Microfaser ist ein Sammelbegriff für besonders feine, weiche Fasern aus verschiedenen Werkstoffen. Sie haben vielseitige Einsatzgebiete – Kleidung, Polstermöbel, Bettwäsche, Reinigungstücher und eben Handtücher. Mikrofaserhandtücher saugen sich nicht so voll wie normale Frotteehandtücher und sind deshalb schnell wieder einsatzbereit. Aus diesem Grund haben Turmspringer und Schwimmer, schon lange bevor der Trend zur Microfaser sich auch in anderen Sportarten durchsetzte, einfaches Fensterleder zum Abtrocknen verwendet. Bezogen auf den Komfort bestand natürlich noch ein großer Unterschied zu den heutigen Hightech-Fasern.
Diese Materialien tun sich vor allem durch ihr kleines Packmaß hervor und sind deshalb bei Reisenden äußerst beliebt. Besonders in der Outdoor-Branche gibt es eine große Auswahl an Herstellern und Ausführungen: von ganz kleinen Größen für Hände und Gesicht bis zu saunatauglichen Ausmaßen. Möchte man die technischen Vorteile der Mikrofaser in Verbindung mit dem komfortablen Hautgefühl eines Frotteehandtuchs, wird es etwas teurer. Einfachere Modelle erzeugen bei der Anwendung oft ein quietschendes Geräusch und hinterlassen Feuchtigkeit auf der Haut. Da nützt es wenig, wenn das Handtuch selbst nach kürzester Zeit wieder trocken ist. Billige Ausführungen erkennt man häufig daran, dass sie im trockenen Zustand noch hart sind.
Ist man einmal auf den Geschmack gekommen, kann es durchaus sein, dass man auch im Alltag nicht auf die Vorteile der Microfaser verzichten möchte. Diese Handtücher kratzen auch ohne Trockner nicht auf der Haut und können in einem Single-Haushalt Zeit und Platz sparen. Alte Handtücher lassen sich zudem als Reinigungs- und Allzwecktücher weiterverwenden.
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