Da sich der Preis für Heizöl kontinuierlich ändert, lohnt es sich hier immer besonders, die allgemeinen Marktentwicklungen mitzuverfolgen. Diverse Online-Dienste bieten dazu regelmäßig aktualisierte Daten über die momentane Lage und auch zu langfristigen Preisverläufen. Wer sich hier ein wenig informiert, kann unter Umständen genau den richtigen Augenblick abpassen, um sich die nächsten Heizölvorräte zu sichern. Doch Vorsicht: Aktuelle Ölpreise können so schnell steigen wie sinken und scheinen ziemlich unberechenbar.
Wenn man die Preisentwicklung der Jahre 2007 - 2010 vergleicht, sind die enormen Unterschiede leicht zu erkennen, die sich pro 100 Liter Heizöl im Lauf der Zeit ergeben können. So kostete dieselbe Menge Öl Anfang 2007 um die 53 Euro und Ende 2007 satte 72 Euro. Mitte 2008 kletterte der Preis bis an die 100 Euro Grenze. Heute ist er wieder im Spektrum zwischen 50 und 60 Euro angelangt.
Dass solche großen Preissprünge entstehen, liegt nicht nur an allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen, sondern hat auch viel mit Spekulation und künstlicher Preistreiberei zu tun. Deshalb kann man sich für aktuelle Ölpreise nie zu sehr auf allgemeine Trends verlassen, sondern muss stets auch mit irrationalen Abweichungen nach unten oder oben rechnen. Trotzdem hilft es natürlich, über die gegenwärtigen Preisentwicklungen im Bilde zu sein. Den wirklich preisgünstigsten Punkt im Jahresverlauf gezielt zu treffen, dürfte allerdings ein ganz besonderes Kunststück sein. Immerhin kann man im Nachhinein in etwa abschätzen, ob man seine Vorräte eher günstig oder eher zu teuer nachgefüllt hat. Vielleicht hat man dann Anlass, um eine Sektflasche zu öffnen. Und im schlechten Fall, beim nächsten Mal sein Glück aufs Neue probieren zu können.