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Happy Birthday lieber Affe – Meine ersten 365 Tage als Blogger und wie es nun weitergeht
10.01.2017 00:00
Ein Jahr co monkey, was bedeutet das nun? Für mich ist es ein großes Ereignis, von dem ich auf halber Strecke nicht mehr glaubte, es überhaupt zu erreichen. Ein Jahr, in dem ich mich kopfüber in die fremden Sphären des Bloggerdaseins stürzte, wahnsinnig viel lernte und mit Leidenschaft und kleinen Schritten alles aufbaute, bis hin zum heutigen Tag – der Weggabelung meines Bloggerdaseins Es gibt Momente im Leben, da erreicht man eine Etappe – wie etwa eine bestimmte Zeitvorgabe oder ein Ziel, das man sich selbst gesetzt und erreicht hat – und steht vor einer neuen Entscheidung. Man kann kurz zurückblicken, muss dann aber entscheiden, wie es weitergeht. Geht man den Weg weiter oder schlägt man eine neue Route ein?   Ein Rückblick auf die letzten 12 Monate Vor genau einem Jahr war es soweit, ich entschied mich für das Bloggen, veröffentlichte meinen ersten Beitrag und entdeckte die Lust am Schreiben wieder. Ich erinnere mich noch, als wäre es erst letzte Woche gewesen. Ich saß in meinem kleinen WG-Zimmer in Alicante, mein Auslandssemester neigte sich dem Ende zu und ich hatte Lust auf etwas Neues. Den Kopf voller Ideen und beflügelt von dutzenden Büchern und Blogs, die ich verschlungen hatte, startete ich also meinen eigenen. Es sollte ein Experiment sein, einfach mal etwas Neues und Anderes. Alles war komplettes Neuland für mich und stellte mich immer wieder vor neue Herausforderungen: WordPress, Social Media, eigene Domain, Aufbau von Reichweite, HTML, Suchmaschinenoptimierung und noch sehr vieles mehr. Zugegeben – ich bin manchmal an all dem fast verzweifelt, dennoch habe ich mich durchgebissen und in dieser Zeit so viel gelesen und gelernt wie zu sonst keiner Zeit zuvor.   Aber während der letzten 12 Monate passierte noch einiges mehr. Das Bloggen half mir nämlich nicht nur in puncto Internet und technischer Herausforderungen, sondern motivierte mich auch dazu, noch mehr Neues auszuprobieren und auch Dinge anzupacken, die bisher nur in meiner Wunschvorstellung existierten und die ich seit Jahren nicht wagte umzusetzen. Die größte Lektion, die ich insgesamt im letzten Jahr lernte, ist diese: Man muss nicht schon am Anfang eines Weges jeden einzelnen Stein kennen, es reicht, wenn man einzelne Abschnitte und das Ziel vor Augen hat – alles Weitere lernt man dann unterwegs.   So meldete ich im Februar letzten Jahres endlich ein Gewerbe an und arbeitete mich Stück für Stück in die Materie des Unternehmertums ein. Die Selbständigkeit war bereits in meiner Jugend ein Wunsch, den ich irgendwann einmal umsetzen wollte, von dem ich aber dachte, dass man vorher wahnsinnig viel können und wissen muss. Steuern, Buchhaltung & Co kenne ich zwar aus dem Studium, dennoch ist es in der Praxis eine andere Welt. Ich lerne nach wie vor jeden Tag dazu und bin froh, endlich diesen Schritt gewagt zu haben.   Weitermachen oder einen neuen Weg gehen? Natürlich ist es keine leichte Entscheidung oder eine, die man mal eben so nebenbei trifft. Letztendlich habe ich viele Wochen darüber nachgedacht, ob ich weitermache oder aufhöre mit dem Bloggen. Das schreiben und basteln am Blog hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht. All die tollen Kommentare und E-Mails haben mich auch in Down-Phasen immer wieder ermutigt weiterzumachen und jedem einzelnen zu antworten. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man anderen helfen und sie ein Stück weit auf ihrem eigenen Weg begleiten kann. Tolle Kontakte sind entstanden und mein Horizont hat sich stetig erweitert. Auch der Respekt gegenüber anderen Blogger-Kollegen, die sich tagtäglich durch dieses Haifischbecken kämpfen, ist und bleibt groß. Dennoch habe ich noch eine weitere Lektion gelernt. Und zwar die, sich nicht auf zu Vieles gleichzeitig zu konzentrieren. Multitasking ist eine Illusion – denn am Ende leidet immer die Qualität jeder einzelnen Aufgabe, der man sich zusätzlich annimmt. Ich habe im letzten Jahr vieles ausprobiert, Neues angefangen und begonnen, an einigen Zielen zu arbeiten. Hinzu kommen die Arbeit in und am eigenen Unternehmen und die Endphase meines Studiums, die künftig sehr viel Aufmerksamkeit fordern. Zu der Zeit, als ich co monkey ins Leben rief, war ich alleine in Spanien und hatte sehr viel Zeit zum Schreiben. Mein Anspruch an die Intervalle für neue Inhalten, die Länge und Qualität der Beiträge und die Erwartungen an mich selbst wurden im Laufe der Zeit und bis heute immer höher. Somit stand für mich fest, dass es nur ein ganz oder gar nicht gibt. Halbherziges schreiben oder weniger neue Inhalte waren nie eine Option. Ich stand vor der Entscheidung, entweder auf diesem Level weiterzumachen und meinen eigenen Ansprüchen an Qualität und Mehrwert für jeden Leser auf diesem Blog zu halten oder am Zenit den Schlussstrich zu ziehen.   Für mich steht nun fest, dass ich dieses Kapitel schließe.   Wie geht es weiter? Ob diese Entscheidung endgültig ist, kann und will ich hier und heute nicht sagen. Vorerst verbuche ich meine Bloggerreise als großartige Erfahrung, die ich gerne gemacht habe. Ich möchte mich in diesem Jahr auf bestehende Projekte und meine Selbständigkeit konzentrieren und in diesen Bereichen weiter vorankommen. Vielleicht gibt es im Laufe der Zeit darüber nochmal etwas zu lesen, ich lasse es einfach mal offen… Trotz alledem bleiben co monkey und auch die Facebook-Seite mindestens für dieses Jahr online. Ebenso halte ich die Buchtipps sowie den Tool-Bereich und die Blog- und Podcast-Liste so aktuell wie möglich. Somit bleibt die Seite hoffentlich auch noch für viele wiederkehrende und neue Besucher hilfreich oder mindestens unterhaltsam.   Zum Schluss Ich hatte es vor einiger Zeit bereits kurz angemerkt – das Schreiben ist für mich kein abgeschlossenes Kapitel, im Gegenteil: ich arbeite seit einigen Wochen an meinem ersten Buch, das ich im Laufe des Jahres veröffentlichen möchte und auch andere Schreibarbeiten stehen künftig noch auf dem Plan. Ich will noch nicht alles verraten, nur, dass es für jeden, dem dieser Blog gefallen hat, ebenfalls eine Bereicherung sein könnte. Bevor ich mich nun verabschiede, möchte ich dir deshalb einen Vorschlag und ein kleines Geschenk machen: Wenn dir gefallen hat, was du hier in den letzten Monaten lesen konntest, dann trage dich mit deiner E-Mail-Adresse in die Mailliste ein. Sobald die... The post Happy Birthday lieber Affe – Meine ersten 365 Tage als Blogger und wie es nun weitergeht appeared first on co monkey.
