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Treffen & Touren mit der Honda Transalp - Veranstaltungsberichte der Transalpfreunde

Transalpfreunde Deutschland IG: Treffen und Touren mit der Honda Transalp ohne jegliche Vereinszwänge. In unserem Veranstaltungsberichte-Feed wollen wir Euch die Möglichkeit bieten uns besser kennen zu lernen und einen tieferen Einblick in unsere gemeinsamen Events gewähren. Eventuell habt Ihr ja Lust das nächste Mal mit dabei zu sein :-)
Aufgenommen am: 05.06.2009
Betreiber-URL: http://www.transalpfreunde.de
RSS-Feed-URL: http://www.transalpfreunde.de/tourenbibliothek?format=feed&type=rss
Die neuesten Einträge aus dem RSS-Feed von Treffen & Touren mit der Honda Transalp - Veranstaltungsberichte der Transalpfreunde:
Westerwald 1.-3.5.2009
25.05.2009 19:21

 

 

Freitag, 1.5.2009

Es war ein sprichwörtliches Frühlingswetter, das uns allen beschert wurde, als wir aus den verschiedensten Regionen Deutschlands zu unserem Ziel im Westerwald anreisten. Die meisten fuhren die letzten Kilometer auf Bundesstraßen und konnten gleich mal ein Phänomen erfahren, das es in dieser Form in deutschen Gefilden nur sehr selten gibt: Schnurgerade Highways, die z.T. recht steile Berge auf- und abführen - fast schon USA-like. Aber keine Angst - das ist nicht überall im Westerwald so.
Unsere Pension bei Westerburg lag sehr idyllisch und war komplett durch uns belegt. Der Kaffeempfang fand im Hof statt umgeben von unseren Motorrädern. Das ist doch schon mal Biker-Idylle pur. Das anschließende Abendessen nahmen wir dann doch lieber wieder in der Gaststätte ein, da es nachts ziemlich frisch wurde. Es gab wie immer viel zu erzählen über die Erlebnisse und Pläne der einzelnen Teilnehmer. Wie gewohnt waren um 12 die Letzten in ihren Betten.

 

Samstag 2.5.2009
Startgewusel im HofDas Wetter am Morgen zeigte sich zunächst bedeckt und teilweise neblig. So war es entsprechend frisch, als wir uns nach dem Frühstück fertig machten für die große Wester- wald-Rundfahrt. Aufgrund des relativ kleinen Hofes unserer Pension erschien heute das Gewusel vor dem Start besonders intensiv - immer wieder beeindruckend anzuschauen.

 

Unser Tross aus 22 Transalps setzte sich nun zunächst Richtung Süden in Bewegung. Kurz nach Montabaur erfolgte der Einstieg ins Gelbachtal. Hier wurden auch die letzten Skeptiker beruhigt, die nach den ersten Eindrücken geglaubt hatten, der Westerwald besteht aus langen, geraden Straßen.  Über 20 km reihte sich Kurve an Kurve und fast keine Ortschaften.

 

 

 

 

Kaiser Wilhelm am Deutschen Eck

 

Am Ende des Tales lichtete sich fast schlagartig die Bewölkung, und die Sonne brach voll durch. Das war nun eine wunderschöne Voraussetzung um durch das berühmte Lahntal zu fahren, das um diese Jahreszeit besonders idyllisch wirkte. Die erste Etappe war dann unser kulturelles Highlight - das Deutsche Eck in Koblenz.  Wäre wohl auch schade gewesen die Nähe zu diesem berühmten Ort ungenutzt zu lassen.

 

Wir kamen relativ gut in die Stadt hinein und konnten uns dann ausgiebig umsehen. Beeindruckend ist nicht nur das Denkmal von Kaiser Wilhelm I., sondern die phänomenale Sicht rheinauf- und abwärts, Mosel-abwärts sowie der Blick auf die imposante Festung Ehrenbreitenstein am gegenüber liegenden Ufer.

 

 

 

 

 

Mittagspause an der Isenburg

 

Nach diesem Abstecher ging es wieder zurück in den Westerwald. Wir fuhren über gefühlte 20 Berge und Täler zum Motor- radtreff „Zur Isenburg“, wo wir unsere Mittagspause verbrachten. Die Kneipe war idyllisch an einem Fluss gelegen, umgeben von steilen Felsen und einer wirklich stilechten Burgruine.

 

 

 

 

 

Kaffeepause in Hachenburg

 

Wir setzten unsere Fahrt fort durch das äußerst romantische Wiedtal über Altenkirchen nach Hachenburg. Dort war unsere nachmittägliche Kaffeepause angesagt. Das Ambiente auf dem mittel- alterlichen Marktplatz war entsprechend angenehm. Die ganze Zeit ab dem Lahntal strahlte übrigens die Sonne. Wir ver- brachten keine Minute in geschlossenen Räumen. Um 18 Uhr kam unsere Gruppe wieder in der Pension an.


Der Abend verlief wieder sehr unterhalt- sam bei gutem Essen und netter Stimmung.

 

 

 

 

 

Sonntag, 3.5.2009
Ganz anders als gestern schien uns heute die Sonne schon zum Frühstück auf den Tisch. Entsprechend gut war die Stimmung beim allgemeinen Aufbruch. Die Teilnehmer fuhren wieder in alle Richtungen und Regionen davon: Von Hannover bis Basel und vom Niederrhein bis an den Bayerischen Wald. Na denn bis zum nächsten Mal…

 

Organisation: Bodo Lubensky
Fotos: Hartmut Raddatz, Mike Tschumper, Christian Perl

 

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Und hier gibts ein hübsches Video dazu :-)

 

Endurotraining 4.-6.4.2008
06.05.2009 22:27

Nachdem unser „inoffizielles“ Enduro-Training 2007 so großen Anklang gefunden hatte, haben wir es dieses Jahr in das offizielle Programm aufgenommen, mit einem neuen Veranstalter und in einer anderen Region. Das mit dem anderen Veranstalter, der sich im Rheintal zwischen Kaiserstuhl und Freiburg befand, sollte für uns gleich in mehrfacher Hinsicht von Vorteil sein…

 

Freitag 4.4.

…denn es war im Vergleich zum Vorjahr deutlich kälter, als die acht Teilnehmer in der Pension bei Kenzingen am Westrand des Schwarzwaldes eintrafen. Und da tat es allen gut, dass wir uns in der wärmsten Region Deutschlands befanden. Die Temperaturen bei der Anfahrt bewegten sich zumeist knapp unter der 10°-Marke. Die Unterkunft in einem beliebten Kurvenparadies für Motorradfahrer war zwar relativ einfach, das Essen aber sicher eine Kategorie darüber. Es wurde ein entspannter Abend für alle. Der nächste Tag sollte anstrengend werden.

 

Samstag, 5.4.

Wir waren schon recht früh auf den Beinen und fuhren auf herrlichen und bislang trockenen Kurven ins Rheintal hinab. Nun machte die Region ihrem Ruf alle Ehre. Während im Schwarzwald die dunklen Wolken hingen, brach am Rhein die Sonne durch, und es wurde angenehm warm - bis zu 15°. Anders als es vielleicht auf anderen - auch auf unserem letztjährigen - Enduro-Trainings üblich ist, verließen wir gleich zu Anfang zusammen mit unserem Ausbilder das Moto-Cross-Gelände. Denn unser Schwerpunkt war ein etwas anderer als üblich. Wir wollten keine Gelände-Akrobaten werden, sondern die üblichen Schotterpisten, z.B. in den Alpen eleganter bewältigen. Und so ein Moto-Cross-Gelände hat nun mal wenig mit den Alpenpisten gemeinsam.

