, Armin Filipiak
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Und hier gibt es ein paar wunderschöne Videos:

Freitag, 1.5.2009
Es war ein sprichwörtliches Frühlingswetter, das uns allen beschert wurde, als wir aus den verschiedensten Regionen Deutschlands zu unserem Ziel im Westerwald anreisten. Die meisten fuhren die letzten Kilometer auf Bundesstraßen und konnten gleich mal ein Phänomen erfahren, das es in dieser Form in deutschen Gefilden nur sehr selten gibt: Schnurgerade Highways, die z.T. recht steile Berge auf- und abführen - fast schon USA-like. Aber keine Angst - das ist nicht überall im Westerwald so.
Unsere Pension bei Westerburg lag sehr idyllisch und war komplett durch uns belegt. Der Kaffeempfang fand im Hof statt umgeben von unseren Motorrädern. Das ist doch schon mal Biker-Idylle pur. Das anschließende Abendessen nahmen wir dann doch lieber wieder in der Gaststätte ein, da es nachts ziemlich frisch wurde. Es gab wie immer viel zu erzählen über die Erlebnisse und Pläne der einzelnen Teilnehmer. Wie gewohnt waren um 12 die Letzten in ihren Betten.
Samstag 2.5.2009
Das Wetter am Morgen zeigte sich zunächst bedeckt und teilweise neblig. So war es entsprechend frisch, als wir uns nach dem Frühstück fertig machten für die große Wester- wald-Rundfahrt. Aufgrund des relativ kleinen Hofes unserer Pension erschien heute das Gewusel vor dem Start besonders intensiv - immer wieder beeindruckend anzuschauen.
Unser Tross aus 22 Transalps setzte sich nun zunächst Richtung Süden in Bewegung. Kurz nach Montabaur erfolgte der Einstieg ins Gelbachtal. Hier wurden auch die letzten Skeptiker beruhigt, die nach den ersten Eindrücken geglaubt hatten, der Westerwald besteht aus langen, geraden Straßen. Über 20 km reihte sich Kurve an Kurve und fast keine Ortschaften.

Am Ende des Tales lichtete sich fast schlagartig die Bewölkung, und die Sonne brach voll durch. Das war nun eine wunderschöne Voraussetzung um durch das berühmte Lahntal zu fahren, das um diese Jahreszeit besonders idyllisch wirkte. Die erste Etappe war dann unser kulturelles Highlight - das Deutsche Eck in Koblenz. Wäre wohl auch schade gewesen die Nähe zu diesem berühmten Ort ungenutzt zu lassen.
Wir kamen relativ gut in die Stadt hinein und konnten uns dann ausgiebig umsehen. Beeindruckend ist nicht nur das Denkmal von Kaiser Wilhelm I., sondern die phänomenale Sicht rheinauf- und abwärts, Mosel-abwärts sowie der Blick auf die imposante Festung Ehrenbreitenstein am gegenüber liegenden Ufer.

Nach diesem Abstecher ging es wieder zurück in den Westerwald. Wir fuhren über gefühlte 20 Berge und Täler zum Motor- radtreff „Zur Isenburg“, wo wir unsere Mittagspause verbrachten. Die Kneipe war idyllisch an einem Fluss gelegen, umgeben von steilen Felsen und einer wirklich stilechten Burgruine.

