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Riesterrente: Test der verschiedenen Förder-Formen

Die verschiedenen Möglichkeiten riestergefördert zu sparen, haben alle ihre Vor- und Nachteile. Die seit 2008 erhöhten Zuschüsse sind zwar für alle Formen gleich hoch, dennoch gibt es Unterschiede.

Ob man mit einer klassischen Rentenversicherung Riester-Förderung beantragt, oder sich für einen Riester-Banksparplan, einen Riester-Fondssparplan oder eine fondsgebundene Riester-Rentenversicherung entscheidet, oder gar riestergefördert ein Haus kauft, hängt vom Alter und der Lebenssituation ab. Grundsätzlich lohnt sich eine Riester-Rente für Menschen, die über einen großen Teil ihres Arbeitslebens hinweg immer einen mittleren oder hohen Betrag verdienen.

Wer sich mit über 40 entscheidet, die eigene Altersvorsorge aufzubessern, schneidet mit einer klassischen Rentenversicherung mit Riester-Förderung im Vergleich am besten ab. So weiß man von Anfang an, in welcher Höhe die Rente liegen wird, wenn es zur Auszahlung kommt. Ähnlich sieht es bei Riester-Banksparplänen aus: Hier entfallen die Abschlusskosten, was besonders bei vorzeitiger Kündigung für mehr Fairness sorgt. Allerdings bringen diese Konten etwas weniger Rendite als Rentenversicherungen.

Eher etwas für jüngere Kunden sind Riester-Fondssparpläne oder fondsgebundene Riester-Rentenversicherungen. Diese Anlageformen versprechen mehr Rendite, sind allerdings auch Schwankungen ausgesetzt. Doch wenn der Zeitpunkt der Pensionierung noch in weiter Ferne liegt, ist die Chance sehr groß, dass die Schwankungen bis dahin ausgeglichen sind.

Im Vergleich der riestergeförderten Finanzprodukte schneiden die Bausparpläne mit Rieser-Förderung besonders gut ab. Sie sind vorzuziehen, wenn man vorhat, im Laufe des Lebens ein Haus zu bauen oder zu kaufen, in dem man selber wohnt. Es macht wenig Sinn, in eine Riester-Rente einzuzahlen, während man gleichzeitig einen Kredit aufnehmen muss, um ein Haus zu kaufen. Riester-Wohngeld eignet sich für alle, die in ein selbst genutztes Haus investieren.

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