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Ausgefallene Tapeten - in vielen Baumärkten erhältlich

Tapeten sind eine herkömmliche Alternative zu Putz- und ähnlichen Stoffauftragungen für die Wandbedeckung. Sie bestehen meistens aus Papier oder Kunststoff und können ausgefallen sein oder eher traditionell.

Tapeten jeder Art dienen als Wandverkleidung. Ursprünglich wurden Teppiche im Mittelalter als Wandvorhang benutzt, allerdings war das nur bei reichen Bürgern oder Adligen möglich, da die Teppiche überaus aufwendig hergestellt wurden. Später verwendete man deutlich günstigere Lederverkleidungen, heutige Tapeten bestehen meistens aus Papier, Kunststoff oder strapazierfähigen Textilien. Die Raufasertapete, welche aus Altpapier und Holzspänen hergestellt wird, ist am weitesten verbreitet. Sie hat den Vorteil, dass sie zum einen sehr günstig produziert werden kann und andererseits relativ einfach zu verkleben ist. Die Wand braucht keine aufwendige Vorbehandlung, und auch auf der Tapete selber dürfen Kleisterreste verbleiben. Sie werden meistens einfach weiß übergestrichen, und je nach Qualität der Streichfarbe muss man mehrere Lagen auf die Bahnen auftragen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Man kann aber auch ganzdeckende Pastellfarben oder eigene Muster auf die Raufasertapete malen, jedoch ist es ggf. erforderlich, diese Farblagen mehrmals aufzutregen. Es gibt aber auch Tapeten, die mit speziellen Mustern bedruckt sind. Bei den ausgefallenen Mustern ist es unbedingt notwendig, die einzelnen Tapetenbahnen genau nach Musterpassung an die Wand zu kleben. Es ist ebenfalls ungünstig, wenn auf den Außenseiten der Mustertapete Kleisterreste zurückbleiben, daher sollte man diese Arbeiten vielleicht besser von professionellen Tapezierern durchführen lassen. Besonders schwierig sind Tapeten zu verkleben, welche aus Seide oder anderen Textilien bestehen. Hierfür braucht man meistens eine Lacktapete als Untergrund, um eventuell vorhandene Wandunebenheiten auszugleichen. Der Untergrund für diese Tapeten muss sehr genau vorbereitet werden, damit die Wandverkleidung vollständig zur Geltung kommt. Auf einer Seidentapete dürfen keinesfalls Kleisterreste übrig bleiben, daher werden diese Bahnen häufig nur von spezialisierten Tapezierern an die Wand gebracht.

Hierzulande waren Grastapeten in den 70er und 80er Jahren ein weit verbreiteter Modetrend. Bei diesen Textilfasertapeten werden Grashalme getrocknet, zu langen Fäden zusammengebunden und in eine Faser verwebt. Die Tapeten wurden später überstrichen und sind heute noch in dem einen oder anderen Wohnraum vorhanden. Allerdings ist es heutzutage schwer, neue Modelle dieser Art zu finden. Neben besonders ausgefallenen Textiltapeten gibt es auch Tapeten aus Papier, worauf eine Metallfolie zu finden ist. Auf diese Tapeten können die Hersteller durch besondere chemische und mechanische Verfahren Perleffekte und Verlaufmuster aufbringen, welche der Tapete ein besonderes Aussehen verleihen. Allerdings müssen diese Bahnen ebenfalls extrem sorgfältig verklebt werden, daher sollte diese Arbeit nicht von unerfahrenen Tapezierern durchgeführt werden.

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