Die besten Facebook-Gruppen für (Neu)-Unternehmer
28.11.2016 07:00
Soziale Netzwerke sind Zeitfresser, keine Frage! Doch für angehende Unternehmer können Sie die perfekte Starthilfe schaffen. Testen, Diskutieren, Austauschen – mit Facebook kannst du Kontakte und Communities auch als Abkürzung auf deinem Weg zum Erfolg nutzen!   Es gibt kaum etwas Wichtigeres für angehende Unternehmer als sich mit Gleichgesinnten zu umgeben, von den eigenen Erfahrungen zu berichten, den Fehlern anderer zu lernen und dadurch eigene zu vermeiden. In den letzten Wochen ging es hier auf dem Blog hauptsächlich um Amazon FBA. Das Thema scheint in Deutschland mittlerweile immer größere Kreise zu ziehen und ich habe mich sehr über das viele tolle Feedback gefreut. Über die sieben Wochen haben mich aber auch viele Fragen von angehenden Sellern per E-Mail erreicht, von sehr allgemeinen Anfragen bis hin zu speziellen. Jede einzelne habe ich gerne beantwortet. Ich hatte und habe auch heute ebenfalls noch viele Fragen, die sich um die Selbständigkeit drehen. Von Steuern und Buchhaltung, über Unternehmensformen, Gewerbeanmeldung und Kosten bis hin zu Automatisierung und Outsourcing. Gerade im Bereich Online-Business findet man hilfreiche Antworten auf solche Fragen nicht immer via Google. Im Laufe der Zeit konnte ich aber einige tolle Ressourcen sammeln, in denen ich viele Antworten auf meine Fragen gefunden habe. Deshalb möchte ich nun eine weitere kleine Sammlung starten – diesmal mit hilfreichen Facebook-Gruppen rund um Amazon und das Unternehmertum:   Amazon-Gruppen   Private Label Journey: Deutschsprachige Facebook-Gruppe von den Gründern der PLJ Community. Knapp 7.000 Mitglieder tauschen sich hier zu den Themen FBA und eCommerce allgemein aus.   Amazon SEO: Eine Gruppe mit rund 6.000 Mitgliedern, bei der der Hauptfokus auf der Optimierung rund um Amazon liegt. Diskutiert werden aber auch anderen FBA-Themen.   FBA Business Builder: Eine noch relativ junge Facebook-Gruppe mit knapp 900 Mitgliedern, aber viel Input zum Thema Amazon FBA. Besonders empfehlenswert sind auch die Video-Tutorials.   Importdojo.com – Mastercourcing from China: Englischsprachige Gruppe zur gleichnamigen Internetseite vom Sourcing-Experten Manuel Becvar. Hier findest du Austausch mit rund 3.000 Mitgliedern zu Amazon FBA und dem Warenimport aus China.     Business-Gruppen   Solopreneure & Freelancer: Eine aktive und moderierte Gruppe für Unternehmer, die mit smarten Geschäftsmodellen und vor allem Solo unterwegs sind. Neben der Möglichkeit eigene Projekte vorzustellen gibt es viel Austausch und Unterstützung von über 1.600 Mitgliedern zu diversen Business-Themen.   DNX Community (Deutsch): Eine Gruppe mit über 3.700 Anhängern des ortsunabhängigen Lifestyles. Es geht um Online-Business, Lifehacks, Tools und alles rund um die DNX-Konferenzen.   DNX Community (English): Die internationale und englischsprachige Community der DNX Global mit mittlerweile rund 1.600 Mitgliedern.   Digitale Nomaden: Die Facebook-Gruppe für ortsunabhängige Selbständige und Unternehmer aus dem deutschsprachigen Raum zum Austauschen und Vernetzen. Rund 4.600 Member sind hier mittlerweile vertreten.   Wireless Life Community: Sebastian Kühns Community „my wireless life“ ist vor einigen Monaten zu Facebook umgezogen und bietet dort mit rund 550 Mitgliedern einen moderierten Austausch zu sämtlichen Themen rund um das Online-Business.   LetsSeeWhatWorks Community: Auch die LSWW Community ist vor einiger Zeit zu Facebook umgezogen und bietet mit knapp 900 Mitgliedern eine gute Größe für den Austausch zu Business-Themen, Tools und Gründung.     Wie sind deine Erfahrungen mit Facebook-Gruppen im Businessbereich? In welchen Gruppen bist du selbst aktiv? Wenn du hier etwas vermisst oder selbst (d)eine Gruppe empfehlen möchtest, schreib’ mir gerne eine Mail oder unten in die Kommentare.     The post Die besten Facebook-Gruppen für (Neu)-Unternehmer appeared first on co monkey.
Amazon FBA Teil 7: Meine ersten Gehversuche an der Hand eines Giganten
07.11.2016 07:00
In den letzten Wochen drehte sich auf dem Blog alles nur um das eine große Thema: Amazon FBA und den Prozess von der Produkt-Idee bis zum ersten Verkauf. Heute gebe ich Einblicke in meinen eigenen Testlauf, die Hürden und was bzw. wer mir unterwegs geholfen hat.   Auf das Thema FBA gestoßen bin ich Anfang des Jahres, genauer gesagt im Februar. Ich war nach 5 Monaten Studium in Spanien gerade zurück und nach wie vor auf der Suche nach dem passenden Geschäftsmodell für meine ersten Schritte ins Unternehmertum. Über diverse Blogs und Podcasts kam ich letztendlich zu Amazon FBA. Sofort war ich angefixt von dem Potential und abgeschreckt zugleich von der Fülle an Informationen, die ich darüber fand und die mit jedem gelesenen Satz noch mehr komplexe Strukturen und Fragen aufwarfen. Es war, als würde ich vor einem Berg stehen, den ich bezwingen will, ohne vorher je dafür trainiert zu haben. Eine neue Herausforderung, die mir viel Denkarbeit abverlangte.   Gedankliche Hürden Ich kann gar nicht genau sagen, was mich eigentlich zurückhielt. Ich war mir dem Potential des Modells bewusst, hatte ein paar Rücklagen, die ich investieren konnte und wollte unternehmerisch starten. Ich glaube, letztendlich stellte mir mein Streben nach Perfektion ein Bein und dadurch verstrich so viel Zeit, dass ich ins Zweifeln kam. Das kennen sicher viele: Du hast eine Idee, bist total überzeugt davon und würdest am Liebsten sofort starten. Durch irgendeine Situation beginnst du dann, dir Fragen zu stellen und zu zweifeln. Je mehr du das tust, desto weiter entfernt sich dann die Euphorie und du beginnst, deine Idee rationaler zu betrachten. Das ist wie ein Schutzreflex, der uns gegen zu überstürzte Vorhaben schützen kann. In meinem Fall war es eher ein Hindernis, was mir fast drei Monate meiner Zeit raubte, weil ich nach dem EINEN perfekten Produkt suchte – die Nadel im Heuhaufen. Zwischen Februar und Mai kämpfte ich gegen meinen Kopf. Neben dem Perfektionsstreben war ich hin und her gerissen von Gedanken zwischen „trau dich doch einfach“, „leg endlich los“ und „was wäre wenn…“ bzw. „ich habe aber keine Ahnung von …“. So spontan ich in einigen Sachen auch bin, gehöre ich in anderen wohl eher zur Kategorie „risikoavers und unspontan“. In diesen drei Monaten war ich dennoch nicht untätig. Ich analysierte Märkte, machte mir viele Notizen und las alles, was mir in die Hände fiel. Ich wollte starten; aber mein Kriterium dafür war, dass ich verstand, was ich tue. Um meinen Kopf zu überzeugen, erstellte ich mir also eine Art Mini-Guide der mir für den kompletten Prozess meines ersten FBA-Produktes dienen sollte. Damit wollte ich vor dem Start klären, welche Schritte ich verstanden habe und wo ich mir noch Wissen aneignen muss. Glücklicherweise ist eine Stärke von mir, dass ich mich schnell und diszipliniert in etwas einarbeiten kann, was mich wirklich interessiert. Und so schrieb ich mir aus der Unsicherheit heraus eine Anleitung. Zu meinem Glück stieß ich zudem auch noch auf einen interessanten Blogpost…   Amazon FBA antesten mit kleinem Budget Zwischen Produktrecherche, Streben nach Perfektion und dem Versuch, den Prozess zu verinnerlichen, stieß ich auf einen Blogbeitrag auf Sidepreneur.de. Der Autor beschrieb dort eine Möglichkeit, das Geschäftsmodell zu testen mit nur rund 100 Euro Kapital – eine Summe, die ich notfalls als Lehrgeld verkraften konnte. Dort sah ich also meine Chance, ohne viele Ausreden endlich ins Handeln zu kommen und den Prozess kennen zu lernen. Vielen Dank an dieser Stelle an Michael Dohlen! Worum es in dem Beitrag geht, möchte ich anhand meines eigenen Beispiels kurz zusammenfassen: Statt – wie in den letzten Beiträgen beschrieben – ein Produkt in größerer Menge und unter der eigenen Marke via Alibaba zu sourcen, konzentriert sich der Testlauf auf den kleinen Bruder: Aliexpress. Das ist die B2C-Plattform, auf der Produkte in kleinen oder einzelnen Mengen bestellt werden können. Um einen Markt bzw. ein Produkt anzutesten und die Prozesse des Amazon FBA Modells besser kennen zu lernen, habe ich dort eine Testbestellung gemacht. Zuvor habe ich potentielle Produkte – wie in Beitrag Nr. 3 beschrieben – recherchiert und gesammelt, anschließend auf Aliexpress nach Anbietern gesucht und die Preise verglichen. Nach einer Weile hatte ich dann ein Produkt gefunden, was mir gefiel und welches ich zu einem relativ guten Preis einkaufen konnte. Ich sprang also über meinen Schatten und tätigte meine erste Order: 50 Einheiten eines White-Label-Produktes (also ohne eigenes Branding), Warenwert: etwas mehr als 100 Euro. In den darauf folgenden Tagen durchlebte ich eine Mischung aus Vorfreude und Nervosität. Kommt die Ware überhaupt an? Ist das Produkt so wie beschrieben? Habe ich Geld in den Sand gesetzt? – Aber warum eigentlich diese Gedanken? Letztendlich möchte unser Geschäftspartner auch seinen Ruf bewahren und gute Produkte verkaufen. Dies bestätigte sich dann für mich auch endlich, als nach gut zwei Wochen die Bestellung bei mir eintraf. Zuvor aber noch ein erster kleiner Schreck.   Mein erster Kontakt mit dem Zoll Ich saß gerade in der Uni, mitten in einer Vorlesung als ich den verpassten Anruf einer fremden Nummer auf meinem Handy bemerkte – ausgegangen vom Zoll in Leipzig. Tausende Gedanken und Worst-Case-Szenarien gingen mir durch den Kopf… Da mich der Zollbeamte nicht erreichen konnten, bekam ich später am Nachmittag eine E-Mail. Ich sollte den Warenwert meiner Bestellung nachweisen und entsprechende Dokumente dafür zurück schicken. Zuhause angekommen machte ich gleich Screenshots der Bestellbestätigung und allem, was mir für den Nachweis infrage kam. Zugegeben fühlte ich mich wie ein Schwerverbrecher, der seine Unschuld beweisen wollte – dabei scheint dieser Prozess für den Zoll reine Routine zu sein. Für mich war es aber etwas völlig Fremdes! Ohne Probleme wurde meine Ware dennoch anschließend weitergeschickt. Bereits am nächsten Tag konnte ich das Paket dann in Empfang nehmen und die Kosten inklusive Einfuhrumsatzsteuer von knapp 36 € direkt an der Haustür zahlen.   Ware kontrollieren, umpacken und etikettieren Ich machte mich auf das Schlimmste gefasst, als ich den ausgebeutelt und mit viel Tape verklebten Karton öffnete (China ist wohl nicht gerade um die Ecke) – aber die Katastrophe blieb aus. Die Ware war vollzählig, unbeschädigt... The post Amazon FBA Teil 7: Meine ersten Gehversuche an der Hand eines Giganten appeared first on co monkey.
