Schlagzeilen - News - Pflegestufe.com
Bundesweites Pflegenetzwerk mit Pflegeberatung unterstützt beim Widerspruch zur Einstufung in eine gerechtfertigte Pflegestufe, berät am kostenlosen Pflegetelefon und informiert pflegende Angehörige sowie Pflegebedürftige. Bei teilnehmenden Apotheken und Arztpraxen erhalten Sie von uns den kostenlosen Pflegeratgeber mit wertvollen Tipps zu Rechten und Pflichten bei bestehender Pflegebedürftigkeit.
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Die Notfallkarte für pflegende Angehörige
30.04.2012 14:39
Problem
Sie pflegen einen Angehörigen im häuslichen Umfeld und Ihnen passiert etwas. Ein kleiner Unfall, eine plötzliche Erkrankung oder eine unvorhergesehene Abwesenheit. Niemand weiß etwas von der Not eines Menschen, der auf Ihre Hilfe angewiesen ist.
Lösungsansatz
Sie führen eine Karte mit sich, die andere Menschen über die Situation des Pflegebedürftigen informiert und entsprechende Handlungsempfehlungen enhält. Diese Karte sollte in jedem Portemonnaie (Geldbörse) oder in jeder Handtasche Platz finden und auffallen.
Lösung
Das bundesweite Pflegenetzwerk der Vital & Aktiv Pflegeberatung liefert an alle Pflegebedürftige und an pflegende Angehörige kostenlos eine Notfallkarte im Visitenkartenformat an. Diese können Sie einfach unter http://notfallkarte.pflegestufe.com über ein Bestellformular oder unter dem bundesweiten Pflegetelefon 0800/611 611 1 (gebührenfrei aus [..]
Entwurf für Pflegereform: Mehr Hilfe für Demenzkranke
26.04.2012 17:57
Demenzkranke und ihre Angehörigen sollen mehr finanzielle Hilfen und andere Zuwendungen bekommen als bisher. Dafür soll das Gesetz zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung sorgen. Lesen Sie hier die Neuregelungen im Überblick:
Leistungen
Für Demenzkranke wird die Pflegestufe 0 eingeführt. Sie erhalten 120 Euro im Monat, wenn sie von Angehörigen betreut werden und 225 Euro, falls sie ambulante Pflegedienste nutzen. Auch die Leistungen für Demenzkranke der anderen Pflegestufen werden erhöht: In der Pflegestufe I bekommen Altersverwirrte statt 450 Euro künftig 665 Euro. In Stufe II sind es 1.250 Euro statt 1.100 Euro. Das Pflegegeld für Bedürftige, die sich von Angehörigen versorgen lassen, steigt in der Pflegestufe I von bisher 235 Euro auf 305 Euro und in der Pflegestufe II von 440 Euro auf 525 Euro.
Angehörige
Pflegende Angehörige bekommen mehr Ansprüche. Bei der [..]
Das Klageverfahren beim Sozialgericht
18.04.2012 13:23
Sie haben den Widerpruch nach Ablehnung einer gerechtfertigten Pflegestufe verloren und der Widerspruchsausschuss kam zum selben Ergebnis?
Dann erhalten Sie einen rechtsmittelfähigen Bescheid und können damit vor dem zuständigen Sozialgericht Klage gegen den Widerspruchsbescheid der Pflegekasse einreichen. Nachfolgend erklären wir Ihnen kurz die Verfahrensregeln.
Auf jeden Fall sollten Sie sich vor einer solchen Klage pflegefachlich von einem unabhängigen Pflegeberater beraten lassen. Andernfalls risikieren Sie unnötigerweise ein langes Verfahren, welches Sie ggf. gar nicht gewinnen können. Wenn Sie uns mit einer solchen Prüfung beauftragen möchten, klicken Sie einfach hier.
