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Aktuelle Veröffentlichungen der wichtigsten Galeriein im deutschsprachigen Raum
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Die neuesten Einträge aus dem RSS-Feed von Kunstmarkt.com News:
Maler der menschlichen Seele
23.05.2012 11:50
Die Galerie Draheim zeigt in Wiesbaden Kopfbilder von Alexej von Jawlensky
Das Schweigen des Walde
22.05.2012 12:32
Wolfdietrich Hassfurther versteigert in Wien moderne Kunst und ausgewählte Werke aus einer Habsburg-Sammlung
Zeichnungen von Horst Janssen bei Brockstedt in Berlin
22.05.2012 06:00
Sechzig Zeichnungen des 1995 verstorbenen Hamburgers Horst Janssen zeigt die Berliner Galerie Brockstedt seit dem Wochenende in ihren Räumen in der Mommsenstraße. Janssen, 1929 geboren, gehört zu den deutschen Künstlern der jüngsten Vergangenheit, die zu Lebzeiten viel Aufmerksamkeit genossen haben: Alleine fünfzig Museumsretrospektiven sind für den Zeichner gezählt worden. Sein umfangreiches uvre umfasst mehr als 20.000 Zeichnungen und Aquarelle, rund 5.000 Grafiken und über 100 Beteiligungen an Buchpublikationen.
Seit den 1960er Jahren wandte sich Horst Janssen vornehmlich dem Zeichnen zu. Stillleben, Landschaften, karikierende Porträts, verfremdende Kopien alter Meister, erotische Blätter und scharf beobachtende Selbstporträts haben ihn neben seiner virtuosen Technik weithin bekannt gemacht.
Die Ausstellung Horst Janssen 60 Meisterzeichnungen 1960 bis [..]
Der ganze Klimt im Wien Museum
22.05.2012 06:00
Im Jubiläumsjahr anlässlich des hundertfünfzigsten Geburtstages von Gustav Klimt beteiligt sich seit Ende vergangener Woche auch das Wien Museum an dem Ausstellungsreigen zu Ehren des österreichischen Künstlers. Nennt doch das Haus am Karlsplatz die weltweit größte Klimt-Sammlung sein Eigen. Sie umfasst alle Schaffensperioden und reicht von der Studienzeit und den ersten Großaufträgen in den 1880er Jahren bis 1917, ein Jahr vor dem Tod des Malers und Zeichners. Besonders stolz ist das Wien Museum auf den Besitz der Gemälde Pallas Athene von 1898 und Bildnis Emilie Flöge aus dem Jahr 1902. Hinzu kommen rund vierhundert Zeichnungen wie die frühe Auftragsarbeit Innenansicht des alten k. k. Hofburgtheaters von 1887/88, ferner Raritäten wie das unzensierte Skandalplakat für die erste Ausstellung der Secession, Klimts Malkittel, kostbare Druckwerke, Vintages von [..]
Düsseldorfer Malertreffen in der Akademie-Galerie
22.05.2012 06:00
Präzis und griffig bietet die Düsseldorfer Akademie-Galerie derzeit ein Panorama konzeptioneller künstlerischer Ansätze der Malerei seit 1986. Die erfrischende Auswahl setzt bewusst zu der Zeit ein, als Mitte der 1980er Jahre die figürliche Malerei weltweit neue Energien entfaltete. Das Spektrum reicht von der streng geometrischen Formensprache einer Tomma Abts, zwischen Zeichnung und Malerei oszillierenden Sujets von Siegfried Anzinger, auftürmenden Farbmassen eines Herbert Brandl, unscharf-zeitlosen Darstellungen Peter Doigs, architektonischen Formungen von Helmut Federle, feinsinnigen Schichtungen Katharina Grosses, Kombinationen aus radikalen Abstraktionen mit reduzierten Figurationen eines A.R. Penck, schwülstigen, von Licht und Schatten beherrschten Interieurszenen Andreas Schulzes bis hin zu emotionell geprägten Ausdrucksweisen von Markus Lüpertz. Er war es, der 1986 an [..]
