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Bank am Waldrand
23.05.2012 17:18
Bei Dir fühl ich mich wohl,
an Deiner rauen Lehne
und Deinen harten Brettern.
Nicht auf den technischen Sitzen
im klimatisierten Flugzeug,
nicht in den weichen Lederpolstern
im vornehmen Hotelfoyer.
Sondern bei Dir,
wie schon vor mir
die verliebten Jungen
und die ergrauten Alten
und manch einsamer Wanderer.
Weil du mir Ruhe gibst
und Besinnung
und Heimat.
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Ein Gefühl auf Reise
23.05.2012 12:20
Ich habe an der alten Liebe mein Herz verloren,
dieses Gefühl habe ich eingefroren.
Schickte es auf die Reise
durch Meer, Wellen bis zum Strand,
wo ich es an meinem Hochzeitstag wiederfand.
Daran einen Zettel auf dem geschrieben stand:
Viele Muscheln sind im Sand,
darum wähle mit bedacht
welche ist für dich gedacht.
Ich lachte leise, dieser Vers ist sehr weise
und schickte das Gefühl wieder auf die Reise.
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Das Spiel der Puppen
23.05.2012 01:44
Orginal Tittel: Puppenspiel
Und langsam torkeln
an klebrigen Strängen,
die kleinen Figuren
aus Holz durch die Mengen.
So ganz ohne Herz,
vollkommen entleert,
entführt und kopiert,
beschmutz und entehrt.
Frei von Privatem
und eignen Belangen
sind sie bloß von Akten
und Zahlen gefangen.
Die Puppen so gleich,
ohne Spieler nichts wert,
so unecht, so farblos,
als Götter verehrt.
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Kesseltreiben des Lebens
22.05.2012 23:19
Das Leben machen wir zum Gift,
sehen im Alkohol kein Verzicht,
die Lebensprobleme tragen unsere Seelen,
wir Leiden an Übergewicht,
sind ständig auf der Suche nach dem Lebenslicht.
Der Nikotin teert uns den Weg,
das Essen wirkt auf uns verführerisch,
im Leben sind wir ein Athlet,
die Seele leidet an Übergewicht,
es droht die Gefahr dass man daran zerbricht.
Selbst schon mit Tabletten spielen wir mit unserer Gesundheit!
Selbst mit dem
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Leben = Leiden?!
21.05.2012 23:57
Des Menschen Liebe,
führt Macht und Gier und Automation
es ist die Menschheits intrige,
es führt nicht zum Siege,
es führt zur eingeengten erkaltete Zivilisation!
Oh wie wiegt das Wort,
des Menschheits leidens
so schwer auf der Seele!
Im Kriege, sieht man Menschengebeine und Eingeweide,
das Leiden ist des Lebens Gequäle.
Des Menschen Schmerzen,
entstanden aus ihren eigenen Herzen!
Im Kriege, im Kampfe,
aus dem Leben hinüber zum Tod.
Es
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Es war einmal ein Traum
21.05.2012 23:32
Der Traum
Es war einmal ein Traum,
der machte sich plötzlich selbständig.
Er dachte garnicht daran sich zu erfüllen
oder in Rauch aufzugehen.
Er machte sich einfach auf und davon!
Durch die Ritzen meiner Schlafzimmertür,
ab durch das aufgeklappte Fenster,
war er entwischt ohne sich umzudrehen.
Ich sah ihm lange nach,
probierte ihn zurückzurufen,
doch vergebens!
Er hörte mich nicht,
hatte anderes im Sinn.
Als ich dann aufstand,
sah ich ihn
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Versteckte Tränen
21.05.2012 21:29
In Reih und Glied stehen sie bereit,
sie warten schon seit geraumer Zeit.
Zu lange habe ich sie nicht herausgelassen,
anfangs einzelne, nun sind es Massen.
Jede Träne ihre Geschichte erzählt,
jede Episode mich innerlich quält.
Erinnerungen die ich nie wieder erleben will,
lieber schließe ich die Augen und bleibe still!
Jede Geschichte aus so vielen Stichen besteht,
ein Schmerz, der einfach nicht vergeht.
Sie warten sehnsüchtig auf
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Erinnerung und Einsicht
21.05.2012 18:55
Du hast einmal gelebt, doch jetzt hast du verloren,
bist alt geworden und reich an Lebensjahren,
die Jahre liefen wie der Wind, du bist zu früh geboren,
du hast sehr viel erlebt, du hast sehr viel erfahren.
Der Krieg war deine Jugendzeit,
der Hunger danach hat dich genormt,
du warst für jede Schandtat bereit
zum Überleben, das hat dich geformt.
Dann kamen sie, "die glücklichen Jahre",
die Hochzeit, sie war viel
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Oberflächliches Leben
20.05.2012 20:40
Wir leben das Leben zu oberflächlich,
wir leben in einer Zeit,
der Selbstverständlichkeit!
Viele leben ihr Leben
und es ist ihnen noch nicht einmal bewußt,
jenes wahrzunehmen,
was Kinderaugen und Kindermund spricht!
Das Papier
20.05.2012 20:26
Was ist denn da, was ist denn hier,
du schreibst so schön auf das Papier.
Lieber Dichter sage mir,
wie kannst du das auf dem Papier.
Ich schreib' es links, du schreibst es rechts,
doch ist es nur ein großer Klecks.
Man faltet hier, man faltet dort,
daraus wird dann ein Segelboot.
Man malt dich bunt, auch mal schwarz-weiß
doch wird es schön, das weiß man gleich.
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Delikates auf hoher See
20.05.2012 19:01
Auf einem Schiff auf hoher Seeund dort in der Kombüse,gab es nicht Rum und auch nicht Reh,doch Wirsingkohlgemüse.Tag ein tag aus das gleiche Mahl,ob montags, dienstags, ganz egal.Wie immer gabs in der Kombüsenur Wirsingkohlgemüse.Doch eines Tages wars zu viel,dem Bernd wurd es zu bunt.Er wollte gern mal Krokodil,er hört´ das sei gesund.Drum dachte er er geht einmalmit
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Leichenschau
20.05.2012 18:48
Schauer weisen mir die Schritte
hin zu deinem kalten Leib
in des Saales stille Mitte
hin, weil meine Liebe treibt.
Starrend drängen sie mich weiter
ihre Blicke stechen tief
drängen mich zum Ende, leider
weil dein Tod mein Leben rief.
Und hier steh ich wieder vor dir
komisch ist der scharfe Schmerz
ich zittre und ich schluchtze leise
du liegst da, ein Bild aus Erz.
Und schließlich endet unsre Reise
Das Einkassieren
20.05.2012 18:42
Keine lange Leine,
kein analytisches Denken,
aber flinke Hände,
ja und ein gewisses Geschick.
Belastbar und stets bereit,
man hat für Schönes nur wenig Zeit.
Das Bruttosozialprodukt gilt es zu bezwingen,
frisch gewaschen und geschickt geschminkt.
Sechs-Tage-Woche
und doch nur für knapp Tausend Euro malochen.
Gesund wär's besser gewesen,
doch krank ist nicht viel schlimmer.
Es ist nur ein Kuss der unendlichen Freiheit,
den man im Leben nicht mehr vergisst:
Im Verlies
20.05.2012 18:37
Fantastische Kreaturen schmücken meinen öden Traum,
im eignen Kellerraum ist es düster wie immer.
Schatten flackern im Hell einer Kerze,
abgebrannt bis auf den sinnlosen Stumpf.
Schwefel liegt dicht in der Luft,
verbrannt – was für ein anziehender Duft.
Nur umgeben bin ich vom schwarzen Dunkel,
keine Seele von Mensch besetzt diesen Raum.
Eine Schlinge wippt zum Takt meiner zeitlichen Schritte.
Tritte treffen meine Seele,
verkümmert ist sie, schwer und klein.
Der laxe Sachse
20.05.2012 11:13
Ich kenne einen laxen Sachsen, der fährt auf zwei Achsen Taxenin Sachsen und macht auf zwei Haxen den großen Maxen.Die Damen großgewachsen aber flachsen über seine Faxen,denn in Sachsen gilt man als erwachsen nur ohne Faxen.Und mag er seine Taxen auf zwei Achsen auch sachte wachsen,ist der laxe Sachse dem Alter von kleinen Dachsen nicht entwachsen.
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Der Tod hat ein weißes Hemd
20.05.2012 00:32
Schlimme Dinge sind geschehen
aber wir hoffen weiterhin
auf den Honigtopf
am Ende des
Regenbogens
Und auf dem Weg dorthin
stopfen wir alles
was wir finden
in unsere
Taschen
Aber die Taschen bleiben leer
und die Köpfe bleiben leer
und die Herzen
die Worte
sogar die Moral bleibt leer aufgestülpt,
wie ein Lampenschirm
über eine kaputte
Glühbirne
und der Frühstuckstisch
an dem ich so gerne
jemanden sitzen
sehen
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Ein Ameisenkrieg
19.05.2012 22:23
Gesundheitscheck, gibt es einen Schreck?
Vitamin D Mangel chronisch,
mit Junk Food zugemüllt.
Junk Information in DNA nicht nur gepresst?
Facebook und Twitter, Spam und Inkasso,
mit Junk Food überfüttert.
Gingko-Präparate und Eisspray,
Johanniskraut und Computer,
Baldrian und Zeichentrick.
Wieder die Ecken und Kanten,
gestoßen zu werden schmerzt schon sehr.
Wieder die Ecken und Kanten,
sind es deine oder meine? Ich weiß es nicht mehr.
Wieder die Ecken und Kanten,
gleich
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Zweifellos - der Wind weht staerker
19.05.2012 21:34
Originaltitel: Zweifellos
Zweifellos der Wind weht stärker
in die blumenbesäumten Erker.
Viele gemütliche Gefühle verdampfen
und träge Gewohnheiten verkrampfen
zu krankem Verhalten und Verharren.
Einst suchende Blicke sind im Erstarren.
Die Vorgärten verwildern und verkrauten,
es ist Abend, in Journalen lassen sie verlauten:
Das Ende der bürgerlichen Welt ist nah.
Morgen schon, im frühen Morgenrot, ist es da!
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Alle meine Fehler
19.05.2012 20:43
Alle meine Fehler sollen wohl so sein;
Alle meine Fehler, stimmen mein Leben ein.
Alle meine Fehler zerstören einen Traum;
Alle meine Fehler schaffen neuen Raum.
Alle meine Fehler brauchen sehr viel Mut;
Alle meine Fehler sind am Ende zu was gut.
Vor der Revolution
19.05.2012 18:13
Von hohen Zinnen umgeben,
schweben Wolken über dem Turm.
Im Schaft eine Kamera,
bereit sich des Lebens zu bedienen.
Schwenkend nach Rechts, Bewegungen meldend.
Zoomt heran, was der Mensch so kann.
Digitaler Regen fällt, spannt er auf den Schirm,
doch ihn schon Lücken zier'n.
Benommen von Informationen
taumelt man durch die Straßen bis zum Tor,
das trägt Fenster wie die Monaden.
Die Aura entlädt sich in Hagel,
ein Shitstorm,
denn Jeder hat was
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Des Nähers Hand
18.05.2012 23:33
Der Näher sieht uns
lächelt sacht
er nimmt die Nadel
mit Bedacht.
Und langsam schiebt
die Nadel sich
durch uns´re Körper
Stich für Stich.
Bis hinab
auf Herzens Tiefen
dringt sie vor
vom Blute triefend.
So näht
des Nähers flinke Hand
an mich
was ich am schönsten fand.
Und schließlich
unzertrennlich gar
du und ich
auf immer dar.
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Der eine Gott
18.05.2012 20:15
Der eine Gott, der letztlich uns verlassen hat,
den habe ich schon lange satt!
Er ging so leise, unbemerkt, so still,
als ob kein Einzelner ihn weiter rühmen will.
Einst war er da, jetzt ist er weg.
Gekommen aus dem Nichts, ins Nichts entschwunden.
Wer weiss, wie einst ein Mensch hat ihn gefunden,
allein in seinem schaurigen Höhlenversteck?
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Flucht in die Nachtwelt
18.05.2012 16:50
Originaltitel: Nachtwelt
Blick in den Spiegel,
die Makel bedeckt,
ein Lächeln erprobt,
die Wunden verdeckt.
Hinaus in die Nacht,
gemieden das Licht,
das Glück erkauft,
die Spuren verwischt.
Hinein in die Masse,
frei von Gedanken,
der Körper treibt,
die Sinne schwanken.
Blick in den Spiegel,
Wahrheit im Licht,
die Augen erloschen,
der Spiegel zerbricht.
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Wegloses Land
18.05.2012 14:19
"Zur Wahrheit führt kein Pfad,
und darin liegt ihre Schönheit;
die Wahrheit ist etwas Lebendiges."
(Krishnamurti)
Kein Weg
führt in das Land der Wahrheit
keine Lehrer
keine (Ver)Führer
können uns leiten
Ungewissheit, Unsicherheit und Zweifel
werden usn begleiten
doch ohne sie
erreichen wir es nie.
Sich dort zu orientieren
in seiner grenzenlosen Weite und Offenheit
bedeutet auch
sich zu verlieren
von Zeit zu Zeit.
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Ein Moment
18.05.2012 13:02
Zwei Menschen,
die leben.
Zwei Hoffnungen,
die sterben.
Zwei Herzen,
die unterschiedlich fühlen.
Zwei Träume,
die wahr werden.
Ein Moment
Ein Weltleben
18.05.2012 12:22
Geboren in einer Welt,
deren Reinheit entschwindet,
nur noch Artifizialität gefällt,
welche Mensch erfindet.
Gelebt in einer Welt,
deren Melodie verklingt,
nur der Wert zählt,
welcher Mensch erbringt.
Gestorben in einer Welt,
deren Glanz ermattet,
aus grauem Beton besteht,
welcher Mensch bestattet.
Schlaflos durch die Nacht
18.05.2012 12:04
Eingeschlafen.
Aufgewacht,
es ist dunkel,
ich höre deinen Atem,
ruhig, gleichmäßig.
Du schläfst ruhig neben mir,
du segelst durch die Welt der Träume,
ich würde gerne wissen,
wovon du träumst,
doch ich will dich nicht wecken.
Ich liege wach
ich erinnere mich
an viele Nächte
wie diese...
Nein,
sie waren nicht wie diese Nacht.
Es gab Nächte der Sehnsucht,
der Freude,
der Sorge,
der Liebe,
der Hoffnung,
der Einsamkeit,
des Wartens
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Manche Worte
18.05.2012 11:35
Manche Worte,
können
Brücken sein
oder Abgründe
verletzen oder heilen
zerstören oder aufbauen
ermutigen oder vernichten
erzählen und ver-dichten
helfen
das Schöne und das Hässliche
zu beschreiben und zu verstehen
Wege zueinander zu finden
und auch zu gehen
viele Dinge zeigen
doch was geschieht
wenn Worte schweigen?
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Silbermedaille
18.05.2012 07:37
Auf dem Treppchen,
nicht ganz oben,
aber doch ein bisschen.
Das Publikum jubelt,
freut sich über meinen Erfolg,
erwartet Überschwang.
Stattdessen:
Trauer, Enttäuschung, Tränen.
Wehmut.
Wieso nicht ich?
Unter mir bronzene Freude,
ja, es ist doch noch geglückt,
endlich auch auf dem Treppchen-
die Masse applaudiert.
Aber ich,
einsam,
verlassen,
gedemütigt,
die ewige Zweite.
Was hat sie, was ich nicht habe?
Woher dieses „Mehr"?
Wieso überholt sie mich
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Die kalte klare Linie
17.05.2012 21:16
Die kalte klare Linie
trennt uns seit langen schon
dies soll nach über dreißig Jahren
sein der karge Lohn.
Die kalte klare Linie
im nassen dunklen Sand
die einzig schwache Brücke
ein Ring an deiner Hand.
Die kalte klare Linie
keiner hat sie gewollt
und wie ein Tsunami
hat sie uns überrollt.
Die kalte klare Linie
durchtrennt nun auch mein Herz
die Gleichmut weicht der Traurigkeit
ein beißend scharfer Schmerz.
Das gelogene Ich
17.05.2012 20:52
„Sag, wer bist du" frag ich leise,
aus dem Schatten, der mich barg,
„Ich bin die Lüge, leb für dich",
hast du darauf zu mir gesagt.
„Ich bin der Schein, in dessen Schutz,
du Stund um Stund vorm Leben fliehst.
Behüte dich und schließ dich aus,
wann immer du Gefahren siehst."
„Du gibst meist vor ich wäre du,
verhüllst dich und dein Angesicht.
Du hast dich längst mit mir ersetzt,
gemerkt
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Der Teufelsgeiger
17.05.2012 20:07
Ein Geiger von sehr hohem Format,
ein Könner mit großem Publikum,
er war der Beste in der Tat,
doch war er nicht glücklich! Warum?
Seine Geige sie lachte, sie schluchzte, sie weinte,
sein Spiel war wie Wasser und Feuer zugleich,
er war nicht glücklich, denn er meinte:
„Es muss einen geben, wie ich, so Reich“!
Er betrat die Bühne, blieb plötzlich steh’n,
dort stand einer wie er, mit gleichem Blick,
sie
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Die Spargelzeit
17.05.2012 13:01
Auf Freunde, es ist Spargelzeit,
es wird jetzt durchgestartet,
wir haben uns schon lang gefreut
und haben drauf gewartet.
Der Spargel wächst in Varianten,
mal dick, mal dünn, mal groß, mal klein,
ob wir sie wirklich alle kannten?
Sauce Hollandaise das muss sein.
Geerntet wird er meist von Polen
die fleißig diese Arbeit tun,
die Deutschen will man nicht mehr holen
weil sie gern schlafen, lange Ruh'n.
Die Spargelzeit ist
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Der achte Tag
16.05.2012 23:15
Originaltitel: Genodus
Finger durch's schütt're Haar,
der Schlaf hat sich verflüchtigt.
Nichts mehr übrig.
Erschöpfung -
der achte Tag,
den keiner mag.
Der Maienklang
16.05.2012 23:09
Bezwungen ist der Unstet,
der Sonne Kraft bricht auf
der letzten Knospen Schale,
zieh ein, oh Sommerhauch.
Der Gipfel Weiß ergrauet,
grell wird des Himmels Blau,
der Menschen Herz erleuchtet
die Nächte sommerlau.
Der Blätter Blick noch grüner,
noch klarer der Gesang,
Ihr Engel stimmet ein
in des Maien Klang.
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Das Los des Bergs
16.05.2012 23:01
In aller Ruhe steht er mitten in der Landschaft,
um ihn 'rum die bucklige Verwandtschaft.
Butterblumen-Träume
16.05.2012 18:07
Liege im frischen Grün
lass die Gedanken zieh'n
durch ein Butterblumen-Meer
lausch dem Summen hinterher
von emsigen Insektenvölkchen
am blauen Himmel weiße Wölkchen
Grashalme wogen
lichtdurchzogen
im würzig-weichen Wind
ich schließ meine Augen
und bin wieder Kind...
Das Fenster zum Herzen
16.05.2012 11:25
Ganz öffnen will ich mich,
ganz offen sein dir, Liebe.
Damit du fließen kannst
zu dem der tief mein Herz berührt.
Der Heilung bringt und Frieden.
Und nun die Freude Wohnung
nimmt in uns,
in dir und mir.
Und Leben ist.
Ein Stück vom Himmel
16.05.2012 10:42
Kommt zu mir, Gedanken,
Worte, Sichten.