Bremsen auf losem Untergrund - natürlich mit der Vorderbremse

 

 

Zunächst fuhren wir auf Landstraßen über den Rhein nach Frankreich, wo wir auf einer Wiese die fahrtechnischen Grundlagen erlernten und übten: Aufsteigen von allen Seiten aus dem Stand, aufsteigen von der Seite während dem Anfahren, engste Radien fahren. Danach verlegten wir zu einem Schotterweg, wo wir das Bremsen auf losem Untergrund abwechselnd mit Hinter- und Vorderbremse und mit beiden Bremsen übten. Diese Übungen sollten sich noch als sehr nützlich erweisen.

 

 

 

 

Weiche Knie nach dem ersten tiefen Schotter

 

 

Ein weiterer Vorteil unseres diesjährigen Standorts war die Nähe zu Frankreich, wo es wesentlich mehr legale Schotterpisten gibt als in Deutschland - viele davon in den Vogesen, so dass wir auch gleich die ganze Gebirgsfahrerei üben konnten. Doch zunächst kam eine frisch aufgeschüttete Piste mit grobem, losem Schotter dran. War das ein Geeier. Die wichtigste Erkenntnis hier war, dass nur ordentlich Gas geben und Lenker locker halten die Fuhre sicher über solche Passagen bringen konnte.

 

 

 

 

Immer wieder schön - Naturpiste in den Bergen

 

Kurz danach gings richtig ins Gebirge. Das Wetter war schön, die Aussichten ins Rheintal teils Atem beraubend, und die Pisten machten richtig Spaß. Sogar die engen Kehren konnten wir üben. Wären wir noch auf ein paar Felspassagen gestoßen, hätten wir sämtliche Alpenszenarien durch gehabt... Aber man kann ja nicht alles haben.

 

Erst gegen Spätnachmittag fing es in Bergen zu regnen an, was uns nach einer Weile zur Umkehr veranlasste. Im Rheintal auf dem Moto-Cross-Gelände angekommen schien wieder die Sonne. Es war 17.00, und die meisten waren müde. Nur ein paar Unentwegte fuhren mit dem Trainer zusammen die Übungshügel ab, wo z.T. Steigungen und Gefälle mit 100% erfolgreich absolviert wurden. Den Teilnehmern machte es jedoch noch richtig Spaß. Als wenn das Wetter nun allen Klischees gerecht werden wollte, fing es richtig zu schütten an, wie wir wieder in den Schwarzwald in unsere Pension fuhren. Den anstrengenden Tag ließen wir wieder bei einem richtig guten Abendessen ausklingen. Es wurde nicht allzu spät…

 

Sonntag, 6.4.

Irgendwie wollten wir es nach dem schönen Erlebnissen gestern mit dem nun schlechten Wetter nicht richtig wahr haben. Deshalb begab sich ein großer Teil wie bei der Herfahrt auf eine Schwarzwald-Überquerung anstatt durchs Rheintal auf der A5 heimzudüsen. Den Betroffenen wurde noch mal eine richtige Wintertour beschert mit viel Schnee (auf den Wiesen), Temperaturen bei wenig über 0° und gegen Nachmittag Regengüsse im Minutentakt. Aber das sollte den Gesamteindruck von einem wirklich gelungenen Wochenende nicht mehr trüben…

 

Organisation: Georg Spindler
Fotos: Ingo Tiegs, Georg Spindler

 

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Und hier gibt es ein schönes Video:

 

Calw 28.-30.4.2007
06.05.2009 22:52

Samstag, 28.4.

Szene beim Kaffeeempfang Wie sich die Zeiten ändern können…. Letztes Jahr herrschte zu Beginn unseres Frühlingstreffens noch heftigster Schneefall - und jetzt das hier: Der Frühling, der ein Sommer war. Aber umso besser. Gut gelaunt und in bester Frühlingsstimmung trafen nacheinander bis zu 24 Transalpfahrer/-innen in einem abgelegenen Teilort von Calw im Nordschwarzwald ein. Die Pension lag so idyllisch in einem Dorf mit ein paar wenigen (Bauern)häusern, dass man sich in einem Heimatfilm aus den 50-er Jahren wähnte. Wie gewohnt wurden wir alle erst mal mit Kaffee und Kuchen - natürlich im Freien - empfangen. Es gab nach dem Winter wieder eine Menge zu erzählen. Und der überaus große Anteil an Neuzugängen hatte natürlich auch einen großen Informationsbedarf. Gegen Abend verlegten wir dann in eine nahe gelegene Gaststätte, wo wir gut und ausgebig aßen. Auch dies ging alles auf der Terrasse vonstatten, obwohl es im Dunkeln allmählich kühler wurde. Aber wozu gibt’s denn Pullover und Jacken…?


Sonntag, 29.4.

Pause auf dem Gipfel mit „niedergemachten“ Wäldern

 

 

Bei fast schon unheimlich schönem Frühlingswetter starteten wir zu unserer gemeinsamen Tour. Es ging zunächst über schmale Sträßchen durch die Wälder, bevor wir auf die bekannteren Gebirgsstrecken Richtung Westen nach Baden-Baden fuhren. Unsere erste Pause begingen wir auf einer Hochfläche auf ca. 1000 m Höhe, wo vor 7 Jahren der Sturm Lothar gewütet hatte. Auch heute erinnern die niedergemachten Wälder an Fotos aus dem ersten Weltkrieg und verbreiten immer noch eine unheimliche Stimmung.


Gruppe bei der Abfahrt

 

Es ging dann weiter über kurvige Straßen mit vielen Panoram- blicken bis an den Ortseingang von Baden-Baden, wo sich der nördliche Einstieg zur berühmten Schwarz-waldhochstraße befindet. Warum diese Kammstraße so beliebt ist, wurde uns dann sehr bald klar: Wunderschöne Aussichten und noch wunderschönere Kurven, allerdings erst richtig spaßig ab 100 km/h. Und weil es da in der Vergangenheit unweigerlich zu schweren Motor-radunfällen gekommen ist, wurde auf der gesamten Strecke eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h eingeführt, die auch mit viel technischem und personellem Aufwand kontrolliert wird (Personalengpässe kennt die Polizei offensichtlich nur, wenn es um Kriminalität geht…). Also hielten wir uns brav an die Regeln, spulten ein paar obligatorische Kilometer ab und bogen bald in eines der zahlreichen Bergsträßchen ein, die ins Rheintal hinab (und wieder hinauf) führen.


So ein Gewitter kann auch ganz nett sein… Im Tal bei Achern kehrten wir dann zum Mittagessen ein. Als wir unsere Tour wieder Richtung Gebirge fortsetzten, trat etwas für die letzten Wochen völlig Ungewöhnliches auf: Wir gerie- ten in ein heftiges Hitzegewitter (am 29.4.). Bis wir eine Unterstellmöglichkeit gefunden hatten - in einem Sägewerk - waren wir fast schon durchnässt. Wir nahmen es gelassen und warteten das Ende des Regens ab.