Reste des ersten Bamberger Domes entdeckt
22.05.2012 06:00
Ein schöneres Jubiläumsgeschenk hätten der Dom, die Stadt und das Erzbistum nicht haben können mit diesen Worten kommentierte Egon Johannes Greipl, Generalkonservator des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, einen architekturgeschichtlichen Fund, der die Herzen aller Mittelalterforscher höherschlagen lassen dürfte: Pünktlich zum tausendjährigen Weihejubiläum haben Fachleute umfangreiche Mauerreste jenes Dombaus entdeckt, den der spätere Kaiser Heinrich II. höchstpersönlich 1004 in Auftrag gegeben hatte, drei Jahre bevor das Bistum Bamberg offiziell gegründet wurde. Bislang ging die Forschung davon aus, dass nur noch wenige Reste dieser ersten, am 6. Mai 1012 geweihten Bamberger Bischofskirche außerhalb der heutigen Westkrypta erhalten sind. Doch nun stießen Mitarbeiter des Landesamtes für Denkmalpflege auf einen bislang ungenutzten Raum, der eindeutig [..]
Frisch von der Leine gelassen
21.05.2012 18:24
Berlin produziert, Hannover stellt aus: Zum zweiten Mal nach 2007 präsentieren das Sprengel Museum, die Kestnergesellschaft und der Kunstverein Hannover parallel zur Kasseler Documenta junge Kunst Made in Germany
Otto Dix in Chemnitz
21.05.2012 06:00
Von den sozialkritischen Arbeiten der 1920er Jahre bis zu den Heiligen- und Landschaftsbildern der Nachkriegszeit lassen sich im Gesamtwerk von Otto Dix unterschiedliche Facetten finden. Mit mehr als 120 Werken bietet das Museum Gunzenhauser in Chemnitz nun in einer Ausstellung einen repräsentativen Überblick zum Schaffen des wohl berühmtesten Vertreters der Neuen Sachlichkeit. Die Arbeiten Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle, und Druckgrafiken aller Schaffensperioden stammen komplett aus der Sammlung Alfred Gunzenhausers. Der Sammler und Galerist hatte 2003 über 270 Werke Dix für die Gründung des Museums in eine Stiftung eingebracht. Anlass der Ausstellung, die einen Dix-Themenschwerpunkt abschließt, ist die
Veröffentlichung des Bestandskatalogs zu den Werken des Künstlers in den Kunstsammlungen Chemnitz Museum Gunzenhauser.
Otto Dix, geboren am 2. Dezember 1891 in [..]
Martin Wöhrl in Neumarkt
21.05.2012 06:00
Seine Materialien sind alltäglich und wertlos, in seinen Arbeiten liebt er ironische Anspielungen, Zitate und Verfremdungen. Der 1974 geborene Bildhauer Martin Wöhrl wird dank einiger Auszeichnungen und Preise seit etwa 2004 immer stärker beachtet. 2011 hat der Münchner Künstler den Lothar-Fischer-Preis der Lothar und Christel Fischer Stiftung sowie der Stadt Neumarkt in der Oberpfalz erhalten. Die damit verbunden Möglichkeit, eigene Werke auszustellen, gibt ihm die am vergangenen Sonntag eröffnete Einzelausstellung Modern Art im Museum Lothar Fischer in Neumarkt. Dort zeigt Wöhrl einige für seine Ästhetik kennzeichnenden Werke wie Dolby oder Enzinger Raum, die auf so unterschiedliche Aspekte wie die Arbeiten des amerikanischen Audio-Ingenieurs Ray Dolby oder die Architektur des Alpenraums anspielen.
Der Lothar-Fischer-Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist [..]