Beim sozialgerichtlichen Verfahren gibt es drei Instanzen:
Das Klageverfahren vor dem Sozialgericht gemäß § 8 Sozialgerichtsgesetz (SGG)
Die Berufungs- und Beschwerdeverfahren vor dem Landessozialgericht [..]
Wenn das Private wichtiger als die Karriere wird
12.04.2012 15:43
Wenn Politiker wegen eines kranken Partners beruflich zurückstecken, erregt dies viel Aufsehen. Tatsächlich ist die Pflege von Angehörigen für viele Menschen in Deutschland Alltag. Für Betroffene stehen schwierige Entscheidungen an.
Sie wolle „keine halben Sachen“ machen, hat Gesine Lötzsch am Mittwoch mit Blick auf ihren überraschenden Rückzug als Vorsitzende der Linkspartei gesagt. Da ihr 80 Jahre alter Mann schwer erkrankt ist, wird sich Lötzsch beruflich künftig nur noch auf ihr Bundestagsmandat beschränken. Dabei hatte Lötzsch bereits angekündigt, wieder als Linke-Chefin antreten zu wollen. Ob sie jemals nochmals ein so hohes Amt besetzen wird, steht in den Sternen.
In den vergangenen Jahren gab es weitere prominente Fälle, in denen ein Politiker wegen eines privaten Krankheitsfalles die Karriere abbricht oder zumindest eine Auszeit nimmt. Im August 2010 zog sich [..]
Milliarden-Überschuss: Sozialkassen sind gut gefüllt
12.04.2012 15:17
Die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hat der Sozialversicherung im Jahr 2011 einen Überschuss von 13,8 Milliarden Euro beschert.
Wiesbaden. Die gute Konjunktur hat den Sozialkassen im vergangenen Jahr einen Milliarden-Überschuss beschert. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, verzeichneten die Sozialversicherungen einen Finanzierungsüberschuss von 13,8 Milliarden Euro. Das waren 10,9 Milliarden Euro mehr als 2010.
Die Krankenversicherung verbuchte ein Plus von 9,3 Milliarden Euro, die Rentenversicherung von 4,4 Milliarden Euro. In der Pflegeversicherung summierte sich der Überschuss auf 300 Millionen Euro, in der Arbeitslosenversicherung ergab sich hingegen ein Defizit von 100 Millionen Euro.
Die besonders gut gefüllten Kassen der Krankenversicherung sind nach Angaben der Statistiker vor allem auf die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds [..]
Pflegeversicherung: Die Reform vor der Reform
28.03.2012 17:38
2011 sollte das Jahr der Pflege werden. Nun hat die Regierung die lang erwartete Pflegereform beschlossen. Doch die nächste Reform ist bereits angekündigt. Was sich ändert.
Nach monatelangen Verhandlungen hat das Bundeskabinett am Mittwoch die Pflegereform auf den Weg gebracht, bei der es vor allem um bessere Leistungen für demenzkranke Menschen geht. Finanziert werden soll das in erster Linie durch eine Anhebung des Beitragssatzes in der Pflegeversicherung zum 1. Januar 2013. Auch Pflege-Wohngemeinschaften sollen stärker gefördert werden. stern.de sagt, was sich für die Bürger ändert.
Wie hoch ist der Beitragssatz zur Pflegeversicherung künftig?
Der Beitrag soll zum 1. Januar 2013 von 1,95 auf 2,05 Prozent steigen. Die zusätzlichen 0,1 Prozent sollen der Pflegeversicherung 2013 rund 1,14 Milliarden Euro mehr einbringen. In den Folgejahren rechnet die Bundesregierung mit [..]
So gibt es Hilfe bei der Pflege
05.03.2012 13:26
Wer einen Hilfsbedürftigen umsorgt, investiert nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch viel Geld. Was die wenigsten wissen: Bestimmte Aufwendungen können steuerlich geltend gemacht werden.