Wird es wieder gehen?
Sagt mir, was ich sagen soll.
Habe ich etwas zu sagen?
In meiner Verwirrung
bin ich im Hafen sicherer.
Und doch: dafür sind Schiffe nicht gemacht.
Urteilen?
Bei allem, was ich will, möchte, begehre,
bin ich in Wirklichkeit doch nur ein Kanal,
für das, was du sagen willst.
Zu was macht mich das?
Wer bin ich?
Schnee fällt sanft auf
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An den fernen Geliebten
16.05.2012 10:27
Morgens halb fünf in Deutschland.
Schlaflos,
denke wieder nur an dich.
Wo bist du?
Was machst du?
Natürlich keine Antwort.
Wieso denn auch?
Suche vergeblich die Verbindung.
Zu viele Erwartungen?
Die Augen, die Stimme,
sanft, weich, verletzlich,
und doch so stark, so starr,
ein Ozean – geräuschlos –
wie konnte das passieren?
Was hält mich gefangen
In deinen traurigen Armen?
All die Wunden,
provisorisch verbunden.
Ohne Verbindung
und trotzdem gebunden.
Ausgemustert
16.05.2012 09:42
Schatten auf dem Pfad.
Ohne Gnade.
Du hast es so gewollt.
Es war deine Entscheidung.
Jetzt jammere nicht.
Die Furien kennen kein Pardon.
Sie schlagen, sie schreien, sie wüten.
Und ich:
Was bedeutet mir das Schauspiel?
Bin ich es oder bin ich es nicht?
Ohne Antwort geh ich weiter.
Wohin?
Der Weg verschwimmt im Nebel.
Vertrauen.
Dann geh ich ihn eben blind,
zitternd vor Angst,
hoffend, mutig.
Ich sehe nichts.
Ich
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Ich wähle neu
16.05.2012 09:16
Wahltag
Ich habe gewählt.
Warum, mein Herz, beschreitest du ungangbare Wege?
Wenn doch die Wahrheit so offensichtlich,
die zwei sind eins,
und eins ist unwichtig.
Gleiches ist ungleich,
gültig gleich-gültig.
Was erntet der Schmerz in Wahrheit?
Er wartet auf Lösung indem er löst?
Er flieht die Flucht
und muss doch am Ende ankommen,
wo er niemals sein wollte.
Wo ist das Geschenk?
Warten.
Hoffen.
Laufen.
Heiß.
Kalt.
Erbarmungslos.
Warum fühle ich
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Der Söldner
15.05.2012 20:26
Ach welch noble Gesinnung entspringt nur dem Deutschen Volke,
dass es seine Soldaten niemals wollte.
Doch spendet Trost des Staates Zoll
dem Soldaten ohne Volk.
Des Deutschen Soldat
15.05.2012 20:21
Das Volk hat ihn.
Das Volk verachtet ihn.
Das Volk schickt ihn.
Das Volk entscheidet falsch.
Laß noch einmal im Garten...
15.05.2012 19:44
Denk ich zurück an meine Jugendzeit,
lebe ich träumend in meiner Vergangenheit,
ich sehe die Freunde mit denen ich spielte
mit denen ich mich unzertrennlich fühlte,
ich sehe das Abendrot langsam verglühen
und sehe die Rosen im Garten blühen
Die Zeit ist längst Vergangenheit,
gefüllt mit entschwundene Träume,
dazwischen liegt eine andere Zeit,
wie ein Haus voller leerer Räume.
Das Leben das zeigt uns die Facetten
die wir mit Plan und
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Der Spießer
15.05.2012 19:27
Wo wohnt er? Überall!
Was ersehnt er? Das Nirgendwo!
Was ist seine Obsession? Die Moral! (seine Moral)
Was fürchtet er? Den freien Menschen!
Was will er? Daß alle so sind, wie er!
Was meidet er? Das brodelnde Leben, die Veränderung!
Was erstrebt er? Den Stillstand, die Sklerose, den Tod!
Der Mann
15.05.2012 10:54
Ganz klar, das ist kein Treppenwitz.
Der Mann ist gar zu nix was nütz!
Bisweilen tut er gräßlich grölen,
mehr noch öd und blöd nur nölen
und seinen trocknen Rachen ölen.
Wankend singt er sich nach Hause
in die traute, eheliche Klause.
Versagt fatal bei seinen Ehepflichten,
durchschnarcht die Nacht und auch des Tages lichten.
Er aber glaubt, er ist ein großer Held,
dem Gott höchstselbst das Paradies bestellt.
So ist
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Es ist doch schon so lange her
15.05.2012 09:07
Mein Herz ist ein Sarg,
und ich trage ihn selbst
auf den Friedhof der Kaltherzigen.
Es ist doch schon so lange her...
Die Zeit ist unendlich...
und nach vorne schreitend nicht aufzuhalten...
keine Sekunde lang bleibt sie für einen Moment stehen.
Nur für einen Augenblick:
Wenn mein Blick in Deine Richtung geht,
gibt es plötzlich keinen Uhrzeiger mehr.
Ich höre den Klang der Uhr nicht mehr,
der Wecker gibt nach.
Meine Schuld
15.05.2012 07:16
Kummer trübt ihre Augen,
Längst hat sie verlernt zu Lächeln.
Geweint hat sie schon lang nicht mehr,
Denn ihre Tränen sind längst versiegt.
Stumm beobachtet sie die vertrocknete Blume,
Als ob sie damit ihr Leben retten könnte.
Nur einmal wünsch ich mir den Funken wieder zu sehen,
Das gespannte Glitzern in ihren Augen.
Doch Kummer trübt ihre Augen,
Lächeln wird sie wohl nie wieder können.
Wer daran schuld ist?
Ich denke wohl ich.
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Gib mir deine Liebe
15.05.2012 07:06
„Gib mir dein Herz, ich werde es hüten"
Ich gab es dir.
„Gib mir deinen Verstand, ich werde ihn lehren"
Ich gab ihn dir.
„Gib mir dein Vertrauen, ich werde es brauchen"
Ich gab es dir.
„Gib mir deine Gedanken, ich werde sie verstecken"
Ich gab sie dir.
„Gib mir deine Seele, ich werde sie behalten"
Ich zögerte.
„Meine Seele gehört mir. Es ist meine Seele, mein Leben"
Du nahmst mein Herz,
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Die Normopathen
14.05.2012 23:37
Menschen einzigartig und doch gleich
unterscheiden sich von Zeit zu Zeit.
Freilich wissen dies nicht alle
sie sitzen in der Normopathenfalle.
Was diesen Menschenschlag vereint
sie haben weder wahren Freund noch Feind.
Denn Normal sein heißt vom Grunde her
mach niemandem das Leben schwer.
Fall nicht auf, lauf in der Spur
schwer ist´s, normal sein ist nicht nur.
Schauend, klauend, imitierend,
komisch in den Spiegel stierend
fragt die Großen
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Gedichte im Herzen
13.05.2012 22:59
Gedichte sind Gedanken und Gefühle im Herzen
Lachen, Weinen, Hoffnung und Schmerzen
Sie bestehen aus Lauten, Worten und Silben
Die in den Herzen der Menschen Bilder bilden
Was bleibt?
13.05.2012 22:27
Geboren - vergessen,
gelebt - vergessen,
geliebt - vergessen,
gestorben - vergessen!
Wohin nur, wohin?
13.05.2012 20:11
Wo andre Wege sehen
Da seh ich nur Nebel, grau
Wo andre ihres Weges gehen
Ist für mich nur totes Land, kalt und rau
Wohin nur, wohin?
War der Weg mir einst doch klar
Ist mir die Klarheit nun so fern
Einstige Ziele erschienen mir nun sonderbar
Düsternis, weder Sonne, Mond noch Stern
Wohin nur, wohin?
Nichts ist so wie es einst schien
So einfach schiens, immer weiter zu gehen
Ich
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Die Zeit verrint
13.05.2012 20:03
Die Zeit verrinnt
Während man über Vergangenes sinnt
Die Zeit vergeht
Während man noch am Anfang steht
Die Uhr läuft
während man sich Sorgen anhäuft
die Uhr geht
obwohl man immer noch am Anfang steht
Der Sand rinnt
Während man über das Leben sinnt
Der Sand fällt
und es gibt nichts, dass ihn aufhält
Die Erde dreht
Auch wenn man noch immer am Anfang steht
Die Erde wandelt
Auch ohne das man
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Vollkommenes Glück
13.05.2012 11:32
Glück erfüllt mich
Unten und oben
Ist ganz und gar um mich
Die Welt scheint verschoben
Kann es kaum glauben
Kann es nicht fassen
Muss das Glück nur erlauben
Und die Welt scheint zu passen
Vollkommenheit und Glanz
Zufriedenheit und Freiheit
Unter der Sonne ein Tanz
Alles mit Leichtigkeit
Deine Nähe in der Ferne
13.05.2012 11:24
Ich kann dich spüren,
Du bist bei mir.
Hinter Fenstern und Türen,
jeden Augenblick hier.
Durch geschlossene Augenlieder
sehe ich Dich.
Wann treffen wir uns wieder?
Immer dein Gesicht.
Wenn es ganz still ist,
höre ich dich.
Ich weiß nicht, wo du bist.
Vermiss' deine Stimme so schrecklich.
Deine Anwesenheit und Nähe
ist wahnsinnig und wunderbar.
Als ob ich dich zum tausendsten Mal sähe,
nehme ich jede Einzelheit wahr.
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Federn in Kiel
13.05.2012 10:39
Ich sah dereinst in Kiel am Hafen
auf einem Pier ein Tier dort schlafen.
Ich fürchtete ein Bär dort weilte,
ein Tigerlein die Klauen feilte.
War es der Storche Adebar,
ein Stier, ein Fuchs, ein Löwe gar?
Ich hatte Furcht dort saß mein Tod
und das im Kieler Abendrot.
Doch folgt vernahm ich, wer dort ruhte,
es war, bei Gott, nur eine Pute.
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Schneckenhaus Gottes
12.05.2012 15:40
Im Schambachtal in Franken wurde vor einigen Jahren bei den Grundmauern einer alten Gunthildiskapelle eine moderne Kapelle erbaut, die wegen ihres Grundrisses im Volksmund das Schneckenhaus Gottes genannt wird.
Stätte der Ruhe und Andacht,
gerne von Gästen besucht
und von modernen Betern verehrt,
erinnerst du zeitlos
an die einstigen Taten
der heiligen Gunthildis.
Erbaut auf geschichtlicher Erde,
dem Wallfahrtsziel
vieler Generationen,
bietest du wieder
Halt und Besinnung
inmitten der Hektik
des Alltags.
Fee von Harrislee
11.05.2012 20:12
In Harrislee eng an der See lebt eene hehre, holde Fee.Hat scheene Zeh, Augen wie ein scheues Reh im Wiesenklee.Morgens schwimmt die edle Fee, pudelnackt im tiefen Badesee.Abends auf dem Kanapee nippt sie am Lorbeer-Tee und ißt Geleé.Sie schwärmt, oh weh, für Revolutionäre wie Che und Mao Tse seit eh und je.Doch zählt die fidele Fee von Luv bis Lee zur Haute Volée in Harrislee.
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In Kirchheimbolanden
11.05.2012 17:13
In Kirchheimbolanden da fanden aus Xanten zwei elegante Tanten
auf dem Weg zu bekannten Musikanten betrunkene Briganten.
Die rannten vorbei an Passanten, weit weg von den Tanten aus Xanten.
Im Park unter Girlanden kam den Briganten der Verstand abhanden.
Betrunken sie banden die hilflosen Tanten wie marodierende Banden,
an ihren Handen an die bunten Girlanden im Park in Kirchheimbolanden.
Ohne Dich...
11.05.2012 15:30
Originaltitel: Blüte
Ohne dich ist oben unten,
denn du bist mein Boden.
Ich vermisse dein Lächeln,
fühle mich dir verbunden.
Ohne dich ist Sommer Herbst,
denn du bist meine Blüte.
Ich sehne mich nach deinen Augen,
voll Liebe und voll Güte.
Ohne dich ist Sonne Nebel,
denn du bist mein Licht.
Ich brauche deine Nähe,
dein wärmendes Gesicht.
Mit dir ist Ende Anfang,
denn du bist meine Zeit.
Ich halte
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Vergänglichkeit des Lebens
10.05.2012 17:57
Viel Glück gehabt, um auf die Welt zu kommen;
auf der Wiese gelegen und von der Sonne bestrahlt;
bei den Eltern wohlgenährt und moralisch erzogen,
gehst durch das Sammelsurium im ruhigen Wald.
Unbewußtheit hat deinen Leib und Geist ergriffen.
Und die unberechenbare Wildnis die Übermacht erreicht.
Ein Wolf schleicht und hat dich auf dem Gewissen,
während du verblutest und ein anderer dich zerfleischt.
Nun wird dir plötzlich dein sterbendes Leben bewußt
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Dieser Moment
10.05.2012 11:27
Wonach ich mich sehne, ist dieser Moment.
Ich will ihn erleben, diesen Moment.
Will mit dir verschmelzen, in einem Moment.
Dich ganz und gar spüren, einen Moment.
Will dich besitzen, will dir gehören,
doch nur für den einen Moment.
Dich nicht an mich binden, nichts mehr von dir fordern,
als diesen einen Moment.
Feuerzangenbowle
09.05.2012 14:52
Vier Herren in schwarzen Gewändern,gut situiert und in Form,na ja, daran kann ich auch nichts mehr ändern,sie soffen gewaltig, enorm.Sie sangen und grölten schmutzige Lieder,vom Krieg, von den Weibern und Huren im Land,sie tranken sich zu und das immer wieder,sie soffen sich total um ihren Verstand.Beim Witzerzählen war jeder der Beste,beim Saufen war jeder dem anderen über,das war’s was sie wollten,
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Der Weg
09.05.2012 13:51
Sie fanden sich,
liebten sich behutsam,
mit immer größerem Entzücken,
konnten ohne einander nicht leben
und gingen den Weg gemeinsam.
Dann plötzlich,
im täglichen Allerlei
verloren sie sich,
verirrten sich im Dickicht,
kamen von Wege ab.
Sie fanden sich,
liebten sich doch.
Konnten ohne einander nicht leben
und der Weg wurde wieder ein gemeinsamer.
Wie lange?
Vielleicht für immer?
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Zwiespalt: Frohmut und Trübsinn
09.05.2012 04:37
Über grünen Wiesen scheint die Sonne,
Mein Leben ist nichts wert,
Mein Herz erfüllt von tiefster Wonne,
Mein Geist von Leid erschwert.
Meine Sinne in schöner Natur verloren,
Die Angst macht mich devot,
Ich fühle mich wie neu geboren,
Ich wünschte, ich wäre tot.
Im Großen und Ganzen
09.05.2012 04:30
Ein Risslein entstand in der Wand,
doch sagt uns der Menschenverstand:
"Ein kleiner Riss, der stört nicht groß,
der ist halt etwas hässlich bloß."
Ein Risschen entstand im Balkon,
doch man sagt: "Wen stört das schon?
Ein kleiner Riss, der macht nicht viel,
das Flicken wär ein Kinderspiel"
Doch wer so denkt, verkennt,
dass alles von Atomen gelenkt,
dass ein einzelner Stern im Nachthimmel versinkt,
und ein kleiner Stein Lawinen ins
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Verschiedene Blickwinkel
09.05.2012 04:22
Ein Glas zum Trinken ist ein wunderlich' Ding,
denn schaut man es von oben an,
so ist es nur ein schmaler Ring,
da gibt's nicht mehr, was man sehen kann.
Doch von der Seit' betrachtet,
ist's wiederum ein Viereck
Sagt bloß nicht, dass ihr erdachtet,
dass sich ein Zylinder dahinter versteckt.
So stellt auch unser Leben
nur EINE Facette dar,
es mag noch viele andere geben,
doch wir nehmen nur EINE
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Political correct
08.05.2012 19:39
Ich bin so lieb, so nett, so gnadenlos perfekt!
Kurzum ihr ahnt: 'I am very political correct'!
Ich liebe sie alle, die Guten, die Lauen, die Bösen.
Und ich weiß es sowieso, damit keiner erschreckt,
ein guter Gott wird uns von aller Widrigkeit erlösen.
Ich bin gegen Rassisten und alle Kriege.
Ich bin gegen Kapitalismus und Großprojekte.
Ich bin gegen die Hornisse und Tse-Tse Fliege.
Ich bin gegen Graue und bunt Gescheckte.
Ich
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Das Leben im KZ
07.05.2012 19:57
2 Welten -1 Zaun
Getrennt durch einen Zaun,
jeder hat einen Raum,
der eine größer, der and're kleiner,
doch man kann nicht sagen, was ist feiner.
Der eine gefangen, der and're frei,
doch dieser wünscht sich, dass der and're bei ihm sei.
Sie haben sich gern,
obwohl sie sich kennen nur von fern.
Auf der einen Seite Grauen und das Böse,
bei dem anderen gibt es nur ab und an kleine
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Gesichter Monheims
07.05.2012 19:49
Blumenduft in der Nase,
der ein oder andere Hase,
auf dem Rhein schippert ein Boot
und der Himmel verfärbt sich rot.
Weiter in die Stadt hinein,
gibt es in Monheim am Rhein
viele kleine Straßen und einige Läden,
manche Häuser haben kleine Schäden.
Doch der Schein kann trüben.
Im Rhein schwimmt eine Leiche
und ab und an brechen auch die Deiche.
Und weiter Richtung Süden,
da brennt ein Haus
und
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Hut-Hommage
06.05.2012 14:59
Wohl behütet war ich wohl,
das kann man laut sagen.
Wer nur, behütete hier wen,
das muss man sich fragen?
Behüt' ich dich,
behüts' du mich?
Wohl behütet,
gut behütet,
nicht behütet.
Nicht ohne meinen Hut.
Ich bin wichtig
06.05.2012 12:57
Es ist verständlich und ganz richtig:
Viele Menschen nehmen sich sehr wichtig.
Die Anderen dagegen, das ist fatal legal,
sind ihnen leider absolut, total egal.
Die Dornen der Rose
05.05.2012 23:17
Die Dornen der Rose,
wie Stacheln der Liebe,
beim Berühren sogleich
folgen Schmerzen und Leid.
In Ferne so reizend,
so begehrenswert schön,
doch Berührung verschmäht
dabei gnadenlos scharf
Durch Hingabe erkämpft,
dennoch mit Zeit vertan,
so ist Liebe hinweg,
wie die Rose verwelkt.
Gedicht zum Monat Mai
05.05.2012 19:29
Vor Wochen ist auf leisen Sohlen
der raue Winter fortgezogen.
Vom Schlaf erwacht nun die Natur,
zarte Farben bekommen Wald und Flur.
Doch in der ersten Maiennacht
kommt der Wind ganz leis und sacht.
Sieh nur, wie er die Äste wiegt,
auch singt er leis für sich ein Lied.
Er streift dort den Holunderbaum
und schau, oh schau, man glaubt es kaum,
er weckt ganz sacht den Apfelbaum.
Im süßen Traum liegt noch
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Rausch und Flucht
04.05.2012 16:27
Wir flüchten uns in Bier und Wein
Hüllen uns in einen Mantel aus Rausch
nur, um glücklich zu sein.
Wut und Trauer hinter uns lassen,
eine Flucht aus der Welt,
die weder helfen kann, noch lieben,
bloß hassen.
Und am nächsten Tag
Kater ahoi
töten den Quälgeist,
der mit Krallen und Zähnen das Hirn zerreißt,
Wodka drauf,
ertränken das Tier.