Man gähnt und schminkt sich
20.05.2012 12:58
Moderne und zeitgenössische Kunst bei Karl & Faber in München
Millionenschwer
20.05.2012 11:44
Sensationelle Versteigerung Alter und Neuerer Meister bei Lempertz in Köln
Skateboard trifft Fischkonserve
20.05.2012 07:31
Verdrahtet und verschnürt, verknotet und verschraubt: Die Kölner Bildhauerin Alexandra Bircken transformiert im Hamburger Kunstverein Natur- und Alltagsmaterialien, Fundstücke, Abfall und Haushaltsgegenstände zu narrativ aufgeladenen, grotesken Gebilden
Alfonso Hüppi im Literaturmuseum Schloss Rheinsberg
18.05.2012 06:00
Der Schweizer Maler, Grafiker und Bildhauer Alfonso Hüppi zeigt seit dem 12. Mai im Kurt Tucholsky Literaturmuseum Schloss Rheinsberg Aquarelle und Zeichnungen aus der Publikation Aladins Lampe: Der Hafis-Zyklus mit Texten von Hafis, Goethe und Nietzsche. Dazu ausgestellt werden Telefonzeichnungen und farbig gefasste Holzwerke.
Hüppi nimmt Fundstücke auseinander und zeichnet mit der Stichsäge Formen in Holz. So will er den Raum öffnen und über seine Grenzen hinausführen. Hüppi sucht in seinen abstrakten und figurativen Arbeiten stets nach elementaren Zeichen. Studien- und Arbeitsreisen in den Vorderen Orient und nach Nordafrika haben seine Themen und seine poetische Bild- und Formensprache geprägt.
Alfonso Hüppi ist seit 1993 Mitglied der Akademie der Künste Berlin, die traditionell Werke der Mitglieder der Sektion Bildende Kunst im Kurt Tucholsky [..]
Andreas Blühm verlässt Köln
18.05.2012 06:00
Seit 2005 ist Andreas Blühm Direktor des Wallraf-Richartz-Museums. Nun will er Köln schon wieder verlassen und die Leitung des Groninger Museums in den Niederlanden übernehmen. Der Kunsthistoriker begründet seinen Schritt mit beruflichen und privaten Gründen; so stammt seine Frau aus Groningen. Da seine Anstellung am Wallraf-Richartz-Museum noch bis zum 30. Juni 2015 geht, laufen mit der Stadt Köln zurzeit Verhandlungen über die Modalitäten einer vorzeitigen Vertragsauflösung.
Blühm, der vom Amsterdamer Van Gogh Museum an den Rhein wechselte, blickt mit Freude auf seine Kölner Zeit zurück: In Köln und im Wallraf-Richartz-Museum habe ich eine wundervolle Zeit erlebt, viele Freunde gewonnen und unvergessliche Erfahrungen gemacht. Der Direktor dankte seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die fabelhafte Zusammenarbeit, die er sicherlich vermissen werde. Sein Dank ging [..]
Grenzgänge zwischen Kunst und Musik in Darmstadt
18.05.2012 06:00
Die Mathildenhöhe in Darmstadt thematisiert in einem Großprojekt die Grenzgänge und die inneren Zusammenhänge zwischen Kunst und Musik. Anlass ist der 100ste Geburtstag von John Cage, dem wohl bekanntesten unter den avantgardistischen Leugnern von Grenzen. Mit dem Ausstellungsprojekt A House Full Of Music will die Mathildenhöhe parallel zur Documenta 13 in Kassel die Frage nach den Grenzen der Musik und ihren Verbindungen zu anderen Kunstfeldern und der Alltagswelt neu stellen. Der Anspruch der Ausstellung ist ehrgeizig: Ein ganzes Jahrhundert soll auf neue Art und Weise präsentiert werden.
A House Full Of Music geht grundsätzlich anders vor als einschlägige Musik- und Kunstausstellungen der letzten Jahrzehnte: Sie thematisiert, so die Veranstalter, erstmals die inneren Zusammenhänge zwischen den Gattungen Musik und Kunst. Dies geschehe durch die [..]
Angst in Stuttgart
18.05.2012 06:00
Hübsch in Schreibschrift steht es da, das Wörtchen Angst. Flankiert von einer Kirche und einer Figur, die mit einem stabförmigen Gegenstand zuzuschlagen scheint: ein Golfschläger, wie der Künstler selbst meint? Oder doch ein Vorschlaghammer? Eine Eisenstange? Das Neonobjekt Angst, das seit Beginn der 1990er Jahre das in Brutal-Beton-Stil erbaute Rathaus der Stadt Marl schmückt, ist für die Dauer einer Ausstellung an der Fassade des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart installiert, bei der es um das Unbehagen beim Anblick der Stadt geht.