Wir setzten unsere Fahrt fort durch das äußerst romantische Wiedtal über Altenkirchen nach Hachenburg. Dort war unsere nachmittägliche Kaffeepause angesagt. Das Ambiente auf dem mittel- alterlichen Marktplatz war entsprechend angenehm. Die ganze Zeit ab dem Lahntal strahlte übrigens die Sonne. Wir ver- brachten keine Minute in geschlossenen Räumen. Um 18 Uhr kam unsere Gruppe wieder in der Pension an.
Der Abend verlief wieder sehr unterhalt- sam bei gutem Essen und netter Stimmung.
Sonntag, 3.5.2009
Ganz anders als gestern schien uns heute die Sonne schon zum Frühstück auf den Tisch. Entsprechend gut war die Stimmung beim allgemeinen Aufbruch. Die Teilnehmer fuhren wieder in alle Richtungen und Regionen davon: Von Hannover bis Basel und vom Niederrhein bis an den Bayerischen Wald. Na denn bis zum nächsten Mal…
Organisation: Bodo Lubensky
Fotos: Hartmut Raddatz, Mike Tschumper, Christian Perl
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Und hier gibts ein hübsches Video dazu :-)
Samstag, 28.4.
Wie sich die Zeiten ändern können…. Letztes Jahr herrschte zu Beginn unseres Frühlingstreffens noch heftigster Schneefall - und jetzt das hier: Der Frühling, der ein Sommer war. Aber umso besser. Gut gelaunt und in bester Frühlingsstimmung trafen nacheinander bis zu 24 Transalpfahrer/-innen in einem abgelegenen Teilort von Calw im Nordschwarzwald ein. Die Pension lag so idyllisch in einem Dorf mit ein paar wenigen (Bauern)häusern, dass man sich in einem Heimatfilm aus den 50-er Jahren wähnte. Wie gewohnt wurden wir alle erst mal mit Kaffee und Kuchen - natürlich im Freien - empfangen. Es gab nach dem Winter wieder eine Menge zu erzählen. Und der überaus große Anteil an Neuzugängen hatte natürlich auch einen großen Informationsbedarf. Gegen Abend verlegten wir dann in eine nahe gelegene Gaststätte, wo wir gut und ausgebig aßen. Auch dies ging alles auf der Terrasse vonstatten, obwohl es im Dunkeln allmählich kühler wurde. Aber wozu gibt’s denn Pullover und Jacken…?
Sonntag, 29.4.

Bei fast schon unheimlich schönem Frühlingswetter starteten wir zu unserer gemeinsamen Tour. Es ging zunächst über schmale Sträßchen durch die Wälder, bevor wir auf die bekannteren Gebirgsstrecken Richtung Westen nach Baden-Baden fuhren. Unsere erste Pause begingen wir auf einer Hochfläche auf ca. 1000 m Höhe, wo vor 7 Jahren der Sturm Lothar gewütet hatte. Auch heute erinnern die niedergemachten Wälder an Fotos aus dem ersten Weltkrieg und verbreiten immer noch eine unheimliche Stimmung.