Zuviel gesoffen,
nur Leichen getroffen
auf dem Weg zur nächsten Bar.
Geck beim Beck
04.05.2012 16:23
In Kirchheim Teck ganz keck, geht eitler Geck zum Beck am Eck.Bezahlt mit Scheck ungedeck - beim Beck am Eck den Wasserweck.Packt der Beck den Geck am Heck wie eine kleine Heckenzeck zum Zweck,daß Scheck und Geck und Wasserweck niemals nie gehen weg.Wirft den Geck ganz weit weg zur stachlig Heck am Waldeseck.Da liegt der Geck, ohne Weck mit Scheck, im Dreck in Kirchheim Teck.
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Kalte Herzen
03.05.2012 20:19
Sie waren einander so sicher,
dachten nicht an die Gefahr.
Glaubten an ewig, für immer,
plötzlich schien nichts wie es war.
Mit einem Mal waren sie Fremde,
erkannten einander nicht mehr.
Sehnten sich nach dem Vertrauten;
suchten, bemühten sich sehr.
Doch ach, je mehr sie sich mühten,
entfernten sie sich von einand',
denn die Herzen, sie wurden ganz eisig
und zurück blieb der kühle Verstand.
So analysierten sie fleißig,
warum
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Dank der Endogenen Psychosen
03.05.2012 12:55
Mit Begeisterung nehmen wir zur Kentniss
dass der Schreiber dieses Schriftstücks
infolge eines Unglücks
letztlich Verstorben ist.
Um das Ansehen zu wahren,
es liefe alles normal,
helfen wir hier funktional,
ohne mit Komplimenten zu sparen.
Als erstes gilt hier unser Dank,
der jahreszeitlichen Trist,
die hier die Kaffesahne ist,
in unserem suizidalen Trank.
Wäre es nun Frühling hier,
statt trüben Herbstes Abend,
würd er sich noch labend
der Gesundheit freuen am Bier.
Landleben
03.05.2012 09:26
Auf dem Land, da lebt es sich gut,
drum sagte ich mir: Nur ruhig Blut.
Ich mache mir paar schöne Tage,
darüber freut sich auch die Waage.
Doch eines Nachts, da drückte
mich der Lehm, wie verrückte.
Draußen pfiff ein eisiger Wind,
ob ich den Weg zum Häusel find?
Sprang aus dem Bett, in die Latschen
und musste über den Hof watschen.
Es war nicht nur kalt, es war nass,
da
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Noch April
03.05.2012 09:24
Maiengrün grient schon von schlanken Birken,
an den Linden sieht man noch kein Blatt.
Die Bank lädt den Dichter ein, zu wirken,
Sonne wärmt noch nicht mit 1000 Watt.
Bussard und Falke ziehen ihre Kreise,
Kohlweißling flattert über die Wiese.
Äste bewegt der Wind auf seine Weise
und Bienen sammeln, des Nektars Süße.
Nun traut der Frühling sich aus kalter Nacht
und weckt die Natur aus dem Winterschlaf.
Dem Winter ist
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Egoist
02.05.2012 19:44
Brauch ich die Lüge,
um mir selbst einzugesteh'n,
dass alles was ich tue,
nicht mir selbst von Nutzen ist.
Denn zum Wohl der ander'n,
tut's sich leichter,
Das, was sich die Lüge nennt,
ist nur ein and'res Wort für
Egoist.
Lass es uns versuchen!
01.05.2012 16:34
Der erste Versuch ist missglückt,
doch ohne zweiten Anfang
wären wir verrückt.
Ich weiß es, will es erreichen,
das Ziel, die gemeinsame Zeit.
Sollst keiner Anderen weichen,
bist meine ewige Maid.
Weiß es wird Probleme geben,
die sind unausweichlich.
Doch finden jede Lösung im Leben,
Wege gibt es reichlich.
Vertraue dir stets zu jeder Zeit,
muss mich nur dran gewöhnen,
wenn du vertreibst mein Leid,
dass ich darf dir die
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Deine letzte Reise
01.05.2012 12:20
Der Tag bricht an, doch ich sag „Gute Nacht"
Hast dich schlafen gelegt, ein Engel über dich wacht
Er wird dich auf deinem letzten Weg begleiten
Wird dir da oben einen würdigen Empfang bereiten
Die Zeit ist reif du musst jetzt fort
Der Engel bringt dich an einen besseren Ort
Brauchst keine Koffer, kurz ist die Reise
Wirst bei mir sein auf eine andere Weise
Die Trauer ist groß, wie soll ich
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Der See des hoffnungsvollen Endes
30.04.2012 04:04
Den Kopf geduckt, der Rücken krumm,
Die Füße nackt, seit Jahren stumm.
Der Tag ist dunkel, die Sonne verschwunden,
Das Leben ist schon in den späten Abendstunden.
Die Sicht von Blut genommen, rote Flecken vor der Welt,
Dunkele Schatten vor dem toten Himmelszelt.
Sie sucht Flucht vor der Sonne unter der Erde,
Hinein in den Stollen, hinein in die Berge.
Kein Stern zeigte ihr je den Weg,
Kein Licht erleuchtet den Steg.
Dann
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Das Sternenmeer auf Erden
29.04.2012 07:43
Sterne leuchten am Himmel, erstaunlich groß.
Orangegelbe Lichter in der Nacht.
Ein rotes Augenpaar bewegt sich von uns fort.
Augenpaar? Ein Autolicht. Ein Auto?
Ich hebe den Kopf, sehe das Trugbild richtig.
Keine Sterne sind zu sehen, es ist die Stadt.
Von meinem Fenster schaue ich hinab ins Tal.
Die orangegelben Lichter? Straßenlaternen.
Zusammen mit dem Schein der Häusers
ergeben sie ein Sternenmeer. Sterne auf Erden.
Meine Stadt macht mich stolz, Ich bin
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Das Ende des Kreises
29.04.2012 07:38
Um sie herum Feuer,
Flammen umringen sie.
Kein Weg hinaus,
Der Kreis schließt sich.
Hoffnung geflohen,
Liebe versteckt.
Alleine als letztes zu kämpfen.
Erinnerungen werden klar:
Um sie herum Wasser,
Wellen umringen sie.
Kein Weg hinaus,
Der Kreis schließt sich.
Liebe versteckt,
Freude verloren.
Alleine als letztes zu reisen.
Erinnerungen werden klar:
Um sie herum Erde,
Geröll umringt sie.
Kein Weg hinaus,
Der Kreis schließt sich.
Freude verloren,
Kein Entrinnen
28.04.2012 11:43
Dem Wind vermag ich nicht zu entkommen.Der Sonne bin ich nie entronnen.Der Erde Schwerkraft mich umklammert.Der Himmel meine Sklaverei bejammert.Die heiße Hölle wartet wohl auf mich.Das Paradies liegt weit und fern.Und mein Planet kreist mütterlichum seinen feurig heißen Vaterstern.
Wann immer wo
27.04.2012 21:49
Sie steigt aus dem Wasser,
hinauf auf den schneebedeckten Berg.
Oben tanzt sie und singt
weil ihr der Erfolg gelingt.
In der Wüstengegend
ist sie nicht lange allein.
Sie bewegt sich zwischen Pferden,
wird vom Staub eingehüllt werden.
Auf die Knie im Schlamm
sinkt ihr ganzer Körper.
Sie bewegt sich elegant nach vorn,
sitzt, als wäre sie hier geborn.
Wieder steht sie auf dem Berg,
ihr Lied geht zuende.
Sie
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Stelle dich dem Leben
27.04.2012 17:41
„Dem leben fortzulaufen ist feige,
zeigt Schwächen und Ängste.
Wenn man sich und anderen zeige,
trotz mit alledem fertig zu werden,
sich dem Leben stellt,
kann man viel mehr gewinnen,
sondern Selbstvertrauen!"
Sonne im Gesicht
27.04.2012 14:26
Langweilig ist fast
zu sagen,
man darf nicht graben,
ruhende Hunde weckt
man besser nicht.
Doch...
fehlt dann nicht
der Kitzel des Augenblicks.
Das Rennen
um den besten Platz,
wo auch immer?
Mir ist es egal,
hauptsache ist doch,
die Sonne im Gesicht.
Schreibblockaden - Innere Leere
27.04.2012 03:13
Schreibblockaden
Wo ist es, wo ich sank?
Ein Land umgrenzt mit Schranken,
erstickt in dem Gestank
verpesteter Gedanken!
Was ist ein Selbstgespräch?
Bin ich es der da spricht,
das Flüstern, dass die Muskeln schwächt,
ein Ruf der aus mir selber bricht?
Der düst´re Dämon schlägt zu!
Vor allem in der Nacht,
meines Besitzes Truh´
geworfen in den Schacht!
Ein Exil-Reich in mir selbst,
Nicht auf Erden, oder doch?
Zeit, im
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Das wilde Herz
25.04.2012 13:15
Das Herz, das Herz
wer kann es zähmen?
Wer kann´s verstehn,
sein wildes Sehnen.
Es rast, es brennt, es wird getrieben
und kann nicht aufhören dich zu lieben.
So viel Gefühle
24.04.2012 23:12
Gefühle die so schmerzhaft sind,
das Herz liegt schwer in der Brust.
Kaum Luft und Raum zum atmen find,
lebe nicht mehr bewusst.
Wo Glück und Frieden,
so fern doch liegt,
der diesjährige Regen,
sind Tränen die ich vergoss.
Sie sind versiegt!
Hoffe auf die Winde,
die die düsteren Wolken hinfort tragen.
Es öffnet sich der Himmel,
es beflügelt mir die Sinne.
Soviel Gefühl, dürfte man nicht haben!
Werde nicht
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Liebe ein gewagtes Wort
24.04.2012 22:50
Liebe ein gewagtes Wort,
gleiche Bedeutung an jedem Ort.
Doch nicht jeder meint es ehrlich
trotzdem ist sie unentbehrlich,
für jeden Menschen dieser Welt
sie ist was uns am Leben hält!
Lässt uns Menschen arg vermissen,
ohne sie geht’s uns beschissen.
schon mal drüber nachgedacht,
was sie eigentlich mit uns macht?
Lässt uns über Wolken schweben,
uns erfreun' an unsrem' Leben,
lässt uns den Bund der Ehe schließen,
doch leider oft
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Was ist es?
23.04.2012 22:30
Es ist der Alkohol
der die Gesellschaft vergiftet.
Es ist die ungewisse Zukunft
die die Jugendlichen von uns wegdriftet.
Es ist was es ist,
dass die Gesellschaft, das miteinander vergisst!
Es ist die Ellenbogentechnik
was heute zählt,
es ist zunehmend die Gewalt,
die manch einer wählt!
Es gibt kein miteinander,
es zählt Neid und Missgunst untereinander.
Es ist was es ist,
viel Egoismus in dieser Welt!
Es ist kein Familienhalt mehr
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Die Liebe schreibt
23.04.2012 21:39
Ich denke an dich,
wenn die Winde noch so stürmisch sind
und der Tag dem Ende zugeht.
Ich denke an dich,
wenn am frühen Morgenstunde der Hahn kräht.
Ich sehe dich,
wenn du in meinen Träumen erscheinst.
Ich sehe dich,
wenn die Gedanken in der finsteren Nacht umher wandeln.
Wo du auch bist,
im Herzen sind wir vereint.
Ich höre dich,
am Tage,
in jeder Stunde,
wenn die Winde meine Gefühle
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Ach du schöne Frühlingszeit
23.04.2012 16:35
Wie schön ist es wenn wir dich seh’n,
du wunderschöne Frühlingszeit,
vielleicht erhörst du unser Fleh‘n,
bleib länger hier, zu uns’rer Freud‘.
Der Jäger steht vor einer Lichtung,
er sieht ein Reh, zum Sprung bereit,
er schoss sofort in diese Richtung
und singt… “du wunderschöne Frühlingszeit“.
Sein Rucksack ist gefüllt mit Beute,
Hase, Reh, Rebhuhn, Fasan,
ein wunderschöner Tag ist heute,
er stimmt das Lied“ vom Frühling“ an.
Im Rucksack
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Luxus
22.04.2012 18:25
Wir leben im Luxus!
Das ist unser Duktus.
Was kümmern uns Arme in Indien?
Die können uns mal von hindien.
Wir süffeln gelangweilt an Prosecco und Schampus.
Wir nagen misanthrop an Muscheln und Hummer.
Wir kotzen morgens dekadent auf den Campus
und vögeln uns abends prekär in den Schlummer.
Wir scheißen sorglos auf die Armen,
sie sind ja alle selber schuld.
Wir machen big business, keine Geduld
und schon gar kein Gefühl von
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Freundschaft ist ein Geschenk
22.04.2012 16:06
Freundschaft
Freundschaft ist ein Geschenk,
wo ich den Kopf nicht senk.
Freundschaft ist ein großes Stück
Und sagt aus viel Lebensglück.
Mit Freunden ist man reich,
der Rest ist doch ganz gleich!
Die Hauptsache ist es Spaß zu haben
und nicht zu fallen in den Graben!
Und jeder Mensch verdient einen besonderen Freund
Der sich von den anderen abzäunt.
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Schwarze Tränen
22.04.2012 13:04
Mit der Dunkelheit brach die Nacht herein,ich ging meine Straße entlang,im fahlen, fernen Laternenschein,hab ich gleich mein Wirtshaus erkannt.Hier bin ich daheim, hier kenn ich mich aus,ich soff jede Nacht bis um drei,dann wirft mich der Wirt aus der „Hütte" hinausund die Nacht geht ganz langsam vorbei.Mein Leben begann, als ich Dich kennen lernte,davor war ich ein einsames Teil meines Ich's,ich
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Feuerwasserpflanze
21.04.2012 11:55
In Menschen wie von meinem Schlag,
Brennt schon seit dem ersten Tag,
Tief in unserm Herz gefangen,
Eine glühend heiße, rote Flamme.
Dieses Feuer spiegelt wider,
Die große Neugier in unser'n Gliedern.
Nun liegt's an uns, den Brand zu löschen,
Und dazu müssen wir uns weiter öffnen,
Wir müssen sehen was die Welt,
Bis jetzt vor uns verborgen hält.
Das Wasser, das die Flammen bricht,
Zaubert Erfahrung in mein Gesicht.
Blick auf uns selbst
21.04.2012 00:05
Unser eins vergibt sich selber
oder
trägt jeder Reue, der sie nicht (er)tragen kann?
Wir versteh'n uns selbst am besten
oder
hat jeder der sich selbst erkennt, seine Scheuklappen noch an?
Wer hält uns am Leben
und
gibt uns einen Sinn?
Ist es nicht eine Lüge,
dass ich, ich selber bin?
Wer ist der Mittler,
der mich beständig weiter bringt?
Ist es nicht die Faulheit,
die täglich mit mir
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Gib nicht auf
20.04.2012 21:06
Selbst wenn du im Kerker deines Feindes verrottest,
du aussichtslos durch deine kleinen Zellenwände trottest.
Selbst wenn dich dein karges und nasses Verließ einengt,
und sich an deinem Körper Blut mit Schweiß vermengt.
*Refrain
Gib dich nicht auf, denn noch ist nichts vorbei.
Gib nicht auf, denn schon bald bist du frei.
Kämpfe bis die letzte Schlacht geschlagen,
denn die geringste Chance kann dich gen Himmel tragen.
Selbst wenn tausende Soldaten
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Der kleine Maulwurf
19.04.2012 23:11
Das Fell pechschwarz, das Lächeln süß,
er kennt sich aus und hilft auch gern.
Sein größtes Werk, der grüne Stern,
auch wenn manchmal ein Regen fließt.
Mit Hase, Maus und Stacheligel
hat er die Freude oft verbreitet,
er sorgt dafür dass niemand leidet,
so gibt er allen Tieren Flügel.
Er schreit vor Schreck, und weg ist er,
doch Feigling heißt er lange nicht,
er will nur angstfrei stets erwachen.
Wo
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Nur ein kleines Herz
19.04.2012 15:02
Ein kleines, strahlend' Herz,
und die Hand die es hält.
Geborgen und sanft.
Trauer und Hass fügen keinen Schaden.
Wattegleich die zarte Hand
dir freudestrahlend,
das Herz dir schenkt.
OH ich warne dich!
Das kleine leuchtend Herz,
Hüte es, sorg' und hüte -
die Dunkelheit, die will's dir stehl'n.
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Taugenix
17.04.2012 17:19
Ich bin faul.
Ich halt´s Maul.
Ich mach nix.
Und das ganz fix.
Schlaf ist gesund.
Arbeit macht krank.
Das Geld auf der Bank
kommt nur auf den Hund.
Lieben ist schön.
Hassen macht fett.
Jahre vergehn.
Ich bleibe im Bett.
Die Spießer wo ich wohn,
verachten mich voll Hohn.
Ich aber weiß genau:
Sie sind dumm, ich bin schlau!
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Das Sonnenblumenleben
16.04.2012 20:39
Es weht der Wind durch mein Haar,
spür den Sommer schon ganz nah.
Öffne mich der ganzen Welt,
viele tun's mir gleich, bin ihr Held.
Muss die Zeit genießen, Sonnenwetter,
viele tun's mir gleich, bin ihr Retter.
Ein Individuu, doch Teil eines Ganzen,
einer Bewegung von Millionen.
Halte meine Mähne hoch empor,
die Anderen folgen mir wie im Chor.
Bin umzingelt von meines Gleichen,
doch müssen wir bald wieder weichen.
Ich schlag mich Wacker
16.04.2012 11:40
Mein Tag des Unglücks ist nicht Heut,so dacht ich mir, als ich erwachte.Steh mal auf es klopfet sachte,ja steh auf es klopft ganz sachte.Gevatter Tod schaut hoch erfreut zur Tür herein.Kreidebleich, ja wie gemein, zu Berg steh´n mir die Haar,Gevatter Tod bist du es wirklich ist es wahr,so frag ich nach,mit leiser Stimme frag ich nach.Ja ich bin es, „sprach der Tode".
O,Stern
15.04.2012 21:35
Für unsere Sünden
qualvoll gestorben
was hat sein Opfer gebracht
hat es die Welt
besser gemacht?
Er konnte das Unrecht
und das Leid dieser Welt
nicht er-tragen
wollte für uns
allem entsagen.
Einer allein
kann uns nicht retten
wir selber
müssen unsere Ketten
aus Habsucht, Gewalt und Ideologien
zerreißen
Verhältnisse und Verhaltensweisen
ändern
niemand
kann uns das abnehmen.
Seine Lehren
von Liebe und Frieden
vom Ende der Gewalt
gelten noch
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Die Schönheit des Inneren
15.04.2012 17:38
Schönheit ist, zu sehen wie die Sonne lacht,
Wenn man jeden Tag erwacht.
Schönheit ist zu verstehen,
Und nur das schöne im Menschen zu sehen.
Schönheit ist vollkommen unperfekt und schwer zu verstehen,
Manchmal leicht, manchmal kaum zu sehen.
Jeder Moment von unserem Leben,
Ist von dieser Schönheit umgeben.
Halte sie fest und du wirst sehen,
Sie ist überall, ob wir laufen oder stehen.
Doch da wir meistens nur das schlechte sehen,
Ist
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Nur ein kurzer Moment
14.04.2012 19:50
Bereits von Fern sehe ich Dich,
von goldenem Sonnenlicht umhüllt,
kommst Du mir entgegen.
Unsere Blicke treffen sich,
ich blicke in tiefblaue Augen.