Das Neonobjekt stammt von Ludger Gerdes und ist 1989 anlässlich einer Ausstellung Architectuur en Verbeelding, also Architektur und Imagination, für das Kunstfort im niederländischen Asperen entstanden. In Stuttgart weist es auf die Ausstellung Oh, My Complex hin, in der Künstler ihr Unbehagen beim Anblick moderner [..]
Auf die Palme gekommen
16.05.2012 12:58
Jugendstil und angewandte Kunst des 20sten Jahrhunderts im Wiener Dorotheum
Imi Knoebel erhält Kythera-Preis
16.05.2012 06:00
Der deutsche Maler und Bildhauer Imi Knoebel wird mit dem Kythera-Preis der gleichnamigen Kulturstiftung unter dem Vorsitz ihrer Gründerin Gabriele Henkel ausgezeichnet. Es käme Verkennung gleich, in den Arbeiten Knoebels das formal Unbeschwerte, ein reines Spiel der Flächen, Figuren und Formen oder gar das Dekorative und ästhetisch Unverbindliche absolut zu setzen, so die Jury. Sie hebt insbesondere seine für die Kathedrale von Reims entworfenen sechs Fenster hervor, die 2011 fertig gestellt wurden und sich in der Nord- und Südkapelle seitlich des 1974 geschaffenen Chagall-Fensters befinden. Mit Knoebel wird erstmals ein bildender Künstler ausgezeichnet, der zugleich in direktem Bezug mit dem Stiftungsort Düsseldorf steht.
Die in Düsseldorf ansässige Kythera-Kulturstiftung wurde 2001 gegründet und würdigt mit ihrem Preis solche Künstler, die einen Beitrag zur [..]
Leipziger Schule in der Galerie Blaeser
16.05.2012 00:00
Alex Bär hat an der HGB Leipzig bei Arno Rink und der Burg Giebichenstein in Halle studiert.
Gezeigt werden Arbeiten der Jahre 2004 - 2012 des 1967 in Zürich geborenen Malers.
Bärs Bilder beziehen ihre besondere Anziehungskraft aus der faszinierenden Spannung von formaler Kontrolle und Zufälligem oder scheinbar Unvollendetem, zwischen klar definierter, oft stark plastischer Figuration und abstrakten Partien. Gegensätzliches verbindet er auch in einer ausgefeilten Maltechnik, bei der er die Variationsmöglichkeiten von Ölmalerei und Eitempera für eine hoch differenzierte Bildoberfläche nutzt.
Leipziger Schule in Düsseldorf
16.05.2012 00:00
Alex Bär hat an der HGB Leipzig bei Arno Rink und der Burg Giebichenstein in Halle studiert.
Gezeigt werden Arbeiten der Jahre 2004 - 2012 des 1967 in Zürich geborenen Malers.
Andreas Noßmann - Magier des Zeichenstifts
16.05.2012 00:00
Andreas Noßmann, 1962 in Hilden geboren, ist ein guter Freund und langjähriger Künstler der Galerie Blaeser. Er stellt zum wieder holten Male hier aus. Anlässlich seines 50. Geburtstages wird ein Überblick von rund 50 Zeichnungen der Jahre 1987-2012 zu sehen sein. Er ist ein außergewöhnlicher Zeichner, der mühelos in Konkurrenz treten kann zu anderen Meistern des Zeichenstifts von Wilhelm Busch bis Horst Janssen, von Goya bis Hrdlicka.
Noßmann arbeitet im doppelten Sinn mit spitzer Feder. Im Fokus dieses Magiers des Zeichenstifts, stehen häufig die, die seine Arbeiten betrachten. Und gerade deshalb ist Vorsicht geboten. Noßmann hält uns einen Spiegel vor. Sein leichter und doch so sicherer Strich erzählt die alten, aber spannenden Geschichten. Voller Ironie geht es um die heimlichen menschlichen Sehnsüchte, Befürchtungen, die Abgründe des Seins. Es geht um Intrigen, um [..]