Amazon FBA Teil 6: Nun wird’s ernst: So setzt du dein Produkt in Szene, generierst erste Verkäufe und sammelst Bewertungen
31.10.2016 07:00
Heute dreht sich alles darum, wie wir unsere Produkte online gut präsentieren. Ich zeige dir, worauf du bei deinem Listing achten solltest, was du besser machen kannst als die Konkurrenz und wie du erste Verkäufe generierst und Bewertungen bekommst.   Die letzten Wochen waren spannend und arbeitsreich. Wir haben uns viel mit dem FBA-Geschäftsmodell beschäftigt, Produkte und Hersteller recherchiert und den Bestell- und Importprozess abgewickelt. Nun wollen wir natürlich auch die Früchte unserer Arbeit ernten und unsere Waren an den Mann bzw. die Frau bringen. In diesem Beitrag gebe ich dir Hilfestellung, um dein neues Produkt bestmöglich in Szene zu setzen.   Das Listing Dadurch, dass wir unsere Produkte über Amazon lagern und versenden lassen, haben wir bereits einige Vorteile gegenüber anderen Anbietern, die wir im ersten Teil bereits geklärt haben. Der wichtigste Pluspunkt für unsere Käufer ist wohl der Prime-Versand. Rund 17 Millionen Prime-Kunden hat Amazon mittlerweile und die wollen natürlich auch ihre Bestellungen gewohnt schnell erhalten. Als FBA-ler kommt uns dafür bei der Suche vor allem der Filter Versandoption > Prime zugute. Damit werden bereits andere Marketplace-Verkäufer aussortiert. Um nun auch Verkäufe zu generieren, muss aber unser Gesamtpaket stimmen. Um unsere Marke zu etablieren brauchen wir einen rundum professionellen Eindruck. Dazu gehören neben einem hochwertigen Produkt mindestens perfekte Rechtschreibung und gute Bilder. Mit einem gut optimierten Listing kannst du dich dabei schon von vielen Konkurrenten abheben, mit dem ersten Eindruck punkten und dadurch auch mehr Käufer für dich gewinnen. Das „Listing“ bezeichnet im FBA-Jargon die Angebotsseite, auf der deine Waren im Amazon-Warenkatalog präsentiert werden. Mit dessen Qualität steht und fällt letztendlich die Kaufentscheidung deiner Kunden. Deshalb solltest du hier viel Zeit und Mühe investieren um potentielle Käufer von deinem Produkt zu überzeugen. Das Listing besteht aus unterschiedlichen Bausteinen, die du optimieren kannst und solltest. Dazu gehören: Der Titel, die Bullet-Points, die Produktbeschreibung die Keywords und die Produktbilder.   Der Titel Neben den Produktbildern ist der Titel das wichtigste Element des Listings. Er ist Teil dessen, was dein potentieller Käufer als erstes sieht, wenn dein Produkt in seinen Suchergebnissen auftaucht. Ein guter Titel entscheidet darüber, ob ein Kunde dein Produkt anklickt oder zum Konkurrenten geht. Bis vor einigen Monaten hatten Keywords, die im Titel untergebracht sind, eine stärkere Gewichtung für die Amazon-Suche als die unsichtbaren Backend-Suchbegriffe (Vielleicht hast du selbst Produkte vor Augen, die im Titel mit Suchbegriffen derart vollgemüllt sind, dass man erst auf den zweiten Blick weiß, worum es sich wirklich handelt). Das hat sich mittlerweile geändert. Amazon ist an zufriedenen Kunden interessiert und somit auch an einer Produktbeschreibung, die „menschlich“ ist. Achte beim Titel also darauf, dass du mit maximal 200 Zeichen dein Produkt so in Szene setzt, dass der Kunde Lust bekommt, es anzuklicken. Verwende dafür wertgebende Beschreibungen, die ein hochwertiges Produkt suggerieren, wie „Premium“ oder „qualitativ“. Natürlich sollten hier nur echte Vorteile und keine leeren Versprechen untergebracht werden.   Die Bullet-Points Im Seller Central findest du diese Stichwortbeschreibungen beim Klick auf dein Produkt unter Beschreibung > Aufzählungspunkt. Dies ist einer der Bereiche, die der Kunde mit als Erstes im Blickfeld hat, wenn er auf einer Angebotsseite gelandet ist. Um die Bullet-points bestmöglich auszunutzen, gibt es unterschiedliche Ansätze. Ich bin der Meinung, dass man hier die „Unique Selling Proposition“ (USP) also das Alleinstellungsmerkmal bzw. die Vorteile des Produktes unterbringen sollte. Statt „Wasserabweisende Schuhe“ verkaufst du also lieber „Trockene Füße durch wasserabweisendes Spezialbeschichtung unserer Wanderschuhe“. Das erfordert etwas Übung in der Denk- und Schreibweise, ist aber deutlich kundenfreundlicher. Insgesamt 5 Punkte kannst du hier unterbringen. Du solltest dir also Gedanken darüber machen, was genau dein Produkt für den Kunden „tun kann“ und diese Vorteile kurz und präzise ausformulieren.   Die Produktbeschreibung In der Beschreibung kannst du deine Vorteile und Produkt-Eigenschaften nochmal ausführlicher formulieren. Hier kannst du z.B. auch etwas über dich / deine Firma / dein Label erzählen oder auf eine Garantie hinweisen, die du dem Käufer geben möchtest. Gestalterisch kannst du dich hier auch etwas mehr auslassen als in den anderen Teilen des Listings: In der Produktbeschreibung kannst du etwas mit HTML-Code oder einem HTML-Editor arbeiten und so einzelne Testpassagen z.B. fett oder kursiv darstellen. Das schafft mehr Übersicht und Struktur für den Kunden. Grundsätzlich ist zwar die HTML-Verwendung von Amazon nicht gestattet, allerdings ist mir kein Fall bekannt, wo es zu Problemen oder Sonstigem kam. Dennoch – Verwendung ohne Gewähr und auf eigenes Risiko. Was du auch in deine Produktbeschreibung einbringen kannst ist der sogenannte „call to action“. Das ist die Aufforderung an den Besucher deiner Angebotsseite, eine bestimmte Aktion auszuführen, z.B. das Produkt jetzt zu kaufen / in den Einkaufswagen zu legen, o.ä..   Die Keywords Die Schlüsselbegriffe, die du als Keyword für deine Angebote hinterlegst, sind für die Kunden nicht sichtbar, spielen aber eine wichtige Rolle. Sie sind relevant dafür, wie und ob dein Produkt gefunden wird. Für deine Keywords hast du in 5000 Zeichen (5 x 1000) Platz, alle wichtigen Suchbegriffe unterzubringen. Wichtig ist natürlich, dass du weißt, wie Kunden nach deinem Produkt suchen (würden). Dafür solltest du zum einen selbst überlegen, welche Suchbegriffe du verwenden würdest und zum anderen auch Freunde und Familie fragen, welche Begriffe sie benutzen würden. Sammle am Besten alles, was in Frage kommt erstmal in einem Textdokument. Suchbegriffe findest du z.B. auch über den Google Keyword Planer. Dort kannst du beliebige Suchwörter eingeben und dir weitere Vorschläge anzeigen lassen. Ein kleiner Tipp ist auch, den Link zum Listing eines Konkurrenzproduktes zu kopieren und in das Tool einzufügen. Weitere Tools zur Keywordrecherche: Autosuggest von Amazon und Google: Sobald du ein Wort oder Wortteil in die Suchmaske eintippst, werden automatisch häufig gesuchte Begriffe als Vervollständigung angezeigt. Keyword Tool Dominator Ubersuggest Keywordtool Optimierungsmöglichkeiten für Backend-Keywords gibt es letztendlich reichlich – von cleveren Wortkombinationen bis zu Falschschreibweisen ist vieles möglich. Probiere dich einfach aus und nutze die freien Zeichen.   Die Produktbilder Der erste Eindruck ist fast immer entscheidend – im echten Leben sowie im Netz. Das Produktbild ist das Erste, was der Kunde von deinem Angebot sieht und sollte deshalb gut gewählt sein. Es sollte deine Ware in das... The post Amazon FBA Teil 6: Nun wird’s ernst: So setzt du dein Produkt in Szene, generierst erste Verkäufe und sammelst Bewertungen appeared first on co monkey.