Nach einer halben Stunde ging es wieder weiter - den Kniebis hoch, einer Passstraße, die schon einen ziemlich alpinen Touch hatte. Oben angekommen ging es zunächst durch Freudenstadt mit dem grössten Marktplatz Deutschlands. Die nächste Pause machten wir dann an der Nagold-Talsperre kurz vor Altensteig in einer bei Motorradfahreren sehr beliebten Kneipe. Das Originellste hier war, dass ein Teil der Tische auf einer Drehplatte stand. Man konnte also seinen Kaffee bei wechselnder „Aussicht“ genießen. Allerdings war die Aussicht an sich begrenzt, weil das Ganze ebenerdig stand - nicht so wie die Drehrestaurants in manchen Fernsehtürmen….

 

Um ca. 18.00 Uhr trafen wir wieder alle in der Pension ein um dann ab 19.30 wieder Abend essen zu gehen. Dieses Mal saßen wir aber rein. Es war halt doch noch recht kühl nachts.

 

Montag, 30.4.

Ein weiterer wunderschöner Tag war angebrochen. Wie gewohnt trennten sich die Teilnehmer nach dem Frühstück wieder. Jeder hatte mehr oder weniger zahlreiche sonnige Kilometer vor sich. Viele meinten, es braucht eigentlich gar nicht mehr wärmer werden dieses Jahr. Wir dürfen gespannt sein, wie es auf dem Sommertreffen in 2 Monaten aussieht…

 

Organisation: Bobo Lubensky
Fotos: Ingo Tiegs, Georg Spindler

 

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Allgäu 29.4. - 1.5.2006
12.06.2009 16:11

Wie war das noch mal letztes Jahr? Bis kurz vor unserem Ostertreffen hatte der Winter Deutschland fest im Griff? Das sollte uns jetzt nicht mehr passieren! Der 1. Mai lag sehr geschickt, und so verlegten wir unser erstes Treffen kurzerhand mitten in den Frühling hinein, in der Hoffnung auf entsprechende Temperaturen. Aber es sollte zunächst ganz anders kommen…

 

Und es hörte nicht auf zu schneien…Samstag, 29.4.

Bei Regen und Tempe- raturen deutlich unter 10° kamen im Laufe des Nachmittags unsere Teilnehmer im Hotel in Balderschwang auf ca. 1000 m Meereshöhe an. Die Stimmung war zwar gut. Aber als der Regen immer mehr in Schnee überging, wurde es manchen schon mulmig. Die letzte Gruppe kam um 18.00 im dichtesten Schneetreiben an und berichtete von Schnee- matsch auf dem Ried- bergpass. Und das Schneetreiben wurde immer dichter…

 

Also erst mal keine allzu guten Voraussetzungen für ein Frühlingstreffen, zumal der Wetterbericht fürs gesamte Wochenende schlechtes Wetter voraus gesagt hatte. Aber darüber wollten wir uns vorerst keine Gedanken machen, sondern begingen unser Abendessen mit Fröhlichem Beisammensein am offenen Kamin. Ein ansässiger Entertainer sorgte mit seine Ziehharmonika, ländlicher Musik und Witzen für Unterhaltung. Das Transalpfreunde-Adventure-Team berichtete von seinen Vorbereitungen für die anstehende Marokko-Tour (Start in einer Woche). Zumindest der Abend war gerettet…

 

Frühlingstreffen?Sonntag, 30.4.

Der erste Blick aus dem Fenster ließ sich gut an: Blauer Himmel und keine Wolke am Himmel. Nach dem gestrigen Tag und den Prognosen trauten wir unseren Augen kaum. Ein erster Dämpfer erfolgte beim Rausgehen: Es war bitterkalt. Die Bordthermometer zeigten zwischen -7° und -9° an. Nach dem Schnee- treiben sahen die Transalps auch entsprechend aus.

 

Aber die Sonne nahm immer mehr Raum im Tal ein, so dass ein schöner Tag zu erwarten war. Und in der Tat waren die Temperaturen schon deutlich über dem Gefrierpunkt, als sich die gesamte Teilnehmerschaft nach dem Früh- stück auf dem Weg zur großen Voralpenrundfahrt machte.


Das wird ja noch richtig mit dem Wetter… 

Die Sonne schien satt, und alle Straßen waren trocken, so dass wir die Land- schaftseindrücke voll genießen konnten. Es ging kurz nach Öster- reich rein und dann über einen Schlenker auf die Deutsche Alpen- straße nach Osten.

 


Traumhaft - das Oberjoch nur für uns allein!

 

Das erste Highlight war das Oberjoch bei Sonthofen. Hier handelte es sich um traumhafte 3.-Gang-Kurven. D.h., man konnte nur mit Gasgriff ohne bremsen und schalten alle Kurven zwischen 40 und 60 km/h z.T. auf der letzten Rille nehmen. Und das Beste: Aufgrund des üblen Wetters der Vortage und der schlechten Prognosen hatten wir die Straße fast für uns allein. Normalerweise wälzt sich an so einem Wochenende die Blech- karavane über den Pass, so dass ein Genuss kaum möglich gewesen wäre. Die leeren Straßen setzten sich den ganzen Tag über fort, so dass wir die Schönheiten der Region optimal erfahren konnten. Wir genossen die Bergwelt, ohne uns aufs Kolonnen springen konzentrieren zu müssen.

 


So stellt man sich ein Frühlingstreffen vorWeiter ging es durchs Tannheimer Tal. Gegen Mittag kehrten wir in einem Restaurant in Weißenbach/ Österreich ein. Die Temperaturen in der Sonne waren mittlerweile so hoch, dass wir ohne Probleme im Freien essen konnten. Die ersten Teilnehmer saßen bereits im T-Shirt da. Danach ging es weiter durchs schon richtig alpine Namlos-Tal. Man wähnte sich fast schon auf der Alpentour: Viele und angenehme Kurven, Bergwelt und natürlich die Sonne. Wir machten dann noch eine Kaffeepause am Plansee bei Reutte, bevor wir uns auf die Rückfahrt begaben. Es ging dann wieder übers Tannheimer Tal und das Oberjoch zurück. Die ersten Ansässigen hatten das mit dem schönen Wetter mittlerweile erkannt und nutzten wie wir die relativ leeren Straßen. Der Haupt-Touristenstrom blieb aber immer noch aus, so dass wir weiterhin den Kurvenerleb- nissen frönen konnten. Die Rückfahrt ging nun über den Riedbergpass - mit 1420 m Deutschlands höchster. Hier beeindruckten weniger die Kurvenerlebnisse als die beachtlichen Steigungen (und Gefälle) - und natürlich oben die großen Schneemengen. Bei den letzten Sonnenstrahlen kamen wir wieder im Hotel an.


Der Abend fand nun ohne Alleinunterhalter statt, was niemand richtig bedauerte. Dafür konnten wir uns das Video unserer Rundfahrt, das Bodo während der Fahrt aufgenommen hatte, im Fernseher anschauen. Kurzum: Ein perfekter Tag ging zu Ende.