Kunst am Malkasten - Ketterer erobert Düsseldorf
16.05.2012 00:00
München, 15. Mai 2012, (kk) Mit wichtigen Werken aus der Juni-Auktion u.a. von Ernst Ludwig Kirchner, Gabriele Münter, Emil Nolde, Serge Poliakoff, Pierre Soulages und Andy Warhol eröffnet Ketterer Kunst am 23. Mai 2012 seine Repräsentanz in Düsseldorf.
Es ist mir schon lange ein Anliegen, unseren Kunden im Rheinland mehr persönlichen Service zu bieten, so Robert Ketterer. Und weiter: In der neuen Repräsentanz stehen nun mit Lydia Kumor und Ralf Radtke gleich zwei kompetente Ansprechpartner für Begut-achtungen und Einschätzungen für Kunst des 15. bis 21. Jahrhunderts zur Verfügung.
Während Ralf Radtke bereits seit vier Jahren die Ketterer Kunst Repräsentanz Krefeld leitet, die nun im neuen Haus in der Malkastenstraße 11 aufgeht, war Lydia Kumor zuvor in der renommierten Düsseldorfer Galerie Margret Heuser tätig.
Die neuen, rund 100 m2 großen Räume [..]
Robert-Jacobsen-Preis an Jeppe Hein
15.05.2012 06:00
Jeppe Hein hat den Robert-Jacobsen-Preis erhalten. Die zum zehnten Mal von der Stiftung Würth vergebene Auszeichnung ging an den 1974 geborenen Bildhauer und Performancekünstler für eine Fülle bemerkenswerter Projekte und viel beachteter Ausstellungen. In seinem Schaffen lässt sich der Däne auf spezifische räumliche Situationen ein und transformiert diese. So fügt er etwa Objekte hinzu oder greift in die Strukturen des Ortes ein, um dem Betrachter auf prägnante Weise ästhetische Erfahrungen zu ermöglichen. Jeppe Hein arbeitet in einem Zwischenbereich von Architektur und Design und reflektiert immer wieder den Gegensatz von Innen und Außen, von Real und Irreal, von autonomem Objekt und angewandter Gegenständlichkeit.
Dabei operiert Hein mit einem Formvokabular, das aus dem Bauhaus-Vorkurs, der konstruktivistischen Kunst und vor allem der Minimal Art geläufig ist: Kreis, [..]
Christiane Lange leitet die Staatsgalerie Stuttgart
15.05.2012 06:00
Christiane Lange wird neue Direktorin der Staatsgalerie Stuttgart. Zu Beginn des Jahres 2013 wird die bisherige Leiterin der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München ihren neuen Posten antreten. Das gab heute Jürgen Walter, Staatssekretär im baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, bekannt. Wir freuen uns, dass wir Frau Dr. Lange von den Vorzügen Stuttgarts und insbesondere der Staatsgalerie überzeugen konnten. Mit dem Antritt der promovierten Kunsthistorikerin verbindet Walter zudem die Erwartung, dass die Staatsgalerie wieder zu einem besonderen Anziehungspunkt wird. Das Ausstellungsprogramm soll neben dem Stammpublikum ein neues, vor allem junges Publikum ansprechen: Wir müssen den Amtsantritt von Frau Dr. Lange als Chance begreifen. Jetzt müssen Ministerium und Staatsgalerie gemeinsam die strukturellen Defizite angehen, die Sean [..]
Asche und Gold im Museum Schloss Moyland
15.05.2012 06:00
Eine Weltenreise verspricht das Museum Schloss Moyland am Niederrhein seinen Besuchern während der kommenden drei Monate. Das ist vor allem im übertragenen Sinne zu verstehen, geht es doch nicht um eine räumliche Durchmessung des Erdballs, sondern um ein Versenken in zwei der faszinierendsten und zugleich geheimnisvollsten Materialien, die dem Mensch wohl je begegnet sein dürften: Asche und Gold. Letzteres steht seit jeher für unermesslichen Reichtum, überwältigenden Glanz und zeitlos gültigen Wert. Die Asche aber ist sein genaues Gegenteil: Endpunkt und Produkt eines zerstörerischen Prozesses, der alle organischen Materialien treffen kann und auch die größten Schönheiten in ein Häufchen Staub verwandelt.