Beim Vorübergehen
atme ich den Duft Deines Parfüms.
Ich ertrinke in Träumen und Wünsche
Dich in meine Arme zu nehmen,
das Beben Deines Körpers zu spüren.
Nur ein kurzer Moment genügt
um in den Bann einer Frau zu gelangen.
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Ein-Flüsse
13.04.2012 19:11
Zu allen Zeiten
von vielen Seiten
getrieben von Gewohnheiten
Erwartungen
An-Forderungen
zerrieben
zwischen Freude und Leid
Liebe und Hass
Mut und Verzweiflung
bis fast nichts mehr
geblieben
vom eigenen
einzigartigen
unbekannten Leben.
Viele Flüsse in eine Richtung
einer Ausrichtung
auf Abrichtung
also ist es richtig.
Alle Ein-Flüsse benennen
ihre Quellen erkennen
sie durchschwimmen und akzeptieren
um sie dann
endlich
zu begreifen
und zu verlieren.
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Weil wir atmen
13.04.2012 13:53
Richtig oder falsch?
Darf die Liebe Freundschaft stören
und auch intime Gedanken finden?
Was sollte uns beide verbinden
und die Zwillingsschwester entbehren?
Groß oder klein?
Welche Anatomie ist Befriedigung
und werden zwei Seelen dadurch weiser?
Gibt man sich lieber leiser
oder auf ewig naivjung?
Schön oder nicht?
Wer verteilt die Namensgaben
an Einhorn und Drachen?
Was wäre die Welt ohne Lachen
und ohne Vielzahlfarben?
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Der sich wandelnde Weg
12.04.2012 10:49
Da stand ich, nackt.
Barfuß, ohne Schuh'.
Gott hat mich gepackt
und rief mir zu:
Den Weg sollst du gehen,
ohne dich umzusehen;
mit Hoffnung sollst du ihn beschreiten,
Geduld soll dich begleiten.
Unbekannt, schwer, aber ich werd' ihn gehen.
Besser, als kreisend sich auf der Stelle drehen.
Hab' mich auf diesen Weg getraut,
Dornen, zerkratzen meine Haut.
Stoss mich ständig an Steinen,
fange an zu weinen,
fühle wie es
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April auf Bornholm
12.04.2012 01:27
Wilde Stürme brausen
Schneeflocken wirbeln durch dieLuft
Möwen klagen und sausen
landen auf Wellenkämmen
Erste Weidenkätzchen blühen
braunes Herbstlaub liegt auf den Wegen
noch will sich die Natur nicht mühen
wartet ungeduldig auf Wärme und Regen
Zaghaftes Knospen an Sträuchern und Bäumen
Kahle Birkenzweige flattern wie Haare im Wind
Frühling schläft noch wie ein kleines Kind
behütet von sehnsuchtsvollen Träumen
Eine einsame Hummel
brummelt heran
mit letzter Kraft
umkreist mich
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Es war in einem Traum
11.04.2012 21:13
Originaltitel: Traum
Es war in einem Traum,
in einem schneeweißen Raum.
In diesem Raum stand bloß ein Bett,
und du lagst drinnen, ganz adrett.
Selbst im Schlaf schienst du perfekt,
so wie dein Haar, das dein Gesicht versteckt.
*Refrain
Anfangs war sie bloß ein Traum,
der Grund, warum ich lächelnd schlafen ging.
Den Tag ertrug ich ohne sie kaum,
bis mein Auge ihren Anblick fing.
Ich dachte, soviel Glück kann
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Du bist Alles...
11.04.2012 21:10
Originaltitel: Alles
Und schon wieder wach ich auf,
spür dieses Kribbeln im Bauch.
Ich schaue: du liegst neben mir,
du ziehst mich näher zu dir.
Du küsst mich zärtlich,
du streichst mir übers Gesicht.
Ich schätz' mich glücklich,
denn ich liebe dich.
*Refrain
Du bist alles, was ich brauch.
Du bist die Einzige, die ich will.
Ich liebe dich und das weißt du auch.
Ohne dich steht die Welt für
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Alltagsfrust und Alltagswunsch
11.04.2012 16:27
Es nervt die Arbeit unverdrossen,
immerwährend stets bemüht,
den ganzen Possen zu entfliehen,
will ich nur weg ja durch die Lande ziehen.
Ohne Rücksicht auf Verluste,
denn ich wusste es ist Zeit,
dass eigne ich nun loszuschicken
und die Welt befreit erblicken.
Die ganze Last wird nun entschwinden,
keine Rast ich ziehe weiter, keine Schuld soll mich entbinden.
Aufgeräumt war ich bisher, drum ist es leicht den Weg zu schreiten
keine
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Über die Dichtkunst
11.04.2012 13:35
Gedichtet wird aus Kopf und Bauch,
manch einer uns’rer lieben Sprüche,
so ist’s nun mal bei Dichters Brauch,
aus des Dichters „Schmuddel-Küche“!
Mal reimt es sich,
mal reimt sich‘s nicht,
heraus kommt oft ein „Edles Werk“,
vom großen Dichter oder Zwerg!
Hätt‘ ich gelebt um 15oo,
dann spräch‘ manch einer noch von mir.
„Oh, der war gut,… was keinen wundert,
…der war ein großes Dichter-Tier“.
Originaltitel: Dichtkunst
Doch schreib‘ ich heute
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Der Fragebogen
10.04.2012 23:23
Den Fragebogen hab ich schon,
ich schau ihn mir gleich an,
heut geh ich zur Datenbank und such mir einen Mann.
Ich hab schon alles versucht,
hab alles verflucht,
ja, alles wird zu Ende sein,
wenn ich erst weiß, wo er ist!
Komm, komm Computer, rechne aus,
wer kommt zu mir nach Haus?
Millionen Daten, komm, finde mir die Person,
Computer krieg es raus,
Computer druck es aus,
Adressen, Telefon,die Ideale Person.
Wenn ich...
10.04.2012 22:26
Ich sehe die Vergangenheit
Wenn ich an dich denke.
Wie kannst du leben?
Ich will dir nichts schenken,
aber mit dir teilen meine Zeit.
Ich sehe diesen Sommertanz
Wenn ich von dir träume.
Wie kannst du lieben?
Siehst du dich in dunklen Räumen,
bist du im Lichte ganz?
Ich sehe ein Geheimnis
Wenn ich an dich schreibe.
Wie kannst du lachen?
Im Jetzt glücklich bleiben?
Bis in die Zukunft habe ich
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Der durch die Lüfte wandert
10.04.2012 22:11
Wohin der Weg? Ich weiss es nicht
und als ob es darauf ´käm,
hab in jede Richtung reichlich Sicht,
doch brauch ich gar nichts zu sehen.
Ich wabre, gleite, schwebe, fliege
und das allein das ist mein Glück,
dass ich die Weltfesseln besiege,
bin ich vom Boden einst entrückt.
Im Tosen des Sturms die Harmonie.
Kein Gedanke, doch vielleicht einer,
im Säuseln des Wind's die Phantasie.
Der schwere Gedanke vergang´ner
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Merk dir...
10.04.2012 20:11
Merk dir nie an den Wolken
wie weit du noch reist.
Vergangen sind Bilder,
Figuren und Worte,
noch bevor du sie greifst.
Merk dir: Nie an den Wolken,
zeigt sich was bleibt.
Es kann nur in Zeilen
aus Silber verweilen,
was schwebte im Geist.
Merk dir nie an, den Wolken
zu folgen so weit,
dass Winde sie teilen
und alles, was da war,
vertreiben.
Merk dir...
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Barfuß
10.04.2012 20:09
warmer stein
lichtbehaftet
leichtfüßig reibt die sohle am grund
kühle luftschleifen
umschlingen die beine
hitziges licht auf der haut
wellenreisende
plätschern und kreisen
das seil hängt noch immer am baum
und kitzelt das wasser
mit fransigen fingern
modriges holz
blütenbeklebt
hier und da
auf trockenen stellen
schon fußabdrücke
die ersten schritte
gänsehaut
arme benetzen
dann eintauchen
in das
gefühl von Sommer
Weiterlesen...
Wasserstadt
10.04.2012 20:06
Aus dem Nebel
breche ich auf
und fliege über die Stadt.
Im treibenden Strom
der Figuren
fließe ich
durch Tore und Bäche.
Kreuze mit monotonen Weggefährten,
Traumwerkstätten,
Lebensbühnen Eiliger.
Verweile an Plätzen
der Nacht
und stelle mich ein
auf Traumtänzerei
und Geselligkeit.
Ein Spaziergang über die Dächer
verläuft sich
und endet
schließlich
in schmalen Gassen
der Zeitlosigkeit.
Ich tauche auf
und segle weiter
verwische die Spur meiner Reise.
Frei
und doch in festen
Weiterlesen...
Der Teilzeitakrobat
10.04.2012 20:02
Er taumelt auf einem Bein
über das Drahtseil
der Welten
und dreht sich gegen den Wind
Halt
ohne Garantie
doch keine Freiheit
in vier Wänden
auf der Suche nach
Glück
ohne Preis
wird aus Sehnsucht ein Spiel
Die Verpflichtung zum Feind
reißt er sich los
verwirft das Geschenk
entzweit den Geist
rastlos
auf der Suche nach Spuren
und Heldentaten
und einem Leben
das seines
ist
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Die Endlichkeit
10.04.2012 15:34
Orginaltitel: Endlich
Wenn einmal die verlogene Welt
im großen Meer versinkt,
wenn auch einmal das Himmelszelt
nicht mehr von Oben winkt,
kehrt Friede auf die "Wolke" ein,
die einmal uns're Erde war,
kein Jammern und kein lautes Schrei'n,
nur Ruhe, dann für immer dar.
Im Verlauf
10.04.2012 13:54
Im Verlaufwar Bitternis eingedrungen,als du mit ihm fortgingst,damals, an den Schnittstellen,wo mir aufgesetzte Hörner wuchsenund zu Zwölfendern verwuchertenoder mehr, die sich mit dervon selbst amputieren,spätestens, wenn daszulässige Gesamtgewichtüberschritten wird,verhallt das majestätische Röhrenim kastrierten Gemütsgewebe,während man röchelndin den Abgrundeiner Schnabeltasse blickt.
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Entschwunden
10.04.2012 09:34
Entschwunden sind die Sicherheiten,
entschwunden ist das Fundament,
verloren alle Eitelkeiten,
und auch der Gott, den niemand kennt.
Gedrehte Pause
09.04.2012 17:57
Neue Ansichten.
Neue Gedanken.
Neue Leute.
Wer ist dabei?
Wer hängt mit drin?
Neue Schritte.
Neue Entscheidungen.
Neue Wendungen.
Pause
Kreisel, kreisel, kreisel.
Schau in jedes Gesicht,
in jede Augen.
Bleib auch mal in eine Richtung sitzen,
wenn sie dir gefällt.
Eine Oase des Glücks
09.04.2012 09:34
Nur einen Moment der Ruhe,
einen Moment Halt machen,
die Stille auf sich wirken lassen,
ein kleiner sonnendurchfluteter Raum voller Glück.
Wichtige Worte,
sind gerade nicht wichtig.
Nur zusammen sein,
in einer Oase, einer Insel im Meer.
Falsches aus dem Leben verbannt,
alles echt, die Blicke treffen sich,
keine Lügen und Versprechungen,
kein Verbiegen oder sich aufgeben müssen,
den Augenblick JETZT genießen.
Was morgen ist,
das weiß ich morgen...
neuer Tag, neue Gedanken,
Auf leisen Sohlen
08.04.2012 23:08
Sanftmütig sieht sie dich an,
mit klaren grünen Augen.
Auf leisen Sohlen tapst sie heran.
Sie legt sich hin
und genießt dein Streicheln.
Ihre Gedanken sind voll Sinn.
Fasziniert blickst du sie an.
An ihrer Art kannst du lesen:
Die Katze ist ein herrliches Wesen.
Tränen in meinen Augen
08.04.2012 21:34
Das Leuchten der Augen Strahlenglanz
bestärkt mein Sehnen und Hoffen
und wärmt, wie der Sonne Strahlenkranz,
mein Herz, das zu Dir hin weit offen.
Es füllt sich des Augenscheins glücklicher See,
wenn ich muß von Dir gehen,
wie quälen die Herzen sich im Weh',
wenn wir uns sehr lang' nicht mehr sehen.
Es wirkt im Geheimen die Liebeskraft,
die Seele mit Seele verbindet,
sie macht, was das liebende Auge nicht schafft,
Deine Liebe zu zwei Frauen
08.04.2012 11:53
Du denkst du machst alles richtig, kannst dir so viel erlauben,
doch wie ich mich fühl, das kannst du nicht glauben.
Ich schenk dir meine Liebe, zeig dir diese Gefühle,
doch was kommt zurück? Nicht mehr als deine verdammte Kühle.
Habe gekämpft, geweint, ja fast mein Leben gelassen,
du begreifst es nicht, nein, du würdest mich immer wieder verlassen.
Das ist traurig, es zerreißt mich innerlich,
ja ich weiß, du liebst und
Weiterlesen...
Vergangenes vergeht nicht
08.04.2012 11:33
Ich wache langsam auf,
der Himmel mit mir noch im vollen Grau.
Sehne mich nach einen zärtlichen Kuss,
stelle jedoch fest, dass ich darauf verzichten muss.
Aufzuwachen und zu wissen es ist niemand da,
dass das hart wird, war mir klar,
doch dass es für mich kaum erträglich wird,
macht mich beinahe ganz verrückt.
Du warst für mich mein fröhlicher Sonnenschein,
und jetzt ist alles weg, kann das denn wirklich sein?
Lieben ohne Sinn(e)
08.04.2012 11:07
Zum Sehen
brauch ich keine
Augen.
Hab doch Hände,
die dich fühlen
und so sehen,
wie's das Auge nie getan.
Zum Fühlen
brauch ich keine
Hände.
Mein Herz fühlt
jeden Tag die Liebe,
die keine Hand ertasten kann.
Zum Hören
brauch ich keine
Ohren.
Das Summen
der Geborgenheit
und deiner Nähe
nur die Seele hören kann.
Zum Leben
brauch ich keine
Luft.
Du bist der Grund
für mich zu lieben
Einfach nur Vergessen
07.04.2012 23:18
Ich sitze hier nun ganz allein,
und frage mich musste es so sein?
Es schmerzt jeder Gedanke, jeder Gang,
ich frage, dauert es noch lang?
Die Qualen und die Schmerzen,
die Tränen aus meinem Herzen.
Vergessen will ich dich,
genauso wie du mich.
Kann ich dich streichen,
dich zwingen aus dem Herzen mir zu weichen?
Kann ich vergessen all die Stunden?
Werden heilen all die Wunden?
Die Zeit versteicht,
es ist nicht
Weiterlesen...
Die Reise
07.04.2012 17:54
Lass endlich los und lass dich tragen.
Von Wellen und von rauen Böen.
Lass endlich los und lass dich heben.
Über Tiefen und auch Höhen.
Lass dir nicht die Flügel stutzen,
spann deine Schwingen stets mit Lust.
Genieß' das Pochen deines Herzens,
dank jedem Heben deiner Brust.
Lass dir sich're Winde schenken,
von deiner Kraft den nöt'gen Halt.
Vergiss das Blut auf deinen Federn.
Lass dich nicht stör'n, es trocknet bald.
Ostern kommt!
07.04.2012 13:25
Frohe Ostertage kommen!
Kinder freu'n sich schon darauf,
Mamas, Schürzen vorgenommen,
kochen, backen, waschen auf....
Morgen kommt ein Osterhase,
schwarze Augen, weißes Fell,
lange Ohren, kurze Nase.
Er bringt Eier, sucht sie schnell!
Jeder holt Bonbons und Eier,
und vom Kuchen 'n großes Stück,
Ostern ist 'ne schöne Feier,
bringt uns Wärme, Licht und Glück!
Weiterlesen...
Gereifte Erinnerungen
06.04.2012 19:06
Es war einer dieser
herrlichen Frühlingstage,
die Liebe hatte an das Leben
so manche Frage,
wo bist du, warum
bin ich heute so allein,
warum kannst du
nicht in meiner Nähe sein.
Ausgesprochen haben
die Gedanken diese Bitte,
plötzlich standest du
in des Raumes Mitte,
nahmst mich zärtlich
an deine Hand,
führtest mich hinaus
in ein Sonnenland.
Mein Herz es schlug
und pochte ganz wild,
mit dir zu gehen
war es
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Sie liebt sich selber nicht...
06.04.2012 13:05
Sie ist sich selber schon so lange egal,
sie liebt sich einfach nicht!
In ihr nur diese endlose Qual,
Schuld ist natürlich nur ihr Gewicht!
Sehnsucht nach dem normalen Leben,
die ganze Krankheit macht sie blind,
kann ihr Niemand eine Lösung geben?
Ihre Schreie verstummen mit dem Wind...
Im Spiegel sucht sie ihr Gesicht,
kann nur er ihr Antworten geben?
Doch das was sie sieht, das ist sie nicht!
Wird sie
Weiterlesen...
Das läutende Rufen
06.04.2012 11:49
Ich höre euch,
Ich kann euch hören.
Komm doch, komm doch,
ruft ihr heiser.
Das Läuten klingt
in mir
so voll.
Ich kann nicht,
kann nicht kommen.
Du kannst, du kannst,
klingt es lauter.
Das Rufen schwillt
in mir
so an.
Mein Kopf ist nicht
frei.
Mein Herz ist nicht
rein.
Von Wollen keine Rede,
such doch
in dunklen Stunden
stets mein Seelenheil.
Ich werde warten.
Könnt ihr es?
Ich
Weiterlesen...
Matt ohne einen Zug
06.04.2012 11:36
Am unergründlichem Himmel,
Cirruswolken über dem Gebirgszug;
Züge ohne erkennbares Ziel.
An gleißenden Gleisen
heizt sich der Schotter auf.
In Zugzwang gerät die Eidechse
vor der heran schnaufenden Lok,
welche den Zug zieht,
in dem mein Liebchen
den Lokführer Anton lockt;
halte es für verkehrt,
denn der schafft in einem Zug
vier Schnäpse und drei
Klimmzüge mit Zigarette,
vernachlässigt seine Obacht;
sich Bahnende könnten kollidieren
und Eidechsen entgleisen, die
mit dem Zug zur
Ich und mein MP3-Player
05.04.2012 22:26
Die Mauer um mich ´rum
für alle Andern unsichtbar
bleibt für jeden Menschen stumm
ist für mich alleine da
Upgrade! Mensch 2.0 Androiden-ich
Klang des Genies, einsam&verkannt
und eine Flut von Licht
über den Hügeln von Irland
Fleisch zu Akkorden
und Blut zu Strom
bin Wesen geworden
aus Ton und Chrome
Die Kabel sind mein Schutzmantel
für heut und immerdar
wenn der Geist woanders wandelt
schützen sie mich vor
Weiterlesen...
Liebe, einfach nur Liebe
02.04.2012 20:16
Liebe,
ein Wort nur,
nur ein Wort.
Doch es kann die Welt verändern,
es wohnt in Seelen und in Herzen,
es leuchtet hell wie tausend Kerzen.
Liebe,
einfach nur Liebe.