Ein Überblick
Manchmal geht es ganz schnell, manchmal ist es ein schleichender Prozess: Ein Mensch kann sich nicht mehr selbst versorgen und benötigt Hilfe. Nach Angaben des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) waren zuletzt 2,13 Millionen Menschen pflegebedürftig. Die meisten von ihnen werden zu Hause betreut, rund 677 000 leben in Heimen.
Wenn ein Angehöriger pflegebedürftig wird, muss die Hilfe nicht nur organisiert, sondern auch bezahlt werden. "Je nach Pflegestufe und Region kann ein Pflegeheim alles in allem leicht zwischen 2500 und 3500 Euro oder mehr kosten", sagt Gerhard Timm, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW), [..]
Neue Pflegestufen sollen zügig kommen
02.03.2012 13:02
Die lange erwartete Reform des Pflegebedürftigkeitsbegriff kommt in die Gänge: Ein Expertenbeirat, der die konkrete Ausgestaltung der verschiedenen Pflegestufen planen soll, hat am Donnerstag in Berlin seine Arbeit aufgenommen. Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) zeigte sich zuversichtlich, dass nun "zügig die offenen Fragen geklärt werden".
Berlin (dapd). Die lange erwartete Reform des Pflegebedürftigkeitsbegriff kommt in die Gänge: Ein Expertenbeirat, der die konkrete Ausgestaltung der verschiedenen Pflegestufen planen soll, hat am Donnerstag in Berlin seine Arbeit aufgenommen. Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) zeigte sich zuversichtlich, dass nun "zügig die offenen Fragen geklärt werden".
Den Vorsitz des Gremiums teilen sich der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller, und der ehemaliger Vorstand des GKV-Spitzenverbandes, Klaus-Dieter Voß. Der neue [..]
Pflegegeld nach SGB XI an Kinder mit Diabetes mellitus
29.02.2012 14:13
Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie zur Frage einer Gewährung von Pflegegeld nach SGB XI an Kinder mit Diabetes mellitus
Bisher wurde Kindern mit Diabetes mellitus meist kein Anrecht auf Pflegegeld zugestanden, mit der Begründung, daß nach den Pflegerichtlinien lediglich Pflegeleistungen in den Bereichen Körperpflege, Ernährung, Mobilität und bei der hauswirtschaftlichen Versorgung berücksichtigt werden, während Pflegeleistungen wie Insulininjektionen, Blutzucker- und Urinzuckerkontrollen nicht berücksichtigt wurden. Der Pflegeaufwand im Bereich Ernährung wurde als zu gering eingestuft um täglich 90 Minuten zu beanspruchen (Voraussetzung für Pflegestufe I).
Vom Sozialgericht Hamburg war dagegen einem 9-jährigen Patienten mit Typ-I-Diabetes Pflegegeld der Stufe II (!) zuerkannt worden (SG Hamburg, 27. 6. 1996, Az: 23 P 663/95). [..]
Sozialgericht: Pflegebedarf kann nicht allein mit Stoppuhr entschieden werden
29.02.2012 10:44
Urteil zur Pflegestufe III - Stoppuhr allein entscheidet nicht
Weil für einen halbseitig gelähmten und blinden Mann ein Pflegeaufwand von 232 Minuten ermittelt worden war, wollte ihm die Kasse nicht die Pflegestufe III bewilligen. Eine "geringfügige Unterschreitung" der vorgegebenen Zeit um acht Minuten sei in diesem Fall allerdings nicht entscheidend, so das Gericht.
Über die Einstufung in die Pflegestufe III darf einem Urteil zufolge nicht allein die Stoppuhr entscheiden. Das Sozialgericht Münster korrigierte in einem jetzt veröffentlichten Urteil eine Entscheidung der Pflegekasse. Die Kasse muss einem halbseitig gelähmten und blinden Mann Leistungen der Pflegestufe III bewilligen, obwohl er die für die höchste Stufe notwendige Pflegezeit von täglich 240 Minuten nicht erreicht hatte. Das Urteil (Az.: S 6 P 135/10) ist nicht rechtskräftig.
Ein Sachverständiger hatte für den [..]