In der Ausstellung, die zu Beginn des Jahres bereits in größerer Form im Marta Herford zu sehen war, werden diese beiden kulturell höchst symbolisch besetzten [..]
Fenster zum Hof
14.05.2012 18:19
Perspektivwechsel: Im Kreuzberger Project Space SOX überzeugt die Berliner Künstlerin Andrea Winkler mit ihrer souverän gesetzten Intervention du bist zu klein
Abendspaziergang bei Regen
14.05.2012 14:36
Sehr gute Ergebnisse für die moderne und zeitgenössische Kunst bei Sturies in Düsseldorf
Teuerste Fotokamera der Welt
14.05.2012 06:00
Dass man für alte Fotoapparate schon mal viel Geld ausgeben kann, ist nichts Ungewöhnliches; ein Preis von 2,16 Millionen Euro dann aber schon. Soviel musste ein Bieter, der anonym bleiben möchte, am vergangenen Samstag im Wiener Auktionshaus Westlicht aufwenden, um ein seltenes Exemplar aus der Leica 0-Serie sein Eigen zu nennen. Nur etwa 25 dieser Vorserienkameras wurden 1923, zwei Jahre vor Beginn der Serienproduktion, als Testkameras hergestellt. Die Rarität mit der Seriennummer 116 ging schon mit hohen 300.000 Euro an den Start. In einem spannenden Bietergefecht zwischen Saal-, Telefon- und Internetbietern kletterte der Preis schließlich auf die neue Rekordmarke von netto 1,8 Millionen Euro.
Stefan Brandt neuer Geschäftsführer der Hamburger Kunsthalle
14.05.2012 06:00
Stefan Brandt heißt der neue kaufmännische Geschäftsführer der Hamburger Kunsthalle. Der Stiftungsrat des Museums hat heute den promovierten Musikwissenschaftler einstimmig in dieses Amt gewählt und ihn an die Seite von Kunsthallendirektor Hubertus Gaßner gestellt. Der gebürtige Weimarer soll zum 1. Oktober von der Züricher Beratungs- und Projektumsetzungsfirma a-connect an die Elbe wechseln. Der 36jährige hat schon vor seiner Tätigkeit in Zürich unter anderem als Unternehmensberater bei McKinsey in Wien internationale Erfahrungen in der Leitung von Kulturprojekten gesammelt. Neben seiner sängerischen Ausbildung an der Schola Cantorum Basiliensis von 1996 bis 2001 hat Brandt an der Universität Basel Musikwissenschaft, Geschichte und Kommunikationswissenschaft studiert und wurde dort 2004 mit einer Arbeit über die Operarien bei Nicola Porpora und Georg Friedrich Händel [..]
Elizabeth Price im Bielefelder Kunstverein
14.05.2012 06:00
Eben erst ist Elizabeth Price in die Finalistenrunde für den renommierten Turner Prize aufgenommen worden, nun hat sich der Bielefelder Kunstverein bereits der 1966 im englischen Bradford geborenen Künstlerin angenommen. In seiner Reihe Subjektive Projektionen, die etwa jeden Monat ein neues künstlerisches Video über einen Monitor im Gebäude und über die Website des Kunstvereins präsentiert, stellt er ihre Arbeit Choir (Parts I and II) aus dem Jahr 2011 vor. Elizabeth Price, die nach ihren Studien an der Ruskin School of Art in Oxford und anschließend am Royal College of Art in London zunächst im Bereich Skulptur und Installationskunst tätig war, nimmt darin den Begriff Choir zum Ausgangspunkt ihres Films und untersucht seine verschiedenen Bedeutungsebenen.
In der didaktischen Anfangssequenz macht Elizabeth Price deutlich, dass das Wort Choir eine Vielzahl von [..]