 

Montag, 1.5. (Maifeiertag)

Das Wetter war heute genauso sonnig wie gestern. Nur die Temperaturen waren nun über dem Gefrierpunkt. Schöner kann man ein Frühlingstreffen nicht beenden. Nach der mehr oder weniger schweren Trennung machten sich die Teilnehmer wieder auf die Heimreise - nunmehr mit sonnigen Kilometern vor sich.

 

Organisation: Hartmut Raddatz

Fotos: Georg Spindler

 

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Elefantentreffen 28.-30.1.2005
14.06.2009 19:14

 

Freitag, 28.1.

Die Geschichte beginnt fast so wie viele andere auf dieser Homepage:

Es war ein kühler Freitag Nachmittag, als sechs Transalpfahrer aus verschiedenen Regionen Deutschlands und der Schweiz nach und nach in einem Hotel im Bayerischen Wald zusammen trafen. Aber bereits hier enden die Gemeinsamkeiten mit anderen Veranstaltungen. Denn die Mittagstemperatur betrug -4°. Bis der letzte kurz vor 18.00 Uhr eintraf, war das Thermometer unter -10° gefallen. Wenigstens war es trocken...

 

Es handelte sich nämlich um eine Veranstaltung der besonderen Art - der gemeinsamen Teilnahme am Elefantentreffen, dem grössten Wintermotorradtreffen der Welt. Die ganze Sache war von uns eigentlich nie geplant und auch in keinem Jahresprogramm vermerkt. Ebenso hatten wir hierfür auf jegliche Werbung verzichtet. Es dachte schließlich keiner, dass da wirklich was zustande kommt. Erst auf dem Herbsttreffen kristallisierte sich das Vorhaben langsam heraus - aber immer halt unter ein paar wenigen „Abenteurern“, die sich gegenseitig durch Mund-zu-Mund-Propaganda zusammen fanden. Und so kam die stattliche Zahl von immerhin 6 Teilnehmern zustande.

 

Bereits am Nachmittag war ein Vorauskommando in den Talkessel gefahren und hatte zwei der Zelte aufgebaut, eine Feuerstelle (1 m Schneehöhe) ausgehoben und einen Teil des Holzes und des Strohs organisiert. Unser Platz war damit eindeutig „reserviert“. Wir konnten uns also beruhigt im Hotel zu Bett legen. Ab morgen früh sollten wir aus dem Dauerfrost nicht mehr rauskommen. 
 

..gleich haben wir’s geschafft. Samstag, 29.1.

Es war ein wunder- schöner Samstag Morgen. Es herrschten -17°. Also genau die richtigen Temperatu- ren für das legendäre Treffen. Die kurze Anfahrt hatte etwas Unwirkliches. Unsere Gruppe durchfuhr herrliche, schneebe- deckte Gebirgsland- schaften. Die Straßen waren trocken und sorgten so für ein wirklich unvergess- liches Erlebnis. Bald standen wir vor dem Eingangsbereich und checkten uns ein. Die Sonne schien, und die unglaublichen Eindrü- cke mit den Tausen- den von Zelten und Motorrädern im Tief- schnee knallten richtig rein.


Da kommt Freude auf.

 

 

Aber zuerst hieß es anpacken. Das Gepäck von drei Teilnehmern sowie zwei Transalps mussten hinunter getragen werden (die Wege waren total vereist). Also schon mal keine Zeit zu frieren. Und dann brauchten wir für die lange Zeit im Freien jede Menge Holz, das dann auch noch zersägt werden musste.

 

Um 11.00 war es dann soweit: Wir konnten unseren ersten selbstgekochten Kaffee am Lagerfeuer genießen. Die Organisatoren Karsten und Mike hatten ganze Arbeit geleistet. Es fehlte an nichts: Kaffee, verschiedene Tees, Milch, Zucker, Geschirr, Besteck, Campingstühle, Grillrost. Und nach dem Kaffee trinken ging es fast nahtlos zur Goulaschsuppe über. Bei Mittagstempe-raturen in der Sonne knapp unter dem Gefrierpunkt fingen die ersten schon wieder an ein Mittagsschläfchen am Feuer zu begehen - so gemütlich ging es zu.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Nachmittag starteten wir alle zu unserem Erkundungsgang durch den Talkessel. Was es da alles an kuriosen Motorrädern und Menschen gab, kann man nirgendwo sonst auf der Welt sehen. Es dauerte eine ganze Weile, bis wir alles durch hatten.

 

Urige Motorräder….

 Urige Motorräder….

…und urige Typen

 

 

 

Ganz lustig war auch noch die Geschichte mit den Tagesgästen. Am Nachmittag fielen sie in Scharen ein. Nicht nur zahlreiche Familien aus der Umgebung, sondern auch der Kegelverein und die Landfrauen waren gekommen um die „Spinnerten zu schaun“. Und die Dorfjugend ging heute Abend nicht in die Disco, sondern hierher. Die Motorradfahrer nahmen es gelassen. Ganz homorvolle stellten Schilder mit der Aufschrift „Bitte nicht füttern“ vor ihr Lager….

 

 


Der Talkessel von unserem Lager aus


Der Talkessel von der anderen Seite


…und die Gemütlichkeit nahm kein Ende. Zurück an unserem Lagerfeuer ging die Schlemmerei weiter. Im Laufe des Abends wanderten noch etliche Saitenwürste (natürlich mit Brot und Senf), Steaks, Kaffees, Tees, Glühweine, Schoko- laden, Kekse, Gebäck u.v.a.m. in unsere Mägen. Lediglich der Alkoholkonsum hielt sich in Grenzen. Es war trotz der zweistelligen Minus-grade urgemütlich um unser schönes Feuer. Zu fortgeschrittener Stunde stimmten wir noch eine ganze Reihe deutscher Rock- und Schlagertexte ein. Der Einzug in die Zelte fiel nicht ganz leicht - mussten wir doch von unserem schönen Feuer weg. Aber kurz nach 12 waren alle feste eingemummelt. Unsere Nachbarn - ein portugiesischer Club (!) - begleiteten uns noch mit ihren Volksweisen in den Schlaf. Ansonsten war es erstaunlich ruhig. Ein letztes Mal konnten wir noch die unwirkliche Szenerie mit den ca. 100 Lagerfeuern im Talkessel genießen.


Sonntag, 30.1.2005

„Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur eine falsche Ausrüstung“. Nie hat sich der Satz wohl so bewährt, wie an diesem Wochenende. Die meisten hatten tatsächlich gut geschlafen - bei -12°. Kaum aufgestanden brannte schon wieder unser Feuerchen. Aber so richtig mit Ausspannen war nicht. Wir hatten eine Menge zusammen zu räumen und hochzutragen - inkl. der zwei Transalps. Man konnte so gut wie keinen Meter ohne fremde Hilfe zurück legen, so eisig war es. Es war dann auch schon fast Mittag, als wir fortkamen. Nach ca. 20 km durch den schneebedeckten Bayerischen Wald kehrten wir zum kombinierten Frühstück-Mittagessen ein. Wir ließen es uns noch mal richtig gut gehen, bevor wir uns trennten. Es hatte zumindest in Niederbayern sonniges Winterwetter mit Mittagstemperaturen knapp unter 0°. Die kurioseste Veranstaltung in unserer Geschichte ging damit zu Ende. Ob es dazu wohl noch eine Wiederholung gibt…?