Amazon FBA Teil 5: Waren bestellen, importieren und weiterschicken ins Lager
24.10.2016 07:00
Wie kommt die bestellte Ware zu uns nach Hause und wie anschließend ins Amazon-Lager? Heute geht es hauptsächlich um den Bestell- und Importprozess. Wir schauen uns einige Voraussetzungen und Kosten an und klären, wie unsere Produkte anschließend zu Amazon ins Lager kommen, damit wir starten können.   Der Bestellprozess Produkt und Händler haben wir mittlerweile gefunden, die Samples sind zu unserer Zufriedenheit und alle Einzelheiten wurden mit dem Supplier geklärt. Super! Nun können wir unsere Ware produzieren lassen und dafür sorgen, dass wir sie schnellstmöglich auch geliefert bekommen. Für diesen Prozess geht jetzt ein Großteil unserer Zeit und auch unseres Budgets drauf. Umso wichtiger also, dass du vorher für dich alle offenen Fragen klärst und dich in die Materie weiter einarbeitest. Einen Grundstein legen wir heute schonmal.   Kosten Im Verlauf dieser Beitragsserie geht es um den Import aus China. Im grenzüberschreitenden Warenverkehr (mit Drittländern generell) fallen daher noch einige Kosten an, bevor wir unsere Ware endgültig in Empfang nehmen können. Dazu gehören neben den Versandkosten auch Einfuhrumsatzsteuer und Zollgebühren. Eine Zollbefreiung kommt für unsere Fälle eher selten in Betracht. Wenn du dennoch mal recherchieren willst, schau am besten direkt auf der Internetseite vom Zoll nach. Die Ware selbst muss natürlich auch bezahlt werden. In den meisten Fällen wird 30/70 bezahlt. Das bedeutet, dass 30% des Preises in Vorkasse und der Rest dann bei Fertigstellung der Produktion gezahlt wird. Bei der Zahlungsmethode kommt es darauf an, was der Supplier akzeptiert. Die gängigsten Zahlungsmethoden: Paypal Kreditkarte T/T (Bank Transfer) Western Union Alibaba Secure Payment   Alle haben ihre Vor- und Nachteile. Bedenke für deine Entscheidung auch die unterschiedlichen Gebühren für Transaktion und Währungswechsel. PayPal wird beispielsweise in Deutschland gerne genutzt und als sicher eingestuft, bringt aber auch höhere Kosten mit sich. Ist deine Ware verschickt und beim deutschen Zoll angekommen, fallen nochmal Kosten an. Jeweils 19% Einfuhrumsatzsteuer Zollsatz. Dieser ist letztendlich abhängig von deiner Ware und kann über die Zolltarifnummer ermittelt werden. Wenn du vorher grob 30% des Einkaufspreises veranschlagst, bist du aber fast immer auf der sicheren Seite. Bis deine Lieferung an der deutschen Grenze ankommt, können einige Wochen vergehen. Immerhin braucht die Produktion etwas Zeit und hat einige tausend Kilometer Weg vor sich. Trotzdem können wir nach wie vor einiges tun.   In der Zwischenzeit Während du auf die Fertigstellung und Ankunft deiner Ware wartest, kannst du dich bereits mit einigen anderen Sachen befassen. Falls du noch keine hast, kannst du dich jetzt um deine Gewerbeanmeldung kümmern und deine EORI-Nummer beantragen. Diese bekommst du kostenlos beim Zoll. Darüber hinaus kannst du dich nun mit dem Amazon Seller Central vertraut machen (bzw. spätestens jetzt einen Account eröffnen) und dein Listing vorbereiten. Du legst also dein Produkt im Amazon-Warenkatalog an und erstellst eine Rohversion deiner Angebotsseite. Dies machst du vor allem, um schon mal die benötigten Codes für deine Etiketten zu bekommen und Zeit zu sparen. Dazu später noch mehr. Du kannst dir nun auch schon erste Gedanken um die Keywords und deine Produktbeschreibung machen. Schau dafür auch bei der Konkurrenz vorbei, hole dir Anregungen und suche gezielt nach Verbesserungspotential in den Listings. Um Keywords zu recherchieren gibt es einige nützliche Tools – z.B. den Google Keyword Planer (dafür musst du ein Konto für Adwords erstellen) oder Keyword Tool Dominator. Zurück zu unserer Lieferung…   Import & Zoll Zum Importieren der Ware brauchst du für den Zoll nun die schon erwähnte EORI-Nummer und eine Zolltarifnummer. Hinter der EORI verbergen sich Daten zur Identifizierung deiner Person und deines Unternehmens. Damit soll die automatisierte Zollabfertigung erleichtert werden. Die Zolltarifnummer dient der Identifizierung des Produktes. Damit lässt sich u.a. auch der prozentuale Zollsatz, der beim Import anfällt, ermitteln. Wenn für ein Produkt mehrere Zolltarifnummern infrage kommen, macht es Sinn, die Zollsätze zu vergleichen um evtl. ein paar Euro zu sparen. Vorab musst du dir auch Gedanken um die gewünschte Versandmethode machen. Dafür hast du unterschiedliche Möglichkeiten: Du kannst deine Ware per Flugzeug oder Schiff importieren. Ersteres geht deutlich schneller, ist aber wegen den Kosten eher für kleine und leichte Sendungen zu empfehlen. Letzteres ist günstiger, benötigt aber viel Zeit und ist eher für schwere Sendungen oder Nachbestellungen geeignet – sofern nicht dein Lagerbestand schon bei null ist, denn dann sollte es schneller gehen. Wenn du bei deiner ersten Lieferung zeitnah deine Ware zugestellt und bis an die Wohnungstür geliefert bekommen möchtest, empfehle ich dir DHL Air Express. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht. DHL übernimmt dann für dich die Abwicklung beim Zoll und stellt dir die Leistung anschließend in Rechnung. Meist bekommst du während des Vorgangs noch einen Anruf oder Post vom Zoll mit der Aufforderung, einen Wertnachweis für die Ware zu bringen und deine EORI-Nummer mitzuteilen. Das kannst du zwar schnell per Mail abwickeln, lässt sich aber auch durch etwas Vorbereitung umgehen. Kommuniziere dafür mit deinem Hersteller, dass er der Lieferung eine Rechnung beilegt. Diese sollte – neben der Produktbezeichnung und Menge – Folgendes enthalten: den vollständigen Kaufpreis plus Versandkosten als seperate Position die Zolltarifnummer und deine EORI-Nummer (falls schon vorhanden). Damit klappt der Import in der Regel reibungslos und du sparst etwas Zeit.   Der ganze Prozess von der Bestellung zum Import kam mir anfangs vor wie eine neue Welt. Das Ganze hat mich lange Zeit abgeschreckt und meinen Start verzögert. Aber heute kann ich dir sagen: Neue Wege sind fast immer unbequem, die Kunst liegt darin, irgendwann den ersten Schritt zu machen. Letztendlich musst du dich schlichtweg mit dem Prozess befassen und dir alle Infos die du brauchst „unterwegs“ besorgen. Wenn man vorher versucht, bereits alles zu begreifen, wird man schlichtweg erschlagen. Der einzig hilfreiche Tipp ist daher: Beschäftige dich Woche für Woche mit der Materie, mache dir Notizen und speichere dir hilfreiche Internetseiten und Blogs. Einige gute Quellen habe ich dir im laufe der Beiträge schon genannt. Einen weiteren, guten Überblick für den Import bekommst du z.B. mit diesen 11 Tipps von Shopdoc. Für eine Übersicht zu den Nummern und Gebühren schaust du am Besten auf diesem Artikel von Bastian Barami vorbei.   Warenkontrolle und Versand an Amazon Sobald deine... The post Amazon FBA Teil 5: Waren bestellen, importieren und weiterschicken ins Lager appeared first on co monkey.
Amazon FBA Teil 4: Ware, Ware, Ware – und wo bekommen wir die nun her?