Wir schaffen das
02.04.2012 00:43
Jeder Tag ohne dich schmerzt
wenn ich aufwache
hoffe ich meist es sei ein Scherz
Du bist nicht da
und es tut so weh
die Sehnsucht plagt mich
die Trauer packt mich
Ich verstehe es nicht
Du willst uns aufgeben
warum
Du sagst du schaffst es nicht
ich bete für dich
dass du uns nicht aufgibst
mich nicht fallen lässt
obwohl du mich liebst
ich will durchhalten
an uns glauben
um uns kämpfen
Zieh der Sonne hinterher
01.04.2012 13:34
Lass, oh! Lass mich nicht allein!
Geh nicht!
Geh nicht fort von hier.
Zieh nicht der Sonne hinterher,
sie kommt doch wieder.
Bleib! Bleib bei mir!
Schenk dir Wärme,
schenk dir Träume.
Steh' mit mir am Fenster,
sieh der Sonne hinterher.
Lächle! Lächle froh!
Weine nicht,
wein' nicht um ihretwillen.
Bin doch bei dir.
Bin doch deine Sonne.
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Am Leben und doch tot sein
30.03.2012 20:14
Es ist schockierend, trotzdem wahr,
nach dem Urlaub, mir stets wieder klar.
Leben mit all seinen Sinnen,
Klarheit im Kopf, Freude gewinnen.
Zeit für den Partner den lieben,
jetzt Leiden unter psychischen Hieben.
Kann es denn so weitergehn?
Warum überhaupt an Morgen denken,
Kraft- und Mutlosigkeit das Geschehen lenken.
Für die Kreativität kaum Muße mehr.
Ja, das Arbeitsleben ist nicht fair.
Was helfen kann, ist mir bewusst,
Abschied vom Vater
30.03.2012 15:59
Schaurig mystisch diese Stille,
Blätter treiben vor dem Wind,
die Hände zum Gebet gefalten,
stehen vor dem Grab des Vaters,
sein Sohn und dessen Kind.
Leere Blicke in den tränenlosen Augen,
starren nur auf einen Fleck,
Gedankenchaos in den Köpfen,
er ist gegangen, er ist weg.
War er nicht Kämpfer, Wegbereiter,
ein Freund ein Helfer und Begleiter,
er kannte im Leben keine Hürde,
nahm dir die Angst und gab dir Würde.
Von der Sehnsucht
30.03.2012 14:00
Wenn sich das Licht des Morgens
an Dein Antlitz schmiegt
wenn sich der Hauch des Windes
in Deinem Haare wiegt
Wenn Sternenschimmer funkelt
als sei's Dein Augenlicht
und das Quellen eines Baches
wie Deine Stimme spricht
Dann zehrt an mir die Sehnsucht
Dich in den Arm zu nehm'
doch meist bist Du so ferne
weiß nicht wann wir uns seh'n
Sucht ist es was ich leide
ich sehn' mich immerzu
Liebe soll was Schönes sein
30.03.2012 13:56
Ach, Liebe soll was Schönes sein
ob ich es wohl vermag
sie zu erleben ohne Reu'
und das von Tag zu Tag
Ach, hat ich schon den Mut verlor'n
was war's für eine Qual
sie zu vermissen hoffnungslos
wurd' hart mein Herz wie Stahl
Ach, tat sich auf die ganze Welt
lag Zauber in der Luft
die Stund als wurd's du mir gewahr
betört von Deinem Duft
Ach, schlägt
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Schneemensch im Himalaya
29.03.2012 19:57
Originaltitel: Der Alte vom Gebirge
Über den Gipfeln rauscht ein Schneesturm entlang,
das Pfeifen des Windes ist einziger Klang.
Doch schau! Was stapft da vorne her?
Es sieht fas aus wie ein riesiger Bär.
Doch steht es aufrecht, wie ein Mensch da,
ich glaub' fast der alte Mythos ist wahr.
Am Fuß des Berges weiß jeder Mann,
dass man ihn ihm Schnee nicht sehen kann.
Doch auf dem Gipfel der Alte steht,
Hoffnungsschimmer
29.03.2012 17:50
Es ist wieder so ein Tag,
nichts will dir gelingen,
die Seele fängt an
mit dem eigenen "Ich" zu ringen.
Was ist geschehen
das dich so missmutig macht,
ist es die Sonne
die heute nicht vom Himmel lacht?
Wie eine Fürbitte
werden die Gedanken nach oben geschickt,
da, ein winziger Lichtschein
aus dem Wolkengrau herunter blickt.
Es wird dir bewusst
das "Heute" ist ein wunderbares Lebensgefühl,
auf der Strasse der
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Blütenmädchen
29.03.2012 17:19
Gefangen vom Blütenzauber
berauscht von seinem Duft,
liegt sie in seinen Armen,
geniesst die Frühlingsluft.
Jede Blüte ist voller Leben,
geweckt vom Sonnenstrahl,
die Farbe ihres Kleides,
schön bunt ist ihre Wahl.
Weit geöffnet sind ihre Blätter,
sie spielt mit dem warmen Wind,
die kühlen Nächte erschrecken sie,
sie verschliesst sich geschwind.
Am Morgen die Neugier sie ergreift,
sie blinzelt zum Himmelszelt,
wird sie reife Früchte tragen,
es wäre ein
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Verfluchte Zigaretten
28.03.2012 12:27
Originaltitel: Zigaretten
Ohne Rauch zu atmen, ich weiß nicht mehr wie es geht,
ein Nichtraucher wohl kaum diesen Gedanken versteht.
Ich weiß genau ich brauch die Zigis nicht,
nehme einen Zug und schreib mein Gedicht.
Doch ich kann keinen Schritt mehr ohne sie gehen,
Hast du mich schon mal ohne Zigi gesehen?
Wie lange werde ich noch brauchen,
bis ich endlich aufhöre zu rauchen?
Die Sucht wird einem doch
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Wahre Stärke
26.03.2012 20:09
Stark bist du wenn du deinem Gegner zeigst wo sich dein Herz befindet.
Jahreszeiten einer Idee
26.03.2012 17:57
Leise dreht sich der Erdenball,
verschlingt die Zeit und bleibt sich treu.
Immer weiter auf seinen Wegen,
erfindet die Jahre langsam neu.
Wie eine Frühlingsknospe
entfalten sich Gedanken.
Sie keimen und reifen
und wachsen zu Ranken.
Des Sommers Idee
sehnt sich nach Taten.
Doch groß die Dürre,
lässt Kräfte entarten.
Im Herbst welkt der Plan.
Vorbei sind Mut und Kraft.
Blätter vertrocknen am Boden.
Keine Veränderung geschafft.
Zu Boden
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Gedanken im Deutsch Unterricht
26.03.2012 12:33
Ich bin dabei, zugleich auch nicht,
ich frage mich von was er spricht.
Ich höre zu, doch nehms nicht auf,
mit meiner Stimmung geht's runter und rauf!
Ich bin mal hier, ich bin mal dort,
Doch eigentlich an einem anderen Ort.
Ich lebe in meiner eigenen Welt,
die sich aus meinen Gedanken erstellt.
Dort ist es egal was andere denken,
ich kann alles schlechte von mir lenken.
Mal wieder versinke ich tief
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'Frauen sind Tiere'
26.03.2012 00:08
'Frauen sind Tiere wie ich und Du'!
Man nennt sie Lämmchen und Zicklein
und manchmal auch Kuh!
Sie ernähren die Jungen mit Pflanzen und Kräutern
und halten stets Vorrat in ihren Eutern.
Damit jene nicht auf den Boden pappen,
sichern sie diese mit Hängematten.
Manikür´n sich die Hufe in rot und in grün
und bemal´n sich die Wimpern
bis sie kaum noch was seh´n.
Die Hauptsache ist, die
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Das Glöckchen
25.03.2012 22:05
Luftig umweht
vom Winde des Frühlings
noch zart es steht
das erste Scheeglöckchen
begrüßt freudig
den warmen Sonnenschein
läutet eilig
wieder Frühlingszeit ein
Er hat es sich genommen...
25.03.2012 20:58
Schon wieder hat er es bekommen,
mal wieder hat er es sich genommen!
Er schreibt es weiter, das endlose Horrorblatt,
niemand hält ihn auf, ich habe diese Ignoranz satt!
Vielleicht erst morgen, oder gerade jetzt?
Er schon wieder ein kleines Mädchen verletzt?
Wie können die Eltern ihre Augen schließen,
während Andere die Zeit mit ihren Kindern genießen?
Nein, solche Menschen ändern sich nicht,
sie lügen dir doch nur ins
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Rote Tanzschuhe
25.03.2012 19:54
Lass uns mal wieder tanzen gehen,
bis uns schwindelig wird vom Drehen,
bei jedem musikalischen Gleichschritt,
springt ein leuchtender Glücksfunke mit.
Wie von selbst swingen die Füße dazu,
ich trage ein Paar samtrote Schuh,
ganz genau wie in früherer Zeit,
sind wir zu jeder Lustigkeit bereit.
Wenn wir heimwärts durch Gassen bummeln,
dabei unsere Lieblingslieder leise summen,
unsere Hände sich vertraut festhalten,
werden die Herzen die Liebe einschalten.
Schon naht
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Die Unendlichkeit der Momente
25.03.2012 18:38
Das Einzige, was für immer bleibt,
ist die sogenannte Unendlichkeit,
jeder Moment immer wieder geteilt,
so für immer in uns weilt.
Und auch wenn wir einmal nicht mehr sind,
lebt er weiter, glaubs mir mein Kind,
selbst fliegen unsere Atome schon im Wind,
verfliegt zwar nicht, doch auch nicht neu beginnt.
Ja, rein theoretisch mag es sein,
doch trotzdem hat es diesen Schein,
eine Art von Romantik, niemals allein,
auch nicht
Weiterlesen...
Der Versuch
25.03.2012 16:47
Wenn das Ideal nicht mehr passt,
man sich mit anderem befasst,
dann blickt man die Einsamkeit an,
wie man es nur selten kann.
Jedoch ohne es zu merken,
versucht man seine Seele zu stärken.
Man redet sich ein,
man sei nicht allein.
Muss das schön sein...
25.03.2012 06:47
Zwei Menschen, die das Gleiche denken,
die Ansichten stimmen überein,
keine Zeit durch reden verschwenden,
muss das schön sein!
Sich gegenseitig vertrauen,
nicht nur zum Schein,
eine gemeinsame Zukunft aufbauen,
muss das schön sein!
Die gleichen Schritte gehen,
zu sein für immer Dein,
zusammen alles durchstehen,
muss das schön sein!
Von den selben Dingen träumen,
umgehen jeden Stein,
keine einzige Sekunde versäumen,
muss das schön sein!
Immer zu wissen
Weiterlesen...
Ich nenne dich Nebel
24.03.2012 18:56
Ein Hauch von nichts, ist ein Hauch von dir
Der Nebel und du, ergibt ein wir
Wir vermischen uns, keine Kontur
Du hinterlässt einen Geist, eine Art Spur
Ich folge ihr und suche dich,
wir bildeten einst ein Gleichgewicht
Doch leider glaubte ich für kurze Zeit,
dass ich nicht verdient die Liebe, sondern Leid
Und manchmal wenn ich alleine bin,
da denke ich, nein ich fühle den Sinn
Doch mein Kopf,
Weiterlesen...
Phänomen der Liebe
22.03.2012 21:17
Liebe, was sonderbares,
Liebe, die wirklich wahr ist.
Sie verletzt, sticht und bricht so oft,
doch man sieht stets den glühenden Docht.
Wir können nicht ohne sie leben,
Liebe bringt die Gefühle zum beben.
So wunderschön und perfekt,
all die Sorgen und Ängste versteckt.
Liebe kann so schön sein,
aber auch so grausam sein.
Oft ist es Schmerz,
öfter ist es Herz.
Sie ist ein Phänomen der
Weiterlesen...
Die Jugend des Jahres
22.03.2012 19:52
Lachend habe ich den Frühling gefangen,
hab ihn geherzt und geküsst,
mein Herz ist dabei aufgegangen,
Frühling, ich hab dich vermisst.
Keine Träne heul ich dem Winter nach,
er war sehr kalt und richtig gemein,
keine Blume blühte am gefrorenen Bach,
es fehlte die Wärme, der Sonnenschein.
Der Frühling, er strotzt vor Jugend und Kraft,
all überall erwacht die Natur,
in den Bäumen steigt jetzt der belebende Saft,
für Blumen und
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Der Irdene
22.03.2012 17:49
Noch lange Zeit will ich nicht sterben
doch will lange schon zur Erde werden
sodass Blumen wachsen zum Sonnenlicht heran
über die der Wind dann streicheln kann
Gräser über die am Tag die Bienen sirren
und wo in der Nacht die Grillen sirren
worunter alle Schößlinge einst schliefen
bis mächtig sie zum Himmel sprießen
Da kommen Kinder die die Blumen pflücken
doch frei von schlechtem Sinn
sie sich gegenseitig in die
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Lebenselixier
22.03.2012 17:36
Ich bin älter als die Welt von heute
war schon lange vorher da
bin älter als die alten Leute
doch nehm das Alter ich nicht wahr
Ich bin aus längst vergangnen Tagen
und hab schon alles mitgemacht
willst du mein Geheimnis nun erfahren
dann pass gut auf und gib fein Acht
Ich entrinn´ meinem Tode
und verbrenne mein Los
bald kennst du meine Methode
doch der Preis ist zu groß
Wunschtraum
22.03.2012 17:30
Träume dich dorthin
wo du jetzt gerne wärst,
steig ein in den Fantasie-Zug,
der dich schnell an's Wunschziel fährt.
Ein Reigen voller Überraschungen
sind gebunden wie ein Blütenkranz,
jede einzelne Blume verführt
die Sinne zu einem Freudentanz.
Beflügelt von den Düften
trägt die Sehnsucht dich weit fort,
Bilder der Erinnerung
weht der Wind an den erträumten Ort.
Bekannte Geräusche entzünden
wie Feuerfunken das Gefühl,
ist es das Rauschen des Meeres,
Ein Gedicht ohne Thema
22.03.2012 17:23
Ein Gedicht ohne Thema, nur mit Wörterbuch
Wer sagt, dass wer schreibt ein Thema braucht?
Atavismus vergangner Zeiten
hat einen das Nichts aufgesaugt,
was soll einer dann beschreiben?
So oft ist schon ein Wort gemacht,
dass an Sinn und Inhalt leer,
ab jetzt halt noch eins mehr,
in Poesie-Form reingebracht.
Anspruch und Wirklichkeit,
Widerspruch nicht Einheit,
als ob es jemand heute quält,
wenn auch ein Dichter das Ziel verfehlt.
Kantinenfraß
22.03.2012 11:53
Originaltitel: Kantinenstuss
Nach Stuss und Unsinn ist uns heut,die Sonne lacht bin hoch erfreut.Kollegen schäkern mit viel Spaß,über den Kantinenfraß.Nein wir wollen jetzt nicht klagen,starke Mägen können´s vertragen.Bleibt das Essen nicht im Magen,auf auf zum Klo, werd´s keinem sagen.So ist der Mittag längst Geschichte,liegen vor uns jetzt die Arbeitsfrüchte.Ist der Rest des Essens wohl verdaut,so sind die letzten Stunden nun
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Wenn die Seelen Trauer tragen
21.03.2012 11:47
Wenn die Seelen Trauer tragen
scheint die Welt für sie verloren,
Menschen stehen still und fragen,
warum wurden wir geboren?
Herzen fangen an zu bluten,
jeder Tropfen wird zu Stein,
Jahre werden zu Minuten,
Menschen leben meist allein.
All die wunderbaren Dinge
die uns Menschen einst verbanden,
Küsse, gold'ne Eheringe,
Herzen die sich einmal fanden.
Wenn die Seelen Trauer tragen,
wenden wir einander ab,
werden einmal stumm getragen,
Rosen fallen
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Was heut bewegt
21.03.2012 10:24
Mein heutiger Tag, wie soll es auch sein,
Beginnt um sechs, ist nicht so fein.
Wie jeden Tag in meiner Arbeitswelt,
steh ich im Stau, tja wem es gefällt.
Angekommen und dennoch pünktlich,
kommen die Nachrichten, ja beinah stündlich.
Die Tageszeitung, eine Allseits bekannt,
mit vier großen Buchstaben, doch ungern genannt.
Berichtet in der ersten Hälfte doch wirklich groß,
Glück und Trauer, ja Stoß für Stoß.
Ein Haus in Toulouse, belagert von Menschen
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Los packt mit an!
20.03.2012 17:34
Um Worte in Rhymes zu verfassen, braucht es nicht viel,
es braucht Gewissheit und Liebe, so kommt man ans Ziel.
Alle streben nach Glück doch wollen nichts für tun,
Sie scheitern und überegen, was mache ich nun?
Ich schreibe diesen Text für euch um nun zu beweisen,
egal was man anfängt man kann es erreichen.
Ihr müsst an euch glauben und eure Ziele verfolgen.
Lasst euch dabei helfen. Ihr müsst euch vertrauen.
Irgendwie
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Frühlingswind
18.03.2012 11:18
Lasse mich streicheln
umschmeicheln
genieße deinen warmen Hauch
den Geruch nach feuchter Erde
spürst du sie auch
diese Energie und Kraft
die immer wieder
neues Leben schafft.
Wehe stärker, Frühlingswind
trage mich geschwind
dorthin
wo der Frühling der Menschen
endlich beginnt
wo der lange Winter
voller Angst und Not
seine Macht verloren hat
niemanden mehr bedroht
wo die finstere Nacht
voller Leid und Unrecht
für immer vorbei
da möchte ich hin
dort
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Dämmerung
18.03.2012 11:16
Schau die gebrochenen
Abendsonnenstrahlen,
die durch die Wolkengardinen
Ornamente auf das Wasser malen.
Es glitzert und funkelt
so unbegreiflich schön,
man kann dieses Lichterspiel
vom Rheinufer aus sehen.
Die Bewegungen der Wellen
verändert ständig das Bild,
der Wind, der dich streichelt,
die Luft ist so mild.
Am Horizont das Wasser
die untergehende Sonne empfängt,
sie scheinen sich zu berühren,
bevor sie in der Dunkelheit versinkt.
Liebe aus Vernunft?
18.03.2012 10:16
Liebe kommt, Liebe geht
wie vom Winde verweht,
einer bittet und fleht,
der and're anspruchslos geht.
Aus Vernunft sollte man lieben,
nicht von Leidenschaft getrieben,
alle Zweifel dann wegschieben
und der Hingebung entfliehen.
Dann sind Gefühle zwar rar,
aber innerlich alles klar,
wie Mathematik so linear,
keine Verliebtheit mehr spürbar.
Schmerzen
17.03.2012 11:06
Mir geht´s nicht gut, mein Herz tut weh,
ich kann´s dir nicht sagen, bitte versteh.
Mir geht´s so schlecht, das glaubst du nicht,
deshalb schreibe ich dieses Gedicht.
Es geht um dich, das ist wohl war
das was du tust, ist nicht vertretbar.
Du denkst wir wissen nichts von deinem Vergehen,
willst du es uns nicht lieber gleich gestehen?
Es ist echt Zeit,
denn so machen wir es nicht mehr mit,
Frühling (8)
17.03.2012 11:00
Die Sonne wird langsam wach,
Blumen fangen an zu blühen,
es rauschet leise der Bach,
im schönen Morgenglühen.
Vögel zwitschern leise,
alles wird langsam grün,
Paridae heißt die Meise,
langsam wird alles erblühn.
Die Temperaturen werden wärmer,
Frost geht auch zurück.
Die Landschaft, die wird schöner,
Stück für Stück.
Knospen haben die Bäume,
die Wiesen schönes Gras,
manche haben Träume
und doch auch sehr viel Spaß.