 

Organisation: Karsten Booß, Mike Tschumper

Fotos: Ingo Tiegs, Mike Tschumper, Steven Neubert

 

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Bergisches Land 9. - 11.4.2004
18.10.2009 13:52

Karfreitag, 9.4.

Es war ein a….kalter Karfreitag-Morgen mit Temperaturen in einigen Regionen von unter 0° C. Na wenigstens war es zumeist trocken. Trotz diesen widrigen Umständen und des wirklich üblen Wetters die Tage davor waren immerhin 23 Transalpfahrer/-innen zu unserem diesjährigen Ostertreffen nach Wipperfürth ins Bergische Land gekommen. Positiv beeindruckt war gleich mal eine Reihe der Teilnehmer des letztjährigen Herbsttreffens von unserem Hotel. Man kümmerte sich richtig um uns. Die Bedienungen waren freundlich und voll auf Zack. Und den ersten Ankömmlingen wurden kostenlose Unterstellplätze für ihre Maschinen angeboten. So haben wir uns das immer vorgestellt (vgl. Herbsttreffen 2003 Schlussbemerkung).

Zum Kaffeeempfang reichte es diesmal allen Teilnehmern. Und der Abend wurde in unserer gewohnten Geselligkeit bei wirklich gutem Essen begangen.

 

Karsamstag, 10.4.

Reif auf den Motorrädern

 

Nachdem das Wetter am Vorabend noch ganz gut ausgesehen hatte, war nun nichts mehr davon zu sehen - im wahrsten Sinne des Wortes. Es herrschte dichtester Nebel bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Das bedeutete auch: Die Motorräder waren von einer dicken Reifschicht überzogen.

 

Erinnerungen an das letztjährige Ostertreffen kamen auf. Es kam jedoch mal wieder halb so wild, denn der Nebel lichtete sich bis zum Start der gemeinsamen Rundfahrt. Sogar die Sonne kam durch - allerdings bei Temperaturen wenig über 0°. Aber wir waren ja gut eingepackt.

Pause bei Marienheide

 

Die Fahrt durch das Bergische Land machte viel Spaß. Kurven ohne Ende und schmale Sträßchen abseits aller Verkehrsströme. Dazu in einer lieblichen Hügel- landschaft. Die trocke- nen Straßen steigerten das Kurvenerlebnis zu- sätzlich, so dass viele erstmals in diesem Jahr wieder richtige Schräg- lagen üben konnten.


High-Tech pur

 

Neben den Schräglagen konnten aber auch wieder erste Schotter- bzw. Schlamm- erlebnisse genossen werden - natürlich legal. Die erste Pause machten wir auf einem Berg bei Marienheide, wo wir uns mal die Mühe machten die verschiedenen Maschinen genauer zu inspizieren. Interessant sind die High-Tech-Tendenzen. Mittlerweile sind schon vier Transalps mit GPS bzw. Navigations- systemen ausgestattet, zwei mit CB-Funk und eine mit Hifi-Anlage (natürlich mit richtigen Boxen) und Zusatzscheinwerfern/ -brems- leuchten. Die Transalp als High-Tech-Teil - wer hätte so was noch vor wenigen Jahren gedacht?


 


Originelle Ansicht von Burg Berg

 

Nachdem wir in einem größeren Bogen Meinerzhagen östlich umfahren hatten, machten wir einen Schlenker nach Westen und trafen bis zur Mittagspause um 13.00 Uhr in der Burg Berg bei Solingen ein. Hierbei handelt es sich um eine der grössten Burganlagen Deutschlands. Irgendwie klappte dieses Mal das Timing mit dem Wetter optimal. Denn kaum waren wir in der Burg angekommen, fing es an zu regnen. Entsprechend lang ließen wir uns Zeit mit dem echt Bergischen Mittagsbuffet in mittelalterlichen Gewölben.  


 


Ein Bergisches Mittagsbuffet im Gewölbekeller


Beim Start war dann der Regen vorbei. Nur die Straßen waren halt nass, so dass die Kurverlebnisse naturgemäß eingeschränkt waren. Erst in der letzten halben Stunde unserer Rundfahrt fing es wieder zu regnen an. Das Timing war also so gut wie perfekt. Im Hotel erwartete uns der zweite kulturelle Höhepunkt des Tages nach dem Burgbesuch: Ein Dia-Vortrag über eine Tour mit zwei Transalps von Los Angeles nach Miami im November letzten Jahres. Neben den imposanten Fotos konnte man hierbei auch Einiges lernen: Dass es auch in Los Angeles richtig regnen kann, es auch Kurvenparadiese in den Rockies gibt, es in der Wüste von Santa Fe schneien kann (mit Beweisfotos), und man es auch noch Ende November im Süden Floridas am besten in den Moto-Cross-Panzern aushält. Der Diavortrag ging nahtlos ins Abendessen und danach ins Fröhliche Beisammensein über. Allzu spät wurde es dieses Mal nicht, denn am nächsten Tag mussten viele noch weit reisen.

 

Ostersonntag, 11.4.

Heute lag mal kein Nebel - schon mal ganz gute Voraussetzungen für die zum Teil sehr weiten Heimreisen. Allerdings war es immer noch recht kalt. Die Temperaturen lagen wieder kaum über 0°. Es sollte aber nicht mehr regnen. Nach den gewohnt herzlichen Abschiedszeremonien fuhren die Teilnehmer wieder in alle Himmelsrichtungen davon. Damit ist ein weiteres schönes Ostertreffen zu Ende gegangen. Aber das nächste Treffen steht bevor - im Juni im Südschwarzwald. Da sollte es ja wirklich wärmer werden.

 

Fotos: Uwe Flammer, Mike Tschumper
Organisation: Kathrin und Sascha Freitag

 

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Eifel 18.-20.4.2003
04.01.2010 16:14

Karfreitag, 18.4.

Na ja - zugegeben, in den Ankündigungen und Einladungen für unsere Veranstaltungen ist immer etwas Werbung mit dabei. Nur so können wir es rechtfertigen, der nördlichen Eifel ein gemäßigt warmes Klima nachzusagen. Umso - positiv - überraschter waren dann doch alle, als uns an diesem Tag in der Region ein herrliches Frühlingswetter mit vielfach über 20° erwartete. Also die besten Voraussetzungen für ein schönes Ostertreffen.

 

Unser Fuhrpark vor dem Hotel - immer wieder beeindruckend

Nur so war es wohl zu erklären, dass trotz der etwas abgelege-nen Lage weit abseits unserer Stammtische doch noch 27 Transalp-Fahrer/-innen im Laufe des Nachmittags in unserem Hotel in Schleiden eintrafen. Wie fast schon gewohnt waren wieder Teilnehmer aus den drei deutsch-sprachigen Ländern vertreten. Die weiteste Anfahrt hatten dieses Mal Sabine und Thomas aus Braunau in Österreich. Die Anerkennung als ältester Teilnehmer sahnte Bodo vom Bodensee nun schon auf der vierten hintereinander folgenden Veranstaltung in Serie (!) ab (Jahrgang 1941). Der Anteil der Neuzugänge war so hoch, wie in keinem der Treffen im letzten Jahr - das schöne Wetter halt... Auffallend war zudem die Zusammensetzung der Maschinen. Es war keine einzige mehr mit Trommelbremse da, dafür 11 mit dem 650-er Motor, also fast die Hälfte. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis die 600-er eine Minderheit darstellen.