Zürcher Juni-Highlights vom 12. bis 14. Mai im Genfer Hôtel de la Paix
13.05.2012 00:00
Im Hinblick auf die Juni-Auktionen in Zürich freut sich Koller, das Genfer Publikum vom 12. bis zum 14. Mai jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr zur Highlights-Ausstellung im Hôtel de la Paix am Quai du Mont-Blanc einladen zu dürfen. Auf dem Programm stehen Meisterwerke der Schweizer Kunst von Albert Anker, Diego Giacometti oder Felix Valloton und ein bedeutendes Werk von Botero. Zur Feier der 50sten Auktion der Filiale Koller Genève sind zudem ausgewählte Objekte aus Design, Art Déco und Bücher der Jubiläumsauktion vom 30. Mai bereits hier zu sehen. In der dritten Highlights-Ausstellung im Hôtel de la Paix präsentiert Koller die Top-Lots der Zürcher Juni-Auktionen:
Schweizer Kunst
Erneut bedeutende Werke von Albert Anker und den Giacomettis
Nebst meisterhaften Werken von Giovanni und Diego Giacometti, Cuno Amiet, Robert Zünd und Felix Valloton wird mit Albert Ankers «Lied der [..]
Chinesische Sammler bieten hoch für «ihre» Kunst
13.05.2012 00:00
Die am 8. und 9. Mai durchgeführte Asiatica-Auktion von Koller Zürich beinhaltete insbesondere am ersten Tag Highlights chinesischer und tibetischer Kunst. Gefragtestes Los war der feuervergoldete Vajrapani aus Tibet aus dem 15. Jahrhundert, mit einem Verkaufspreis von CHF 132 000 (Lot 118). Die Nachfrage nach japanischer Kunst am 9. Mai kam hauptsächlich aus Europa, das Angebot an chinesischer Kunst vermochte zahlreiche chinesische Sammler anzusprechen. Nach wie vor ist das Interesse chinesischer Käufer an Objekten der eigenen Kultur sehr gross. Der Gesamtumsatz der Asiatica-Auktion beläuft sich auf rund CHF 2,4 Mio.
China
Begehrte europäische Provenienz im oberen und mittleren Preissegment
Aus dem umfangreichen Angebot an chinesischer Kunst ragten am 9. Mai die Objekte mit europäischer Provenienz besonders heraus. Zuweilen war das persönliche Interesse einiger Bieter an den [..]
Millionenwerte bei den Asiatika von Nagel
11.05.2012 06:00
Glücklich kann sich der schätzen, der zur Zeit mit asiatischen Kunstwerken handelt und einen Kundenstamm in China aufgebaut hat. Kein Segment des internationalen Kunstmarktes hat in den vergangenen Jahren so kräftig angezogen. So kann auch der Stuttgarter Versteigerer Nagel aus jeder der vergangenen Auktionsrunden Spitzenpreise und mindestens einen Millionenwert melden. Waren es im Mai 2011 ein reich geschnitzter chinesischer Tisch der Qianlong-Periode (1735-1795) und im November vergangenen Jahres eine Pilgerflasche der selben Epoche, dekoriert mit eisenroten Drachen zwischen blauen Wellen, für jeweils genau 1 Million Euro, steht nun ein neuer Rekord in Stuttgart fest: Gestern Vormittag erzielte ein chinesischer Kabinettschrank der Qing-Dynastie den Zuschlag von 1,54 Millionen Euro; mit Aufgeld sind das stolze 2,05 Millionen Euro. Soviel wurde in Deutschland noch nie für einen [..]
Kunst des Impressionismus und der klassischen Moderne zu Gast bei Sothebys in Hamburg
11.05.2012 00:00
Frankfurt/Main, 7. Mai 2012: Sothebys freut sich ganz besonders, eine Auswahl an Meisterwerken aus bedeutenden Privatsammlungen aus den bevorstehenden Auktionen Kunst des Impressionismus und der klassischen Moderne sowie Europäische Gemälde in den Räumen der Sothebys-Niederlassung in Hamburg in der Tesdorpfstrasse 22 zeigen zu können.
Präsentiert werden am Freitag, dem 11. Mai 2012 von 10.00 bis 17.00 Uhr hochkarätige Gemälde u.a. von Max Beckmann, Paul Delvaux, Pierre Bonnard, Egon Schiele, Marc Chagall, Max Pechstein, Alexej von Jawlensky, Ernst Ludwig Kirchner sowie zwei Hauptwerke von Vilhelm Hammershøi. Alle ausgestellten Werke kommen im Juni dieses Jahres in London zur Auktion.