17.10.2016 07:00
Nachdem wir uns im letzten Teil mit der Produktrecherche beschäftigt haben, geht es nun auf die Suche nach einem Hersteller. Ich zeige dir heute, wo du fündig wirst und wie du Kontakt zu potentiellen Herstellern aufnimmst.   National oder global? Für die Produktbeschaffung, das sogenannte „Sourcing“, sollten wir uns als erstes Gedanken darüber machen, welche Länder für uns überhaupt infrage kommen. Am weitesten verbreitet unter FBA-Sellern ist China, aber auch andere Märkte haben ihre Vorzüge. Sucht man nach Herstellern innerhalb von Europa sind die Versandwege kürzer und somit auch die Versandgebühren geringer. Es gibt weniger starke kulturelle Unterschiede und keine großen Zeitverschiebungen, was die Kommunikation erleichtert. Mit einem Hersteller in Deutschland hat man neben der Sprache evtl. auch den Vorteil, sich persönlich zu treffen und die Waren vor Ort anzusehen bzw. abzuholen. Dafür nimmt man aber auch höhere Preise in Kauf und eine meist längere Antwortzeit auf Anfragen und E-Mails.   Wo mit der Suche starten? Um Hersteller zu finden gibt es einige gute Quellen im Internet. Die bekanntesten sind neben der Suche via Google: Wer liefert was: Deutsche Plattform, man kann nach Produkten oder Herstellern suchen. Industry Stock: Eine Firmensuchmaschine für Deutschland und Europa. Thomas Net: Hier findet man Produkte und Hersteller aus den USA. Global sources: Hier findet man einige europäische Hersteller aber auch viele asiatische. Made in China: Wie der Name schon sagt, findet man hier chinesische Hersteller. Alibaba: Der Klassiker fürs Sourcing aus Asien und nebenbei auch der größte Online-Marktplatz der Welt. Aliexpress: Die B2C-Plattform und der „kleine Bruder“ von Alibaba. Hier kann man auch geringere Mengen oder einzelne Produkte als Verbraucher bestellen. DH Gate: Ähnlich wie bei Alibaba findet man hier Großhandelsware, die man auch in kleineren Mengen abnehmen kann. Verhandlungen mit den Herstellern sind auch möglich, auf Anfrage teilweise auch Branding mit dem eigenen Logo. Eine weitere gute Möglichkeit sind auch Ausstellerverzeichnisse von Messen im In- und Ausland. Wie du siehst, gibt es viele Anlaufstellen um mit der Suche zu starten. Um die weit verbreitetste Variante abzudecken und da ich selbst meine Erfahrungen dort sammeln konnte, zeige ich dir nun, wie du über Alibaba Hersteller findest und den ersten Kontakt herstellst.   Tausend und eine Nacht… …habe ich gefühlt nun schon auf Alibaba verbracht und mich von der Auswahl das ein- oder andere Mal erschlagen lassen. Dass dies der weltweit größte Online-Marktplatz ist, merkt man ziemlich schnell. Die Registrierung und Nutzung der Plattform ist kostenlos und geht relativ schnell und unkompliziert von der Bühne. Spätestens ab hier sind Englischkenntnisse dann auch nicht mehr entbehrlich. Zwar gibt es mittlerweile auch Übersetzungen ins Deutsche, allerdings sind mir diese zu ungenau. Ich nutze die Plattform daher ausschließlich auf Englisch und würde dir das auch empfehlen. So kommst du direkt mit dem Vokabular in Kontakt, welches du später auch im Kontakt mit den Händlern brauchst.   Hersteller finden auf Alibaba Nachdem du dich registriert und schon etwas auf Alibaba umgesehen hast, geht es nun darum, passende Hersteller für unser erstes Produkt zu finden. Überlege dir dafür als Erstes einige englische Begriffe, die dein ausgewähltes Produkt gut beschreiben bzw. übersetzen. Bevor wir uns dann an die Suche machen, sollten wir noch ein paar Filter einstellen.   Hier die wichtigste im Überblick – Supplier Types: Assesed Suppliers (durch Dritte geprüfte Anbieter) Trade Assurance (Zusätzliche Kaufabsicherung) Gold Supplier (Premium Anbieter)   Wir sollten einerseits das Risiko für unseriöse Anbieter so klein wie möglich halten, darüber hinaus aber auch nicht in extremem Maße unsicher sein, sonst filtern wir wohlmöglich so sehr aus, dass am Ende nichts mehr übrig bleibt. Ich empfehle dir aber beim Filtern zumindest ein Häkchen beim Gold Supplier zu setzen. Die Anbieter zahlen für diesen Status Geld an die Plattformbetreiber und du kannst auch sehen, wie viele Jahre sie den Status schon besitzen. Am wichtigsten ist aber, dass du später beim Auftritt und Kontakt mit dem Anbieter insgesamt ein gutes Gefühl hast. Wenn du die Filter nun eingestellt und deinen Suchbegriff eingegeben hast, bekommst du wahrscheinlich viele Seiten mit mehr oder weniger passenden Angeboten zu deiner Suche. Am linken Seitenrand kannst du nun die Suche noch etwas eingrenzen. Probiere ein wenig rum mit verschiedenen Filtern und Suchbegriffen. Du wirst schnell ein Gefühl für die Plattform bekommen. Lasse dich beim Suchen noch nicht von Preisen oder Mindestabnahmemengen beeinflussen. Meist sind dies nur sehr grobe Richtwerte. Letztendlich kommt es sowieso auf individuelle Wünsche und Absprachen an.   Klicke dich durch die unterschiedlichen Angebotsseiten und mache dir einen ersten Eindruck von den Anbietern. Wie ist der Gesamteindruck? Gibt es weiterführende Links zur Firmenhomepage o.ä? Wie ist dort dein erster Eindruck? Wie ist die Antwortzeit- / und rate? Handelt es sich um einen Hersteller oder einen Zwischenhändler? Gibt es viele Angaben und Fotos zum Produkt? Wie viele Mitarbeiter hat das Unternehmen? Wie hoch ist das Umsatzvolumen? Ob du lieber mit Herstellern oder mit Zwischenhändlern zusammenarbeiten möchtest ist Geschmacksache und kommt auch auf deine Wünsche bezüglich Produktänderungen und Anderes an. Meist sind Hersteller günstiger, Zwischenhändler haben dafür oft einen schnelleren und genaueren Mailkontakt.   Die wichtigsten Begriffe und Kürzel Bevor es ans Kontaktieren der Supplier geht, möchte ich dir noch einen schnellen Überblick der wichtigsten Kürzel und Begriffe geben, die dir auf den Angebotsseiten begegnen können.   Material / color / size: Die Eckdaten und Varianten zum Produkt. Certification: Vorhandene Zertifizierungen. OEM: Darunter versteht man einen Erstausrüster (Original Equipment Manufacturer). Also einen Hersteller, der das Produkt nicht selbst in den Einzelhandel bringt. MOQ: Die „minimum order quantity“ – das ist die Mindestmenge an Einheiten, die sich der Anbieter pro Abnahme vorstellt. Lass dich von der Zahl aber noch nicht abschrecken. Meist ist es möglich bei der ersten Bestellung eine kleinere Menge zu vereinbaren, da sich die Anbieter natürlich auch eine dauerhaftere Beziehung davon versprechen. Logo: Hierunter findest du Details zu den Möglichkeiten und Varianten, dein eigenes Logo am Produkt anzubringen. Lead time: Die voraussichtliche Zeit bis zur Fertigstellung des Erzeugnisses. Payment terms: Hinter diesen Kürzeln verbergen sich die akzeptierten Zahlungsbedingungen, z.B.: PP (PayPal), WU (WesternUnion), TT (grenzüberschreitende Überweisung), LC (Letter of Credit / Akkreditiv)... The post Amazon FBA Teil 4: Ware, Ware, Ware – und wo bekommen wir die nun her? appeared first on co monkey.
Amazon FBA Teil 3: Was ein gutes Produkt ausmacht und wo wir es finden können
10.10.2016 07:00
Die mentalen und organisatorischen Voraussetzungen haben wir in den letzten Teilen bereits geschaffen. In diesem dritten Teil geht es nun darum, ein passendes Produkt für deinen Start ins Amazon FBA Business zu finden und darum, welche Kriterien du hierbei beachten solltest.   Wir suchen nach einem Produkt, das wir jetzt und auch in Zukunft gerne verkaufen wollen. Es sollte Potential haben und sich in einer Nische bewegen, in der wir künftig ähnliche Produkte verkaufen können. Gut wäre es natürlich auch, wenn wir eine Chance hätten, längerfristige Erfolge zu feiern, indem wir die Bedürfnisse der Kunden erkennen und in weitere Richtungen ausbauen können. Um ein passendes erstes Produkt zu finden, gibt es viele unterschiedliche Herangehensweisen. Welche für dich am effektivsten sind, wirst du durch Ausprobieren schnell herausfinden. Auf jeden Fall empfehlen möchte ich dir aber, dass du dir alle Produktideen immer irgendwo aufschreibst, damit du evtl. auch später noch darauf zurückgreifen kannst.   