Der Abend verlief in der gewohnten Geselligkeit in der Hotelbar.

 

Karsamstag, 19.4.

Startszene nach dem FrühstückAls die ersten morgens um 7 vor dem Frühstück schnell zur Tankstelle um die Ecke - mit Jeans und Pullover - fuhren, traf es sie wie ein Schock: Über Nacht war ein Temperatursturz von über 20° eingetreten. Die Motorräder waren mit einer Reifschicht überzogen, und die Fahrt zur Zapfsäule wurde zum Härtetest. Nach dem Traumwetter des Vortags hatte mit einem derartigen Wetter-umschwung eigentlich niemand mehr gerechnet. Na wenigstens war es trocken - aber dunkle Wolken zogen auf... Sicher würde es bis zum Start der Rundfahrt um 10 deutlich wärmer sein. Diese Hoffnung sollte enttäuscht werden. Als wir losfuhren hatte es gerade mal 4°.


Technologisches Wunder inmitten der WaldlandschaftGut eingepackt setzten sich die 27 Teilnehmer in Bewegung. Und nach wenigen Ki-lometern konnten wir schon die ver-sprochenen "alpinen" Sträßchen genießen. In der Tat besteht die Eifel nicht nur aus der bekannten Hochfläche. In die vielen Tälern dazwischen führen jede Menge kurvige und "kurvigste" Straßen, die sehr viel Spaß bereiten. Logisch, dass wir möglichst viele dieser Täler mitnahmen. Ein weiterer Vorteil der Eifel ist die sehr geringe Besiedlungsdichte. Nach Schleiden trafen wir auf keine Ampel mehr. Einzig die Kälte trübte etwas das Fahrvergnügen. Wir mussten halt doch immer wieder über die Hochfläche, um ins nächste Tal zu kommen. Und da blies der berüchtigte eiskalte Wind. Hin und wieder waren sogar ein paar Schneeflocken dabei. Aber es blieb weitgehend trocken. Der erste kulturelle Programmpunkt war noch am Vormittag das zweitgrösste voll bewegliche Radioteleskop der Welt in Effelsberg. Auch für Nicht-Astronomen war dieses Gerät aufgrund seiner Daten einfach faszinierend: 3200 Tonnen schwer, 7850 qm Fläche und 100 Meter Durchmesser - was für Empfang ist da möglich... Man kam sich unmittelbar davor wirklich winzig vor.


Der Wind pfeift, aber das Gruppenbild muss sein.Der nächste Programm-punkt war das Mittagessen auf einem der höchsten Punkte der Eifel - prima! Der Wind blies hier besonders heftig und eisig, und die Temperatur lag nun bei 2°. Was waren wir froh, als wir im Warmen einkehren konnten. Das Gruppenfoto unmittelbar danach spiegelte die Wetter-verhältnisse sehr gut wieder... Weiter ging es über die Hochfläche nach Belgien, wo der kulturelle Programmpunkt für den Nachmittag anstand: Ein Modelleisenbahnmuseum. Wiederum konnten auch die Laien mächtig beeindruckt werden. So eine gigantische Anlage hatte wohl kaum einer vorher gesehen. Vor allem die Liebe im Detail verblüffte. Weder die fahrenden Lastwagen auf den Straßen noch die Tonuntermalung eines Verkehrsunfalls durften fehlen. Obwohl wir danach gut aufgewärmt unserer letzten Etappe am Rursee bei Aachen entgegen fuhren, machte sich bei einigen Teilnehmern Kälte bedingte Unlust breit. Das änderte sich auch nicht, als wir die ersten Kilometer des Kurvenparadieses befahren hatten. Kurz vor dem Rursee spaltete sich ein Drittel ab und fuhr ins Hotel zurück. Immerhin über die Hälfte fuhr noch mehr als eine Stunde über traumhafte Kurvenstrecken in der Kälte herum und kam erst um 18.30 - z.T. durchgefroren, aber glücklich - in der Unterkunft an.

 

Nach dem gemeinsamen Abendessen ging es wieder in die Hotelbar, wo heute nach langer Zeit mal wieder (seit dem Dreiländertreffen 2001) das Tanzbein geschwungen wurde. Ob die Tanzwut wohl mit dem Wetter zusammen hängt? Beim letzten Mal hatten wir unter Tags nasskaltes Schneewetter. Fast schon showreif waren die Einlagen der jeweiligen Tanzkönige des schwäbischen und westfälischen Stammtischs, die sich richtig gegenseitig hochschaukelten. Auf jeden Fall ein super Ausklang.

 

Ostersonntag, 20.4.

Der erste Blick aller Teilnehmer ging erst mal zum Fenster. Allerdings sah man buchstäblich nichts, denn erste herrschte dichter Nebel. Das Thermometer war auf 0° gefallen. Na ja, es ging ja nur noch heim, und zunächst war ja wieder ein ausgiebiges Frühstück in der geselligen Runde angesagt. Nach und nach löste sich die schöne Veranstaltung wieder auf, und die einzelnen Personen und Grüppchen fuhren wieder in alle Himmelsrichtungen davon. Als interessante Randbemerkung soll erwähnt sein, dass noch im Laufe des Tages ein Wetterumschwung einsetzte und die Temperaturen wieder auf deutlich über 20° stiegen! Auch der Nebel hatte sich bald verzogen und wich strahlendem Sonnenschein. Das Wetter war so wie am Freitag, als wenn nichts gewesen wäre. So etwas hatten wir auch noch nicht: Ein Kälteeinbruch, der auf kaum 24 Stunden begrenzt war. Aber so konnten alle noch schöne Touren auf dem Nachhauseweg fahren.

 

Organisation: Andreas Künstler
Fotos: Uwe Flammer, Bodo Lubensky

10 Jahre Transalpfreunde 29.-31.3.2002
19.02.2010 13:30

Karfreitag, 29.3.

Manchmal werden auch Binsenweisheiten wahr, z.B. so eine, wie wir sie in unserem Jahresprogramm zum Wetter verlauten ließen, nämlich dass es nach 3 Bundestreffen mit schlechtem Wetter jetzt nur noch besser werden könne. Und siehe da, zum ersten Mal nach 2 Jahren war es auf der ganzen Veranstaltung mit An- und Heimfahrt für alle trocken. Umso besser, dass es sich hierbei um das 10-jährige Jubiläum der Transalpfreunde handelte.

Tjaja, keiner der Gründer hätte sich damals vorstellen können, was sich aus so einer Schnapsidee mit einem Modellclub für ein normales Alltagsmotorrad ohne jeglichen Kultcharakter alles entwickeln würde. Und so waren die Transalpfreunde wieder aus allen Richtungen gekommen - dieses Mal sogar aus drei Ländern (D, A, CH), womit unsere deutschsprachigen Nachbarn immer mehr zum festen Bestandteil auf den Bundestreffen werden.