Kunst des Impressionismus und der klassischen Moderne
Marc Chagalls herausragendes Ölgemälde LArbre de Jessié aus dem Jahr 1960, umfasst mit seiner Kombination aus [..]
Orientalische Schönheit
10.05.2012 14:41
Marktfrische und Seltenheit belohnten die Käufer bei der Auktion mit Kunst des 19ten Jahrhunderts von Sothebys in New York
Pâte de Verre-Gläser in Coburg
10.05.2012 06:00
Das Europäische Museum für Modernes Glas der Kunstsammlungen der Veste Coburg macht ab heute auf eine besondere Technik in der Glasproduktion aufmerksam und stellt Pâte de Verre-Gläser vom Jugendstil bis in die Gegenwart in den Mittelpunkt einer Ausstellung. Das Gemenge aus Glaspulver, Bindemitteln und Metalloxyden, das in eine Gipsform gebracht und gebrannt wird, ist seit der Antike bekannt. Schon die Ägypter haben wohl um 1500 v. Chr. dieses Verfahren für kleine Glasobjekte wie Schmuck, Amulette und Parfumflakons verwendet. Doch erst der Jugendstil brachte es zu einer Blüte. Als Wiederentdecker gilt der französische Maler, Bildhauer und Glaskünstler Henri Cros, der die Pâte de Verre für die Gestaltung kleiner Medaillons bis hin zu großformatigen Reliefs einsetzte. Ein besonderer Reiz für die Künstler jener Epoche lag darin, dass die Kunstwerke nicht sofort als [..]
Die Künste der Aufklärung in Berlin
10.05.2012 06:00
Friedrich der Große gilt als Paradebeispiel eines aufgeklärten Herrschers. Seinen 300sten Geburtstag am 24. Januar 2012 nehmen viele Institute in und rund um Berlin und Potsdam zum Anlass, die zahlreichen Facetten seines Lebens und seiner Zeit neu zu beleuchten. Mit einer groß angelegten Schau treten heute die Staatlichen Museen zu Berlin hinzu und wollen die europäische Aufklärung nicht nur als geistig-literarisches, sondern auch als künstlerisches Phänomen herausstellen. Denn in der Kunst entdeckte die Aufklärung eine Kraft, die die Welt verändern kann, indem sie neue Welten schafft. Dieser revolutionäre Gedanke steht im Mittelpunkt der Ausstellung Von Mehr als einer Welt. Sie ist inspiriert von der Spekulation der Aufklärer, dass unser Kosmos nur ein Universum von vielen ist, und trägt den Titel eines Buches, das wie kein anderes die Imagination der aufgeklärten [..]
Im Museum der Mäuse
09.05.2012 16:58
Claes Oldenburg bespielt mit seiner Kunst aus den 1960er Jahren das Wiener Museum Moderner Kunst
Einsamer Berghof hoch oben
09.05.2012 14:38
Meisterwerke meisterhaft versteigert im Wiener Auktionshaus im Kinsky
Konstanz erinnert an Ilse Heller-Lazard
09.05.2012 06:00
Die Städtische Wessenberg-Galerie in Konstanz macht seit dem Wochenende auf ein vergessene Künstlerin aufmerksam: Ilse Heller-Lazard. 1884 in Metz geboren, stammte sie aus einer großbürgerlichen jüdischen Familie und entwickelte wie ihre ein Jahr jüngere Schwester Louise, die später als Lou Albert-Lasard einige Bekanntheit erlangte, künstlerische Interessen. Gemeinsam mit ihrer Schwester ging Ilse Lazard 1904 nach München, um privaten Kunstunterricht zu nehmen. Hier kostete sie das ungezwungene Leben in der Boheme aus und zog 1911 nach einer kurzen Ehe nach Dresden weiter, um bei dem baltisch-deutschen Maler Johannes Walter-Kurau ihre Ausbildung fortzusetzen. 1914 ging sie schließlich nach Berlin, wo sie in einer privaten Malschule unter anderem von Lovis Corinth neue künstlerische Impulse erhielt.
1915 war für Ilse Heller-Lazard ein entscheidendes Jahr. Sie lernte den zehn [..]