Und geht der
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Im Haus der vielen Türen
17.03.2012 01:35
Originaltitel: Im Raum
Gefangen im Haus der vielen Türen
die immer wieder, noch immer
in diesen einen Raum führen
in dieses verwunschene Zimmer.
Nur im Schlaf
kann ich entfliehen
von Zeit zu Zeit
doch niemals
komme ich sehr weit.
Wände erdrücken mich
schließen mich ein und aus
so sehr ich es auch versuche
finde nicht den Weg hinaus.
Blicke durch verschlossene Fenster zeigen
blauweiten Himmel über grünhellen Bäumen
kann nicht
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Sonnenaufgang
16.03.2012 19:49
Die Sonne geht so langsam auf,
mein zartes Herz, noch weich und flau.
Sehne mich nach einem Guten-Morgen-Kuss,
schade dass ich darauf verzichten muss.
Schau sie dir an, die fröhliche Sonne,
du bist meine zuckersüße Wonne.
Vermisse Liebe und Zärtlichkeit,
ich weiß nicht mehr was ist Geborgenheit.
Wünsch dir dennoch einen schönen Tag,
ein dicken Kuss, von jemand der dich ganz doll mag.
Ein kleines Gedicht am Morgen,
soll vertreiben all
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Bunter Falter
16.03.2012 18:53
Manche Erinnerungen sind
so stark und schön,
sie lassen für kurze Zeit
die Gegenwart im Schatten steh'n.
Langsam sind sie gekrochen
wie aus einem Kokon,
nun flattern sie wie bunte
Schmetterlinge durch die Lüfte schon.
Auf traumhaften Blumen
lassen sie sich hernieder,
und bringen Vergessen
zum Vorschein wieder.
Der Garten ist voll
von offenen, farbigen Blüten,
die sonst verschlossen ihre
gelebten Geheimnisse hüten.
Die Falter der Gedanken
die, die
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Über die Freundschaft
15.03.2012 23:33
Eine Freundschaft
will behütet
will gepflegt sein
Doch wer das macht
und Zeit aufbietet
wird nie allein sein
Stets kehrt zurück
ganz ohne Frage
viel tausendfach
ein Quäntchen Glück
zahllose Tage
weil man sich mag
Die Gesellschaft des Ichs
15.03.2012 15:06
Der Zufall tut, was der Zufall will
und manchmal steht die Welt dabei still.
Wer will schon tun was jeder tut?
Die meisten handeln nur aus Wut.
Sie schreien und schimpfen und sind sauer dazu;
keiner weiß warum, aber sie sagen: "Der Grund bist du!"
Sie verletzen die Menschen die sie lieben,
nur um recht zu kriegen.
Der Zufall wandelt sich
und das Schicksal tritt ins Licht.
War der Zufall überhaupt
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Blumenkinder
14.03.2012 16:04
Sonnengleiche Lichtgestalten,
schlucken tristes Einheitsgrau,
ziehen Nebel von den Städten,
hauchen deinen Himmel blau.
Träumend ruhen Blumenkinder,
gut beschützt im Wolkenhaus,
fahrig schon die zarten Lider,
schlagen sie die Augen auf.
Rekeln sich im Licht der Sonne,
trinken feinsten Lebenssaft,
zupfen ihre bunten Röckchen,
gehen dann auf Wanderschaft.
Jedes trägt ein Kleid aus Blüten,
erschaffen von der Jahreszeit,
emsig schneidert sie Gewänder,
hört nie auf, klagt nie ihr Leid.
Ich sehe uns
14.03.2012 11:49
Ich sehe deine Hände, doch kann sie nicht spüren,
sehe deine Haut, doch darf sie nicht berühren.
Ich sehe deine Angst, doch kann sie nicht fassen,
sehe deine Verzweiflung, doch kann es nicht lassen.
Ich sehe deinen Körper, und will ihn nicht missen,
sehe deine Lippen, doch kann sie nicht küssen.
Ich sehe uns und fasse nicht, das es zerbricht.
Ich sehe uns und hoff nur du vergisst uns nicht!
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Laut´ Gezwitscher
14.03.2012 09:28
Fröhlich laut, von hohen Bäumen
erschallt nun lieblicher Gesang.
Vorbei sind Winterschlaf und Träumen,
kündet an sich Tatendrang.
Hei man kann es deutlich fühlen,
Frühling macht sich langsam breit.
In der Erde bald darf wühlen,
denn es naht die Gartenzeit.
Auch die Kleidung wird schon leichter.
Ach es ist mal wieder schön.
Und die Luft ist sanft und seichter,
Kinder raus zum Spielen geh´n.
Dies Geschenk kehrt immer
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Erste Knospen
13.03.2012 19:18
Die ersten Knospen brechen auf,
das Jahr nimmt seinen guten Lauf.
Wolken hoch am Himmel droben,
wollen auch den Frühling loben.
An den Hängen Nebelschwaden,
im See ist's zu kalt zum Baden.
Auf Wiesen zeigt sich frisches Grün,
am Wegesrand Krokusse blühn.
Nach Regen schnuppert feuchte Luft,
der Winter kriecht in seine Gruft.
Specht hämmert auf seine Weise
und meint der hat doch 'ne Meise.
Die Kätzchen glänzen an den
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Aus finsterer Stunde
13.03.2012 10:20
Aus finst'rer Stunde erwacht in strahlendem Licht,
aus Gleichgültigkeit geformter Schatten,
drängt sich dem Licht entgegen,
doch streubt sich...
Ablassen - Ablassen ist was er nicht kann,
doch hingeben ist was er begehrt.
Begehren, Streben, Zerissenheit, Verzweiflung
Stille, Erwachen, umgeformter Geist, Begierde.
Ein misslungener Tag
12.03.2012 21:09
Wir haben uns beide so auf diesen Tag gefreut,
keiner hat diese schönen Gefühle von sich gestreubt.
Wir beide zusammen, was kann es schöneres geben?
Du glaubst es nicht, aber Baby du bist mein Leben.
Für mich gibt es nur dich auf der Welt,
du behandelst mich schlecht, bist dennoch mein Held.
Du solltest auch mal einen Gedanken an mich verschwenden,
ist es wirklich so schwer, mir deine Liebe zu schenken?
Im Ewigen...
12.03.2012 19:26
Im Ewigen verliert sich die Zeit
und
im Zeitlichen findet sich die Ewigkeit
Rosavitas Lied
12.03.2012 18:30
Nur der Wind hört mein Lied
das mit ihm
über die Berge
und Wälder zieht.
Bin eingeschlossen hinter Mauern
aus Leid und Traurigkeit
wo Hoffnung erblindet
und Sehnsucht schweigt.
Ohne mich
hat dein Leben keinen Sinn
kannst du den Weg nicht finden
weißt du nicht wohin.
Lausche meienr letzten Weise
vor dem Untergang
bin bald nur noch Sage
an kalten Feuern ohne Gesang.
Meine Melodie verweht
rette dich
befreie
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Pizza der Liebe als Medikament
11.03.2012 18:09
Ein rundes Kunstwerk hab ich für Dich kreiert,
mich dafür ganz und gar nicht geniert.
Teig mit Olivenöl drauf, der Belag schön deftig,
Deiner Nase Flügeln beben schon ziemlich heftig.
Ungeduldig die Hefe im Wärmebett gewartet,
jetzt ist sie gewaltig und gar nicht entartet.
Das Muster aus zerkleinerten Kapern so interessant,
der Duft von Knoblauch in Tomatensoße nicht unbekannt.
Reichlich Mozzarella wird darauf verteilt,
darunter Thunfisch auf dem Pizzaboden
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Sommerröckchen
11.03.2012 17:40
Verschämt hält sie das Röckchen fest,
an dem der Winde zaust,
ihre schlanken, schönen Beine,
sehen hinreissend aus.
Verstohlene Blicke streicheln
über die schimmernde Haut,
so manch heimlicher Wunsch
sich noch mehr zutraut.
Da steht sie und wartet,
hat die Launen des Wetters nicht bedacht,
ein aufkommendes Gewitter
macht den Tag zur dunklen Nacht.
Ein grell-leuchtender Blitz
den Himmel erhellt,
wie aus dem Nicht`s,
eine Gestalt sich zu ihr gesellt.
Arabischer Frühling
11.03.2012 15:15
Vögelein vom Minarette pfeift,
als die bunte Blumenpracht erwacht.
Es war wie tausendundeine Nacht,
so damals die Frucht des Winters reift.
Doch erwacht der Lenz auf dem Blute,
von Menschenmengen hin geronnen.
So hat der Umsturz schon begonnen
Volkesschare hier nimmer ruhte.
Ein jeder dadurch wohl ganz verdirbt.
Der Frauen heil'g Schleier zerschnitten,
der Männer Leiber überritten.
Alles so seine Tode stirbt.
Das Blut über alle Grenzen rinnt,
bis auch
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Wir waren erst sechzehn
11.03.2012 12:57
Wir waren erst sechzehn,zum ersten Mal verliebt,wir spürten die Liebeund was sie uns gibt.Wir waren erst sechzehnals die Liebe uns fand,wir waren uns NaheHand in Hand.Wir waren erst sechszehnund spürten die Wende,in unserem Leben,hielten die Hände.Wir waren erst sechzehn,es kam was kommen muss,wir schlossen die Augen,der erste Kuss.Wir waren erst sechzehnund zu
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Mut zum glücklich Sein
09.03.2012 22:13
Dem Mutigen gehört die Welt,
es zählt allein nicht nur das Geld.
Nein!
Auch die Freude am Geschehen,
lässt positiv Ergebnis sehen.
Wer nicht wagt,
der nicht gewinnt,
auch wenn alle sagen:
"Die spinnt!"
Meine Devise:
Greif´nach den Sternen!
Schnell sich dann Angst und Zweifel entfernen.
Geh´nicht auf Kompromisse ein!
Das ist der Weg erfolgreich zu sein.
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Dornröschenschlaf
09.03.2012 18:35
Ein kleiner Rosenstrauch
steht unterm Gestrüpp versteckt,
wünscht sich sehnlichst,
dass die Frühlingssonne ihn weckt.
Grau und trocken sind die Ästchen,
voller Dornen verletzend spitz,
in der Winterstarre ging verloren,
sein blumiges Rosenantlitz.
Auch viele winzige Keimlinge,
schlummern im Erdreich dahin,
unruhig wartend auf den
kommenden Frühjahrsbeginn.
Sowie der Hauch eines Kusses,
so wird die Natur mit Wärme erfüllt,
an ihr das erwachende Leben,
die Sehnsucht nach Vollendung stillt.
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Frühlingsduft
09.03.2012 13:21
Blätter wirbeln durch die Lüfte,
Frühlingswind verbreitet Düfte.
Ein Hauch vom Schnee
Er tut nicht mehr weh.
Gimpel, Meißen, Finken
Um die besten Sänger ringen.
Haselnuss lässt seine Pollen
An den Würstchen runter rollen.
Bienen und Hummeln stecken
Ihre Rüssel in die Märzenbecken.
Mit Gesumm und mit Gebraus
Treiben sie den Winter aus.
Frühlingssonne scheinet warm,
Auf den Kopf und auf den Arm.
Ärmlich sieht der Winter aus.
Aus ihrem
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Der Knabe Frühling
08.03.2012 16:56
Hand in Hand streifen sie durch das Land,
der Knabe "Frühling"mit dem "Blütenmädchen" an seiner Hand.
Einen bunten Farbentopf haben sie dabei,
bemalen die Natur nach dem letzten Schrei.
Grün, gelb, rot, weiß und blau,
die Pforten sind geöffnet zur herrlichen Blumenschau.
Warmer Wind trägt sie von Ast zu Ast,
im feucht-warmen Wiesengrund geniessen sie die Rast.
Das Gezeitenherz schlägt jetzt den Takt,
der Frühling beginnt mit seinem ersten
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Wos gsogt ghört
07.03.2012 20:34
Des Leben scheißt ma ständig in de Pappm,
oft kunnt i jo in Huat drauf haun und wana geh,
doch trotz ollem lieg i nu laung ned auf da Mattn
wei mir hüft wer meine Zähnt aufglaum und wida auf zum steh!
So laung mecht i scho danke sogn,
in Herrn in Buddha wem a imma do obn.
Fia an Mensch so vadaumt stork und so gfährlich
wie a Big Block in an
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Kontroverse Augenschein
07.03.2012 20:27
Ich wage nicht länger wie all die anderen blind auf meine Augen zu vertrauen,
mir einfach zu sagen hinterfrage doch nicht, es ist wie es ist.
Doch es stört mich das sie nicht allein das Bild im Kopf aufbauen!
Nicht im Traum hielt ich´s für möglich zu zuschauen wie der reine Sinn zu sehen wich,
anfänglich getarnt als Lernprozess schlich uns nicht wesentlich bewusst ein Fehler ins System.
Verbessert hat sich nichts, verwässert
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Tatenloser Schuldiger
07.03.2012 20:19
Es ist dunkel da draußen ob Tag oder Nacht,
die Menschen munkeln da draußen es sei das böse erwacht.
Lange schon nehm´ ich mich in acht,
hab meine Zeit lieber allein mit mir in Sicherheit verbracht.
Manchmal wag´ ich noch ´nen Blick aus meinem Fenster,
doch immer öfter beweist dies nur dass unser Frieden begrenzt war.
Wie konnt´ es dazu kommen?
Hab die Antwort verschwommen vor Augen,
doch bin zu benommen um mir selbst
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Mein Plan
07.03.2012 20:08
Ich will meine Augen schließen und Zuversicht erkennen,
ich muss mich wecken um nicht mehr weg zu rennen,
ich kann nicht mehr verweigern meine Feinde zu benennen,
ich darf mir nicht erlauben mein Leben zu verpennen.
Ich will der Liebe einen Platz in meinem Herzen schenken,
ich muss möglich machen den Schmerz ins tragbare zu lenken,
ich kann es schaffen niemand mehr zu kränken,
ich darf vieles nicht sagen doch alles denken.
Ode an die Nacht
07.03.2012 19:56
Täglich weichen dunkle Nacht und Mond dem Sonnenschein,
redlich wie ihr seid befreit euch dies so ungemein.
Denn die Dunkelheit ist böse und das Licht wohl Jungfern rein!
Doch die Nacht ist´s nicht die angst verbreitet, ewig schon ist sie´s die den hellen Tag begleitet.
Denn würd´ die Nacht nicht düster sein, wer würd´ ihn ehrlich schätzen den hellen Sonnenschein?
Du, ihr nein! Denn so komplex zu denken, der Nacht Berechtigung zu
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Der Versuch zu begreifen
07.03.2012 19:45
Mit dem Geschenk des Lebens beginnt in uns all unser Sein,
niemals vergebens ist ab da unser Streben den Stein des Bewusstseins zum Rollen zu bewegen.
Anfangs gegen jede Widrigkeit gehen wir auf unergründlichen Wegen der Wahrheit entgegen,
sammeln Erfahrung, lernen dazu, verlieren manchen Kampf und fragen wozu,
zweifeln oft dran dass das Schicksal begreift was es tut und im nächsten Moment ist doch alles gut.
Dann wiederum erobern wir Herzen und vergessen die
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Denkmal Natur
07.03.2012 18:08
Eine Elfe namens Frühling gleitet durch den Raum,
durchsichtig ihr Kleidchen,wie bestickt ihr Blumensaum.
Vorsichtig erfasst sie deine blasse Winterhand,
geleitet dich hinaus in ein blühendes Märchenland.
Betörrende Düfte nehmen deine Sinne gefangen,
verspürst ein tiefes, fast schmerzhaftes Verlangen,
mit schützendem Schleier über die Natur zu gleiten,
Wege, Wiesen, Felder... all diese Schönheiten zu durchschreiten.
Möchtest mit Geboten allerorts Denkmäler setzen,
damit wir Menschen sie nicht weiter verletzen.
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Kein guter Tag
07.03.2012 17:37
Woher, weshalb, warum,
die innere Stimme sie bleibt stumm.
Der Schmerz der durch die Adern fliesst,
das Herz, die Seele übergiesst.
Du stehst daneben unbetroffen,
das war dein Denken, war dein Hoffen.
Der Blick im Spiegel der dir sagt,
es war für dich kein guter Tag.
Frühling wird es wieder
06.03.2012 16:18
Originaltitel: Der Frühling kommt
Der Frühling kommt und bringt die Sonne mit.
Die Vögel singen ihr Begrüßungslied.
Die Blumen schenken Freude Dir und mir.
Uns lacht das Glück - wozu sonst leben wir?
Über allem die Liebe
05.03.2012 22:59
Über allem die Liebe
sie allein ist's
die die Menschen
und die Welt
in ihrem Innersten zusammenhält
noch immer
dafür sorgt
jeden Tag
dass sie nicht auseinanderfällt
in sinnlose Fetzen
aus Zerstörung und Entsetzen.
Ohne Liebe
wäre diese Welt nicht zu ertragen
fehlten die Kraft und der Mut
Veränderungen zu wagen
Wahrheiten zu erkennen
und zu sagen.
Ohne Liebe
hätte diese Welt keinen Glanz
wäre das Licht verschwunden
werden wir nicht
Weiterlesen...
Meine Sonne
05.03.2012 13:59
Die Sonne scheint hier in mein Fenster rein,
meine Äugelein aber immer noch ganz klein.
Voller Liebe steckt mein zartes Herz,
halt es fest, das ist kein Scherz.
Du machst mich glücklich, froh und munter,
unsere Zukunft wird noch viel, viel bunter.
Jede Minute denke ich an dich,
bitte lass mich nicht im Stich.
Ich schau in deine liebevollen Augen,
werde schwach, das kannst du mir ruhig glauben.
Deine starken Hände
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Ich darf nicht schreien
04.03.2012 19:11
Ich würde so gern schreien,
ganz laut in die Welt hinaus,
mich von dem Schmerz befreien,
der Sorge, dem Pein, dem Graus.
In Worte fassen kann ich
diesen schrecklichen Drang nicht,
spüre nur, er zerreißt mich,
höre, wie mein Herz zerbricht.
Dürfen wir nicht glücklich sein?
Bleibt uns Liebe unbekannt?
Ist uns're Freiheit nur Schein?
Was war's, das uns einst verband?
Hätte ich die Antworten,
ich könnt' sie nicht ertragen.
Frühling zu Winter zu Frühling
04.03.2012 16:36
Lang ist's her
nun fast ein Jahr
dass ein Wunder
einst geschehen war
doch ich weiss es noch
ja, ich weiss ganz genau
wie die erste Blume kroch
unter'm Himmel aus neuem Blau
alte Farben, neu gebor'n
vergangenes das wieder wurd'
es hat sich dann auch ausgefror'n
denn Natur heisst Neugeburt
das ist lang her
wie schon gesagt
wurd' und war nicht mehr
kam und ging ganz ungefragt
Nun
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Dem Alltag entfliehen
03.03.2012 14:23
Sich selbst finden,
aus Fesseln entbinden
und Grenzen überwinden
für ein großes Ziel.
Alles erkunden,
die Welt umrunden,
ganz ungebunden,
ein Lebensspiel.
Warum es nicht wagen,
den Alltag vertagen,
ohne Angst zu versagen.
Verlangt Freiheit zu viel?
Einigkeit, Recht und Freiheit
02.03.2012 22:55
„Einigkeit und Recht und Freiheit, für das deutsche Vaterland..."
In unserem Land herrschen Einigkeit, Recht und Freiheit.
So heißt's von oben offiziell, aber ich kenne die Wahrheit.