27 Fahrer/-innen mit 10 Beifahrern/-innen fanden sich im Laufe des Nachmittags im Hotel Wartberg bei Bad Wimpfen zum Begrüßungskaffee ein - bei strahlendem Sonnenschein. Den originellsten Umbau hatte Lukas aus Zwickau mit seinem Streetfighter, dessen Auspuffsound jeden Ducati-Fahrer hätte vor Neid erblassen lassen - und das mit TÜV. Na ja, in Sachsen gehen da wohl die Uhren etwas anders. Interessant war zudem, dass Lukas mit seinen 18 Jahren kaum älter war als sein Motorrad und damit jüngster Fahrer auf der Veranstaltung. Ältester Fahrer war wieder Jürgen aus Düsseldorf mit seinen 51 Lenzen und einziger Betreiber eines richtigen Navigationssystems auf seiner Transalp. Die weiteste Anfahrt hatte wieder Mal Thomas aus Berlin, der nach einem kurzen Zwischenspiel mit einer Varadero zur Transalp und damit zu uns zurück gekehrt ist.

Den Abend verbrachten wir alle zusammen erstmals in einem Bistro statt wie sonst in einer normalen Gaststätte. Das hatte insofern seinen Reiz, als der Laden normalerweise gar nicht so toll lief und der Wirt sich für uns dann extra ins Zeug legte. Von den Riesenportionen und der Extra-Speisekarte für uns werden wir sicher noch an vielen Lagerfeuern berichten. Erwähnenswert: Das Essen ging extrem schnell, trotz der 37 Personen.

 

Karsamstag, 30.3.

Hier standen vor 10 Jahren die ersten sieben Transalps beim Gründungstreffen Nach einem ausgie-bigen Frühstück starteten wir wieder zu unserer gemeinsamen Rundfahrt. Erster Programmpunkt war der einzige Tribut an das Jubiläum: Wir versammelten uns dort, wo sich die ersten 7 Transalpfahrer am Tag der Gründung eingefunden hatten, auf dem Marktplatz von Bad Wimpfen. Und da machten wir heute unser Gruppenfoto. Schade, dass wir damals keine Fotos gemacht haben. Es war sich halt keiner der historischen Tragweite bewusst.

Immer wieder schön anzuschauen: Pausenszene im Schwäbischen Wald Aber zurück zur Gegenwart. Nach dem Foto ging es Richtung Schwäbischen Wald, dem regio-nalen Motorrad-Paradies. Dank durchweg trockener Straßen wurde es ein Riesenspaß. Viele der Weitgereisten hatten jede Menge Aha-Erlebnisse - kennt doch so gut wie niemand den Schwäbischen Wald (Region südlich der A 6 zwischen Heilbronn und Crails-heim). Es gab Kurven ohne Ende - und das großenteils auf engen, holprigen Sträßchen - und schöne Panoramaausblicke. Auch der Autoverkehr hielt sich sehr in Grenzen - was will man mehr. Ein-mal erregte unser großer Pulk an einer Tankstelle so viel Aufsehen, dass ein Autofahrer auf der Straße seinen Blick nicht von uns lösen konnte und auf zwei vor ihm ste-hende Autos auffuhr. So kanns gehen.

Und die Kultur kommt auch nicht zu kurz. Unsere Mittagspause verbrachten wir in einer Schwäbischen Gast-stätte - wo es übrigens auch sehr schnell ging. Danach ging die Kurve-rei unvermindert wei-ter. Um 14 Uhr war der "kulturelle" Teil ange-sagt: Das Bauern- und Technik-Museum. Was sich recht trocken an-hört, ist eine Ansamm-lung von Krempel und alten Fahrzeugen aller Art, die wohl am meisten durch die Originalität ihrer Zu-sammensetzung be-sticht, als durch kulturellen Wert:

Noch besser: Kultur und Spaß miteinander vereinbaren Betstuhl neben Maschinengewehr, Stalin-Poster neben ausgestopftem Elefantenbaby, Rennwagen neben Boxautos usw. Die Fahrzeuge waren nicht restauriert - eben mit allen Gebrauchsspuren, also richtig lebensecht. Viele von uns fanden dort Gegenstände und Fahrzeuge, die sie seit ihrer Jugend nirgends mehr gesehen, aber auch nicht vermisst hatten. Kurzum, der Spassfaktor war sehr hoch. Die nächste Etappe war das größte Motorradtreffen in der Region bei Heilbronn. Das war wohl das erste Mal, dass dort Transalps auffielen. Mit unseren 27 Stück stahlen wir der ganzen Heizer- und Chopper-Fraktion die Schau. Da der Platz heute schon ziemlich voll war, brachten wir unsere Maschinen gerade noch unter. Der Auffall-Effekt war enorm. Nach 230 km Rundfahrt war die Tour beendet, und wir fanden uns dann ab 19 Uhr wieder im Bistro zum Ausklang ein. Es wurde wieder ausgiebig gegessen, getrunken und gefachsimpelt.


Ostersonntag, 31.3.

Vor der Abfahrt, unsere NordlichterHeute morgen war es zwar kalt, aber wieder schön sonnig. Da die Hotelangestellte die Sommerzeit-umstellung verpennt hatte, konnten wir uns bei den Motorrädern nochmal ausgiebig über unsere gemeinsamen aktuellen und künftigen Erlebnisse austauschen. Nach dem Frühstück brachen die weiter Gereisten auf. Die Ansässigen ließen sich ein bisschen mehr Zeit, weshalb wir heute unser Gruppenfoto in zwei Teilen um eine Stunde versetzt machten.

 

 

 

Die Südlichter ließen sich noch eine Stunde Zeit.

 

 

Damit war das zweite Jahrzehnt in der Geschichte der Transalpfreunde angebrochen. Der Start ließ sich - wie erwartet - gut an. Freuen wir uns auf weitere schöne Veranstaltungen dieser Art.


Fotos: Uwe Flammer, Ingo Tiegs
Organisation: Georg Spindler

1992 - Rückblick
28.03.2010 19:04

Die allererste urkundliche Erwähnung...

Arg lang ists her…
Die deutsche Wiedervereinigung lag knapp über 1 Jahr zurück. Es gab keine Handys, kein Internet, und bei Windows dachten die meisten an die englische Mehrzahl von Fenster, als Ende 1991 dieses unscheinbare Inserat im „Tourenfahrer“ erschien. Kaum zu glauben, was dies noch alles für Folgen haben sollte…

 

3.4.1992 Gründung bei Heilbronn
Trotz informationstechnischer Steinzeit vergingen keine 4 Monate, bis sich die ersten 7 Transalpfahrer (darunter 3 Frauen) in Bad Wimpfen bei Heilbronn zur Gründung eines Transalp-Clubs einfanden. Interessant war neben der hohen Frauenquote die räumliche Verteilung der Teilnehmer vom Ruhrgebiet bis nach Oberbayern. Und so nannten wir uns „Transalp-Club Deutschland“. Zum „Ausklang“ gab es eine Tour durch die Vogesen...

 

28. - 31.5.1992 Alpentour am Idro-See
Unser allererstes Gruppenfoto...

