Eine Eiweiss-Allergie schränkt die Nahrungsauswahl ein
Sehr viele Lebensmittel enthalten Eiweiß und können von Allergikern daher nicht verzehrt werden. Zum Teil besteht aber auch nur eine Unverträglichkeit auf bestimmte Eiweißverbindungen, beispielsweise die der Milch.

© Claudia Hautumm / http://www.pixelio.de
Viele Allergiker vertragen lediglich bestimmte Eiweißsorten nicht, können andere aber ohne Schwierigkeiten zu sich nehmen. Verhältnismäßig häufig treten Unverträglichkeiten gegen Milcheiweiß auf, sodass die Betroffenen auf den Konsum von Milchprodukten verzichten müssen. Dies gilt auch für Spezialprodukte, die keine Laktose enthalten. Dabei handelt es sich nicht um das Eiweiß, sondern um den Milchzucker, auf den ebenfalls viele Menschen allergisch reagieren. Ebenfalls verbreitet ist eine Überreaktion auf Hühnereiweiß. In diesem Fall dürfen keine Eier und oft auch keine Geflügelprodukte verzehrt werden. Besonders schwierig ist die Situation für Personen, die auf beide Eiweißarten allergisch reagieren oder generell keine tierischen Proteine vertragen. Sie können nur auf ein sehr eingeschränktes Nahrungsangebot zurück greifen und müssen ihre Ernährung daher besonders sorgfältig planen.
Zuvor sollte allerdings geklärt werden, ob tatsächlich eine Allergie besteht oder ob andere Erkrankungen die Beschwerden verursachen. Dazu sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen und von diesem einen Allergietest durchführen lassen. Anschließend kann man gemeinsam einen geeigneten Ernährungsplan entwickeln. Dabei ist es wichtig, auch auf versteckte Eiweiße zu achten. Oft sind tierische Proteine in Lebensmitteln enthalten, in denen man sie nicht unbedingt vermuten würde. Beim Kauf von Fertigprodukten muss die Zutatenliste also sorgfältig geprüft werden, um allergische Reaktionen zu vermeiden. Zusätzlich lohnt sich die Anschaffung einer Liste, in der alle eiweißhaltigen Lebensmittel aufgeführt sind. Insbesondere in den ersten Wochen nach Feststellung der Allergie können derartige Nachschlagewerke sehr hilfreich sein.
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