Anforderungen an das Produkt Um ein gutes Produkt zu finden und den gewünschten Erfolg zu erzielen, gibt es ein paar Kriterien, an denen du dich orientieren solltest. Alle Punkte einzuhalten ist meist nur schwer möglich. Sieh es also eher als Orientierungshilfe. Mit der Zeit wirst du selbst ein Gespür dafür entwickeln, welche Produkte für deine Zwecke geeignet sind. Gute Produkte: sind klein und leicht: Dadurch halten wir Versand- und Lagerkosten so gering wie möglich. Unter einem Kilo oder besser noch 500 Gramm ist dabei ein guter Richtwert. sind nicht zu teuer, aber auch nicht zu billig: Der Artikel sollte sich grob zwischen einem Verkaufspreis von 15 und 50 Euro befinden. Liegt der Preis darunter, sind nach Abzug der Gebühren die Margen meist zu klein und Gewinne müssen über die Masse erzielt werden. Ist der Artikel zu teuer, fallen für uns im Einkauf bereits sehr hohe Kosten an, die wir erstmal wieder reinholen müssen. Amazon hat zudem eine Filterfunktion für Preise von 20 bis 50 Euro. In dieser Preisspanne kann man gute Margen erzielen und zudem sind die Chance für Spontankäufe relativ hoch. werden nachgefragt und verkaufen sich: Dein Produkt sollte also in gleicher oder ähnlicher Art bereits auf Amazon zu finden sein und sich gut verkaufen. Wie gut sich ein Produkt verkauft, kann man über den “Bestseller Rang“ (BSR) abschätzen. Dies ist der Rang, den ein Produkt in seiner gelisteten Kategorie hat. Auch hier kann man keine genaue Zahl nennen. Orientiere dich aber grob an Produkten mit einem BSR von 150 – 3000 (bezogen auf die Hauptkategorie). Du findest den BSR in den Produktinformationen am Ende eines Listings. Dort steht dann beispielsweise „Amazon Bestseller-Rang: Nr. 368 in Sport & Freizeit“. Die Ränge der Unterkategorien interessieren uns erstmal nicht. sind günstig im Einkauf: Damit sich der Verkauf lohnt, sollte dein Produkt im Einkauf (inklusive Versand) maximal 1/4 des späteren Verkaufspreises ausmachen. Denn spätere Kosten wie etwa Zoll, Überweisungen ins Ausland und die Amazon-Gebühren sind nicht zu unterschätzen. sind speziell: Das potentielle Produkt ist „nischig“ genug, aber dennoch nicht zu exotisch. Statt einfach einer Bauchtasche solltest du dich eher auf einen elastischen Sport- und Fitnessgürtel mit Taschenfunktion oder einer Bauchtasche mit RFID-Blockierung speziell für Reisende konzentrieren. sind simpel: Es sollte selbsterklärend sein und aus möglichst wenig Einzelteilen bestehen. Damit ersparen wir uns z.B. auch die Pflicht einer Gebrauchsanweisung. sind ungefährlich: Meide Produkte, von denen eine Verletzungsgefahr ausgehen könnte lieber direkt, um dir Ärger zu ersparen. sind nicht saisonal: Wir suchen möglichst ein Produkt, das ganzjährig gekauft wird und nicht mehrere Monate in den Lagern verstaubt. sind nicht elektronisch oder empfindlich: Um die Retourenquote und das Risiko, dass ein Teil der Ware bereits beim Import kaputt geht, möglichst klein zu halten, vermeide den Verkauf von elektronischen und zerbrechlichen Produkten. stehen nicht im Schatten großer Marken: Wer als Neueinsteiger mit einem Produkt versucht gegen große und bekannte Marken anzukommen, wird sehr wahrscheinlich unglücklich. Es macht wenig Sinn etwa Sportschuhe herstellen zu wollen und in Konkurrenz mit Adidas und Nike zu treten.   Die Produktrecherche Da die Anforderungen nun geklärt sind, gehen wir wieder einen Schritt weiter. Wie und wo finden wir nun unser erstes Produkt? Dafür gibt es verschiedene Herangehensweisen.   Offline Starte im eigenen Umfeld und entwickle einen alltäglichen Blick für potentielle Produkte. Beobachte dich selbst und andere im Alltag und im Job. Welche Gegenstände benutzt du täglich und gibt es dort Verbesserungsmöglichkeiten? Welche Interessen hast du und was könnte dir den Alltag noch leichter machen? Schreibe dir ein paar Tage lang alles auf, was dir dazu in den Sinn kommt. Gute Gelegenheiten um Produkte zu finden sind: Einkaufsbummel Wochenmärkte Werbeprospekte Baumarkt, Möbelhaus, Großhandel Messen und Ausstellungen Aktives Beobachten im Umfeld   Über Amazon Um Produkte zu finden, die wir auf Amazon verkaufen können, bietet es sich natürlich an, genau dort auch zu recherchieren. Es gibt eine Möglichkeit, sich die Bestseller aus den unterschiedlichen Hauptkategorien auf Amazon anzeigen zu lassen. Dafür suchst du bei Google nach „Amazon Bestseller“ und klickst auf den ersten Treffer oder nimmst direkt diesen Link. Stöbere dann durch die Hauptkategorien (Baby, Haustier, Küche & Haushalt usw.) und klicke dich anschließend auch weiter in die Unterkategorien. Schaue dir Preise, Bestseller-Ränge und das Listing verschiedener Produkte an, die für dich interessant sind. Achte bei der Recherche darauf, dass sowohl Marktbreite, als auch Markttiefe und Konkurrenten vorhanden sind. Wenn du ein interessantes Produkt gefunden hast, dann teste auf Amazon über verschiedene Keywords, wie du das Produkt findest. Achte darauf, dass es zumindest ein paar ähnliche Produkte gibt und die Bestseller-Ränge der – sagen wir – ersten 5 – 10 Treffer nicht zu stak abfallen. Damit stellst du sicher, dass sich nicht nur das erste Top Produkt verkauft, sondern ein Gleichgewicht vorhanden ist.   Mit Analyse-Tools Es gibt mittlerweile einige und immer besser werdende Tools, die dich bei der Produktrecherche unterstützen können. Eines ist z.B. Marketplace Analytics. Dort kannst du mit verschiedenen Einstellungen die Verkaufskategorien durchsuchen und nach deinen Kriterien filtern lassen. Weitere Helfer für die Produktsuche: Amazon Seller Browser: Ein Plugin für Google Chrome, mit dem du die BSRs auf Amazon sehen kannst, ohne die einzelnen Produkte anklicken zu müssen.... The post Amazon FBA Teil 3: Was ein gutes Produkt ausmacht und wo wir es finden können appeared first on co monkey.
Amazon FBA Teil 2: Ein paar Überlegungen zu Beginn – Startkapital, Voraussetzungen und Absicherungen schaffen
03.10.2016 07:00
In der letzten Woche habe ich dir die Vorteile und Hintergründe des FBA-Konzepts schon etwas näher gebracht. Heute steigen wir im zweiten Teil noch tiefer in die Materie ein. Es geht um organisatorische und administrative Voraussetzungen, bevor wir dann endlich richtig starten können.   Der unbequemere Teil vorweg Eigentlich tut es mir fast schon leid, dich nun mit diesen Themen zu konfrontieren. Andererseits sehe ich mich auch in der Pflicht zur Aufklärung. Ich weiß, wie schnell man sich in einer Vision verlieren kann und wie ungern man dabei von den Fakten geweckt wird. Hört man von Amazon und den Erfolgsgeschichten anderer mit dem FBA-Konzept, kann man sich schnell in Traumwelten verlieren. Ich habe dieses Geschäftsmodell selbst getestet und bin davon überzeugt, dass man mit einer gründlichen Recherche und Vorbereitung mit Amazon FBA in sehr kurzer Zeit ein relativ gutes Einkommen erwirtschaften kann. Dennoch ist, wie bei allem im Leben, immer auch ein gewisses Risiko dabei. Also überdenke deine Situation, bevor es losgeht. Ich schmeiße niemanden (ohne Schwimmflügel) ins kalte Wasser, daher werfen wir im aktuellen Teil einen Blick auf Administratorisches und Organisatorisches, ehe es an die Umsetzung in der Praxis geht.   Was ich dir für den Start mitgeben will Das FBA-Business ist eine gewerbliche Tätigkeit und setzt somit auch die gleichen Pflichten und dieselbe unternehmerische Sorgfalt voraus, wie jeder andere Betrieb auch. Deshalb ist es wichtig, dass du zu Anfang einige Entscheidungen triffst oder zumindest schonmal ein Bewusstsein dafür entwickelst, was alles auf dich zukommt, wenn du richtig starten willst. Um die Beispiele simpel zu halten unterstelle ich dir in dieser Beitragsserie einen Wohnsitz und die Steuerpflicht in Deutschland und gehe davon aus, dass du auf der deutschen Amazon-Plattform verkaufen willst. So sieht auch meine Situation aus und darauf beruhen meine Erfahrungen. Trotz aller Sorgfalt kann ich aber keine Garantie auf 100%ige Richtigkeit der Angaben geben. Wenn du spezielle Fragen hast oder unsicher bist empfehle ich daher immer, dich an einen Experten (beispielsweise Fachanwalt oder Steuerberater) zu wenden. Solltest du andere Bedenken haben oder etwas loswerden wollen, kannst du mir gerne jederzeit eine Mail schreiben. Legen wir los.   USA oder Deutschland? Am Anfang steht die Wahl der Plattform. Willst du in den USA oder in Deutschland bzw. Europa verkaufen? Oder vielleicht sogar auf dem relativ frischen Marktplatz in Japan? Alle Plattformen haben ihre Eigenarten und Vor- und Nachteile, die du zu Beginn für dich abwägen solltest. Die Anzahl der Bewertungen, die du brauchst, um im Ranking zu steigen, ist unterschiedlich. Darüber hinaus natürlich die Sprache, das Handelsvolumen, die Versandgebühren von deiner Haustür zu den Amazon-Lagern und einiges mehr. Amazon Deutschland ist weltweit hinter den USA der zweitgrößte Marktplatz. Ich selbst habe mich für den deutschen Markt entschieden. Es spricht aber auch vieles für andere Plattformen. Einen guten Überblick bekommst du in diesem Interview mit Thomas Albiez auf Bastian Baramis Blog Officeflucht.   Startkapital Um mit Amazon FBA zu starten benötigst du etwas Eigenkapital für erste Produkte, administrative Aufgaben und anderes. Wie viel das ist, lässt sich nicht genau sagen. Es hängt letztendlich davon ab, welches Produkt du in welcher Stückzahl abnimmst und welche Gewerbeform, Absicherung und beispielsweise Tools du sonst noch benötigst. Für den Start mit einem ersten Produkt inklusive Import, Versand und eigenem Logo, solltest du aber grob mit 1000 – 3000 Euro rechnen, um auch direkt einen Grundbestand an Waren zu haben. Um die Abläufe und den Prozess erst einmal kennen zu lernen und herauszufinden, ob der Verkauf von physischen Produkten überhaupt etwas für dich ist, geht es aber auch mit 500 Euro oder weniger. Mein erster Testlauf bestand zum Beispiel aus Waren im (Einkaufs-)Wert von knapp 150 Euro. Wie so ein Test aussehen kann, erkläre ich dir später noch in dieser Serie. Aber für welche Methode du dich auch entscheidest: Investiere bitte nur so viel, wie du im Verlustfall verschmerzen kannst. Wenn du momentan dafür noch kein Geld hast, ist das okay. Nutze die Zeit, in der du etwas ansparst dafür, dich weiter in das Thema einzulesen.   