Es ging dann weiter über kurvige Straßen mit vielen Panoram- blicken bis an den Ortseingang von Baden-Baden, wo sich der nördliche Einstieg zur berühmten Schwarzwaldhochstraße befin- det. Warum diese Kammstraße so beliebt ist, wurde uns dann sehr bald klar: Wunderschöne Aussichten und noch wunderschönere Kurven, allerdings erst richtig spaßig ab 100 km/h. Und weil es da in der Vergangenheit unweigerlich zu schweren Motorradunfällen gekommen ist, wurde auf der gesamten Strecke eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h eingeführt, die auch mit viel technischem und personellem Aufwand kontrolliert wird (Personalengpässe kennt die Polizei offensichtlich nur, wenn es um Kriminalität geht…). Also hielten wir uns brav an die Regeln, spulten ein paar obligatorische Kilometer ab und bogen bald in eines der zahlreichen Bergsträßchen ein, die ins Rheintal hinab (und wieder hinauf) führen.
Im Tal bei Achern kehrten wir dann zum Mittagessen ein. Als wir unsere Tour wieder Richtung Gebirge fortsetzten, trat etwas für die letzten Wochen völlig Ungewöhnliches auf: Wir gerie- ten in ein heftiges Hitzegewitter (am 29.4.). Bis wir eine Unterstellmöglichkeit gefunden hatten - in einem Sägewerk - waren wir fast schon durchnässt. Wir nahmen es gelassen und warteten das Ende des Regens ab.
Nach einer halben Stunde ging es wieder weiter - den Kniebis hoch, einer Passstraße, die schon einen ziemlich alpinen Touch hatte. Oben angekommen ging es zunächst durch Freudenstadt mit dem grössten Marktplatz Deutschlands. Die nächste Pause machten wir dann an der Nagold-Talsperre kurz vor Altensteig in einer bei Motorradfahreren sehr beliebten Kneipe. Das Originellste hier war, dass ein Teil der Tische auf einer Drehplatte stand. Man konnte also seinen Kaffee bei wechselnder „Aussicht“ genießen. Allerdings war die Aussicht an sich begrenzt, weil das Ganze ebenerdig stand - nicht so wie die Drehrestaurants in manchen Fernsehtürmen….
Um ca. 18.00 Uhr trafen wir wieder alle in der Pension ein um dann ab 19.30 wieder Abend essen zu gehen. Dieses Mal saßen wir aber rein. Es war halt doch noch recht kühl nachts.
Montag, 30.4.
Ein weiterer wunderschöner Tag war angebrochen. Wie gewohnt trennten sich die Teilnehmer nach dem Frühstück wieder. Jeder hatte mehr oder weniger zahlreiche sonnige Kilometer vor sich. Viele meinten, es braucht eigentlich gar nicht mehr wärmer werden dieses Jahr. Wir dürfen gespannt sein, wie es auf dem Sommertreffen in 2 Monaten aussieht…
Organisation: Bobo Lubensky
Fotos: Ingo Tiegs, Georg Spindler
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Nachdem unser „inoffizielles“ Enduro-Training 2007 so großen Anklang gefunden hatte, haben wir es dieses Jahr in das offizielle Programm aufgenommen, mit einem neuen Veranstalter und in einer anderen Region. Das mit dem anderen Veranstalter, der sich im Rheintal zwischen Kaiserstuhl und Freiburg befand, sollte für uns gleich in mehrfacher Hinsicht von Vorteil sein…
Freitag 4.4.
…denn es war im Vergleich zum Vorjahr deutlich kälter, als die acht Teilnehmer in der Pension bei Kenzingen am Westrand des Schwarzwaldes eintrafen. Und da tat es allen gut, dass wir uns in der wärmsten Region Deutschlands befanden. Die Temperaturen bei der Anfahrt bewegten sich zumeist knapp unter der 10°-Marke. Die Unterkunft in einem beliebten Kurvenparadies für Motorradfahrer war zwar relativ einfach, das Essen aber sicher eine Kategorie darüber. Es wurde ein entspannter Abend für alle. Der nächste Tag sollte anstrengend werden.
Samstag, 5.4.
Wir waren schon recht früh auf den Beinen und fuhren auf herrlichen und bislang trockenen Kurven ins Rheintal hinab. Nun machte die Region ihrem Ruf alle Ehre. Während im Schwarzwald die dunklen Wolken hingen, brach am Rhein die Sonne durch, und es wurde angenehm warm - bis zu 15°. Anders als es vielleicht auf anderen - auch auf unserem letztjährigen - Enduro-Trainings üblich ist, verließen wir gleich zu Anfang zusammen mit unserem Ausbilder das Moto-Cross-Gelände. Denn unser Schwerpunkt war ein etwas anderer als üblich. Wir wollten keine Gelände-Akrobaten werden, sondern die üblichen Schotterpisten, z.B. in den Alpen eleganter bewältigen. Und so ein Moto-Cross-Gelände hat nun mal wenig mit den Alpenpisten gemeinsam.

Zunächst fuhren wir auf Landstraßen über den Rhein nach Frankreich, wo wir auf einer Wiese die fahrtechnischen Grundlagen erlernten und übten: Aufsteigen von allen Seiten aus dem Stand, aufsteigen von der Seite während dem Anfahren, engste Radien fahren. Danach verlegten wir zu einem Schotterweg, wo wir das Bremsen auf losem Untergrund abwechselnd mit Hinter- und Vorderbremse und mit beiden Bremsen übten. Diese Übungen sollten sich noch als sehr nützlich erweisen.