Hör genau hin, pass' genau auf, dann kannst auch du es seh'n:
Unterdrückung deutscher Bürger, kannst du es dir eingesteh'n?
Wir sollten uns wehren, wir sollten sie bekämpfen,
denn sonst müsste ich die Hoffnung auf Veränderungen dämpfen.
„Einigkeit" kennt man in Deutschland nicht,
denn
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Sehnsucht nach der großen Liebe
02.03.2012 22:02
Sehnsucht
Du
und ich
Hand in Hand
über's weite Land
Gefährtin meiner Träume
Wesen meiner Phantasie
deine Nähe möcht' ich spüren
dein Gesicht einmal berühren
in deine Augen versinken
in ihrem Wasserblau ertrinken.
Zitternd
endlich
mich
verlieben
verlieren
versuchen
suchen
finden.
Vielleicht treffen wir uns
einmal
wieder
an einem Strand
an dem die Wellen
sanft auflaufen
auslaufen
in einem unbekannten
wohlvertrauten Land.
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Frühlingserwachen
02.03.2012 20:21
Frühling will es werden
Die Natur lässt es uns spüren
in den Frühling will sie jetzt führen
ganz leise macht er sich bereit
bald kommt die nächste Jahreszeit
Vöglein zwitschern fröhlich munter
von der Bäume Kronen runter
auch sie erfreut der Sonnenschein
wenn er wärmt in den Tag hinein
Ein jeder Tag jetzt länger wird
und näher hin zum Frühling führt
Der Winter steht kurz vor dem Aus
der
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Armut heute
02.03.2012 10:27
In meinem Haus, da habe ich,
Fenster wohl 50 an derZahl,
die meisten überseh' ich ewiglich,
aus einigen seh' ich gelegentlich mal.
Doch einige Fenster zeigen mir
meiner Hände Arbeit im Licht,
andere mir Plätze geschaffen zur Zier,
was ich auch tue oder nicht.
Ich seh hinaus auf meine Welt.
Von jedem Fenster ein anderes Bild.
Seh' da draußen, was für mich zählt,
und stehe hinter gläsernem Schild.
Nichts bewegt
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Sucht nach Liebe
01.03.2012 21:53
Besessen von fesselnder Sucht,
bin in lieblicher Flucht,
war bezaubernd und zart,
werde bitter und hart.
Jenes Gefühl macht traurig und süchtig,
ist berühmt und berüchtigt,
wird jedoch irgendwann flüchtig.
Die gefährlichste aller Drogen,
welche prägt und fixiert
und langsam alles einfriert,
wenn sie an Wirkung verliert,
hat Seelen aufgesogen,
die einst deshalb noch flogen.
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Ein Nein zum Alltag
29.02.2012 14:28
Stell dir mal, vor du tust nichts was du musst,
lässt alles stehen und liegen, den ganzen Tagesfrust.
Dein Tag beginnt und du liegst auf der Wiese,
schaust in den Himmel und durch dein Gesicht da weht nur 'ne Brise.
Deine Arme und Beine in alle Richtungen gestreckt,
deine innere Uhr ist außer Kraft und nur die Augen geweckt.
Deine Ohren vibrieren im Klang der Natur,
das Leben in dir ist die
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Neue Fernsehsendungen
29.02.2012 10:43
Fernsehsendungen
Informative,
mit neuen Nachrichten
aus aller Welt.
Unterhaltende,
mit Bands und Stars
für viel Geld.
Spannende,
mit Crime und Action
am laufenden Band,
und aktuelle,
mit Problemen und Politik
aus erster Hand.
All das stürmt täglich
auf mich ein,
doch wenn ich Kontakte möchte,
dann bin ich allein.
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In deinem Bann
29.02.2012 05:32
Wir beide sind einander so nahe gekommen
wie ich's lange nicht mehr sah
Wir lachen, weinen, toben
und sind uns immer noch so nah
Mein Blut kocht
und mein Kopf schaltet aus
Meine Sprache verstummt
und ich krieg' kein Wort mehr raus
Du siehst mich an
mit deinen Augen, wunderschön
Bist dabei mir die Sinne zu rauben
ich weiß ich kann dir vertrauen
Das Gefühl kann ich nicht beschreiben
ich
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Frucht der Sünde
29.02.2012 04:37
Die Schuld plagt mich,
ich habe mich verliebt.
Die Wahrheit bin ich dir schuldig,
doch das kann ich nicht.
Ich kann es dir nicht beichten,
das verbotene Gefühl.
Für immer hab' ich geschworen,
doch aus für immer wurd' nicht viel.
Die rote Frucht der Sünde,
trag' ich mit mir mit.
Hatte mich nicht unter Kontrolle,
das Gefühl, ich bin verrückt.
Die Sehnsucht nach Liebe hat mich verleitet,
und vom Wege
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Die Suche nach dem Sinn
28.02.2012 22:25
Original Titel: Der Sinn
Wir sind alle auf der Suche, manche würden es vielleicht Jagd nennen! Ich habe meine Antwort, meine Beute gefunden...
Alles Schöne das mein Leben hergibt,
ist wie ein Schatz der Tief im Meer liegt.
Weil ihn Kalter tiefer Schmerz und Dunkelheit umgibt,
weiß ich dass der Teufel mich wie seinen Sohn liebt.
Erst wenn der letzte Quell des Hasses versiegt,
sich die Reinheit aller Wahrheit an mich schmiegt,
liegt der
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Wo hab ich´s nur
27.02.2012 17:22
Hey hat hier einer von euch zufällig mein Leben getroffen?
Ich bin sicher, es hat sich hier bei euch Penner'n verkrochen.
Flussabwärts war´s auch nicht, hat ein paar Tage Vorsprung, vielleicht sogar Wochen.
Ich hab versprochen mein Leben wieder hin zu biegen,
doch dafür müsst ich´s erst zu fassen kriegen.
Musste flammende Hüte ersticken und letzte Hemden waschen,
dachte das bisschen Leben brauchst' echt nicht bewachen.
Wo will´s denn bitte hin und wenn´s
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Narbenblüten
27.02.2012 16:36
Die letzten Tage war ich so isoliert von dir,
ich kann´s zwar selbst kaum glauben doch dadurch ist was passiert in mir.
In diesen Versen hier bring ich schlussendlich zu Papier,
was mir nicht gelingt auszusprechen,
denn zu lange fühl ich mich schon wie ein Tier.
Ich hoffe damit gelingt´s mir endlich auszubrechen.
Werd mit allem rechnen und zwar in jeder Gleichung mit dir....
Verlier ich den Verstand oder gewinne ich ihn wieder?
Déclaration de guerre
27.02.2012 16:21
Ich seh' zwar aus wie ihr, ich red' und lauf wie ihr,
doch jetzt hört sich´s auf bei mir.
Denn sag ich lauft mit mir einfach nur raus von hier
schlagt ihr mir in 'ich lach dich aus' Manier
die Stimme raus.
Mit Vier war ich schon dort wo ihr den Kampf verliert,
ich hab´s akzeptiert, egal wie viel auch noch passiert.
Ich bin allein im Geist und werd' regiert von Monstern
und
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Nagender Zweifel
27.02.2012 15:59
Ich frage mich täglich kann ich es nicht?
Werfe mir Nächtens vor zu viel Gewicht,
in meine eigensten Werte zu legen.
24 Stunden sind für viele das Leben, mehr ist es nicht!
Als 8 davon zu schlafen und den Rest zu verdrängen bevor er sie bricht!
Seh ich mich um schließ ich immer öfter die Augen,
denn glauben kann ich es nicht.
Alles steht in Flammen,
die die am lautesten von Freiheit sangen nahm das Schicksal gefangen!
Preis gibt nichts davon was tatsächlich passiert.
Das jeder
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Kismet Anklage
27.02.2012 15:45
Nur weil ich dich nicht versteh',
weils für mich wie Shuffel ist was ich von dir seh',
weil ich mich frag ob ich mit meinem Eisenherz deine Wählscheibe dreh',
geh ich diesen weg; schreib auf das ich nach Antwort streb!
Tue gutes dann geschieht´s dir auch hatte doch immer Gültigkeit.
Doch ich seh klar, es ist vielleicht nicht wahr.
Deine Gleichgültigkeit ist gnadenlos, schlägst zu, immer ist der Schaden groß!
Bloß warum strafst
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Vaja con dios
27.02.2012 15:38
Der Beweis für meine Integrität,
ist was mich gerade so sehr bewegt.
Wer lebt wurde mit dem größten Glück gesegnet,
doch das heißt auch, dass jeder mit diesem Glück,
einmal fort geht und dann nicht mehr zurück!
Verrückt macht mich, dass ich so machtlos bin!
Ich sehe ein, der Tod ist in vielen Fällen Gewinn.
Wenn er Erlöser ist von Leid und Qual macht er mehr als Sinn!
Wenn er Richter ist lass
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Mea Culpa
27.02.2012 15:33
Niemand kümmert sich um dich oder mich
aber schon gar nicht um sich selbst!
Gefällt´s euch denn mit dem Kopf gegen Wände zu rennen
die gespickt sind mit Nägel aus Ausnahmefällen?
Die erlauben zu glauben, dass alles passiert,
wegen des Schicksals einzigem Plan dein Leben zu entstellen?!
Das nichts für dich spricht, stamme aus glaubwürdigen, reellen Quellen
und mich anzuhören sei nicht mal wert auch nur eine Entscheidung darüber zu fällen?!
Die Zeit
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Des Messers Schneide
26.02.2012 22:50
Soweit ich es vermag mich zu erinnern,
so nah ich komm, an alles tief in meinem Innern,
schimmern immer schon vielleicht von Anfang an,
in meiner Aura eines Kriegers Farben, rot wie Glut und Flamm.
Lange Zeit sah ich´s als Segen,
denn Kampf um Kampf genoss ich dieses Leben,
berauscht war ich vom Schlachtfeld Nebel,
überzeugt was mit Befehl nicht geht, das klappt mit Säbel!
Krieger finden immer einen Schlacht,
kaum gedacht
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Abrigo Poncho
26.02.2012 07:23
Das Leben ist wie ein alter Kettenhund,
ist gewöhnlich Schutz für unser Sein, für unsren Grund!
Doch manchmal läuft es nicht ganz so rund,
dann beißt es unvermittelt zu, zerfetzt alles was meist ohnehin schon wund.
Dafür gibt es weder Indikator noch Prognose.
Spielt keine Rolle ob du edel warst und sittsam wie die reinste Rose!
Denn ich fürcht manchmal, beim Tod da sitzt was mächtig lose.
Ich nehm die Hände aus der
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Die Angst zu Versagen
25.02.2012 15:46
Orginal Titel: Hausarbeit im Leben
Die Angst zu Versagen
Glaube oder nicht
ist wahr zu haben
denn sie existiert wie Licht.
Den Weg zu finden
ganz allein fuer mich
du kannst dich nicht binden
befreie dein inneres Ich.
Den Menschen zu lieben
so einfach wies klingt
ist so schwer wie genießen
was das Leben so bringt.
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Feindliche Umgebung
25.02.2012 00:12
Ein Strom voller Wesen
Er überwindet alle Grenzen
Ein besseres Leben in unserer Welt
Doch es gibt einen Feind
Manch einer bekämpft ihn mit bedrucktem Papier
Manch einer bekämpft ihn mit Missachtung
Alles macht ihn stärker
Es fehlt der Blick für das Wesentliche
Wieso ist der Feind unser Feind?
Ein Frühlingslied
24.02.2012 22:08
Knospende Bäume
im milden Hauch des Windes
zwitschert ein Vogel.
Zartgrüne Farben
über Wiesen ud Feldern
liegt ein sanfter Ton.
Murmelnde Bäche
zwischen uralten Weiden
suchen sie den Weg.
Alles Leben lauscht
den Melodien des Frühlings
seinem ersten Lied.
Die Wellen polieren Steine
24.02.2012 14:22
Die Wellen polieren Steine.
Es wechseln Ebbe und Flut.
Was haben wir zu ersteigen
mit unserem heißen Blut?
Was haben wir als Ergebnis
der Trennung, die schließlich kam?
Das Mitleid und das Verständnis
zerschellen am festen Damm.
Es könnte ja alles kommen:
Vertrauen, Liebe und Glück.
Du hast das nicht ernst genommen.
Du hast dafür keinen Blick.
Du sollst deinem Herzen folgen,
sonst hat es ja keinen Zweck.
Vergiss deine
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Kölle - meine Stadt Mein Herz
23.02.2012 16:33
Geboren im Viertel umgeben von Wärme
von Armut geprägt der Zusammenhalt war groß
lange ist es her fast unendliche Ferne
wo sind all die Jahre bloß
Ich bin Erwachsen die Wärme ist nicht mehr in mir
alle Jahre wieder findet für alle das eine statt
ich sehne mich zurück nach der Zeit mit ihr
wo ist dieses Gefühl so wärmend das Viertel meine Stadt
Verlassen für die Eine das viel mir
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Endloses Schweigen
21.02.2012 21:34
Das Schweigen dehnt sich aus, stülpt sich über uns,
lässt uns frösteln, frieren und erstarren.
Erstickt das Leben zwischen dir und mir.
Keine Worte mehr, kein Lächeln,
keine Gefühle nur Leere und Hilflosigkeit.
Unendliche Traurigkeit, Trauer um den Verlust.
Was wir verloren war uns einst kostbar -
bedeutet nun nichts mehr.
Wir werden den Weg nicht mehr gemeinsam gehen,
das Schweigen trennt uns, lässt dich fremd erscheinen.
Entfremdung
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Sag, liebes Herz
21.02.2012 17:18
Sag, liebes Herz, wo warst du heute,
was ist geschehen, dass dich so erfreute,
springst wie ein Füllen ungezähmt,
der Verstand steht dazwischen, total gelähmt.
Unbändiges Verlangen treibt dich ins Freie,
hörst du die ersten Frühlingsschreie,
er will dir sagen, er ist nun gekommen,
der Winter hat endlich die Tristesse mitgenommen.
Galoppierst durch die Wiesen, durch das zarte Grün,
wilde Lust lässt die Fantasien blühen,
belichtet vom warmen Sonnenstrahl,
schlägst du
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Gib nie die Hoffnung auf
19.02.2012 13:17
org. Titel Hoffnung
Hoffnung darf man nie aufgeben
was auch alles kommt im Leben
ein starker Glaube gibt die Kraft
die selbst große Hürden schafft
Nicht beklagen was geschehen
nach vorne soll der Blick stets gehen
das Leben wird nicht innehalten
man ist gezwungen zu gestalten
Wenn auch die Lage ist sehr misslich
ist doch die Hoffnung unerlässlich
weil sie den Weg mit Licht erhellt
dass man die Richtung beibehält
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Ein schlichter Dichter
18.02.2012 21:35
Ich bin ein schlichter
eifrig suchender Dichter
an vielen Orten
wühle ich nach Worten.
Bekomme ich welche zu fassen
halte ich sie fest
auf dem Papier
sind sie aufgeschrieben
gehören sie mir
für eine Weile
dann werden sie entlassen.
Schicke sie hinaus
zu euch allen
werde vielleicht erfahren
wem sie (nicht) gefallen.
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Moment
18.02.2012 13:32
Ist die Zeit denn auch real
oder willkürlich-freie Wahl?
Wer kann denn schon im Morgen leben,
nach Ergebnissen von Gestern streben?
Vergangenes verspätetes Licht,
welches durch die Netzhaut bricht,
hat auf seiner unbeschwerten Reise
die Relativität gebeugt, heimlich still und weise!
Alles Wahrgenommene bereits erfolgt,
während von tollkühnen Gedanken verfolgt,
welche dem Äther der Erinnerungen,
aus der Vergangenheit entsprungen.
Ist die Historie noch so Perfekt
viel subjektives darin steckt!
Die
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Der Konflikt in mir
16.02.2012 21:45
Hinnehmen, wegschauen, akzeptiern',
aushalten, billigen, nicht kritisiern.
Nicht kämpfen, nichts wagen, hoffen vielleicht.
Nur abwarten bis die Liebe verbleicht.
Nicht reden, sprechen, Gefühle gestehn,
nur denken, bangen, sich selbst nicht verstehn.
Verdrängen, vergessen, nicht loslassen,
leiden, weinen, sich nur anpassen.
Es könnte so einfach sein
16.02.2012 21:38
Sag mir was ist's, das uns unsichtbar
auseinander hält, leide Gefahr,
die uns zartes Glück herzlos verwehrt?
Es könnt glühn', blühn', unendlich werden,
durch unsre Liebe niemals sterben,
Ist dies Glück denn schon zu viel begehrt?
Nur unser Kopf ist es, der uns trennt,
des Herzens Flamme, sie, die brennt.
Was ist das Leben, wenn so verkehrt?
Sterne zählen, lernen zu fliegen,
Frieden verbreiten, Leben lieben.
All das könnt' ich,
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Wegen Dir
16.02.2012 20:18
Der Bäcker backt
Der Computer "computet"
Es scheint alles normal
Nur mein Herz das blutet
Wegen Dir, wegen Dir
Alles nur wegen Dir
Ich kauf mir ne Zeitung
Ich lese darin
Ich merk das ich nicht bei der Sache bin
Wegen Dir, wegen Dir
Alles nur wegen Dir
Mein Chef fragt: Was ist denn nur los?
Doch ich kann nicht antworten
In meinem Hals sitzt ein Kloß
Wegen Dir, wegen Dir
Vielleicht (2)
15.02.2012 17:51
Vielleicht hat uns're Welt nur einen Anfang
und danach nie mehr ein Ende.
Vielleicht hat unsre Welt nur einen Türgang
und dahinter keine Fenster, keine Wände.
Vielleicht sind wir nur ein leichter Versuch.
Ein Experiment, ein Wurf, ein Ruf
von einem Irgendwas, das zutiefst verborgen verkehrt,
dessen vergessene Einsamkeit seine Größe verzehrt.
Wer weiß Es? Wer will Es wissen?
Wer sucht Es? Wer kann Es vermissen?
Wer hat den Mut, die
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Garten Eden
13.02.2012 17:47
Nun ist sie doch gekommen
die holde Winterfee,
reichlich brachte sie uns,
leise rieselnden Schnee.
Die erstarrte Natur,
hat sie wohlig, schützend zugedeckt,
bis die warme Hand des Frühling`s,
sie aus dem Schlafe weckt.
Rinnsal der Freude,
werden durch Wiesen, Auen fliessen,
unbändige wilde Keimlinge,
aus der Erde spriessen.
Düfte der Verlockung,
sind in die lauen Lüfte gestiegen,
Blüten der Vollendung,
leicht im Winde wiegen.
Die Schönheiten im Garten
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Eine Annahme
13.02.2012 12:49
Liebe, wie Schwimmen in fernen Wässern,
im Land der Träume, ein Schritt nur entfernt,
von dem, was Wirklichkeit heißt.
Liebe wie tausend Meere, die kitzeln,
berühren und sehnsüchtig machen,
in einem Traum,
den man sich für jeden Augenblick wünscht.
Alltag ist aber die Realität
und ein Augenblick das Glück.
Kann Liebe also wirklich sein,
wenn sie doch nicht alltäglich ist,
sondern nur ein Augenblick,
oder gleich zwei.