Der Gewerbeschein Wie bei (fast) allen unternehmerischen Tätigkeiten benötigst du auch für den Verkauf auf Amazon einen Gewerbeschein. Je nach dem, wo du lebst, kostet die Gewerbeanmeldung zwischen 15 und 60 Euro. Dafür füllst du einen Antrag beim Ordnungsamt oder online aus, beschreibst deine Tätigkeit in einigen Stichpunkten und kannst im besten Fall gleich vor Ort bezahlen und den Schein mitnehmen. Ich habe mein Gewerbe im Februar in Berlin angemeldet. Das ganze ging sehr unkompliziert und sogar online. Nach etwa 2 Wochen kam dann noch Post vom Finanzamt mit Fragen zur steuerlichen Erfassung. Alles sehr easy. Aber spätestens jetzt solltest du wissen, welche Rechtsform für dich in Frage kommt.   Die Rechtsform Die gängigsten Rechtsformen für die Gründung eines FBA-Unternehmens sind der Einzelunternehmer bzw. die Gbr oder die UG (Unternehmergesellschaft) bzw. die GmbH. Es gibt natürlich hier auch wieder kein Nonplusultra. Alle Unternehmensformen haben Vor- und Nachteile. Letztendlich kommt es darauf an, welche Ziele du anstrebst und ob du alleine gründest oder im Team. Es lohnt sich in jedem Fall, die Möglichkeiten zu vergleichen und durchzurechnen. Wenn du alleine gründest und gerade deinen ersten Fuß in die Tür der Selbstständigkeit setzt, würde ich dir aus eigener Erfahrung empfehlen, erstmal als Einzelunternehmer zu starten. Wenn du dich dafür entscheidest, kannst du auch wahlweise von der Kleinunternehmerregelung und somit von Vereinfachungen im Umsatzsteuerrecht Gebrauch machen. Dadurch wirst du im Rahmen bestimmter Freibeträge von der Umsatzsteuer befreit und profitierst beispielsweise von einer vereinfachten Steuererklärung in Form einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Für oder gegen diese Regelung entscheidest du dich über den Fragebogen des Finanzamtes, der dir nach deiner Gewerbeanmeldung zugeschickt wird.   Steuern, Buchhaltung und andere Papierkriege Wie schon kurz angesprochen, hast du als Unternehmer und Gewerbetreibender gewisse Pflichten. Dazu gehören die Steuererklärung und je nach Rechtsform auch die Pflicht zur doppelten Buchführung. Darüber hinaus ist es zwar kein Muss (im B2C-Bereich), dennoch eine gute Geste – und auf Wunsch oder gegenüber gewerblichen Käufern – auch Pflicht, seinen Amazon-Kunden eine Rechnung auszustellen. Das alles ist für viele Neu-Unternehmer eine abschreckende Vorstellung. Aus eigener... 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Amazon FBA Teil 1: Eines der ältesten Gewerbe der Welt neu gedacht – Hintergründe und Chancen des Geschäftsmodells Amazon
26.09.2016 07:00
Auf der Suche nach dem passenden Geschäftsmodell für die eigene Selbstständigkeit, muss das Rad nicht gleich neu erfunden werden. Warum nicht auf Strukturen und Gewerbe setzen, die sich in ihrer Grundform seit mehreren Tausend Jahren bewährt haben und dabei von den Großen profitieren? Dies ist meine Reise in die Welt des eCommerce-Riesen Amazon.   Während ich beginne diese Zeilen zu schreiben, liegt mein erster Testlauf mit dem FBA-Programm von Amazon gerade hinter mir und ein neues Kapitel vor mir. Eines kann ich bereits jetzt sagen: Hätte mich der Test nicht überzeugt, dann gäbe es diese Beitragsserie hier nicht. Ich möchte dich deshalb einladen, heute und in den nächsten Wochen dieses extrem spannende und lukrative Geschäftsmodell kennenzulernen und dabei von meinen Herausforderungen und Learnings zu profitieren. Was ich in den kommenden Beiträgen mit dir teilen möchte, entspricht etwa dem Umfang eines ganzen Buches! Beginnen wir nun am Anfang meiner Suche.   Die Suche nach dem passenden Geschäftsmodell Schaut man sich nach Ideen für ein Business um, dass man vom eigenen Schreibtisch aus, oder besser noch: ortsunabhängig, betreiben kann, stößt man auf Tipps für immer ähnliche Vorgehensweisen. Die Kurzversion lautet: Finde deine Leidenschaft oder suche einen roten Faden im Lebenslauf, baue dir damit eine Reichweite im Internet auf und verpacke anschließend dein Wissen in digitale Infoprodukte, die du verkaufen kannst. Es scheint auch so zu funktionieren, doch wirklich warm geworden bin ich mit dem Konzept bisher nicht. Es ist wie schon bei der Wahl eines Ausbildungs- und Studienplatz: Mich interessiert alles und nichts. Neben der Lust zu schreiben bestand meine Leidenschaft im Streben nach Freiheit und Selbstbestimmung, auch Unternehmertum genannt. Aber es muss ja auch nicht gleich etwas ganz Neues sein. Wieso nicht auf Geschäftsmodelle setzen, die seit jeher funktionieren und die jeder versteht? Ich beantragte also meinen Gewerbeschein und entdeckte ein altes Gewerbe auf ganz neue Art.   Alt bewährte Strukturen auf moderne Art Der Handel – er gilt als einer der ältesten Gewerbe der Welt und zählt darüber hinaus wohl dennoch zu den simpelsten. Waren werden günstig beschafft und anschließend mit Gewinn an den Endverbraucher weiterverkauft. Einen eigenen Laden oder Online-Shop zu betreiben, daran hat sicher jeder schon mal gedacht. Spätestens aber alle Ideen bei den Gedanken an Konkurrenz, Papierkram und die viele zusätzliche Arbeit wieder verworfen. Mit dem Einzug des Internets hat sich diese Komplexität zwar ein Stück weit vereinfacht, doch fühlt man sich mit einem eigenen Online-Shop gegen die Macht der eCommerce-Riesen nicht gerüstet. Man gibt auf oder fängt gar nicht erst an. Aber es geht auch anders. Als ich im Februar von den Erfolgsgeschichten und Möglichkeiten erfuhr, die über das sogenannte Amazon FBA Programm kursierten, war ich sofort ziemlich angetan. Ich wollte mehr darüber wissen. Also verschlang ich alle Blogs und Podcasts, die ich darüber finden konnte und arbeitete mich in das Thema ein. Ich wollte wissen, was dahinter steckt und mir eine eigene Meinung bilden. Für mich war klar: „Wenn das funktionieren kann, will ich dieses Wissen nicht für mich behalten. Ich will mit dazu beitragen, dass auch andere ihren Zielen mit diesem Konzept verwirklichen können!“ Dies ist nun meine persönliche Amazon FBA Story und der erste Teil der Beitragsserie, in der ich dir Einblicke in die Welt des Onlinehandels mit Amazon geben möchte. Ich erkläre dir, wie du passende Produkte und Hersteller findest, worauf du achten solltest, was finanziell und zeitlich auf dich zukommt, wie du einen ersten Testlauf startest und einiges mehr. Legen wir los!    Vorteile und Hintergründe zu Amazon FBA Fast jeder Mensch kennt, versteht und nutzt Amazon. Was viele aber bisher nicht wissen, ist, dass einige der Angebote gar nicht von Amazon selbst verkauft werden. Dahinter stecken immer mehr Verkäufer, die sich die Vorteile der Plattform zu Nutze machen. Man kann über das Unternehmen denken, was man möchte, aber eines ist klar – Amazon ist ein Gigant im eCommerce und erfolgreich noch dazu! Nicht nur, weil Millionen Kunden ihre Kreditkartendaten dort hinterlegt haben und mit einem Klick einkaufen können. Die Infrastrukturen und das Prime-Angebot laufen im deutschsprachigen Raum außer Konkurrenz. Aber von vorn: FBA bedeutet „Fulfillment by Amazon“, was zu Deutsch so viel heißt wie „Versand durch Amazon“. Es ist die Möglichkeit, eigene Produkte über Amazon zu verkaufen und versenden zu lassen und nebenbei von der Bekanntheit, dem Vertrauen und der gesamten Logistik zu profitieren. Dafür lässt sich Amazon Gebühren, bestehend aus dem Preis für das Verkäuferkonto, sowie Verkaufs- und Versandgebühr, zahlen. Alle Kosten sind transparent und nachvollziehbar. Man kann sich also einen guten Überblick verschaffen, bevor man sich für oder gegen das Modell entscheidet. Die Möglichkeit, über den Amazon-Marktplatz selbst seine Waren zu verkaufen, ist den Meisten bekannt. Dass man sich aber durch Amazon auch noch Lagerung, Versand, Bezahlung, Marketing usw. abnehmen lassen kann, eher nicht. Zwar gibt es in den letzten Monaten einen regelrechten Hype um das Thema, jedoch (noch) nicht all zu weit über die Online-Szene hinaus. Es schien mir aber von Anfang an ein Konzept zu sein, was Sinn macht. Zeit also, darüber zu berichten.   Vorher nochmal einige Vorteile vom Verkauf und Versand über Amazon im Überblick: Kein eigener (Online-)Shop nötig Keine Arbeit mit Versand und Retouren Keine eigene Lagerhaltung Kundenservice übernimmt (hauptsächlich) Amazon Die Chance, Millionen potentielle Kunden zu erreichen Vorteile des Prime-Versands Transparente Preispolitik Weitere Marketingmöglichkeiten innerhalb der Amazon-Plattform   Ein Konzept für das eigene Business mit FBA Wie lassen sich aber nun die Vorteile der Infrastruktur in ein eigenes Geschäftsmodell integrieren? Der Schlüssel heißt „Private Labeling“ und bietet uns die Möglichkeit, standardisierte Produkte zu kaufen, zu verändern bzw. neu herstellen zu lassen und unter unserem eigenen Markenzeichen in den Verkehr zu bringen.   Die Idee und die Arbeit mit dem Konzept umfasst grob folgende Schritte: Produkt: Ein geeignetes Produkt zum Verkauf finden Hersteller: Einen Hersteller für das Produkt finden Herstellung: Änderungen und Branding mit dem eigenen Logo Lieferung: Versand / Import / Verzollung / Qualitätskontrolle Launch: Erstellen des Listings / Versand der Ware an Amazon Optimierung: Erste Verkäufe generieren, optimieren und Werbung schalten Auf die einzelnen Schritte werde ich in den kommenden Beiträgen... The post Amazon FBA Teil 1: Eines der ältesten Gewerbe der Welt neu gedacht – Hintergründe und Chancen des Geschäftsmodells Amazon appeared first on co monkey.