Ein weiterer Vorteil unseres diesjährigen Standorts war die Nähe zu Frankreich, wo es wesentlich mehr legale Schotterpisten gibt als in Deutschland - viele davon in den Vogesen, so dass wir auch gleich die ganze Gebirgsfahrerei üben konnten. Doch zunächst kam eine frisch aufgeschüttete Piste mit grobem, losem Schotter dran. War das ein Geeier. Die wichtigste Erkenntnis hier war, dass nur ordentlich Gas geben und Lenker locker halten die Fuhre sicher über solche Passagen bringen konnte.

Kurz danach gings richtig ins Gebirge. Das Wetter war schön, die Aussichten ins Rheintal teils Atem beraubend, und die Pisten machten richtig Spaß. Sogar die engen Kehren konnten wir üben. Wären wir noch auf ein paar Felspassagen gestoßen, hätten wir sämtliche Alpenszenarien durch gehabt... Aber man kann ja nicht alles haben.
Erst gegen Spätnachmittag fing es in Bergen zu regnen an, was uns nach einer Weile zur Umkehr veranlasste. Im Rheintal auf dem Moto-Cross-Gelände angekommen schien wieder die Sonne. Es war 17.00, und die meisten waren müde. Nur ein paar Unentwegte fuhren mit dem Trainer zusammen die Übungshügel ab, wo z.T. Steigungen und Gefälle mit 100% erfolgreich absolviert wurden. Den Teilnehmern machte es jedoch noch richtig Spaß. Als wenn das Wetter nun allen Klischees gerecht werden wollte, fing es richtig zu schütten an, wie wir wieder in den Schwarzwald in unsere Pension fuhren. Den anstrengenden Tag ließen wir wieder bei einem richtig guten Abendessen ausklingen. Es wurde nicht allzu spät…
Sonntag, 6.4.
Irgendwie wollten wir es nach dem schönen Erlebnissen gestern mit dem nun schlechten Wetter nicht richtig wahr haben. Deshalb begab sich ein großer Teil wie bei der Herfahrt auf eine Schwarzwald-Überquerung anstatt durchs Rheintal auf der A5 heimzudüsen. Den Betroffenen wurde noch mal eine richtige Wintertour beschert mit viel Schnee (auf den Wiesen), Temperaturen bei wenig über 0° und gegen Nachmittag Regengüsse im Minutentakt. Aber das sollte den Gesamteindruck von einem wirklich gelungenen Wochenende nicht mehr trüben…
Organisation: Georg Spindler
Fotos: Ingo Tiegs, Georg Spindler
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Und hier gibt es ein schönes Video:
Freitag, 25.4.
Und wieder war es soweit. Die Transalp-Saison war endgültig angebrochen - dieses Mal mit unserem ersten Wochenendtreffen in der Rhön. Von den Wetterextremen der letzten Jahre blieben wir verschont. Die Teilnehmer konnten alle bei angenehmem Frühlingswetter anreisen.
Unser Hotel stand auf einer Anhöhe über Fladungen und bot einen tollen Panoramablick auf die Stadt und das gesamte Tal. Und nachdem die Transalpfahrer/-innen immer älter werden, wurde natürlich darauf geachtet, dass entsprechende Wellness-Einrichtungen vor- handen waren (diverse Saunen, Whirlpool, Swimming-Pool usw.). So ändern sich die Zeiten…
Der Abend wurde wie gewohnt bei gutem Essen und unserer mittlerweile weithin bekannten Geselligkeit begangen….
Samstag, 26.4.
So schön, wie der Vortag geendet hatte, begann der neue. Nach dem ausgiebigen Frühstück im Hotel erwartete uns frisches Frühlingswetter. Unser Tross setzte sich zunächst über relativ dünn besiedelte Regionen in Richtung Wasserkuppe in Bewegung. Die Straßen waren verglichen mit unseren anderen Veranstaltungen relativ breit, aber nicht minder kurvig - vor allem die verschiedenen Berge rauf und runter. Auf der Wasserkuppe angekommen - dem mit 950 m höchsten Berg der Rhön und Hessens legten wir unsere erste Pause ein. Dort oben gibt es eine umfangreiche touristische Infrastruktur, die wir allerdings nur zum Trinken eines Kaffees und zum Essen einer Thüringer Bratwurst in einem Stehimbiss im Freien nutzten. Da wir weder das Segelflugmuseum noch die Radarstation näher besichtigen wollten, begnügten wir uns mit dem Bewundern des Panoramas. Allerdings war es heute trotz Sonne etwas diesig.
Über zahlreiche Berge und Täler und noch zahlreichere Kurven gelangten wir nach Bad Brückenau, das schon hart am Rand der Rhön liegt. Hier gingen im 19. Jahrhundert fast alle europäischen Königs- häuser ein und aus. Vor dem grössten Bauwerk der Stadt, dem im neo- klassizistischen Stil im Jahre 1827 erbauten Kursaal legten wir eine weitere Pause ein. Das Frühlingswetter war mitt- lerweile so lieblich, dass sich die ersten in die Gänseblümchen legten.
Weiter ging es noch einmal komplett durch die Rhön in West-Ost-Richtung hindurch bis kurz vor Bischofshofen. Die Kultur nahm kein Ende, denn dort erwartete uns im Rahmen einer weiteren Pause das nächste Highlight:
Das Kloster Kreuzberg auf dem gleichnamigen Berg, der der dritthöchste der Rhön ist und durch ein breites Tal getrennt quasi der Wasserkuppe gegenüber liegt. Im Kloster selbst gibt es eine Brauerei mit einem umfangreichen Gastronomiebetrieb, in dem die meisten von uns nun ein herzhaftes Vesper einnahmen. Das Wetter war mittlerweile etwas aufgefrischt, und die Sonne hinter den Wolken verschwunden. So saßen wir nicht im Biergarten, sondern innen in den warmen Gewölben. Zum Aufwärmen und zur Verdauung ging ein Großteile der Teilnehmer noch eine steile Treppe zum Gipfel hoch, wo die berühmten 3 Golgatha-Kreuze aufgestellt sind. Nicht umsonst handelt es sich hier um den heiligen Berg der Franken. Neben der geistigen Einkehr konnte man dort oben auch wieder eine fantastische Fernsicht genießen.