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Opfer der Liebe
13.02.2012 12:16
Einmal mehr ist es geschehen
Liebe! Er will sie nicht verstehen
Gefühlte Kälte in tragischer Stunde
Gedanken drehen sich, Runde für Runde
Thalia heiter seinen Weg begleitet
Er hört ihr Schluchzen, als sie ihm entgleitet
Um zu vernichten das elende Bangen
hält er ihr Herz nicht länger gefangen
Es wendet so viel in dieser Welt
Gibt einfach nichts das ewig hält
Fühlt es noch wie es einst war
Die Liebe ist
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Der Liebe Schatten
12.02.2012 21:47
Du tauchst auf und schleichst Dich in mein Leben,
ohne jede Erklärung zu geben,
stiehlst gedankenlos mir mein armes Herz,
übersiehst dabei den stechenden Schmerz.
Bohrenden Zweifel zurücklässt in mir,
mich bindest mit ihm, abhängig von dir.
Ungewiss ist deine Liebe, was bleibt
ist meine an dich verschwendete Zeit.
Und all die schmerzlichen Tränen die ich,
im Wahn der Liebe vergossen für dich,
belächeln das Herz das sagt ich sei dein,
Nachtgesang
12.02.2012 16:10
Im steten Fall
durch unendliche Weiten
zieht vorüber
das blasse Nichts
Und die Sterne
verstecken
die hüllenlose Gestalt
aus schimmerndem Nebel
welche lautlos
im Feuerstrahl
der Morgensonne
erfriert
Singend
empfängt der Schnitter
die Schönheit
und verweilt
unter Engelschören
bis der letzte Tropfen versiegt
Umhüllt der Tag die Welt
ist das Spiel vorüber
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An des Saumes Rand
12.02.2012 13:00
Was suchet er, so wollt' ich fragen,
diesen Menschen Kümmerlich,
hörte seine Antwort sagen:
"Fühlst Du es denn nicht -
siehst Du nicht die Macht Du Narr?
Dann schau in meine Augen,
spür das Sein und erst das War,
wirst mir schon noch glauben."
Oh, selbst als Meister aller Phrasen,
vergisst die Zunge seinen Bund,
denn als wir von Dir lasen,
gabst Du Deinen Tode kund.
Nimmer satt am Kelch
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Zeitgeist
12.02.2012 11:38
Wie ist es so schön dabei zu sein,
beim Älterwerden
und nicht allein.
Die Lebensseiten
sind noch nicht geschrieben,
geschenkte Zeit
ist dir dafür geblieben.
Jeder neue Tag
von früh bis spät,
selbst ungenutzte Stunden,
er in die Vergangenheit weht.
Man kann ihn nicht halten,
man muss ihn leben,
den Zeitgeist,
mit seinem Nehmen und Geben.
Gib ihm dein Vertrauen
bei Freud und Leid,
so ist er dein Partner
Verweht
11.02.2012 19:29
Wie ein Blatt im Winde
schwebst Du davon,
durch den herbstlichen Wald,
wo gedämpft ist der Ton.
Ein Sonnenstrahl
durch die Äste blickt,
Dich, das einsame Blatt,
zu Deinem Ziele schickt.
Auf einem bunten Hügel
lässt Du Dich nieder,
Mutter Erde nimmt Dich
in ihre Arme wieder.
Die grauen Wolken ziehen...
10.02.2012 09:23
Die grauen Wolken ziehen in der Ferne,
es dunkelt schon, es weht ein kühler Wind.
Der helle Mond, wie hängende Laterne,
bescheint die Straßen, die ganz öde sind.
Die Städte tragen ihre Nachtbekleidung.
Am Abend sieht das Land verstorben aus.
Was machst du jetzt? Siehst fern? Liest eine Zeitung?
Für mich gibt´s keinen Platz in deinem Haus.
Mein lieber Freund! Ich bin dir gar nicht böse.
Ich wünsch´ dir ein Fass
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Am Abgrund (2)
09.02.2012 21:55
Einst gab es einen Planeten
blau und grün und braun
viele Arten waren vertreten
so herrlich anzuschau'n.
Alles dort hatte seinen Platz
folgte seiner Natur
die Erde war ein großer Schatz
dann begann ihre Tortur.
Nach Milliarden von Jahren
kam endlich der Mensch
und breitete sich über die ganze Welt aus.
Er wollte sich die Erde untertan machen
ohne sich selbst beherrschen zu können.
Er glaubte alles zu wissen
ohne sich
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Silberflies
09.02.2012 18:12
Wenn des Denkers Herz leise pocht,
der Tag schläfrig gähnt
und das Hirn mit dem Albtraum focht,
dann ein jeder Stern ersehnt,
das Silberflies am Firmament.
Silbrige, glänzende Fäden
sprießen bei Gesang der Sägen,
die dein Fleisch zerschneiden,
deine Träume ausweiden,
das Silberflies am Firmament.
Schweiß glitzert auf der Haut,
in deinen blutenden Haaren.
Sie sterben in unzähligen Scharen,
sie haben verteidgt, doch wurde geklaut,
das Silberflies am Firmament.
Falten
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Tröpfchen des Glücks
09.02.2012 17:39
Das Herz bekam Flügel,
die nun wild schlagen,
sie wollen es über das Meer,
in die Ferne tragen.
Im Reisegepäck sind
liebevolle Wünsche verpackt,
begleitet von Melodien,
im sehnsuchtsvollem Takt.
Die Stimmen der Lüfte
sich miteinbinden,
gemeinsam werden sie
den Herzenspartner finden.
Das Echo der Wellen
lassen widerhallen,
Tröpfchen des Glück`s
die herunter fallen.
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Gestrandet
09.02.2012 17:22
Verloren
in der Weite der Träume
gefangen
in der Gischt der Schäume
gestrandet
in der Wärme des Sandes
begeisstert
von der Schönheit des Landes
getragen
von der Kraft der Liebe
umspült
von der Gewalt der Gefühle
Kirschbaum erwache!
09.02.2012 17:01
Gefrostet, nackt,
steht er draussen im Flur,
bekleidet,
mit einem Schneemantel nur.
Die Wurzeln,
tief im Erdreich versteckt,
wartet er,
bis der Frühling ihn weckt.
Der sanfte Wind,
seine Äste streichelt,
die Sonnenstrahlen,
seinen Trieben schmeichelt.
Des Baumes Schönheit,
sich jetzt entfaltet,
das rosa-rote Blütenmeer,
die Natur gestaltet.
Die Lust der Sinne,
sie dich entführen,
wie im Traum,
sich in's "Sein" zu verlieren.
Weiterlesen...
Zeitraffer
08.02.2012 18:25
Sonnensturm, Mondgewitter,
Sternenblitze, dunkel, hell,
sich drehende Kugelwelten,
so schwindelig, rasend schnell.
Kleine Punkte flitzen hier,
hin und her, wie wilde Tier,
tagein, tagaus, was ein Graus,
niemand von uns kann hinaus.
Es wird Tag, es wird Nacht,
Sonne, Wolken, Stürme, Regen,
Alltagswelt, monoton,
Menschen sterben, neue Leben.
Eisfrucht
08.02.2012 17:47
Stein auf Mörtel,
Mörtel auf Stein,
Schicht um Schicht,
so wird die Mauer sein.
Gestrichen wird mit der Zunge.
Zunge auf kalten Stein,
schleimiges grau,
so wird die Fassade sein.
Innen ein Kamin und ein Sessel,
zwischen warmen Stein.
Feuer knistert an schwarzen Kohlen,
ja so wird die Einrichtung sein.
Doch wer wohnt in dem Haus?
Es ist ruhig, niemand ist daheim,
doch wer lauscht,
hört die Wände schrein.
Kleiner Stern
08.02.2012 06:21
Als kleiner Stern möchte ich am Himmel stehen,
mich still über Dein Bettchen neigen,
um aus dem dunkelschwarzen Schweigen,
der Nacht zu dir herabzusehen.
Möchte dich mit Sternenlicht umschmeicheln,
nicht aufwecken nur einfach schauen
und zärtlich bis zum Morgengrauen,
die so geliebten Züge streicheln.
Doch neigt der Schatten erstem Licht,
so heißt es wieder „Abschied" nehmen,
ein kleiner Rest von Sternentränen,
verbleibt als Staub auf Deinem Gesicht.
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Das neue Jahr (2)
08.02.2012 05:42
Das neue Jahr steht vor der Tür,
komm, lass es rein, sei nett zu ihm,
Was kann das neue Jahr dafür,
wenn's Dir im Alten schlecht erging?
Plag es nicht gleich mit Deinen Sorgen,
reich ihm ein kleines Gläschen Wein,
schau's munter an, denk nicht an morgen,
denn was sein wird, wird halt sein!
Das Leben ist kein ruhiger Fluss,
ein Wildbach ehr, den niemand zähmt,
der gibt und nimmt und
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One Night Stand
07.02.2012 18:17
Wieder eine Nacht
voll sinnlosen Sex
und leerer Lustgefühle
mit einer fremden Frau
die mir nicht näher war
als der Abendstern.
Am Morgen gehen wir
voneinander, wie kalte Asche
die der tosende Wind zerstreut
nachdem wir eine winzige Ewigkeit
als helle Flammen loderten.
Wir waren doch nur Diener,
willenlose Sklaven,
des großen Triebes über uns
und des kleinen Verlangens in uns.
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Gefangenschaft
07.02.2012 12:14
Gefangen in den Gefühlen der Verzweiflung,
keine Worte führen auf den Weg zur Befreiung.
Verstrickt in ein wildes Geäst ohne Blüten,
schmerzende Dornenstiche, Wunden die bluten.
Bedrohliche Ahnungen überschatten das Gedankengut,
türmen sich vor dir auf, wie eine gigantische Flut.
Schwindende Kräfte haben ihre Grenzen erreicht,
der Wille, die Hoffnung, immer mehr entweicht.
Hellerleuchtet ein Pfad, der durch das Dickicht zeigt,
die Gefangenschaft sich dem guten Ende zuneigt.
Begegnung
07.02.2012 07:55
Sie trafen sich in aller Heimlichkeit,
an einem verschwiegenen Ort,
voller Zweifel und Vorbehalte.
Sie nahmen Abschied,
voller Traurigkeit,
wissend um die eigene Unzulänglichkeit.
Einfach alles zu viel
06.02.2012 22:33
Kommunikationsüberdruss
endlich Stille um mich herum
Menschenüberdruss
mit mir allein sein
Liebesüberdruss
nur mir gehören
Lebensüberdruss
auf ewig Frieden finden
Der Auftragsmörder
05.02.2012 19:13
Nach langem Ruhen, eines Tages,
bekommt der Mörder seines Ranges
einen Auftrag; vom Stadthalter persönlich.
Ungewiss ist der Frevel und ungewöhnlich.
"Hör' gut zu, du, unbedeutendes Gesindel, und
hintergeh' mich nicht, ich dulde keinen Schwindel!
Mein Vermögen hat die Hure sich unter den Nagel gerissen.
Finde und töte sie; kein Geschöpf wird sie je vermissen!"
"Jawohl, mein Staatsmann, unverzüglich wird sie erledigt;
Ohne Skrupel und mit Freude wird sie geschädigt.
So
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Tote Götter
05.02.2012 16:06
Tote Götter haben die Unart wieder aufzuerstehen.
So gesehen ist der Mensch ein äusserst sympathisches Wesen.
Er stirbt und bleibt tot - ein ewiges Leben lang.
Mein Teddy
05.02.2012 15:59
Zerzaust und dünn Dein braunes Fell,
gleich einem gescheiterten Rebell.
Vernäht die Wunde an der Stirn,
mit dickem auffällig-weißen Zwirn.
Die gläsernen schwarzen Augen lose.
Welch arme unglückliche Pose.
Der rote Plüschmund hell-befleckt,
hatte Dich als Kind mit Brei geneckt.
Das runde Bäuchlein brummelte noch,
hob man Dich auf und ab und hoch.
Meine Liebe zu Dir war so groß,
andere Spielsachen chancenlos.
Manch salzige Träne über
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Hegen der Unendlichkeit
04.02.2012 18:07
Stunden saß ich da vor mich hin,
schaute verträumt durch das Fenster... aber auch dahin,
wo die Gedanken in die Unendlichkeit schwinden,
zu den glühenden Sternen, zu den sommerlichen Winden.
Dahin, wo es keine Sorgen mehr gab,
wo das Glück meine Seele umgab,
wo die geliebte Familie lachte,
wo die Liebe neue Erkenntnisse brachte,
wo ich die Hand auf mein Herz legte
und mit stolzem Gefühl diese Unendlichkeit pflegte.
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Am Ende gibts Kuchen
04.02.2012 10:59
Feiner Kuchen Kochrezept,
trockne Tücher in der Spüle
und in Tonnen angeschleppt,
backe backe Kaffeemühle.
Heiter nachmittags entzückt
wie das Mahlwerk dann ganz fein
diese Krümel derb zerdrückt,
lauten Schepperns kurz und klein.
Neue Mischung das muss sein,
duftend Zutat nicht zuletzt,
denn zwölf Dinge sollen rein,
gewisse Mittel bringen's dass es fetzt.
Ofen an, auf heiß gestellt
bekommt der Klumpen sein Gesicht,
verschmilzt er bis der Wecker schellt
und
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Der Mann, der alles kann
03.02.2012 23:57
Blut tropft in ihren Schoß,
klebrig und heiß.
Die Fäuste waren gnadenlos,
sein Gesicht wurd' kreideweiß.
Ein Fluss aus Angst und Schmerz
läuft über die Türschwelle.
Innen wohnt, tief im Herz,
dein Liebster, eine große Welle.
Er ist der Mann,
der nur das Eine kann.
Leises Bitten und ein Wimmern
kriechen über roten Flur.
In seinen Augen ein verrückte Schimmern,
es setzt aus die Wanduhr.
Eine Böe der Gnade
Totenstille
03.02.2012 23:26
Ich stand allen am Grabesstein,
in meinen Händen klumpte kalte Erde.
Aus dem Himmel fällt der Schnee,
kleine Flocken, so zart so rein.
Ich spürte keine Beschwerde,
trotz des Tränen See
und wünschte es wäre nicht still.
Totenstille, in meinem Verstand,
hab keine Waffe zur Hand,
um mich zu erschlagen.
Regen fällt vom Mondgesicht,
an dessen Wangen hängt die feuchte Trauer.
Ich höre in die Nacht hinein,
schau in die Schatte des
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Wintermelodie - Haiku
03.02.2012 18:49
Bäume sind verstummt.
Eisiger Hauch des Winters
Krähe schreit einsam.
Etwas wirkt
03.02.2012 13:24
Etwas wirkt Kosmos.
Kosmos wirkt Werden.
Werden wirkt Welt.
Welt wirkt Leben.
Leben wirkt Mensch.
Mensch erfindet Gott.
Gott soll: Kosmos, Werden, Welt, Leben, Mensch erschaffen haben?
Die eine große Frage die wohl ewig bleiben wird, trotz allen wissenschaftlichen Fortschritts: Was ist der Urgrund des Seins? Warum ist etwas Etwas und nicht Nichts?
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Das Gefühl der Musik
03.02.2012 02:53
So unbeschreiblich Musik die Sinne beflügelt,
so sehr wünsche ich mir mit der Vollkommenheit
der Klänge einst zu werden.
Die Kraft, der alles auf einem wirkenden Gefühle,
der Leidenschaft des Lebens.
Ich will die Gedanken der Klänge verstehen,
mit ihnen Leiden, mit ihnen glücklich sein...
Ich will den Sinn des Lebens spüren
ohne über mein Dasein zu zweifeln.
Ach lass mich schreien über all meine Fehler,
über die Freude, über den Sinn meines
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Tanz der Ewigkeit
01.02.2012 17:43
Taumelnd umschließt die Sehnsucht
den schönen Klang,
wo kreischendes Verlangen tobt
und der Schleier zerbricht,
wenn der Vorhang fällt.
Und tanzend bricht sie mit der Stille,
um den Traum
der ewig währen soll,
im Lichte zu beschreiten,
auf das er sie sehe.
Die Stille des Augenblicks
verzaubert das Sein,
und die Worte fehlen,
die Magie zu fassen.
Überfalle meine Seele,
versinke im Traum
und schließe mich ein,
im Wolkenstaub der
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Traumtänzer
01.02.2012 15:35
Zeig mir den Ort
mit silbernen Flügeln
Behalte mich dort
versuch' mich zu zügeln
Erstrahle im Glanz
der Sonne entgegen
Ein einsamer Tanz
zusammen verwegen
Erklär mir die Welt
zerbrochen am Leiden
Sag mir was zählt
außer blutigem Scheiden
Ertränke den Schmerz
zersprenge die Ketten
Gefundenes Herz
verzweifeltes Retten
Verzeih mir den Schrei
vergehende Stille
Versunken mit dir
mein einziger Wille
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Gedanken über Gedanken
31.01.2012 23:10
Wie liebe ich doch die Gedanken
sie machen mich so herrlich frei
Zukunft darf sich darin ranken
ob alles wahr wird ist Einerlei
Gedanken bringen mich auch fort
vom Hier und Heute und vom Jetzt
an einen angenehmen Ort
der mir den Alltag oft ersetzt
Ich fühle mich dann unbeschwert
denn stets darauf darf ich vertrauen
dass kein Gedanke ist verkehrt
und es kann niemand ihn mir rauben
Leben fordert
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Eintauchen
31.01.2012 12:23
Leise weiße Flöckchen
huschen um die Nase.
Dichte Wolken malen
grau die Himmelswölbung.
Hinter Nebelschleiern
verstecken Bäume sich
Und lassen nah erscheinen
den weiten Horizont.
Kälte in den Poren zieht,
Eis auf Pfützen frostig blinkt.
Gedanken fliehen mit
dem Hauch zitternd in die Weite.
Wo Krähennestern gleich
Misteln grüßen aus den Ästen.
Doch die Krähen
sind längst verstummt.
Stumm ruht der See
in den das
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Im Schatten verfängt sie sich
31.01.2012 11:50
Lockige Schwaden wachsen, ihre Scham umschließend,
scheinen die Augen, klar und ungetrübt, durch Gazeartiges.
Scheint das Mädchen selbst in ihren Schatten fließend,
um gänzlich von allem Irdisch´ Abschied zu nehmen.
Zur Hälfte verdeckt und halb im Rouge der Gesellschaft.
Doch im Tanz verlorener Dynamik spiegelt sich,
was sie verlor, wer sie einst war, voller Lebenskraft.
Taucht es in jede Träne, die warm gen´ Boden tropft.
Geht als Teil von ihr hinfort,
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Am Computer
31.01.2012 10:56
„Hallo liebe Olga,
wie geht es Dir heute?"
Mails folgen und folgen,
es schreiben die Leute.
Ich sitze am Rechner
und wühle in Seiten.
Wo ist denn mein Öffner,
um Netz abzuschalten?!
Und wieder Anfragen,
Aufträge, Kontrakte,
Repliken und Fragen,
Tabellen und Akten...
Display ist geduldig
genau wie Papier.
Es ist mir nur schuldig
'ne Nachricht von DIR.
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Den Toten tief ins Angesicht
31.01.2012 08:26
Schau den Toten nicht zu tief ins Angesicht,
denn deines Lebens Schwergewicht
zerfällt sogleich ins Ungefähre.
Du bist nie mehr die gelbe Ähre
die sinnentrunken im Vergehen
des Lebens großes Wehen
unmerklich lächelnd weiterschenkt-
alles fühlt und nichts mehr denkt.
Es nagt in deinem innern Grunde
ein Zahn der nimmer ruht.
Er schlägt dir Wund um Wunde
und saugt an deinem roten Blut.
Schau den Toten nicht zu tief ins Angesicht!
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