 

Eine Transalp gehört natürlich in die Alpen. Dem trugen wir gleich bei unserer zweiten Veranstaltung Rechnung. Auf 6 Transalps begaben wir uns in die Region zwischen Garda- und Idro-See und sammelten unsere ersten gemeinsamen Schottererfahrungen. Krönung war die - damals noch legale - Besteigung des legendären Tremalzo-Passes, der leider schon seit langer Zeit für Kraftfahrzeuge gesperrt ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. - 5.7.1992 Sommertreffen im Schwäbischen Wald
Unser erstes Wochenend-Zelttreffen fand in Schwäbisch Gmünd bei Stuttgart statt - und zwar auf der Pferdekoppel der Schwiegereltern eines unserer Teilnehmer. Der Platz reichte gut aus, obwohl wir eine Rekordbeteiligung von satten 10 Transalps - von Oberbayern bis Niedersachsen - vermelden konnten. Die gemeinsame Rundfahrt durch den Schwäbischen Wald erfolgte zum Teil auf öffentlichen Schotterpisten. Gegen Abend gab es einen Diavortrag „Mit zwei Transalps an den Ararat“… Im Nachhinein interessant, wie damals schon die Weichen für spätere Veranstaltungen gestellt wurden.

 

4. - 6.9.1992 Mittelgebirgstour Spessart-Oberfranken
Am weißen Main

 

 

Die letzte Veranstaltung fand in Form einer organisierten Tour vom Spessart über die Rhön und - das frisch vereinigte - Thüringen bis Oberfranken statt. Trotz durchwachsenem Wetter hatten wir immerhin bis zu 8 Teilnehmer/-innen zu vermelden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Jahr endete mit einem Treffen der Aktivisten, das der Organisation diente. Zentraler Beschluss war, dass wir uns umbenannten auf „Transalpfreunde Deutschland“. Damit wollten wir Folgendes zum Ausdruck bringen:
- Ablehnung jeglicher Vereinsgepflogenheiten
- Nur Transalps erlaubt, Ausnahme „Angehörige“.
Mit dieser Ausnahme hatten wir uns allerdings selbst ein „Ei“ gelegt, das nur wenige Jahre später unsere Existenz in der geplanten Form beinahe beendet hätte… Das konnte damals jedoch noch keiner wissen. Aber erstmals stand ein Jahresprogramm fest, nachdem wir die Veranstaltungen bis dahin mehr oder weniger spontan geplant und ausgeführt hatten.

Luxemburg 2. - 4.7.2010
15.07.2010 21:12

 

 

Freitag, 2.7.

Es dürfte unser heißestes Sommertreffen seit 2003 gewesen sein. So bei ca. 35° im Schatten trudelten bis zu 25 Transalps nebst Besatzungen auf dem Zeltplatz von Echternacherbrück - auf der deutschen Seite direkt am Grenzfluss zu Luxemburg - ein. Die Hitze machte vielen nicht nur beim Fahren, sondern auch beim Zeltaufbau zu schaffen. Nur gut, dass unser Lager gerade mal 10 m vom Grenzfluss „Sauer“ entfernt war. Das nahmen viele zum Anlass sich nach oder zwischen dem Aufbau in dem klaren Wasser abzukühlen. Gut, dass die Grenze so nicht mehr wahrnehmbar ist. Europa sei Dank…

 

Grenzfluss Sauer - ohne BadegästeNachdem die letzten Zelte aufge-baut und auch die Tagesgäste und Pensionsschläfer eingetru-delt waren, gingen wir alle zu Fuß über die nahe Brücke nach Luxemburg ins Städtchen Echternach rüber. Der idyllische Ort ist durchaus einen Spaziergang wert. In der „Fressmeile“ fanden wir dann ein nettes Restaurant, das 30 Leute aufnehmen konnte, und verbrachten dort den Abend bei gutem, aber teurem Essen. Anscheinend hauen die Luxemburger an Steuern beim Essen drauf, was sie beim Benzin einsparen… Aufgrund der lauwarmen Sommernacht wurde es recht spät, bis sich die Letzten zur Ruhe begaben.

 

 

Samstag, 3.7.
Kaum zu glauben - eine richtige Märchenburg

 

Ein weiterer heißer Tag kündigte sich an. Nur gut, dass unsere Zelte morgens im Schatten lagen. Das Frühstück nahmen wir in einem Café neben dem Zeltplatz ein. Um 9 setzte sich unser Pulk dann in Bewegung. Sehr schnell wurde uns klar, dass es hier wunderschöne Transalp-Sträßchen gibt - aber im Gegensatz zu Deutschland auffallend wenig befahren. Es kam den ganzen Tag über kaum vor, dass wir ein Auto überholen mussten. Wir konnten viel durch schattige Wälder fahren und natürlich kurven ohne Ende. Den ersten Fotostop machten wir in Vianden an einer Aussichtsplattform mit Blick auf die wirklich märchenhaft wirkende Burg.

 

 

Pause am Staudamm

 

 

Durch die südlichen Ardennen gings dann geradewegs zum Dreiländereck Deutschland-Belgien-Luxemburg, wo wir an einer Gedenkstätte für das geeinte Europa unser Gruppenfoto machten. Natürlich kam die Gedenkstätte nicht zu kurz dabei. Nur das Gruppenfoto strengte aufgrund der Hitze auf dieser schattenlosen Stelle dann doch etwas an… Die Mittagspause legten wir in Clervaux ein, bevor wir uns zur Luxemburger Antwort auf den Hoover-Damm in Nevada machten. Der hier ist zwar nicht ganz so gigantisch - aber für europäische Verhältnisse doch ganz imposant.

 

 

 

Zum Ausklang noch eine richtige Schlucht

 

 

 

Erstmals zogen nun dicke Wolken auf, und lokale Hitzegewitter kündigten sich an. Es wurde angenehm kühl, doch die Blitze um uns herum ließen heftige Regenfälle erwarten. So sehr wir die Abkühlung auch begrüßten, waren wir auf ein derartiges Unwetter dann doch nicht so scharf. Aber wie durch ein Wunder kamen wir um den Regen herum. Kurz vor Echternach war unser letzter Aufenthalt in einer Schlucht mit beeindruckenden Felsformationen.

 

 

 

 

 

Transalper als Fußballfans

 

 

Kaum auf dem Zeltplatz angelangt, stürzte sich der größte Teil der Teilnehmer - nicht in den Fluss, sondern - in die Kneipe, um das Fußball-WM-Spiel Deutschland gegen Argentinien anzuschauen. Nach „unserem“ grandiosen Sieg kam die ganze Meute in einer super Stimmung zurück. Der Tag war nun nicht mehr zu toppen.

Den Abend verbrachten wir in zwei Kneipen: Die „Ruhigeren“ in Echternach, die Fußballfans in einer nahen Pizzeria auf deutscher Seite. Gegen später sammelten sich dann alle in der Pizzeria. Die Stimmung war kaum zu überbieten. Es wurde dann wieder recht spät…

 

 

 

 

Sonntag, 4.7.
Unser wirklich perfektes Sommertreffen ging zu Ende. Nach Frühstück, Zeltabbau und Verabschiedung fuhren alle noch schnell zum Tanken auf die Luxemburger Seite - bei einer Ersparnis von 30 Ct/l ein lohnendes Unterfangen. So etwas hatten wir noch nie: Neben den tollen und leeren Straßen mit den schönen Landschaften das prächtige Wetter inkl. gelungener Gewitter-Umfahrung und einem deutschen Fußball-WM-Sieg. Das soll uns mal einer nachmachen :-)

 

Organisation: Bodo Lubensky
Fotos: Ingo Tiegs, Marc Callenius, Mike Tschumper, Thomas Wiemann, Michael Franken, Susanne Pauli, Christian Perl

 

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