Gewerbeanmeldung in weniger als 30 Minuten – So schnell kann’s gehen
05.09.2016 07:00
Wir befassen uns immer öfter mit (Neben-)Jobs, der Selbstständigkeit und Online-Geschäftsmodellen. Nun wird es Zeit, dass wir einen Schritt zurück gehen und uns auch um die Gewerbeanmeldung kümmern. Das geht meist schneller, günstiger und unkomplizierter, als du vielleicht denkst. Wenn du auf eigene Faust bzw. im Internet dein Geld verdienen willst und deine Tätigkeit nicht unter die Katalogberufe der Freiberufler fällt, bist du in Deutschland nicht nur zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet, sondern brauchst auch einen Gewerbeschein. Damit du dich schneller auf das Wesentliche konzentrieren kannst, zeige ich dir heute, wie fix du eine Gewerbeanmeldung hinter dich bringen und mit dem Business starten kannst. Dafür sollten wir als Erstes klären, ab wann deine Leistungen überhaupt gewerblich eingestuft werden. Einkünfte aus Gewerbebetrieb liegen nach § 15 Abs. 2 EStG dann vor, wenn die Tätigkeit: selbständig, nachhaltig, mit Gewinnerzielungsabsicht und durch Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr ausgeübt wird. Das ist u.a. dann der Fall, wenn du deine Leistungen wiederholt sowie auf eigene Rechnung und Gefahr anbietest. Trifft dies auf dich zu, benötigst du also einen Gewerbeschein. Diesen solltest du dir auch schnellstmöglich besorgen, spätestens aber 3 Monate nach dem Start deiner Selbstständigkeit, da dir ansonsten ein Bußgeld drohen kann. Für die Gewerbeanmeldung brauchst du aber nicht viel mehr als deinen Personalausweis, ein paar Euro, etwas Zeit und einige Gedanken vorab.   Vorüberlegungen Bevor du dich auf den Weg machst um den Antrag auszufüllen, solltest du dir einige Gedanken machen. Neben der Wahl der für dich richtigen Rechtsform, solltest du auch überlegen, wie du deine künftige Tätigkeit für den Gewerbeschein beschreibst. Das ist wichtig, weil für eine nachträgliche Änderung oder Ergänzung Kosten anfallen, die höher sein können, als die Anmeldung selbst. Es macht auch Sinn, schon vorsorglich potentielle Dienstleistungen, die du vielleicht in Zukunft anbieten möchtest, direkt mit aufzuführen. Die Kosten für die Gewerbeanmeldung bleiben gleich, unabhängig von der Anzahl der aufgeführten Tätigkeiten. Diese müssen auch nicht artverwandt sein. Grundsätzlich besteht in Deutschland Gewerbefreiheit. Wichtig ist aber, dass du beachtest, dass du für manche Tätigkeiten ggf. eine Erlaubnis vorlegen musst. Dies trifft zwar auf die meisten Fälle einer Online-Selbständigkeit nicht zu. Dennoch solltest du dich vorher informieren oder einen Blick in die Gewerbeordnung werfen. In §§ 29 ff. GewO sind die erlaubnispflichtigen Gewerbe aufgeführt. Dazu zählen etwa: Betrieb von Privatkrankenanstalten Schaustellung von Personen Betrieb von Gewinnspielgeräten und Spielhallen Ausübung der Pfandleihe Tätigkeiten im Bewachungsgewerbe Durchführung von Versteigerungen Makler, Anlageberater, Bauträger, Baubetreuer Versicherungsvermittler Versicherungsberater Reisegewerbe und diverse andere.   Der Antrag für die Gewerbeanmeldung In der Regel musst du deinen Antrag für die Gewerbeanmeldung beim Gewerbe- oder Ordnungsamt deiner Stadt vor Ort ausfüllen und direkt bezahlen. In einigen Städten geht das mittlerweile aber auch online. Wie und auf welchem Wege das in deiner Gemeinde funktioniert, bekommst du mit einem kurzen Telefonat oder mithilfe von Google heraus. Die Anmeldung selbst umfasst – schon fast unüblich für ein deutsches Formular – nur eine Seite und benötigt nur wenige Angaben zu deiner Person und deinem künftigen Gewerbe. Unter dem Punkt „Angemeldete Tätigkeit“ folgt nun die schon angesprochene Beschreibung deines künftigen Vorhabens. Die Beschreibungen deiner Tätigkeit sollte dabei nicht zu oberflächlich formuliert werden. Wenn du beispielsweise „Onlinehandel mit Waren aller Art“ aufführst, wirst du wahrscheinlich weitere Nachfragen von deinem Sachbearbeiter bekommen. Das liegt etwa daran, dass du für den Verkauf einiger Warengruppen unter anderem spezielle Genehmigungen brauchst, die du vorlegen musst. Es geht aber nicht darum, exakt jedes Produkt aufzuführen, das du verkaufen möchtest – hier solltest du nämlich ebenfalls aufpassen, dass deine Beschreibung nicht zu speziell wird – es geht vielmehr darum, dass man sich ein grobes Bild von deiner angestrebten Tätigkeit machen kann. Dazu kannst du etwa in der Zeile hinter die Tätigkeit in Klammern einige Beispiele aufführen. Im eCommerce-Bereich sollte dir eine Beschreibung wie etwa „Onlinehandel mit Waren des täglichen Gebrauchs (z.B. Küchen-, Bad- und Haustierbedarf, Geschenkartikel usw.)“ genügend Spielraum geben für künftige Produktideen. Im Zweifel helfen dir die Angestellten der Behörde bei der Formulierung aber auch weiter. Je nach dem, in welcher Ecke von Deutschland du lebst, variieren die Kosten für den Gewerbeschein. Die Gemeinden legen diese selbst fest, deshalb kann man keine genaue Aussage treffen. Bisher habe ich alles im Bereich zwischen 15 und 60 Euro gehört. Ich habe meinen Gewerbeschein im Februar in Berlin beantragt. Der ganze Prozess lief über ein Onlineformular und hat mich 15 Euro und weniger als 30 Minuten Zeit gekostet. Nachdem die gezahlte Gebühr beim Amt eingegangen war, konnte ich den Gewerbeschein über das Portal herunterladen. Bei einer Gewerbeanmeldung vor Ort kannst du ihn anschließend direkt mitnehmen. Dafür brauchst du, soweit ich weiß, auch keinen Termin.   Die Rechtsform Vor dem Start solltest du natürlich wissen, welche Rechtsform für dein künftiges Unternehmen sinnvoll ist und ob du allein oder im Team gründen willst. Jede Rechtsform hat seine Vorteile, aber auch unterschiedliche Pflichten und Gründungskosten. Dazu aber an anderer Stelle mehr. Die wohl einfachste Möglichkeit direkt zu starten, und erste Unternehmerluft zu schnuppern, ist die Gründung eines Einzelunternehmens – sofern keine Geschäftspartner beteiligt sind. Die Pflichten und administrativen Aufgaben sind dabei überschaubar. Ein paar Eckdaten zum Einzelunternehmen: Du trittst mit eigenem Namen im Geschäftsverkehr auf Für die Steuererklärung reicht (in der Regel) eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) Bilanzierungspflicht erst ab mehr als 500.000 Euro Jahresumsatz und 50.000 Euro Jahresgewinn Natürlich gibt es für Einzelunternehmer auch Nachteile. So haftest du im Ernstfall etwa mit deinem Privatvermögen. Stelle also die Vorteile auch den Risiken gegenüber, bevor du dich entscheidest.   Kleinunternehmerregelung Du kannst als Einzelunternehmer in den meisten Fällen von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen. Das erleichtert vielen Neuunternehmern den Einstieg – z.B. durch vereinfachte Buchhaltung und der Befreiung von der Umsatzsteuer nach § 19 UStG. Ob sich die Kleinunternehmerregelung für dich lohnt, musst du spätestens dann entscheiden, wenn sich nach der Gewerbeanmeldung das Finanzamt bei dir mit dem Fragebogen meldet.   Nach der Gewerbeanmeldung Etwa zwei Wochen nach der Gewerbeanmeldung bekommst du Post vom Finanzamt mit der Aufforderung, den „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“ auszufüllen. Wenn du als Einzelunternehmer startest, ist hier der Zeitpunkt, an dem du dich u.a. für oder gegen die Kleinunternehmerregelung entscheidest.... The post Gewerbeanmeldung in weniger als 30 Minuten – So schnell kann’s gehen appeared first on co monkey.
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