Der Rest der Tour erstreckte sich auf die Hochebene, wo es zum Teil recht zugig zuging. Auch ein kleiner Abstecher nach Thüringen musste noch sein, bevor wir müde, aber glücklich ins Hotel zurückkehrten. Es war kurz nach 17.00 Uhr. Somit hatten wir Zeit die verschiedenen Wellness-Einrichtungen zu nutzen. Die das nicht wollten, saßen in der Kneipe beim Kaffee oder legten sich in ihre Zimmer kurz hin.
Der Abend war wieder recht gesellig, konnte man doch die Erlebnisse des vergangenen Tages gemeinsam bereden bzw. die Planungen für die nächsten Mammut-Projekte…
Sonntag, 27.4.
Das Wetter heute zeigte sich von einer noch besseren Seite als gestern. Es wurde merklich wärmer. Also allerbeste Voraussetzungen für schöne Touren auf der Heimreise. Kein Wunder, dass das Frühstück relativ schnell beendet war. Jeder wollte auf seine Maschine und den Sonntag noch mal richtig genießen. So - die Rhön hätten wir nun auch. Was kommt als Nächstes? Man wird sehen…
Organisation: Karl-Heinz Hemmert
Fotos: Thomas Mihm, Mike Tschumper, Georg Spindler
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